Dezember 2025: Achtung, Weihnachten im Schulhaus

Was passiert, wenn Kinder- und Jugendchor, Instrumentalisten, Crêpes, Kinderpunsch, Weihnachtsbasar, Bastelstationen, winterliche Action in der Turnhalle und acht Weihnachtsmänner aufeinandertreffen?
Genau: Weihnachtsfeeling bei uns in der Schule!

In den letzten Schultagen vor den Ferien wurde gesungen, musiziert, gelacht und gestaunt: Der Kinderchor verzauberte die Aula, der Jugendchor begeisterte gleich bei zwei Konzerten, Instrumentalisten sorgten für Gänsehautmomente – und beim Treppensingen sang plötzlich die ganze Schule mit. Zwischendurch wurde aus dem Schulhaus ein Weihnachtsmarkt, am letzten Schultag sogar ein kleines Weihnachtshaus: Basteln, Spielen, Tombola, Flohmarkt, Sport und Snacks in großer Auswahl.

Ein weiteres Highlight: Die Weihnachtswette 2.0! Knapp, spannend – und gewonnen! Nicht zwei, nicht vier, sondern acht verkleidete Weihnachtsmänner verdoppelten den Einsatz. Ergebnis: Eine weitere Spende von 300 € für das Kinderhospiz Mitteldeutschland.

Diese Woche hat gezeigt: Gemeinschaft wirkt - und Weihnachten beginnt manchmal schon in der Schule.

 

Wir wünschen allen fröhliche und entspannte Weihnachten!


Dezember 2025: Weihnachtswette 2.0


Dezember 2025: Geschichte erleben – ab in die Steinzeit

Am 16.Dezember 2025 unternahmen wir, die Klassen 6b und die 5c, eine Exkursion in das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar. Herr Zenker, Herr Gast und Herr Dietzel begleiteten uns.

Um 7:55 Uhr fuhr unser Zug pünktlich von Sondershausen ab, sodass wir auch pünktlich in Erfurt ankamen, um 10 Minuten später auch schon in den Zug nach Weimar zu steigen. Der Weg vom Bahnhof zum Museum gestaltete sich länger als angenommen, doch als wir endlich ankamen, lernten wir alle sehr viel Tolles und Neues. Es gab viel Spannendes zu sehen und durch die vielen anschaulichen Bilder und Rekonstruktionen konnten wir die Geschichte noch einmal besser verstehen. Wir lernten somit einiges über die Bandkeramik-, die Streitaxt- und die Trichterbecherkultur und machten uns mit der Jungsteinzeit genauer vertraut. Besonders spannend war, dass der Homo Erectus Bilzingslebenensis direkt aus unserer Gegend ein eigenes Kapitel im Museum bekommen hat.

Nach dem Museumsbesuch gingen wir zum Weihnachtsmarkt, der sehr schön war, doch leider blieb keine Zeit mehr, länger dort zu bleiben. Zurück am Bahnhof setzten wir uns wieder in den Zug. Die Rückfahrt – mit Zwischenstopp bei McDonald’s – verlief reibungslos und so waren wir pünktlich wieder in Sondershausen, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden. Einige liefen auch nach Hause.

Wir danken Herrn Zenker, Herrn Gast und Herrn Dietzel für die Begleitung auf dieser Reise. Es war sehr interessant und jeder von uns hat etwas über die Ur- und Frühgeschichte dazugelernt.

Marie (Klasse 5, Scholltimes)


Dezember 2025: Geschichtsexkursion nach Erfurt

Am Donnerstag, dem 18. Dezember 2025, unternahmen die Klassen 7a und 7b eine gemeinsame Exkursion nach Erfurt. Begleitet wurden sie von Frau Breier, Frau Hoffmann, Frau Walter und Frau Schröter.

Nach der Ankunft begannen beide Klassen jeweils eine Stadtführung durch die Erfurter Altstadt. Dabei erfuhren sie viel Wissenswertes über die Geschichte und Geschichten der Altstadt. Besonders beeindruckend waren der Erfurter Dom, besondere Bauweisen besonderer Gebäude sowie die berühmte Krämerbrücke, die als eine der längsten durchgehend mit Häusern bebauten Brücken Europas gilt. Die Stadtführerin, eine der Erfurter Tratsch-Weiber, erklärte anschaulich, wie Erfurt früher aussah und welche Bedeutung die Stadt im Mittelalter hatte. Viele SchülerInnen konnten sowohl ihr Wissen aus dem Unterricht einbringen als auch weiter vertiefen.

Im Anschluss an die Stadtführung hatten beide Klassen ca. 90 min Zeit, sich auf den Erfurter Weihnachtsmarkt zu begeben. Dort konnten sie sich umsehen, Souvenirs kaufen und typische Leckereien wie gebrannte Mandeln, schokolierte Früchte oder Kinderpunsch probieren. Die festlich geschmückten Stände, die Stimmung sowie die alljährlich aufgestellte Weihnachtspyramide sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Am Nachmittag traten die Klassen mit dem Bus den Heimweg zurück nach SDH an.

Lia & Marie (Klasse 7, Scholltimes)


Dezember 2025: Kreisfinale Volleyball U14 und U20 männlich und weiblich

In den letzten beiden Schulwochen vor Weihnachten wurde noch einmal kräftig in den Turnhallen des Kyffhäuserkreises aufgeschlagen, gepritscht und gebaggert. 

Beim Kreisfinale der U-14 in Bad Frankenhausen musste sich die Jungenmannschaft fünf weiteren Schulmannschaften aus dem Kreis stellen. So wurde die Vorrunde in zwei Dreiergruppen gespielt. Die jeweils ersten beiden Teams einer jeden Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Die Schollaner hatten mit der TGS Greußen und der Regelschule Bad Frankenhausen zwei starke Konkurrenten zugelost bekommen. Im ersten Spiel gegen die Kurstädter zeigten die Jungs nach anfänglicher Nervosität ein gutes Spiel und gewannen beide Sätze deutlich. Somit war das Minimalziel Halbfinale bereits erreicht. Im zweiten Gruppenspiel gegen Greußen machte sich das fehlende Zusammenspiel im Training bemerkbar. Dieses Spiel wurde deutlich mit 2:0-Sätzen von der TGS gewonnen. Im Halbfinale stand man dem Kyffhäuser-Gymnasium aus Bad Frankenhausen gegenüber. Es entwickelte sich ein sehr spannendes Spiel, welches erst im Tiebreak entschieden wurde. Hier behielten die Schollaner die Oberhand und zogen verdient ins Finale ein. Dort stand man einer bereits bekannten Mannschaft gegenüber – der Vorrundengegner aus Greußen hatte es ebenfalls ins Finale geschafft. Im ersten Satz fand unser Trio kaum ins Spiel. Erst im zweiten Satz zeigten sie eine gute Leistung, mussten sich aber am Ende mit 17:20 der TGS geschlagen geben.

Im Turnier der Mädchen waren nur drei Mannschaften gemeldet. Das erste Spiel gewannen die Schollanerinnen gegen die Regelschule aus Bad Frankenhausen. Damit kam es auch im Turnier der U-14 weiblich zu einer Finalansetzung Scholl gegen Greußen. Unsere Mädels konnten den ersten Satz gewinnen. Im zweiten Satz hatten sie bereits Matchball, konnten diesen aber leider nicht verwandeln. So drehte Greußen das Spiel und gewann den zweiten Satz noch mit 26:24. Mit diesem Momentum auf ihrer Seite ging es in den 3. Satz. Jetzt zeigten die Schollanerinnen Nerven und gaben den Tiebreak mit 10:15 an Greußen ab. Also blieb uns auch in diesem Turnier nur der zweite Platz.


Am Nachmittag des 16.12.2025 trafen sich dann unsere ältesten SchülerInnen zum Kreisfinale Volleyball in der Drei-Felder-Halle in Sondershausen. Die Teams der U20 weiblich und männlich, bestehend aus den Jahrgängen 2007 und 2008, hatten jeweils nur einen Gegner – die Mannschaft des SBZ Sondershausens. Diesen Klassiker wollte sich keiner entgehen lassen. Angefeuert von ihren MitschülerInnen auf der Tribüne zeigten beide Mannschaften eine gute Spielleistung und schöne Ballwechsel. Die Mädchenmannschaft gewann ihr Spiel souverän mit 3:0 und sicherte sich damit den ersten Platz und einen neuen Volleyball für den Ballwagen der Schule. 

Gerne hätten es die Jungs den Mädchen gleich getan. Nach einem Fehlstart und einem 2:0-Satzrückstand, wachten die sie auf und zeigten im dritten Satz eine deutlich bessere Leistung und gewannen diesen. Im vierten Satz entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Am Ende mussten die Schollaner diesen Satz denkbar knapp mit 23:35 abgeben und verloren somit das Spiel mit 1:3. 

Damit neigt sich die Volleyballsaison dem Ende zu. Alle Spielklassen bestritten bereits Vorrundenspiele auf Kreisebene. In allen Wettkampfklassen waren Mannschaften unserer Schule vertreten und zeigten ihr Können. Die U16-Mannschaft der Mädchen schaffte es, sich für das Schulamtsfinale Ende Januar zu qualifizieren. Hierfür wünschen wir viel Erfolg!


Dezember 2025: Kreisfinale Tischtennis U16

Nach langer Zeit hat unser Gymnasium in diesem Schuljahr wieder Schulmannschaften zum Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis gemeldet. Bereits Ende Oktober begannen die Spieler während der Sport-AG zu üben und sich als Team kennenzulernen. Einige Spieler sind bereits in einem Tischtennisverein gemeldet, andere spielen gerne in ihrer Freizeit, haben sehr gute Vorkenntnisse aus anderen Rückschlagssportarten oder früher einmal im Tischtennisverein gespielt.

Am Dienstag, dem 16. Dezember 2025, stellte sich das Jungenteam der U16 im Kreisfinale der Regelschule Franzberg. Ein Team besteht aus sechs Spielern. Jeder Spieler bestreitet ein Einzelspiel und ein Spiel im Doppel. Nach den ersten drei Partien stand es 1:2 gegen das Scholl-Gymnasium. Während Till Zimmermann sein Spiel souverän 3:0 gewinnen konnte, mussten sich die Doppel, bestehend aus Felix Hartmann und Michel Koch sowie den sehr kurzfristig eingesprungenen Emil Mattauch und Maximilian Weidner, den Regelschülern geschlagen geben. In der zweiten Runde kam es dann zu drei Einzelspielen. Leider verloren sowohl Felix Hartmann als auch Edgar Wenzl ihre Einzelspiele. So ruhten die Hoffnungen auf Michel Koch, der sich zunächst über eine 1:0-Satzführung freuen konnte. Leider hielt die Serie nicht an und so musste er sich am Ende 3:1 nach Sätzen geschlagen geben. Damit stand schon vor der Schlussrunde fest, dass es für die Schollaner nicht für den Einzug ins Schulamtsfinale gereicht hat. Trotzdem wurde auch in der 3. Runde wirklich sehenswertes Tischtennis gespielt. In dieser Runde gewannen alle Schollaner ihre Doppel- oder Einzelspiele. Daher ging das Turnier schlussendlich denkbar knapp mit 4:5 Spielen verloren.

So fährt unsere Schule am Donnerstag, dem 08. Januar 2026, mit nur zwei Mannschaften (U14 Jungs, U14 Mädchen) zum Schulamtsfinale nach Bleicherode. Diese Teams mussten aufgrund mangelnder Konkurrenz kein Kreisfinale bestreiten. Wir wünschen beiden Mannschaften viel Erfolg!


Dezember 2025: Fünfer unterwegs – Auf den Spuren der Ur- und Frühgeschichte und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Bericht der 5a:

Am Donnerstag, dem 11. Dezemebr 2025, fuhr die Klasse 5a mit Frau Schinköthe und Frau Breier nach Weimar in das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Wir trafen uns alle 7:40 Uhr am Bahnhof und fuhren anschließend mit dem Zug Richtung Weimar. Als wir am Museum angekommen waren, begrüßte uns der Museumsmitarbeiter herzlich und der Rundgang begann. Als erstes zeigte er uns die ersten Menschen, wie z. B. den Australopithecus, den Homo habilis und den homo erectus. Anschließend erklärte er uns, wie die Menschen die ersten Werkzeuge bauten. Diese Werkzeuge wurden aus Holz oder Stein hergestellt. Dann ging der Rundgang weiter zu den Tieren der Steinzeit. Das waren die Wildelfanten und die Mammuts. Zugleich hatte uns Frau Breier ein Arbeitsblatt mit Fragen zur Steinzeit vorbereitet. Das Arbeitsblatt konnten wir nebenbei ausfüllen und die Fragen durch die Erklärungen des Museumsmitarbeiters leicht beantworten. Es war für uns sehr erstaunlich, wie die Menschen vor 2,5 Millionen Jahren gelebt haben. Zum Abschluss, als wir mit der Führung fertig waren, durften wir uns auf dem Weihnachtsmarkt eine Kleinlichkeit zu Essen kaufen und uns noch etwas umsehen, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Sondershausen ging. 

Vielen Dank an Frau Breier und Frau Schinköthe für die interessante Exkursion!

Maja (Klasse 5, Scholltimes)


Bericht der 5b:

Am 09. Dezember 2025 waren wir, die 5b, mit Herrn Liebram und Frau Breier in Weimar. Zwei Tage zuvor führte die 5a schon die Exkursion durch. Am Morgen fuhren wir mit den Zug nach Weimar. Dort angekommen gingen wir als zuerst auf den Weihnachtsmarkt. Dort konnten wir Schlittschuhlaufen und noch viel mehr erleben. Danach besuchten wir das Museum für Ur – und Frühgeschichte. Dort hat uns ein netter Mann in Empfang genommen und durch das Museum geführt. Am Ende konnten wir uns auch noch selbst ständig durch das Museum bewegen und ein Arbeitsblatt, welches wir zuvor bekommen hatten, bearbeiten. Danach ging es mit den Zug auch schon wieder nach Hause.

Es war ein toller Tag!

Emma (Klasse 5, Scholltimes)


Dezember 2025: Wir NAWI-gieren ins Weltall

Mission: Wir NAWIgieren ins Weltall – Wetterballon-Projekt der 10. Klasse startet durch!

Stellt euch vor: Ein Ballon, der bis in die Stratosphäre aufsteigt, atemberaubende Bilder von der Erdkrümmung schießt und wissenschaftliche Daten sammelt – und das alles aus der Feder unserer eigenen NAWI-Klasse! Der NAWI-Kurs der 10. Klasse hat die Herausforderung angenommen und plant den Start eines Wetterballons. Mission accepted!

Die Idee: Hoch hinaus mit Wissenschaft

Unter dem Motto „Mission: Wir NAWIgieren ins Weltall – Mit dem Wetterballon bis in die Stratosphäre!“ arbeiten wir seit Wochen ausgiebig an dem Projekt. Ziel ist es, einen mit Helium gefüllten Ballon in die obere Atmosphäre zu schicken – bis zu 30 Kilometer Höhe! Dort, wo die Luft dünn wird und der Himmel fast schwarz ist, soll die Nutzlast mit Kameras, Sensoren und Experimenten wertvolle Daten liefern.

Was passiert genau?

• Vorbereitung: Der Ballon wird mit einer speziellen Gondel ausgestattet, die GPS-Daten misst und Experimente durchführt.

• Start: Von einem geeigneten Gelände aus geht’s los – hoffentlich bei gutem Wetter!

• Flug: Der Ballon steigt auf, bis er platzt. Ein Fallschirm bringt die Gondel sicher zurück zur Erde, wo wir sie wieder einsammeln.

• Auswertung: Die gesammelten Daten und Fotos werden im Unterricht analysiert – ein echter Praxisbezug zu Physik, Chemie und Geografie.

 

Warum das Ganze?

Das Projekt bringt echte Forschungspraxis ins Klassenzimmer: Von der Planung über die Technik bis zur Datenauswertung.

Ausblick

Aktuell vertiefen wir unser Wissen über die Atmosphäre, den Auftrieb und die Grundlagen des Fliegens. Der praktische Teil – der Bau der Gondel und die Tests – folgt in den kommenden Monaten.

 

Mission accepted – der Countdown läuft!

 

Leonie, Merle und Padma (Klasse 10, Scholltimes)


Dezember 2025: Vorlesewettbewerb der 6. Klassen im Jahr 2025

Am 04.Dezemebr 2025 fand an unserer Schule im Haus II in der Aula der diesjährige Vorlesewettbewerb, organisiert von Frau Schinköthe und Frau Herper, statt. Drei SchülerInnen aus den drei 6. Klassen traten gegeneinander an und zeigten ihr Vorlesetalent. Dies waren Hanna (6a), Jonas (6b) und Alexander (6c).

In der Jury saßen erfreulicherweise wieder Frau Meng von der Residenzbuchhandlung und Frau Ehrenberg – unsere treue Unterstützerin. Zudem bereicherten diese Coralie aus der Klasse 6c und auch ich, Emma Schinköthe, Gewinnerin des Vorlesewettbewerbes im letzten Jahr. Wir bewerteten nach folgenden vorgegebenen Kriterien: Lesetechnik, Interpretation und die Textstellenauswahl bei ihrem selbst gewählten Buch. Die TeilnehmerInnen lasen aus den unterschiedlichsten Büchern vor, darunter moderne Werke, wie z.B.: „Die schlimmste Klasse der Welt“ (Juma Kliebenstein). Besonders beeindruckt hat uns Alexander aus der Klasse 6c mit einer lebhaften Interpretation und klarer Aussprache, auch bei dem Fremdtext („Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner).

Der Vorlesewettbewerb war ein großer Erfolg und die Jury hatte es nicht leicht, die beste Leistung auszuwählen. Alle TeilnehmerInnen zeigten viel Engagement und Begeisterung für das Lesen. Die Drei bekamen, neben den Urkunden, für ihre sehr guten Leseleistungen, wie im vorigen Jahr, Büchergutscheine von Frau Meng überreicht, gesponsert von der Residenzbuchhandlung. Vielen Dank!

Wir freuen uns alle schon sehr auf den nächsten Vorlesewettbewerb und sind gespannt, welche Talente dann noch entdeckt werden. Alexander wünschen wir weiterhin viel Glück und Erfolg – vorerst beim Kreisentscheid in der Stadtbibliothek! 

Emma (Klasse 7, Scholltimes)


November 2025: Ein Wochenende zum Erinnern – In Gedenken an die Opfer von Krieg und Diktaturen

Vom 14. bis 16. November 2025 ging es für uns 14 Schüler und Schülerinnen des GeWi-Kurses der 10. Klasse auf eine spannende und erlebnisreiche Reise nach Berlin, wo wir dank der Kriegsgräberfürsorge an der Gedenkveranstaltung in Plötzensee und am Sonntag zum Volkstrauertag im Bundestag teilnehmen durften. Herr Fehnl war hierbei der Bildungsreferent des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge, durch welchen wir erst die Möglichkeit bekamen, an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu können.

Los ging es am Freitag um 14 Uhr in Sondershausen. Auf dem Weg legten wir einen Zwischenstopp in Magdeburg ein, um Frau Gödicke und ihre Begleitung abzuholen. Sie ist die Schwiegertochter von Heinz Koch, mit dem wir uns intensiv im Unterricht auseinandergesetzt hatten. Er war ein Sondershäuser, der sich im Zweiten Weltkrieg gegen das Regime gestellt hat und Widerstand leisten wollte. Er wurde dann verhaftet und in Plötzensee hingerichtet. Mit ihr waren wir komplett und die Fahrt konnte richtig beginnen.

In Berlin angekommen bezogen wir zunächst unsere Unterkunft. Danach blieb etwas Zeit, um die Gegend zu erkunden oder einfach kurz zu entspannen und uns ein Abendessen zu gönnen. So klang der erste Abend entspannt aus.

Der Samstag begann mit einem besonderen Programmpunkt: Wir besuchten die Gedenkveranstaltung in Plötzensee. Bevor diese begann, nahmen wir an einer Führung durch das anliegende Haus teil, um etwas zur Geschichte des Ortes zu erfahren. Plötzensee war in der NS-Zeit ein brutaler Ort, wo Gegner des Regimes ermordet wurden. Hier wurde auch der Sondershäuser Heinz Koch umgebracht. Plötzensee ist heute eine sehr bedeutende Gedenkstätte, die eingerichtet wurde, um zu erinnern und zu betonen, dass solch ein Grauen nie wieder passieren darf. Bei der Veranstaltung trug Dana ihren beeindruckenden Poetry-Slam-Text vor, der viele berührte. Mara sprach anschließend über unsere Arbeit im GeWi-Unterricht und gab Einblicke in unsere Auseinandersetzung mit dem Thema „Erinnern braucht Wissen“ und sagte ein paar Worte zu den Personen, mit denen wir uns intensiv im Unterricht mit Herrn Brauer auseinandergesetzt hatten und anschließend im September die beiden Tafeln auf unserem Ehrenhain enthüllt haben: jene von Heinz Koch und Nikolaus Christoph von Halem. Zudem wurde die gesamte Veranstaltung gesanglich untermalt und es sprachen noch weitere Redner, die genauso an das Vergangene erinnerten und die heutige Gesellschaft mahnen wollten. Zum Abschluss wurden uns allen weiße und rote Rosen gegeben, die wir vor die niedergelegten Kränze legen konnten, um an die dort ermordeten Opfer zu gedenken. 

Nach diesem wichtigen Termin ging es für uns in kleinen Gruppen weiter in die Berliner Innenstadt. Wir hatten freie Zeit, um zu bummeln, Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder einfach die Atmosphäre der Hauptstadt zu genießen. Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen beim Vietnamesen, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen. 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Volkstrauertags. Wir waren zur zentralen Gedenkveranstaltung im Bundestag eingeladen – eine besondere Gelegenheit, die uns allen in Erinnerung bleiben wird. Vor der Veranstaltung bekamen wir eine spannende Führung durch das Gebäude, bei der wir viel über die Arbeit des Parlaments und die Geschichte des Hauses erfuhren. Uns wurde der Parteisitzungssaal der SPD und der Vorsitzsitzungssaal von SPD und den Linken vorgestellt und im Anschluss konnten wir die Kuppel des Reichstagsgebäudes bestaunen. Die Veranstaltung begann mit einer Rede des Vorsitzenden der Kriegsgräberfürsorge und im Anschluss sprach der Präsident der italienischen Republik, Sergio Mattarella, der viel darüber sprach, dass vergangene Ereignisse wie das NS-Regime nie wiederkehren dürfen und er erinnerte häufig auch an die heutige weltpolitische Situation bzgl. Russland und der Ukraine. Zudem informierten vier Teilnehmer von Austauschprojekten der Kriegsgräberfürsorge über ihre Aufgaben dort und was es ihnen gelehrt hat. Abschließend sprach unser Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Danach sangen alle gemeinsam unsere Nationalhymne. Vor Ort waren zudem noch der Bundeskanzler Friedrich Merz und unsere Bundestagspräsidentin, Julia Klöckner, die allerdings keine Rede hielten. Ein gesamter Mitschnitt der Veranstaltung ist in der Mediathek der ARD zu finden.

 

Nach dem offiziellen Empfang machten wir uns zu Fuß auf den Rückweg zur Unterkunft. Dann hieß es: Sachen schnappen, in den Bus steigen und die Heimreise antreten. Nach einer kurzen Pause zum Abendessen setzten wir Frau Gödicke in Magdeburg wieder ab und erreichten schließlich um 22 Uhr Sondershausen.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Fehnl von der Kriegsgräberfürsorge und an Herrn Brauer, die uns dieses besondere Wochenende überhaupt erst ermöglicht haben und uns die ganze Zeit schon bei dem Projekt „Erinnern braucht Wissen“ begleiten. Und dieses Wissen dürfen auch wir niemals vergessen, denn nur so sind wir in der Lage „Haltung zu zeigen„, sodass niemals wieder solche Taten geschehen können.

Falk Penndorf (Klasse 10, Scholltimes)


November 2025: Circa 36 Stunden Wissenschaft, Wahnsinn und wirklich gute Geschichten – Die NaWi-Fahrt der 10er und der Physik-AG

Manchmal passieren an Schulen kleine Wunder: Da sitzt man seit über einem Jahr jeden Dienstagnachmittag freiwillig in der Physik-AG, schiebt Formeln hin und her, versucht zu verstehen, warum Laser nicht einfach „Ziuuu“ machen dürfen und was schwarze Löcher eigentlich mit Mathematik zu tun haben – und plötzlich schenkt einem Herr Eggert eine komplette Naturwissenschaftsfahrt nach Halle und Leipzig. Einfach so, quasi als Belohnung, weil wir letztes Jahr „so gut gearbeitet haben“. Ein Satz, der zwar irgendwie nach Pädagogik klingt, aber in Wahrheit bedeutet: Wir haben uns den Ausflug redlich verdient. Und so kam es, dass vier von eigentlich sechs Leuten aus unserer Physik-AG schließlich mitfahren durften.

Hier könnt ihr mehr über die aufregende und lehrreiche Exkursion nachlesen: Scholltimes.


November 2025: Basteln für den guten Zweck!

Jeden Donnerstag findet jetzt in der Vorweihnachtszeit im Haus 1 die weihnachtliche Bastel-AG mit Frau Breier statt. Dort treffen wir uns immer nach der sechsten Stunde. Wir basteln für einen guten Zweck und verkaufen unsere Basteleien dann beim Weihnachtsmarkt während der Weihnachtskonzerte und an unserem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien. 

Das Geld, was wir dort einnehmen , spenden wir dann u.a. an das Kinderhospiz. Kommt also alle zum Weihnachtsbasar und schaut euch an was, wir mit viel Liebe zusammengestellt haben! Wir hatten viel Spaß und konnten unserer Kreativität freien Lauf lassen.

Jolina (Klasse 5, Scholltimes)


November 2025: Start der Volleyball-Saison und erste Erfolge!

Ende Oktober begannen die Wettkämpfe des Schulwettkampfes „Jugend trainiert für Olympia“ im Bereich Volleyball. Schon seit langer Zeit ist unser Gymnasium hierbei an vielen Wettkämpfen beteiligt.

Den Anfang machten die Wettkampfklasse U16 (Jahrgang 2011 und 2012) der Jungs. Hier konnte beim Turnier in Bad Frankenhausen ein solider 5. Platz erreicht werden. Unsere Schüler zeigten gute Leistungen, verloren aber einige Sätze denkbar knapp. Insgesamt gingen drei Sätze im Turnierverlauf mit 14:15 an die gegnerische Mannschaft. Auch im Endergebnis hatten die Schollaner mit nur einem fehlenden Punkt das Nachsehen zu Platz 4.

Am 13. November 2025 sollten dann die etwas älteren Jungs der U18 (Jahrgang 2009 und 2010) ihr volleyballerisches Können in der Drei-Felder-Halle in Sondershausen unter Beweis stellen. Bei einem spielerisch schönen Turnier mit insgesamt neun Mannschaften der verschiedenen Schulen des Kyffhäuserkreises konnte sich das Team des Scholl-Gymnasiums am Ende über einen guten 4. Platz freuen.

Eine Woche später wurde dann erneut in Sondershausen aufgeschlagen. Es standen sich die verschiedenen Mannschaften der Wettkampfklasse U16 und U18 weiblich gegenüber. Das Quartett der U16 zeigte in insgesamt fünf Spielen eine solide Leistung. Mit guten Aufschlägen und Netzaktionen konnten sie ein Spiel für sich entscheiden sowie ein Unentschieden erreichen. Mit mehr Mut zum Abspielen und Stellen ist hier in Zukunft ein noch besseres Ergebnis möglich. So reichte es am Ende zu einem 4. Platz in der Gesamtwertung. Es siegte hier die Mannschaft der TGS aus Greußen.

Bei den Mädchen der U18 waren nur drei Mannschaften am Start. In direkten Duellen über zwei Gewinnsätze zeigten die Mädchen des Scholl-Gymnasiums ihr Können und feierten zwei souveräne 2:0-Erfolge. Somit zogen sie ohne Satzverlust ins Schulamtsfinale Ende Januar in Sondershausen ein. Hierfür wünschen wir viel Erfolg!


November 2025: Die Lateiner waren auf Exkursion

Am 11 November 2025 fuhren die Klassen 7b und 7c sowie die Lateinschüler bzw. -schülerinnen aus der achten Klasse mit Herrn Bergmann und Frau Boltze nach Nebra zum Fundort der Himmelsscheibe. Um 8:30 Uhr ging es mit dem Bus in Sondershausen am Busbahnhof los. Nach ca. eineinhalb Stunden Fahrt kamen wir in Nebra an.  Vor Ort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, welche dann tauschten. Die eine Gruppe ging in das Museum. In dieser Sonderausstellung wurde dargestellt, wie und woraus römische Kleidung hergestellt wurde und wie sie aussah. Als Kreativprojekt haben wir auch selbst Tuniken getragen.

Die andere Gruppe wanderte zum Fundort der Himmelsscheibe mit einem Aussichtsturm. Es wurde versucht, nachzuvollziehen, wie die Himmelsscheibe von Nebra von den damaligen Menschen genutzt wurde. Im Anschluss bestiegen die Schüler und Schülerinnen den Aussichtsturm und genossen die Aussicht. Nach dieser interessanten Ausstellung bzw. der Besichtigung der Himmelsscheibe fuhren wir nach Hause. Wir kamen gegen 16 Uhr am Busbahnhof an und nahmen an diesem Tag viele spannende Informationen für den Lateinunterricht mit.


Lia und Ida (Klasse 7, Scholltimes)


November 2025: „Haltung zeigen!“- Gedenken an die Pogromnacht 1938 in Sondershausen

Am Freitag, dem 7. November 2025, fand auf dem Jüdischen Friedhof in Sondershausen auch in diesem Jahr die feierliche Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht vom 9. November 1938 statt. Rund 100 Menschen versammelten sich, um gemeinsam der Opfer der nationalsozialistischen Gewalt zu gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Bürgermeister Steffen Grimm eröffnete die Veranstaltung und dankte allen Anwesenden für ihr Kommen. Besonders bewegt zeigte er sich über die große Anteilnahme der Bürgerinnen und Bürger. In seiner Rede erinnerte er an die jüdische Geschichte der Stadt, an die ehemalige Synagoge in der Bebrastraße und an die Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten. Grimm betonte: „Die Worte ‚Kein Vergessen‘ auf der Gedenktafel am Standort der ehemaligen Synagoge sind ein Auftrag an uns alle.“

Eindrucksvoll sprachen außerdem Max Schäfer (Universitätsbibliothek Magdeburg) und Malte Ringhoff (Stadtarchiv Halle). Unter dem Titel „Was das Pogrom möglich machte – und heute wieder möglich ist“ erinnerten sie daran, wie gefährlich Hass und Antisemitismus sind – damals wie heute. Ihre Worte regten viele Zuhörerinnen und Zuhörer zum Nachdenken an und machten deutlich, wie wichtig Aufklärung und Zivilcourage bleiben.

Auch wir, Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und drei der 10b des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Sondershausen, nahmen an der Gedenkveranstaltung teil und „zeigten Haltung!“. Begleitet wurden wir von Herrn Brauer und Frau Hühn. Gemeinsam legten wir einen Strauß nieder, um an die Opfer zu erinnern und ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Neben unserer Schule beteiligten sich auch das Staatliche Berufsschulzentrum des Kyffhäuserkreises sowie die Regelschule Franzberg. Unter den Teilnehmenden waren außerdem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende der Stadtverwaltung, der Landtagsabgeordnete Stefan Schard und Dr. Carolin Schäfer, Leiterin des Schlossmuseums Sondershausen.

Die Gedenkveranstaltung machte deutlich, wie wichtig es ist, sich der Vergangenheit bewusst zu bleiben – gerade in einer Zeit, in der antisemitische Vorfälle wieder zunehmen. Erinnerung ist kein Abschluss, sondern eine weiterzuführende Aufgabe. Und sie beginnt mit jedem Einzelnen von uns!

Mia Abicht (Klasse 10, Scholltimes)


November 2025: Eine besondere Deutschstunde – Kokott & Georgi waren wieder da!

Am Donnerstag, dem 06 November 2025, verzauberten J. Kokott und Ch. Georgi die fünfte bis achte Klassenstufe mit ihrem Fabel- und Balladenprogramm. Redakteurinnen von Scholltimes berichten:

Kokott & Georgi – Balladen mal anders

Ich muss ganz ehrlich sagen: die ersten zwei Stunden eines jeden Morgens fühlen sich sonst gerne mal an wie eine halbe Ewigkeit. Man kommt in die Schule, ist noch nicht richtig wach, und wenn dann auch noch Grammatik oder eine endlose Power-Point-Folie nach der anderen auf uns wartet, kann ein Vormittag ganz schön lang werden. Doch am vergangenen Donnerstag war alles anders. Diesmal erwartete uns keine langweilige Präsentation, die unsere Lehrer brav Folie für Folie ablesen sollten – nein, diesmal stand etwas auf dem Programm, das schon beim Betreten des Raumes anders klang: Kokott & Georgi waren da.

Schon in den ersten Minuten wurde uns klar, dass das keine staubtrockene Unterrichtsstunde werden würde. Die beiden Musiker starteten direkt los, erzählten Geschichten, machten Witze, spielten Instrumente und ließen Balladen so lebendig werden, dass man sich manchmal fragte, ob man gerade wirklich in der Schule sitzt oder heimlich in einer kleinen Vorstellung gelandet ist. Für die Siebtklässler war das eine spannende Einführung ins Thema Balladen; für die Achtklässler eine Wiederholung, die klanglich deutlich besser war als jedes Arbeitsblatt. Der witzigste Moment fand statt, als sie ganz nebenbei erzählten, dass manche Lehrer nach so einer Aufführung am liebsten sofort einen Test darüber schreiben lassen würden – und dass die beiden Künstler das strikt verweigern würden. In dem Augenblick ist der ganze Raum komplett ausgerastet: Jubel, Gelächter, und ein Applaus, der eindeutig lauter war als der Begrüßungsapplaus. Zwischendurch berichteten sie auch von verschiedenen Balladendichtern wie Friedrich Schiller, der im berühmten „Balladenjahr“ 1797 gemeinsam mit Goethe besonders viele große Werke geschrieben hat und sie rühmten ihren Lieblingsdichter – Heinrich Heine. Am Ende gab es dann noch ein kleines Extra: ein zusätzliches Lied, das die Stimmung perfekt abrundete. Wir klatschten natürlich ordentlich und die beiden freuten sich sichtlich. Danach konnten wir noch Fragen stellen und erfuhren einiges darüber, wie es ist, mit Musik durch Schulen, Theater und Städte zu reisen.

Als der Vormittag vorbei war, wunderten wir uns alle, wie schnell diese zwei Stunden verflogen waren. So wurde nämlich aus einer sonst eher trägen Doppelstunde etwas, worüber man auch später noch gerne sprach. Und eines ist sicher: Wenn Balladen immer so klingen würden, hätte niemand ein Problem damit, noch mehr davon zu hören.

Marit (Klasse 8)

 


 

Wir durften uns am 06. November 2025 die Vorstellung des Fabelprogramms von Kokott und Georgi im Haus 1 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums anschauen. Die 5. und 6. Klassen gingen zusammen in ein Klassenzimmer, um ihre Jacken dort abzulegen und begaben sich danach in die Aula. Frau Kühn-Lumm gab uns vorab eine kurze Einleitung zum Thema Fabeln. 

Kokott & Georgi hatten zwei Gitarren, eine Zitter, ein Saxofon, eine Altflöte und eine sogenannte Zauberflöte – das ist eine elektrische Flöte mit über 2000 Tönen. Sie begannen die Vorstellung mit einem kleinen Ameisengedicht. Dann stellte Christian Georgi sich vor: „Ich habe 2 große Töchter und heiße Christian Georgi“.

Was ich persönlich super cool fand, war, dass sie herumgegangen und uns Fragen gestellten. Die Eingangsfrage lautete: „Was kennt ihr denn so für Fabeln?“ Außerdem lehrte er uns auch, dass es am Ende jeder Fabel eine Lehre gibt.  Nun spielten und sangen sie „Der Ochse auf der Löwenhochzeit“- allerdings nicht die gesamte Geschichte, sondern die beiden wollten von uns wissen, wie wir uns den Ausgang vorstellten. Wir hatten einige Ideen dazu, natürlich auch lustige, wie ihr euch sicher vorstellen könnt! Am Ende wurde der eigentliche Ausgang der Geschichte preisgegeben. Nach dieser Geschichte lehrten sie uns also, dass man nicht jedem blind vertrauen sollte.  Wirklich beeindruckend war, dass Georgi zwei Flöten auf einmal spielte. 

Fast am Ende angekommen, haben wir noch ein kleines Experiment gemacht. Wir tauchten einen Stab in ein mit Wasser gefülltes Glas. Im Glas wirkte der Stab zerbrochen, obwohl er es gar nicht war. Sie wollten uns das zeigen, dass man nicht alles, was man sieht, direkt glauben, sondern einfach genauer hinschauen sollte. Dann gab es noch ein kleines „Abschluss-Lied“ und am Ende durften wir noch Fragen stellen. 

Marie (Klasse 5)


November 2025: Matheolympiade

Folgende SchülerInnen haben sich aufgrund ihrer Ergebnisse in der 1. Stufe der 65. Mathematikolympiade für die zweite Stufe (Kreisolympiade) qualifiziert. Die Olympiade findet am 12. November 2025 statt. Die Besten dieser Olympiade werden zur Landesolympiade, die in Erfurt stattfindet, eingeladen.

Klasse 5: Lotta Glück, Leonie Zander, Anton Jahn, Clara Selle und Anton Haller 

Klasse 6: Markes Rasch, Felicitas Teichmüller, Lotta Kohlhase und Alexander Andrae 

Klasse 7: Scarlett Grimm 

Klasse 8: Ava Henze, Marit Linse und Jasmin Hoffmann 

Klasse 10: Bastian Schneider und Anton Koch

Klasse 11: Emil Gorny und Ramon Hellmich 

Klasse 12: Jonas Boltze und Luisa Schulz 

 

Viel Erfolg und Glück wünschen wir allen Qualifizierten!


November 2025: Einladung zum Informationsabend

Am Mittwoch, 12. November 2025, 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit, unser Gymnasium kennenzulernen.

Eltern, die überlegen, ob ihr Kind an das Gymnasium wechselt, sind herzlich zu einem Informationsabend in der Aula unserer Schule im Hauptgebäude in der Güntherstraße eingeladen. Vorgestellt werden die Wege zum Abitur und unsere Schule. Daher richtet sich die Einladung natürlich an Eltern mit Kindern in der 4. Klasse, aber auch an alle, deren Kinder einen späteren Wechsel (nach der 5., 6. oder 10. Klasse) oder einen Schulwechsel planen.

Der „Tag der offenen Tür“ an dem auch mögliche zukünftige SchülerInnen die Schule kennenlernen können, erfolgt dann am 6. März 2026.

 


September/ Oktober 2025: Unsere 5. Klassen auf Klassenfahrt

Vom 08. bis 12. September 2025 waren wir auf Klassenfahrt mit Frau Schinköthe und Frau Börner in Zella-Mehlis. Um 7:40 Uhr trafen wir uns am ZOB. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern. Um 8:00 Uhr kam der Bus. Die Koffer wurden eingepackt und alle suchten sich einen Platz. Wir fuhren ca. zwei Stunden. Nachdem wir angekommen waren, gingen wir zur Jugendherberge. Frau Eff (die Cheffin, sie heißt wirklich so !) begrüßte uns und bat uns in den Seminarraum. Sie erklärte uns alles über das Haus und die Hausregeln. Danach wurden die Zimmer eingeteilt und die Betten bezogen. An diesen Tag haben wir noch eine Wanderung mit coolen Stationen gemacht (Füße im Bach erfrischt, im Baum geschaukelt, den Dachsbau erkundet). Das Beste war, mit den Poporutschern auf der kleinen Schanze herunterzurutschen, das war ein Riesenspaß.

Am Dienstagmorgen wurden wir 7:00 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück ging es zur Sportstättenwanderung. Unser Mittagessen wurde uns sogar zur Biathlonarena geliefert. Dann wurde es kompliziert, denn eigentlich hatten wir Biathlon geplant, aber der Trainer hatte unseren Termin vergessen und somit fiel Biathlon aus. Also sind wir wieder zur Bushaltestelle gelaufen, nur leider haben wir unseren Bus verpasst und mussten weiter nach Oberhof laufen. Als Entschuldigung gab es dort für alle ein Eis und zum Glück kam irgendwann ein neuer Bus, der uns zurück zur Jugendherberge brachte. Danach waren wir alle geschafft.

Am Mittwochvormittag haben wir den Lerntypentest gemacht und nachmittags ging es zum Glasblasen. Jeder von uns durfte seine eigene Glaskugel blasen und mit nach Hause nehmen. Das war toll!

Donnerstagvormittag haben wir uns die bunten Fische im Meeresaquarium Zella-Mehlis angeschaut. Davon waren wir auch begeistert. Am Nachmittag ging es nun endlich zum verpassten Biothlonschießen. Dort haben wir mit Lasergewehren auf die Zielscheiben geschossen und einen kleinen Wettkampf gemacht. Auch das war etwas ganz Neues für uns. Am Abend stieg noch Elias Geburtstagsparty, denn wir hatten ein Geburtstagskind auf unserer Klassenfahrt.

Am Freitag hieß es schon wieder Betten abziehen und Koffer packen, bevor es mit dem Bus wieder nach Hause ging. Wir hatten eine schöne Woche und haben viel Neues dazu gelernt.

Maja (Klasse 5a) 

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Unsere Klasse, die 5c, war vom 15. bis 19. September 2025 auf Klassenfahrt in Zella-Mehlis. Unsere Klassenlehrerin, Frau Böttcher, und Herr Bergmann begleiteten uns.

Wir fuhren am Montag mit dem Bus nach Zella-Mehlis. Dort angekommen bekamen wir eine kleine Einführung und aßen Mittag. Alle Mädchen schliefen zusammen in einem Elfer-Zimmer. Bald ging es direkt zum ersten Ausflug ins Meeres-Aquarium. Dort sahen wir Haie, Krokodile und vieles mehr. Im Anschluss gab es leckeres Essen.

Am zweiten Tag wurden wir zeitig geweckt, denn es gab um 8:00 Uhr Frühstück. Danach führten wir einen Lerntypentest durch und waren in der Explorata-Mitmachwelt. Dort durften wir viel ausprobieren und erkunden. Abends bowlten wir dann.

Der nächste Tag war auch sehr schön, da wir Hausaufgabentraining erhielten und bei einer Erlebniswanderung sehr viel über Zella-Mehlis lernten. Bei der Wanderung durften wir auch mit einem Poporutscher eine Skisprungschanze hinunterrutschen.

Nun ereignete sich schon der letzte volle Tag in Zella-Mehlis. Er fing mit einem leckeren Frühstück an. Danach fuhren wir nach Oberhof und wanderten zu einer Skisprungschanze. Anschließend liefen wir zur Skihalle. Nach der Mittagspause ging es weiter zum Biathlon-Schießen. Das hat uns uns am meisten Spaß gemacht! Unser Schützenkönig wurde Bennet und unsere Schützenkönigin Nele. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück ins Schullandheim, wo es Abendbrot gab und ab ins Bett ging.

Am nächsten und letzten Tag hatte Marie Geburtstag. Wir haben alles schön dekoriert. Nach dem Frühstück reisten dir dann ab und angekommen in Sondershausen wurden wir lieb begrüßt!

Marie und Sophia (Klasse 5c)

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Auch die 5b reiste nach Zella-Mehlis und verbrachte vom 20. bis 24. Oktober 2025 ihre Klassen- und Kennlernfahrt dort. Begleitet wurden wir von unserem Klassenlehrer, Herr Liebram, und von Frau Breier. Am Montag fuhren wir los und dort angekommen bekamen wir leckeres Essen von Frau Weisheit. Danach ging es auf eine lange, aber schöne Wanderung mit Frau Eff. Wir sind durch eine schmale Höhle gekrochen, durch einen Bach gelaufen und mit Poporutschern auf einer Skianlage den Berg heruntergerutscht. Als  wir wieder zurückgekommen waren, gab es erstmal Abendessen und danach ging es unter die warme Dusche. Am Abend spielten wir alle zusammen Werwolf.

Am nächsten Tag gab es erstmal Frühstück, danach führten wir mit Frau  Eff den Lerntypen-Test durch. Anschließend besuchten wir das Meeres-Aquarium, dort gab es viel zu sehen! An diesem Tag sind wir alle noch mal bummeln und danach auf den Spielplatz gegangen, um uns noch einmal austoben. Am Abend spielten wir wieder Werwolf.Am dritten Tag fuhren wir ins Exotarium nach Oberhof und danach in die Glasstube zum Glaskugelnblasen. Das war sehr spannend! Unser Mittagessen wurde uns nach Oberhof geliefert. Danach reisten wir mit dem Bus nach Suhl und liefen zur Sternwarte. Am Abend gab es wieder eine Runde Werwolf für uns! Am nächsten Tag gingen wir zum Biathlon, wieder nach Oberhof. Das Biathlonschießen hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben auch die drei Königinnen und Könige des Biathlon gewählt. Am letzten Tag besuchten wir zum Abschluss die Explorata und schauten uns verschiedene Illusionen und Experimente an. Danach fuhren wir mit dem Bus wieder nach Hause.

Es war eine sehr schöne Klassenfahrt, aber es war auch schön, wieder zu Hause zu sein.

Jolina und Emma (Klasse 5b)


Oktober 2025: Ein 90. Geburtstag und 920,- € für den Schulförderverein!

Viele ehemalige SchülerInnen haben eine enge Verbindung zu unserer Schule. Zu ihnen gehört auch Professor Dr. Ing. Norbert Langhoff. 

Er erwarb 1953 das Abitur. Nach einer Lehre als Feinmechaniker studierte der ehemalige Schollaner in Ilmenau Automatisierungstechnik. Unmittelbar danach wechselte er an die Akademie der Wissenschaften der DDR, in der er 1970 zum Direktor des Zentrums für wissenschaftlichen Gerätebau berufen wurde. Als im Zuge der Wiedervereinigung das Institut zum 31. Dezember 1991 abgewickelt wurde, gründete Herr Langhoff mit Kolleginnen und Kollegen auf dem einstigen Akademiegelände in Berlin-Adlershof den Forschungs- und Technologie-Campus in Gestalt des heutigen WISTA-Technologieparks. Zahlreiche erfolgreiche Firmen entstanden, darunter auch seine eigene, spezialisiert auf Röntgenlichtleiter, die er bis heute führt.

Anlässlich seines 90. Geburtstages rief der Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland seine Gäste dazu auf, auf Geschenke im Sinne von Blumen oder andere Gaben zu verzichten und stattdessen eine Spende an den Schulförderverein unserer Schule, dessen Mitglied er ist, zu überweisen. Bis zum Samstag kam so eine Summe von fast 1000,- € zusammen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Familienangehörigen und Weggefährten wurden dann nicht nur Anekdoten aus der Schulzeit in diesem Gebäude erzählt, sondern auch symbolisch die Gelder an den Förderverein übergeben.


Oktober 2025: Unsere Klassenfahrt- Wie wir Dresden (und McDonald’s) eroberten

Es gibt in der Schulzeit tatsächlich diese seltenen Momente, in denen man sich denkt: „So schlimm ist Schule vielleicht doch gar nicht.“ Einer davon war bei uns gleich nach den Ferien. Kaum hatten wir uns vom Ferienmodus verabschiedet, stand schon das nächste Highlight an – unsere Klassenfahrt nach Dresden. Und genau in diesen drei Tagen wurde uns klar, dass Lernen nicht immer im Klassenzimmer stattfinden muss. 

Der Montagmorgen begann überraschend entspannt. Wir mussten diesmal nicht mitten in der Nacht aufstehen, sondern trafen uns erst gegen halb neun am Bahnhof in Sondershausen. Zwar sah man den meisten noch die Ferienmüdigkeit an, doch die Vorfreude auf das Abenteuer war unübersehbar. Während einige nur das Nötigste eingepackt hatten, wirkten andere, als würden sie eine Expedition in die Alpen planen – inklusive halber Zimmereinrichtung. Und dann das erste Wunder: Die Deutsche Bahn war pünktlich. Kein Warten, kein Durchsagenchaos, kein „Zug fällt heute leider aus“. Es war, als hätte das Universum beschlossen, uns einen perfekten Start zu schenken. Die Zugfahrt selbst war eine typische Klassenfahrtmischung: Raschelnde Chipstüten, Serien auf Handys, lautes Lachen und natürlich jemand, der fragte: „Hat jemand Werwolf mit?“ – selbstverständlich.

Nach ein paar Stunden erreichten wir den Dresdner Hauptbahnhof. Von dort ging es zu Fuß zur Jugendherberge – ein kurzer Marsch mit Koffern, aber dafür mit bester Stimmung. Leider waren unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig, also hieß es: Taschen abstellen und gleich auf Erkundungstour. Und was soll man sagen – Dresden war beeindruckend. Zwischen der majestätischen Frauenkirche, dem barocken Zwinger, der eleganten Semperoper und dem berühmten Fürstenzug, einem riesigen Wandbild aus über 23.000 Fliesen, kam man aus dem Staunen kaum heraus. Wir hatten ja tatsächlich auch eine Schulaufgabe für Kunst auf: Wir sollten die ganzen Gebäude fotografieren. Einige machten nur die nötigsten Fotos im Vorbeigehen – andere wiederum legten sich halbe Fotoreportagen an und hielten gefühlt jeden Pflasterstein fest. Nach der Stadtführung durften wir endlich selbst losziehen. Einige nutzten die Gelegenheit zum Shoppen, andere genossen ein Eis in der Sonne oder schlenderten einfach entlang der Elbe. Am Abend warteten dann endlich unsere Zimmer auf uns – und nach einem ordentlichen Abendessen klang der Tag eigentlich schon aus… zumindest dachten wir das.

Denn, obwohl wir alle schon völlig geschafft waren und uns die Füße vom vielen Laufen wehtaten – immerhin hatten wir an diesem Tag wirklich etliche Kilometer durch die Stadt zurückgelegt, manche sogar bis in die Neustadt – teilten uns die Lehrer später freudig mit, dass eine Nachtwanderung anstand. Die Begeisterung hielt sich anfangs in Grenzen, aber als wir schließlich durch das abendlich beleuchtete Dresden liefen, vorbei an der glitzernden Elbe und den hell erleuchteten Gebäuden, war es dann doch irgendwie magisch. Ein schöner Abschluss für einen langen, anstrengenden, aber unvergesslichen ersten Tag.

Der zweite Tag begann früh und mit einem Programmpunkt, der geheimnisvoll klang: Festung Xperience. Niemand wusste so recht, was uns erwartete – und genau das machte es spannend. In den alten Festungsmauern unter der Stadt tauchten wir mithilfe moderner Technik tief in Dresdens Geschichte ein. Licht, Klang und Projektionen verwandelten die Räume in ein lebendiges Zeitportal – vom mittelalterlichen Dresden bis in die Gegenwart. Eine eindrucksvolle Mischung aus Geschichte und Gänsehautmomenten.

Nach diesem Erlebnis folgte – wie so oft auf Klassenfahrt – das beliebte Kapitel „Freizeit“. Zum Mittag tauchte dann die halbe Klasse bei McDonald’s auf. Statt regionaler Spezialitäten gab’s also Pommes, Cola und das Gefühl, in jeder Stadt der Welt zuhause zu sein.

Am Nachmittag stand das Hygienemuseum auf dem Programm. Zugegeben, der Name klang etwas trocken, doch das Museum war überraschend spannend. Es ging um den menschlichen Körper, um Sinne, Gesundheit und Wissenschaft – zum Anfassen und Ausprobieren. Nur schade, dass ein Teil der Ausstellung gesperrt war. Und natürlich gab’s auch hier noch einen Arbeitsauftrag, der dafür sorgte, dass wir nicht nur herumspazierten, sondern auch mal richtig lesen und mitschreiben mussten.

Der letzte Morgen kam wie immer zu früh. Noch halb im Schlafmodus wurden wir aus der Jugendherberge „entlassen“, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof machten. Und wieder war die Bahn pünktlich – ein zweites Wunder! Die Rückfahrt verlief ruhig, viele hörten Musik oder scrollten durch ihre Fotos. Als wir schließlich wieder in Sondershausen ankamen, wurde uns klar: Der Schulalltag wartet schon wieder und ehrlich gesagt – wir hatten gar keinen Bock mehr, wieder in die Schule zu gehen. Nach diesen drei Tagen voller Sonne und Spaß fühlte sich das viel zu sehr nach Ferien an. 

Wir danken unsere Lehrkräften, Frau Kühn-Lumm, Frau Trute und Herrn Eggert, für diese Reise!

Marit (Klasse 8, Scholltimes)


September 2025: Annegret Klenke bei uns zu Gast!

Am 30. September 2025 besuchte eine berühmte Musikerin, Frau Annegret Klenke, unsere Schule. Frau Klenke, international bekannt, ist die Leiterin des Klenke-Quartetts in Weimar, welches es schon seit über 30 Jahren gibt. Dieses Quartett stellt eines der bedeutendsten Deutschen Streichquartette dar. Es nahm schon viele CDs auf und gewann auch etliche Preise. Zusammen mit den anderen Musikerinnen waren sie auf fast jedem Kontinent (außer Australien) zu Konzerten unterwegs. Frau Klenke spielt die 1. Violine im Quartett.

Mit ihrer Geige spielte sie uns ein kleines Stück vor. Danach erklärte Frau Klenke uns die Teile der Geige und wir führten dazu ein Quiz durch. Die Gewinner bekamen eine CD geschenkt. Am Ende der interessanten Musikstunde machten wir noch ein Foto zusammen mit der Musikerin. 

Danke an unsere Musiklehrerin Frau Boltze für die großartige Musikstunde.

Maja (Klasse 5, Scholltimes)


September 2025: Briefe aus der Vergangenheit und ein Buch in der Zukunft – Feldpost von Herbert Held

Am Dienstag, dem 30. September 2025, fand für die Klassenstufen 9/10 und 11/12 in der 3. und 4. beziehungsweise der 5. und 6. Stunde eine besondere Begegnung statt. Der ehemalige Schüler Marty Sennewald, Doktorand der Literaturwissenschaft in Berlin und Autor, besuchte uns, um uns von seinem Debutroman über die Geschichte von Herbert Helmut Horst Held zu erzählen.

Mehr über die interessante Lesung und das Leben von Herbert Helmut Horst Held könnt ihr bei Scholltimes erfahren!


September 2025: Unsere Schule „zeigt Haltung!“: Netzwerktreffen „Demokratie und Schule“ in Erfurt

Am 22. September 2025 nahmen unsere Schülersprecherin und unser Schülersprecher, Mia und Finn, gemeinsam mit Herrn Brauer am Netzwerktreffen „Demokratie und Schule in Thüringen – Haltung zeigen, Demokratie gestalten“ teil. Ziel der Veranstaltung war der Austausch von Schulen, die sich aktiv für eine demokratische Schulkultur einsetzen und Verantwortung übernehmen. Hier weiterlesen auf der Seite von Scholltimes!


September 2025: Die Ice Bucket Challenge für die Umwelt: Wir pflanzen einen Baum!

Am 11. September 2025 nominierten uns die Frauen- und Mädchenmannschaften des BSV Eintracht Sondershausen unsere Schule, an der Baumpflanzchallenge teilzunehmen. Da wir bei einem solchen Angebot nicht widerstehen können, trafen sich am Freitag, dem 19.09.2025, eine Hand voll Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, um gemeinsam auf dem Schulhof einen Baum zu pflanzen.

Mehr Informationen, Bilder und ein Video dazu findet ihr bei Scholltimes und auf unserem Schul-Instagram-Account (geschwister_scholl_gym).


September 2025: Radeln für Klima und Gemeinschaft: Stadtradeln 2025 (Siegerehrung)

Auch in diesem Jahr beteiligte sich unser Geschwister-Scholl-Gymnasium am deutschlandweiten Stadtradeln, einer Aktion, die nicht nur sportlichen Ehrgeiz weckt, sondern auch ein wichtiges Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität setzt.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte traten in die Pedale und sammelten gemeinsam Kilometer für unsere Schule und den gesamten Kyffhäuserkreis.

Die feierliche Auswertung fand am 18. September 2025 in Bendeleben statt. Geleitet wurde die Veranstaltung von Landrätin Antje Hochwind-Schneider, welche die besten Ergebnisse würdigte. Deutschlandweit nahmen in diesem Jahr 3.013 Kommunen am Stadtradeln teil. Dabei erreichte der Kyffhäuserkreis Platz 535 in der bundesweiten Wertung. Innerhalb Thüringens, wo sich insgesamt 41 Kommunen beteiligten, belegte unser Landkreis einen erfreulichen 8. Platz.

Unser Schulteam erradelte insgesamt 6.274 Kilometer und konnte dadurch 1.029 Kilogramm CO2 vermeiden. Damit belegten wir erneut den zweiten Platz unter allen Schulen im Kyffhäuserkreis. Ein Ergebnis, das zeigt, wie viel Engagement und Teamgeist an unserer Schule vorhanden ist.

Doch damit geben wir uns nicht geschlagen: Für das nächste Jahr, das Stadtradeln wird wieder rund um Himmelfahrt und Pfingsten stattfinden, nehmen wir uns fest vor, den Sprung auf den ersten Platz zu schaffen. Deshalb unser Appell: Fangt schon jetzt an zu üben, damit wir im kommenden Jahr gemeinsam unaufhaltsam sind!

Finn (Klasse 11, Scholltimes)


September 2025: Ein aufklärender Zug mit nachhaltiger Message – Der Revolution Train in Sondershausen

Im Revolution Train wird das Leben eines Drogenabhängigen vom Beginn der Drogensucht bis hin zum Tod sehr gut dargestellt. Ich empfand es als sehr schockierend, was Drogen alles anrichten können. Deswegen finde ich es gut, dass aufgeklärt wird!

Ida (Klasse 7)

 

Drogen sind seit Jahrhunderten Bestandteil vieler Kulturen und Traditionen, auch bei uns in Deutschland. Ob das gemeinsame Anstoßen auf Feiern, als Genussmittel beim Essen oder als verbindender Partybestandteil. Gerade Jugendliche kommen oft schon früh in Kontakt mit legalen Drogen, wie Alkohol, Vapes, Zigaretten. Und dies erleichtert oft den Einstieg in den Bereich der illegalen Drogen. Ein Projekt, dem es am Herzen liegt, Aufklärung gerade jungen Menschgen nahezubringen, ist der Revolution Train.

Wie der Name schon sagt, geht es hierbei um einen Zug, der über Schienen von Stadt zu Stadt fährt und dort die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher erzählt. Ein tschechischer Autor (Pawel Tuma) erzählt in diesem gepanzerten Zug hautnah das Schicksal seines Freundes, der aufgrund von Drogen im jungen Alter verstarb.

Vom 10. bis zum 12. September 2025 besuchte der Revolution Train auch Sondershausen. Ich nahm an einer Führung durch den Zug teil. Die Waggons sind durch Leinwände in mehrere Abschnitte unterteilt. Nach und nach werden nachgestellte Szenen der wahren Geschichte durch kurze Videosequenzen vermittelt. Dabei geht es um befreundete Jugendliche, die auf ihrem Weg auf unterschiedliche Weise mit Drogen in Kontakt kommen, sie konsumieren und ihre Folgen teilweise am eigenen Leib erfahren. In der Freundesgruppe gibt es nur ein Mädchen, welches einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol hat. 

Ein Junge fährt betrunken Auto und bringt dabei einen Motoradfahrer um, wobei eine Mitfahrerin seines Autos ihr Augenlicht verliert und daraufhin das Trinken aufgibt. Der nächste wird beim Dealen erwischt und ein Pärchen ist den Drogen auf die schlimmste Weise verfallen. Beide sind abhängig, wobei das Mädchen durch ihre Freundin und langer Zeit in Entzugskliniken noch schafft, clean zu werden. Ihr Freund jedoch stirbt durch seine Abhängigkeit. 

Nach jedem Filmabschnitt wird die Leinwand hochgefahren und dahinter erlebt man hautnah die 

Folgeszene des Films. Zu Beginn konnte man eine Bar betreten, danach einen Autounfall ganz nah erleben, um ein Abteil weiter eine Wohnung eines Drogenabhängigen zu sehen. Anschließend durchlief man ein Gefängnis und einen Verhörraum und traurigerweise am Ende den Fundort des Drogentoten, der sich den goldenen Schuss gesetzt hat. 

Der Zug ist alles in allem sehr detailreich ausgestattet, um das Erlebnis so realistisch wie möglich zu vermitteln. Die Wände des Zuges stellen den menschlichen Körper von innen mir Organen und Blutgefäßen dar. Je tiefer man in den Zug hineinläuft, desto stärker werden die Auswirkungen und die Schäden von Drogen sichtbar. 

Ich bin der Meinung, dass der Revolution Train eine tiefgründige Erfahrung bietet und sehr gut visualisiert, wie die Macht des Gruppenzwangs in Bezug auf „coole“ legale und illegale Drogen gefährlich werden kann. Die Stimme des verstorbenen Freundes mahnt am Ende des Zuges, dass man mit legalen Drogen mit Bedacht umgehen sollte, um am Ende nicht im falschen Zug der illegalen Drogen zu sitzen. Mit dem Satz „Ich war jung, als ich gestorben bin…Das größte Geschenk, was ihr noch vor euch habt, ist Zeit“ hat diese Message mich persönlich sehr berührt. Der Revolution Train ist definitiv ein gelungenes Projekt und einen Besuch wert.

Dana (Klasse 10)


So erlebten die 7. Klassen den Revolution Train:

 

Am Donnerstag, dem 11. September 2025, waren die Klassen 7a, b und c im Revolution Train. In diesem geht es darum, dass man sieht, wie ein Leben mit Drogen verläuft, was man alles für Drogen macht und wie man davon wegkommen kann. Wir trafen uns alle zwischen 8:00 und 8:30 Uhr am Bahnhof in Sondershausen und bekamen nacheinander eine Verhaltenseinweisung. 

Am Anfang des Zuges konnte man etwas essen und trinken und auch seinen Rucksack abgeben. Im Anschluss sollten wir uns einen Platz suchen und dort wurde uns dann erklärt, was auf uns zukommt. Nun gingen wir in den ersten Wagon. Dort haben wir uns den einen Teil des Filmes angeschaut, da der Zug wie ein Film aufgebaut ist und man immer zu verschiedenen Stationen gelangt. Nach dem ersten Film fühlte es ein bisschen kalt an, weil es wie eine Entzugserscheinung dargestellt wird. Bei der nächsten Station waren wir in einer Bar. Dann ging es zu dem zweiten Teil des Filmes.  Danach kamen wir an einem Tatort an, da in dem Teil des Filmes ein Unfall passierte, bei dem jemand ums Leben gekommen ist. Anschließend haben wir uns denn nächstes Teil angekuckt und auch die dazugehörigen Station. Diesmal waren wir in einem Verhörsaal. Dann ging es schon zum vorletzten Teil. Im Anschluss besichtigten wir eine sehr dreckige Wohnung, die den Alltag eines Drogenabhängigen simulierte. Dann ging es zum letzen Teil des Filmes, in welchem der Hauptcharakter in der Folge es Drogenkonsums ums Leben gekommen ist. Dort wurde uns auch ein Baum des Lebens gezeigt.

Mein Fazit: Nehmt keine Drogen, verkauft sie nicht und kauft sich nicht! Sie können euch das Leben kosten!

Marie (Klasse 7)


September 2025: Wie Grenzen unser Leben bestimmen können

Ein Bericht über die Auszeichnungsveranstaltung im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten

Am Donnerstag, dem 04. September 2025, räumten Absolventen und Absolventinnen des diesjährigen Abiturjahrgangs drei Förderpreise beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ab. Die Landespreisverleihung fand im historischen Festsaal des Erfurter Rathauses statt, der, gesäumt von preußischen Herzögen und Königen, auf riesigen Wandgemälden wichtige Etappen der Erfurter Geschichte präsentiert. Hier wurden im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe die jeweiligen acht Beiträge der Landessieger und Förderpreise sowie die landesbeste Schule und der beste Gruppenbeitrag ausgezeichnet.

Das Programm wurde mit einem Gespräch zwischen dem Ministerpräsidenten Prof. Dr. Mario Voigt, dem Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Andreas Horn, und Eva Nemela, Vorstand der Körber-Stiftung, eröffnet. Um das Wettbewerbsthema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ wieder aufzugreifen, ließ man verschiedene Themen aus der historischen Forschung der jungen Teilnehmerschaft Revue passieren. Anschließend übergaben Mario Voigt und Eva Nemela die Urkunden an die Preisträger und Preisträgerinnen. Musikalisch untermalt wurde das Event von der Punk-Band „Raccoonz“, mit den Liedern „Where Is My Mind“ und „Denkmal“.

Den gesamten Bericht findet Ihr bei unserer Schülerzeitung Scholltimes.

(Serena, Ehemailige Schülerin, Scholltimes)


September 2025: Scholl-Sommerferien-Challenge: Die 6a hat gewonnen!

Am 11. Septmeber 2025 wurde der Klasse im Beisein der stolzen Klassenlehrerin Frau Kestler die Gewinner-Urkunde und eine kühle Erfrischung durch Frau Fuhrmann und Frau Herper überreicht.

Wir gratulieren (vor allem den Mädchen) der 6a und freuen uns auf die nächste Scholl-Sommerferien-Challenge am Ende dieses Schuljahres!


September 2025: „Haltung zeigen!“ durch Erinnern – unter dem Motto „Gedenken braucht Wissen!“

Die Enthüllung der Informationstafeln zur Ehrung der Opfer der NS-Justiz

Am Montag, dem 01. September 2025, fand im Zuge des Weltfriedenstages auf dem Ehrenhain des Hauptfriedhofs in Sondershausen eine berührende und emotionale Veranstaltung statt. Auf dieser wurden unsere Informationstafeln über Heinz Koch und Nikolaus Christoph von Halem, zwei Opfer der NS-Justiz, zu denen wir im vergangenen Schuljahr unter dem Motto „Gedenken braucht Wissen!“ recherchierten, enthüllt bzw. präsentiert.

Viele Gäste, unter anderem Herr Grimm, Herr Hug sowie Herr Fehnl, unser neuer Schulleiter, Herr Wünsche in Begleitung seiner Frau und Frau Dr. Schäfer, waren gekommen, um unsere Ergebnisse zu betrachten und wir als Schüler umrahmten diesen Anlass mit Zitaten, Auszügen aus Briefen, einem Slam-Poetry-Beitrag und Gesang.

Den Bericht über die gesamte Veranstaltung und allen teilnehmenden Akteuren findet Ihr bei Scholltimes.

(Mia, Klasse 10, Scholltimes)

 


September 2025: Veränderungen in der Chefetage unserer Schule

34 Jahre lehrte Herr Woythe, als Geschichts- und Sportlehrer, an unserer Schule. Einige Jahre seiner Dienstzeit arbeitete er dabei auch vorwiegend im Schulamt, bevor Herr Woythe vor elf Jahren die Schulleitung unseres Gymnasiums übernahm. Als Schulleiter brachte er unsere Schule voran und mit ihm in der Leitung konnten viele erfolgreiche Projekte und Veranstaltungen umgesetzt werden. „Ich übergebe eine Schule, die funktioniert und deren guter Ruf über die Region hinweg bekannt ist“, erklärte er in einem Interview mit der Thüringer Allgemeinen.

 

Seit dem 1. August 2025 hat unsere Schule nun einen neuen Schulleiter: Herr Jürgen Wünsche. Am 3. September 2025 hatten wir, Cedric Penndorf und Mia Abicht, die Gelegenheit, ihn zu einem ausführlichen Gespräch zu treffen und mehr über seine Person, seine Erfahrungen und seine Ziele zu erfahren.

Herr Wünsche ist 53 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Schleiz in Ostthüringen. Seine Ehefrau ist ebenfalls Schulleiterin und deren gemeinsamer Sohn 26 Jahre alt. Nach seinem Abitur – „das letzte DDR-Abitur“, wie er mit einem Schmunzeln erzählt – studierte er in Jena die Fächer Deutsch und Geschichte. Das Fach „Darstellen und Gestalten“ lehrte Herr Wünsche ab 2002 und er darf in diesem auch Abiturprüfungen abnehmen. Sein Referendariat absolvierte er in Sangerhausen. Von 1998 bis 2024 unterrichtete er schließlich am Herder-Gymnasium in Nordhausen.

„Deutsch unterrichte ich am liebsten, da ich in diesem Fach am meisten Spielraum und somit auch Zeit für die Schüler habe.“ Geschichte ist ihm ebenfalls wichtig, allerdings sei dort die Zeit oft knapp, um tiefgründig in die wichtigen Themen einzutauchen.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrkraft engagierte Herr Wünsche sich in der Ausbildung von Führungskräften und war die letzten Jahre in der Lehrerausbildung für Nordthüringen zuständig. Dies führte dazu, dass er nur noch selten unterrichten konnte, was ihn dazu brachte, einen weiteren Wechsel des Arbeitsplatzes anzustreben. „Ich wollte immer etwas bewegen, Dinge entwickeln und verbessern – und dabei Spaß haben“, fasst er seine Motivation zusammen.

„Ich habe viele positive Eindrücke gewonnen – und wurde nicht enttäuscht“, beschreibt er die ersten Wochen bei uns am Scholl. Besonders hebt er die Schulgemeinschaft hervor, die er als „sehr lebendig“ wahrnimmt. Auch die Gebäude und das Umfeld sind für Herrn Wünsche ein spannendes Thema: „Unsere Schule steht unter Denkmalschutz, das bedeutet natürlich auch das Vorhandensein gewisser Einschränkungen. Doch durch Gespräche mit dem Denkmalschutz weiß ich, was man trotzdem alles umsetzen kann und umgesetzt werden wird.“

Auf die Frage, wie viele Stunden er als Schulleiter noch unterrichtet, antwortete er: „Momentan unterrichte ich zwölf Stunden pro Woche, dazu kommt aber noch der Geschichtsgrundkurs der zwölften Klasse mit zwei Unterrichtsstunden. Dies ist viel für einen Schulleiter, doch es macht mir Spaß und ich habe auch ein starkes Team an meiner Seite, welches mir sehr viel Arbeit abnimmt und mir den Start leichter gemacht hat. Das war und ist eine große Hilfe.“ 

Ein besonderes Anliegen sieht er in der Unterstützung der jüngeren Jahrgänge: „Meine Idee ist es, Patenschaften zwischen den 5. und 11. Klassen einzuführen, um den Start für unsere Fünftklässler so leicht wie möglich zu gestalten und Probleme abzufangen. Ich möchte solche positiven Traditionen an dieser Schule einführen.“ 

Zum Schluss betont er noch einmal, was ihn antreibt: „Ich fühle mich hier wirklich wohl. Mir ist wichtig, dass man etwas bewegt und dass alle dabei Freude haben.“ Mit den Worten: „Ich schätze es sehr, dass ich so gut an dieser Schule aufgenommen wurde und, dass hier ein sehr positives Arbeitsklima herrscht“, beendet Herr Wünsche unser Gespräch.

Wir, die Redaktion von Scholltimes, bedanken uns abschließend noch einmal recht herzlich für dieses informative und sehr angenehme Interview.

Mia (Klasse 10, Scholltimes)

 

 


September 2025: Meine ersten Wochen am Gymnasium

Hallo, ich bin Maja und seit diesem Schuljahr in der 5. Klasse am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Ich möchte euch gern meine bisherigen Erlebnisse schildern.

Am ersten Schultag trafen sich alle fünften Klassen auf dem Schulhof am Haus II. Wir waren sehr aufgeregt und neugierig, was uns so erwarten würde. Mit unserer Klassenlehrerin, Frau Schinköthe, gingen wir anschließend in unseren neuen Klassenraum. Sie begrüßte uns sehr herzlich. Zum Kennenlernen machten wir ein paar Spiele. In der Pause trafen wir uns dann mit den anderen fünften Klassen zum Fototermin. Der erste Tag verging wie im Flug. In dem kommenden Tagen lernten wir noch die anderen Lehrkräfte kennen und die Räume im Haus II. Inzwischen finden wir uns gut zurecht, auch wenn es am Anfang ungewohnt war, den Raum zu wechseln und wir uns manchmal ganz schön beeilen mussten.  

Mittlerweile haben wir uns gut eingefunden und neue Freundschaften geknüpft. Unsere Klassensprecherin ist auch gewählt (Elisa Oppermann). Jetzt freuen wir uns auf die bevorstehende Klassenfahrt nach Zella-Mehlis Anfang September. Davon werde ich euch dann auch berichten.

Maja (Klasse 5, Scholltimes)


August 2025: Unsere Sprachreise nach England – ein Erlebnis zum Erinnern

Am 10. August 2025, um zwei Uhr nachts, begann unser Abenteuer. Noch halb im Schlaf starteten wir, die neunten Klassen, mit dem Bus – eine lange Fahrt, eine Fähre, kurze Nickerchen – bis wir schließlich am Abend in England ankamen.

Den vollständigen Reisebericht und weitere Bilder der Englandfahrt findet Ihr unter Scholltimes!


August 2025:Kursfahrt nach Krakau – ein unvergessliches Erlebnis

Montag, der 11. August 2025. In Thüringen beginnt das neue Schuljahr. Für uns 12er steht damit das letzte Jahr in der Schule an. Doch während die meisten SchülerInnen sich auf den Schulhöfen von Haus I und II treffen, werfen wir unsere Koffer in den Reisebus und starten unsere Reise ins Unbekannte. Gemeinsam mit Frau Trute, Herrn Schroeter und, als kleine Überraschung, auch Frau Görg, die sich diese vermutlich letzte Klassenreise nicht nehmen lassen wollte.

Mehr zur Krakaufahrt findet Ihr unter Scholltimes.


Rückblick Juni 2025: Sport und Natur – Abenteuer auf dem Wasserweg – Das Kanucamp der Zehner

Am Ende des letzten Schuljahres, vom 23. bis 25. Juni 2025, hieß es für unsere Zehntklässler: Raus aufs Wasser! Drei Tage lang paddelten wir von Wendelstein über Schönburg bis nach Weißenfels (insgesamt 63 km). Es war eine Tour voller Abenteuer, gemeinsamer Herausforderungen und schöner Naturmomente. Vom frühen Aufstehen am Morgen über das gemeinsame Zeltaufbauen bis zu den Abenden am Lagerfeuer, jeder Tag brachte neue Eindrücke und Erlebnisse. Diese Kanutour war mehr als nur Sport: Sie hat uns als Klasse zusammengeschweißt und uns gezeigt, wie viel Spaß man auf dem Wasser haben kann.

Am ersten Tag trafen wir uns morgens in Wendelstein. Nach kurzem Warten kamen dann auch unsere Boote, die wir kurz darauf ins Wasser hoben, um einzusteigen. Nach einer kurzen Einweisung ging es endlich los. Anfangs gab es noch ein paar Startschwierigkeiten, aber schnell hatten alle den Dreh heraus. Dann machten wir einen kleinen Halt, aßen etwas und besuchten das Museum der Himmelsscheibe von Nebra.  Kurz bevor wir in Karsdorf ankamen, kam die schockierende Nachricht: Ein Boot kenterte. Doch keine Sorge – allen ging es gut, sie wurden nur ein bisschen nass. In Karsdorf angekommen, bauten wir unsere Zelte auf. Am Abend grillten wir gemeinsam zum Abendessen. Bevor es ins Bett ging, spielte ein Teil von uns noch die WM im Fußball nach – für manche ein voller Erfolg, für andere eher weniger. Danach gingen wir alle recht früh schlafen, denn am nächsten Morgen hieß es wieder: Zeitig aufstehen und die Boote besetzen!

Der zweite Tag begann früh – alle waren pünktlich aufgestanden und schnell startklar, denn heute stand die längste Etappe auf dem Plan. Diesmal ging es nicht nur ums Paddeln, sondern wir durchfuhren auch mehrere Schleusen, was für viele ein echtes Highlight war. Die Natur auf dieser Strecke war beeindruckend: Wer leise war, konnte Vögel hören oder das Rauschen der Bäume wahrnehmen. Sogar Segelflugzeuge zogen am Himmel ihre Bahnen. Nach einer kurzen Mittagspause in Laucha hieß es: Endspurt nach Schönburg. Kurz vor dem Ziel mündete die Unstrut in die Saale. Durch die stärkere Strömung konnten wir uns entspannt treiben lassen und einfach genießen. In Schönburg angekommen, wartete noch ein besonderes Erlebnis: ein gemeinsames Abendessen oben auf der Burg. Mit einer Aussicht, die man so schnell nicht vergisst.

Am dritten und somit letzten Tag paddelten wir zum Start eine nicht so große Etappe, bis wir Halt machten, um das Sonnenobservatorium in Goseck zu besuchen. Diese Anlage ist rund 6900 Jahre alt und stammt aus der Jungsteinzeit: ein echtes Stück Geschichte direkt vor unseren Augen. Anschließend ging es zurück ins Boot für die letzte Etappe. Ein kleiner Höhepunkt war noch die Fahrt durch die „Rutsche“, bei der wir mit unseren Kanus ordentlich durchgeschüttelt wurden – sehr lustig für alle Beteiligten. Nach kurzer Zeit erreichten wir schließlich Weißenfels, wo wir leider schon aus dem Wasser mussten und unsere Tour damit zu Ende ging.

(Finn, Klasse 11, Scholltimes inklusive vieler Fotos)


August 2025: Neues Schuljahr, neue Wege, neues Glück – Willkommen im Schuljahr 2025/26

Das Schuljahr 2025/2026 ist nun fast zwei Wochen alt.

Nachdem es für unsere Neuner nach England und unsere Zwölfer nach Polen auf Kursfahrt ging, sind seit diesem Montag wieder alle SchülerInnen anwesend und wir haben unsere neuen Fünftklässler sowie unseren neuen Schulleiter empfangen.

Somit starten auch wir, hier bei Scholltimes, in das neue Redaktionsjahr.

Und wie es sich für eine Schülerzeitung gehört, haben wir direkt zu Beginn ein paar Neuigkeiten für euch. Lest dazu weiter bei Scholltimes.


Juni 2025: Scholl-Sommerferien-Challenge 2025

Wir wollen die Scholl-Sommerferien-Challenge wiederholen und freuen uns auf eine rege Beteiligung! Seid dabei und macht diesen kommenden zu eurem unvergesslichen Sommer!

Alle wichtigen Informationen findet ihr bei Scholltimes!

Hier könnt ihr nochmal stöbern, was die letzten Gewinner im Jahr 2024 schafften!


Juni 2025: Rückblick Mathematik

Anlässlich des Schuljahresabschlusses 2024/25 werden die SchülerInnen ausgezeichnet, die im Verlaufe des Schuljahres bei mathematischen Wettbewerben besonders erfolgreich waren. Von unserem Gymnasium beteiligten sich 35 SchülerInnen an der ersten Stufe der 64. Mathematikolympiade, der sogenannten Schulrunde. 15 dieser SchülerInnen qualifizierten sich für die Regionalrunde:

Markes Rasch (5a), Lotta Kohlhase (5b), Alexander Andrae (5c), Gero Geßner (5c), Ida Kräbel (6b), Niklas König (6b), Scarlett Grimm (6c), Ava Henze (7a), Marit Linse (7a), Jasmin Hoffmann (7b), Anton Koch (9a), Moritz Kühn (10a), Ramon Hellmich (10b), Jonas Boltze (11) und Luisa Schulz (11).

Am 13. November 2024 schrieben diese SchülerInnen eine Klausur, um ihre mathematischen Kenntnisse mit den TeilnehmerInnen der anderen Gymnasien unseres Kreises zu vergleichen. In der Regionalrunde waren Markes Rasch, Alexnader Andrae, Ida Kräbel, Ava Henze und Anton Koch besonders erfolgreich. Aufgrund der erreichten Punktzahlen nahmen Alexander Andrae, Ava Henze, Ida Kräbel und Anton Koch erfolgreich an der Landesolympiade, die am 21. und 22. Februar 2025 in Erfurt stattfand, teil.

Wir danken auf diesem Weg der Kyffhäusersparkasse für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, so dass die besten TeilnehmerInnen mit einer Geldprämie ausgezeichnet werden konnten.

Am diesjhärigen Känguru-Wettbewerb beteiligten sich 34 SchülerInnen. Hanna Emilia Buder und Felicitas Morgana Teichmüller (beide Klasse 5a) waren dabei besonders erfolgreich und erhielten jeweils einen Sonderpreis.


Juni 2025: Von Bankkauffrau bis Zitronenfalter – Berufsorientierung bei den 11ern

Während die 5. bis 9. Klassen ihren Tag auf dem Possen verbrachten, hatten wir 11er die großartige Gelegenheit, uns ein Bild von unserer Zukunft zu machen. Berufsorientierung – klingt vielleicht erst einmal nach viel Langeweile. Aber dem war ganz und gar nicht so. Besuch bekamen wir von der Kyffhäusersparkasse, vertreten durch Frau Deubner, sowie der Agentur für Arbeit, vertreten durch Frau Leukefeld und Frau Völker.

Mehr zum Berufsorientierungstag der 11. Klassen findet ihr unter: Scholltimes.


Juni 2025: Kunstcamp in der Rotleimmühle

Vom 23. bis zum 25. Juni 2025 haben 15 Schülerinnen der zehnten Klassenstufe unseres Gymnasiums an einem Kunstcamp teilgenommen – organisiert von der Jugendkunstschule Nordhausen und untergebracht in der idyllisch gelegenen Rotleimmühle. Begleitet wurden wir dabei von Herrn Jahn, der uns mit viel Herzblut, Kreativität und tollen Ideen durch drei spannende Tage führte.

Montag – Töpfern mit Kult(ur)
Gleich zu Beginn legten wir los mit Ton, Formen und Fantasie. Inspiriert von alten Kultgefäßen entstanden ganz individuelle Tonobjekte. Auch kunstvolle Fliesen fertigten wir an – am Ende wurden alle Werke mit verschiedenfarbigen Engoben bemalt. Unsere Hände waren zwar voller Ton, aber die Ergebnisse konnten sich definitiv sehen lassen!

Dienstag – Porträts, Profile und eine Prise Matisse
Am Dienstag wurde es künstlerisch-persönlich: Wir zeichneten uns gegenseitig und entdeckten dabei ganz neue Seiten aneinander. Danach fotografierten wir uns im Profil, übertrugen die Umrisse auf farbig gestaltete Leinwände und ließen unserer Kreativität freien Lauf – mit Mustern, Schriften, Formen und Figuren. So entstanden viele einzigartige Porträts mit individuellem Stil.
Am Nachmittag ging es ins Kunsthaus Mayenburg. Dort besuchten wir die Ausstellung „Durch die Blume…!“, in der sich alles rund um Blumen dreht. Besonders beeindruckend war, dass neben regionalen Künstlerinnen und Künstlern auch Werke von großen Namen wie Max Ernst, Georgia O’Keeffe, Henri Matisse und Horst Janssen zu sehen waren.

Mittwoch – Hämmern, Brennen, Zeichnen
Am letzten Tag wurden noch einmal viele Techniken ausprobiert. Beim Brandmalen auf Holz oder Zeichnen auf Schieferplatten konnten wir ganz neue Materialien erkunden. Besonders spannend: das Kaltschmieden! Mit Kupferdraht, Amboss und Hammer entstanden kreative kleine Kunstwerke, die auf Schieferplatten befestigt wurden.

Das Kunstcamp war nicht nur eine kreative Auszeit vom Schulalltag, sondern auch ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Die Atmosphäre war entspannt, der Ort inspirierend, und alle Teilnehmerinnen waren mit Herz und Hand dabei. Ein riesiges Dankeschön geht an die Jugendkunstschule Nordhausen und ganz besonders an Herrn Jahn, der uns mit seinem Ideenreichtum, seiner Geduld und seiner Begeisterung drei unvergessliche Tage beschert hat.


Juni 2025: Abilantis lebt – Rückblick auf einen legendären Tag – Abiturzeugnisse und Abiball 2025

Am 20. Juni 2025 fand die diesjährige Zeugnisausgabe in der Aula unseres Gymnasiums statt sowie der darauffolgende Abiball. Auf diesen Tag haben vermutlich alle Abiturienten und Abiturientinnen mit Sehnsucht gewartet, denn mit einem bestandenen Abitur können akademische und berufliche Wünsche in Erfüllung gehen. 

Eleganz, Aufregung und Erleichterung lag in der Luft, als sich das Ringcafé des Possens in eine festlich geschmückte Traumkulisse verwandelte. Zum ersten Mal fand dort der Abiball eines Schollaner Jahrgangs statt! Bereits beim Eintreffen der Gäste war die Atmosphäre von Vorfreude erfüllt.

Mehr Einblicke der Abiturzeugnisausgabe und zum Abiball findet ihr unter: Scholltimes.


Juni 2025: „Haltung zeigen!“ – Mobbing geht uns alle an – Lehren aus dem Attentat in Graz

Mobbing und Ausgrenzung sind an vielen Schulen Realität – teilweise auch an unserer. Obwohl das Thema seit Jahren diskutiert wird, fehlt es häufig an konkreten Maßnahmen und konsequentem Handeln. Dabei kann Mobbing gravierende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit junger Menschen haben. Im schlimmsten Fall führt es zu extremen Handlungen, wie ein tragischer Vorfall im Juni 2025 in Graz, Österreich, gezeigt hat.


Der Fall Graz: Was geschah?
Am 10. Juni 2025 ereignete sich an einer Schule in Graz ein folgenschweres Attentat: Ein ehemaliger Schüler schoss in der Schule um sich. Elf Menschen, inklusive des Täters (21 Jahre alt), kamen dabei ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt. Die Tat löste große Betroffenheit und Diskussionen in Österreich und darüber hinaus aus. Laut den bisherigen Ermittlungen wurde der Täter über einen längeren Zeitraum hinweg von Mitschülern gemobbt und sozial ausgegrenzt. Außerdem soll er sehr introvertiert und zurückgezogen gewirkt haben. Einige Aussagen aus dem schulischen Umfeld deuten darauf hin, dass Warnzeichen erkennbar waren, jedoch nicht ausreichend beachtet wurden.


An dieser Stelle sprechen wir, als Schollaner, nochmal unser herzliches Beileid an alle Angehörigen und Betroffenen aus.


Mobbing ist kein harmloses Verhalten, sondern eine Form psychischer und/oder auch physischer Gewalt. Wer dauerhaft beleidigt, ausgegrenzt oder herabgewürdigt wird, kann langfristige seelische Schäden erleiden. Studien zeigen, dass Betroffene häufiger unter Depressionen, Angststörungen oder einem verminderten Selbstwertgefühl leiden. In besonders belastenden Fällen kann dies zu Selbstverletzung, Schulverweigerung oder – in seltenen Extremfällen – zu Gewalttaten führen. Der Fall in Graz ist ein erschütterndes Beispiel dafür, wie schwerwiegend die Folgen von Mobbing sein können, wenn über längere Zeit keine Hilfe erfolgt oder Warnsignale übersehen werden.
Prävention ist Aufgabe aller! Damit es nicht zu solchen Eskalationen kommt, ist es entscheidend, frühzeitig einzugreifen – sowohl durch pädagogische Konzepte als auch durch eine aktive Schulkultur, die auf Respekt, Offenheit und gegenseitige Unterstützung setzt.

Wir als die Schülerzeitung „ZEIGEN HALTUNG!“, denn wer Mobbing beobachtet, sollte nicht schweigen. Ignorieren oder Wegschauen macht das Problem größer.

Unsere Schule bietet mit Vertrauenslehrern, aber auch allen anderen Lehrkräften, wichtige Anlaufstellen für Betroffene und Beobachtende.
Ein aktives Klassenklima, in dem niemand ausgeschlossen wird, ist der beste Schutz vor Mobbing. Bereits kleine Gesten wie das Einbeziehen anderer in Gespräche oder Gruppenarbeiten können viel bewirken.
Der Angriff in Graz sollte nicht nur als Einzelfall betrachtet werden, sondern als dringlicher Anlass, unser eigenes Schulklima zu hinterfragen. Wie gehen wir miteinander um? Wie reagieren wir, wenn jemand ausgegrenzt wird? Wie konsequent schützen wir diejenigen, die besonders verletzlich sind? Mobbing ist ein gesamtgesellschaftliches Problem – und es beginnt im Kleinen. Wir alle können dazu beitragen, dass unsere Schule ein sicherer und respektvoller Ort für jede und jeden ist.

– Die Redaktion der Schülerzeitung (Scholltimes)

Bei Fragen oder Problemen wendet euch bitte an eure KlassenlehrerInnen oder unsere Vertrauenslehrerinnen, Frau Breier und Frau Fuhrmann. Es gibt immer einen Weg zur Hilfe – und niemand ist allein!

Mia Abicht (Klasse 9, Schülersprecherin, Scholltimes)


Juni 2025: Physik, die abhebt – Raketenwettbewerb der 6. Klassen

Wer sagt, dass Physik langweilig sein muss?


Am 18. Juni 2025 bewiesen in der siebten Stunde die sechsten Klassen das Gegenteil, als sie voller Stolz ihre selbstgebauten Raketen auf dem Schulhof starten ließen. Der Platz wurde kurzerhand zur Startrampe umfunktioniert, mit beeindruckenden Höhenflügen, kreativen Raketen-Designs und lautstarkem Jubel bei jedem gelungenen Start.

In den Wochen zuvor hatten die SchülerInnen mit viel Begeisterung und handwerklichem Geschick an ihren Raketen gebaut, sie geklebt, verziert, getestet. Dabei lernten sie ganz spielerisch einiges über Aerodynamik, Luftdruck und Schubkraft. 

Der große Moment zeigte sich dann beim Raketenwettbewerb, bei dem die SchülerInnen in zwei Hauptkategorien antraten: „Höchste Flugbahn“ und „Schönstes Design“. Außerdem wurde ein Klassenpreis an die Klasse vergeben, deren Raketen zusammen die höchste Gesamthöhe erreichten.

Im spannenden Stechen um die größten Höhen ging es zur Sache. Die sechs höchsten Raketen schossen nacheinander ein zweites Mal mit lautem Zischen in den Himmel. Am höchsten flog die Rakete von Richard Kneise, die sagenhafte 36,08 m erreichte, dicht gefolgt dem Flugkörper von Alma Lange mit 29,65 m und Aron Osmani, dessen Rakete auf starke 24,70 m kam. Auch Caroline Jüttner, Tamara Meißner und Zoe Böning lieferten tolle Starts ab und ernteten kräftigen Applaus für ihre Leistungen.

Doch nicht nur Höhe zählte, sondern auch Kreativität wurde belohnt. In der Kategorie „Schönste Rakete“ überzeugte Scarlett Martina Grimm mit einer besonders liebevoll gestalteten Rakete, die nicht nur funktional war, sondern auch optisch alle Blicke auf sich zog. Den zweiten Platz belegte Aron Osmani, der damit gleich doppelt punkten konnte. Platz drei ging an Zsa Zsa Isolde Grimm, deren Rakete mit fantasievollen Details glänzte.

Am Ende wurde auch der Klassenpreis verliehen, und hier hatte die 6c die Nase vorn! Mit geballter Teamleistung und hohen Flügen sammelten sie die meisten Meter und holten sich verdient den Sieg.

Finn-Mathias Grimm (Klasse 10, Scholltimes)


Juni 2025: „Haltung zeigen!“ durch Erinnern, Verstehen, Nichtvergessen – Besuch der Klassenstufe 10 in der Gedenkstätte Andreasstraße

Am 17. Juni 2025 haben unsere 10. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurtbesucht – ein ehemaliges Stasi-Gefängnis mitten in der Stadt. Das Datum war dabei kein Zufall: Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu einem großen Volksaufstand. Tausende Menschen gingen auf die Straße und forderten bessere Lebensbedingungen und mehr Freiheit. Die DDR-Regierung ließ die Proteste brutal niederschlagen. In den DDR-Medien wurde das Ereignis kaum erwähnt – viele erfuhren damals nur durch Westfernsehen oder -radio, was wirklich passiert war.

Die Gedenkstätte zeigt sehr eindrucksvoll, wie das Leben für politische Gefangene damals aussah. Viele von ihnen wurden nur eingesperrt, weil sie anderer Meinung waren als die Regierung oder Kritik geäußert hatten. Der Alltag im Gefängnis war hart: Nur 30 Minuten Freigang am Tag, keine Beschäftigung außerhalb der Zelle, Gruppenduschen – und alles war streng durchorganisiert. Die ganze Haftanstalt war Teil eines großen Überwachungssystems der Stasi. 

Am Ende des Besuchs hatten wir die besondere Gelegenheit, mit einem Zeitzeugen zu sprechen: Harald Ippold. 

Er erzählte uns von seinem Leben in der DDR, wie er christlich aufgewachsen ist und sich sein Leben lang in der Kirche engagiert hat. Nach der Schule wurde er Fachverkäufer für Lebensmittel und hat 46 Jahre lang in dem Beruf gearbeitet. Als Jugendlicher schrieb er einmal mit Kreide „Es lebe der 17. Juni“ auf die Straße – allein dafür wurde er verhaftet. Bei ihm zu Hause gab es eine Hausdurchsuchung, er wurde verhört und kam schließlich in Untersuchungshaft in der Andreasstraße. Dort verbrachte er Monate in Isolationshaft – ohne Kontakt zu anderen Menschen. Für ihn war genau das am schlimmsten. 

Der Besuch war für uns alle sehr eindrucksvoll. Es ist etwas ganz anderes, diese Geschichte direkt vor Ort zu erleben und sogar mit jemandem zu sprechen, der das alles selbst erlebt hat. Gerade in einer Zeit, in der Demokratie und Meinungsfreiheit nicht überall selbstverständlich sind, wurde uns bewusst, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und Haltung zu zeigen– damit sich so etwas nicht wiederholt.

Finn-Mathias Grimm (Klasse 10, Scholltimes)


Juni 2025: Schollaner mit einigen Podestplätzen bei den Kreisjugendspielen U12

Am Dienstag, dem 17. Juni 2025, ging es für eine siebenköpfige Gruppe unserer Schule zum Leichtathletikwettkampf nach Bad Frankenhausen. Der Jahrgang 2014 durfte dort letztmalig an den Kreisjugendspielen der U12 teilnehmen.

Der Tag begann mit dem Weitsprung. Bei den Jungs belegte Tim Pschribülla einen guten dritten Platz. Ganz knapp verpasste Emily Knape das Podest. Mit 3,68 Meter war sie weitengleich mit Platz 3 – so musste die nächstbessere Weite über Bronze entscheiden. Hier fehlten dann leider vier Zentimeter. Auch im anschließenden 50-Meter-Sprint ging es sehr eng zu. So konnten sich Markes Rasch (7,83 Sekunden) und Tammi Nebert (7,97 Sekunden) über 4. Plätze freuen – oder ärgern. Beiden Läufern fehlten jeweils 0,02 Sekunden zum dritten Platz. Tim Pschribülla belegte mit 7,7 Sekunden den Silberrang. Im Ballwurf konnte Tammi Nebert dann mit 29 Metern Weite endlich das Podest erklimmen und sich über die Silbermedaille freuen. Ebenfalls Silber erreichte Paula Schirm im abschließenden 800-Meter-Lauf. In dieser Disziplin komplettierte Tim Pschribülla dann seinen Medaillensatz an diesem Tag und holte einen souveränen ersten Platz!

Alle SchülerInnen zeigten sehr gute Leistungen an diesem warmen Sommertag und können sehr stolz auf sich sein.

Herzlichen Glückwunsch!


Juni 2025: „Haltung zeigen!“ – Durch Aufarbeitung: Projekttag zum Widerstand im Nationalsozialismus

So brutal wie das NS-Regime auch war, es gab Personen bzw. Personengruppen, die sich zusammenschlossen und sich nicht der Diktatur hingaben. Unsere Schule ist benannt nach einem der bekanntesten Beispiele: den Geschwistern Hans und Sophie Scholl, welche Mitglieder der „Weißen Rose“ waren.  Neben der Jugendgruppe gab es jedoch auch andere Widerstandskämpfer, die heute kaum bekannt sind, wie z.B. Nikolaus Christoph von Halem und Heinz Koch. Beiden wird auf dem Sondershäuser Friedhof durch zwei Gedenksteine mit Widmungen gedacht. Wer diese Personen aber genau waren und was sie geleistet haben, bleibt weitgehend unklar. 

Das Projekt unseres Gesellschaftswissenschaftskurses Klasse 9 befasst sich genau mit diesen Fragen und möchte zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Thüringen die Gedenksteine durch Informationstafeln ergänzen. Diese sollen vertiefende Informationen zu den beiden Biografien, zum Teil durch digitale Inhalte ergänzt, bereithalten und durch eine anschauliche Gestaltung den leichten Zugang für eine interessierte Öffentlichkeit ermöglichen. So sollen historische Erinnerungsorte in der Gegenwart verankert werden – gemäß des Projektthemas: „Erinnern braucht Wissen“. 

Aber auch der Naturwissenschafts-Kurs der 9. Klassen beteiligte sich am Thema, indem sie das Denkmal vor unserer Schule bepflanzten und säuberten – ein Denkmal für die Opfer des Faschismus, die keinen Widerstand leisten konnten, aber für die Widerstandskämpfer mitunter der Grund waren, sich dem Regime nicht hinzugeben. 

Der GeWi-Kurs befasste sich mit dem Thema bereits über mehrere Wochen, transkribierte dazu zahlreiche Briefe und wertete deren Inhalt aus. Experteninterviews wurden geführt, Verwandte ausfindig gemacht, Anfragen an die BBC und das Royal War Museum gestellt sowie Zeitleisten und Stammbäume erstellt. So entwickelten fünf Gruppen erste Entwürfe für die zukünftigen Informationstafeln für von Halem und Koch. Am vergangenen Freitag präsentierten sie diese Frau Melanie Ullmann von der Designagentur „artistil“ und bekamen grundlegende Hinweise zur digitalen Gestaltung von Infotafeln erklärt, bevor sie ihre Entwürfe noch anpassen und im Anschluss mit Frau Ullmann besprechen konnten. Sie wird auch im neuen Schuljahr die Gestaltung der Tafeln unterstützen.

In der gleichen Zeit, d.h. von der ersten bis zur vierten Stunde, säuberte der NaWi-Kurs mit Frau Hoffmann das Denkmal und bepflanzte nicht nur den Bereich drumherum, sondern plante auch die Gestaltung des vorgelagerten Abschnitts vor dem Denkmal und setze diese um. Die Pflanzen wurden von der Stadtverwaltung freundlicherweise bereitgestellt. 

Zur fünften Stunde trafen sich die beiden Kurse schlussendlich zu einem digitalen Workshop mit Tim Lucht, einem Mitarbeiter der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ in Berlin – eine seltene Möglichkeit für jeden, die Herr Sebastian Fehnl vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Thüringen organisiert hat. 

Nach einem kurzen interaktiven Rundgang durch die Gedenkstätte, mithilfe von Fotos auf der vorbereiteten Power-Point-Präsentation, wiederholten wir Formen des Widerstands. Da das Interview sowie dessen Thema in den momentanen Lehrplan passten, brachten die zwei Klassen bereits Vorwissen ein, jedoch bleiben in der Geschichte immer wieder Fragen offen und Dokumentationen der Zeit werden hinterfragt. Genau damit beschäftigt sich die Gedenkstätte in Berlin seit Jahren, wie Herr Lucht erzählte, und bis heute werden neue Quellen gefunden und ältere geklärt. Sei es die Frage, wen man wirklich als Widerstandskämpfer bezeichnen kann oder ob die Dokumentationen der Zeit wirklich vertrauenswürdig sind bzw. vielleicht unter Einfluss externen Faktoren entstanden, die dafür sorgten, dass manche Fakten weggelassen bzw. abgeändert wurden. Dies trifft vor allem auf die Biografie von Heinz Koch zu. Dies macht Geschichte so komplex, aber auch interessant, weshalb Teile des GeWi-Kurses die Gedenkstätte in der Zukunft persönlich besuchen wollen, um mehr zu erfahren, aber auch Fragen zu klären, die den Schülern im Nachhinein einfielen. 

Somit hat uns insbesondere das Live-Interview gezeigt, dass Geschichte nicht als „Vergangenheit“ abgestempelt werden kann, sondern uns bis heute noch beschäftigt und weiterhin beschäftigen wird. Aber nur, weil noch nicht alle Fragen geklärt werden konnten, sollte man nicht vergessen, was wir bereits wissen. Nein, wir sollten stattdessen erinnern und aus den Geschehnissen lernen, Opfer würdigen und das Hinterfragen und Interesse der Menschen an der Geschichte fördern. Denn nur so lernen wir vergangene Fehler zu vermeiden und unsere jetzige Lebenssituation stärker wertzuschätzen, so sehr, dass wir wie Widerstandskämpfer uns für die Rechte der menschen einsetzen wollen sollten, die in einer weniger privilegierten Welt leben.  

Aliza Mahmood (Klasse 9, Scholltimes)


Juni 2025: Denkolympiade

Bei der diesjährigen Denkolympiade an unserer Schule erzielten Hanna Emilia (Klasse 5a), Gero und Maximilian (beide Klasse 5c) die besten Platzierungen.

Herzlichen Glückwunsch!


Juni 2025: Ingenieurkunst aus Papier – unser Brückenwettbewerb 2025

Papier, Kleber, Bindfaden – mehr brauchte es nicht.

Am 12. Juni 2025 stellten unsere Nachwuchs-Ingenieure zum allerersten Mal ihre selbstgebauten Papierbrücken auf die Probe. Unter Knacken, Knirschen und viel Applaus wurden die besten Bauwerke gekürt – und die ersten Brücken-Champions standen fest! Der Wettbewerb wurde von den Physiklehrern unseres Gymnasiums anlässlich der Sondershäuser 900-Jahr-Feier ins Leben gerufen und feierte so seine Premiere. Schon jetzt zeigt das Event großes Potenzial – denn eines bewies der erste Papierbrückenwettbewerb deutlich: Kreativität trägt!

Schon zu Beginn zeigte sich, wie unterschiedlich die Jugendlichen ihre Techniken und Materialien einsetzten, um ihre Brücken nicht nur optisch zum Hingucker zu machen, sondern auch die Belastungstests zu meistern. Zwei freiwillige Helfer und eine dreiköpfige Jury bestehend aus Jugendlichen der Klassenstufe 11 unterstützten dabei, die Sieger zu bestimmen. 

Zuerst wurden alle Brücken gewogen und ausgemessen – jede Zahl wurde sorgfältig notiert und in die Bewertung aufgenommen. Beim ersten Test galt es, ein Gewicht von einem Kilogramm zu tragen, ohne dass sich die Brücke mehr als fünf Zentimeter durchbog. Doch das war nur der Anfang: Der zweite Test stellte eine wahre Herausforderung dar, als die Brücken das Gewicht einer Lokomotive tragen mussten. Nachdem die Jury sich gemeinsam mit Herrn Eggert austauschte, standen die Sieger des ersten Papierbrückenwettbewerbs fest: Von kleinen Einzelkämpfern bis zu großen Teams war alles vertreten. 

Den ersten Platz gewannen Leonie Weidner und Lara Gepel aus der Klasse 9a, den zweiten Platz errangen Clemens Walter, Raphael Seiferling, Emil Gòrny und Roman Hellmich aus der Klasse 10b. Ariane Otto aus der zwölften Klasse konnte mit ihrer Brücke den dritten Platz erreichen. Luca Jakob und Jannik Mier aus der Klasse 10a bekamen den Preis für die kreativste Brücke und die Juniorpreise gingen an Henry Klehm (6a) sowie Richard Sterner (5b). Jeder Gewinner durfte sich als Belohnung für Kreativität und Geschick ein Puzzle oder ein spannendes Physikbuch aussuchen. Natürlich bekam auch jeder Teilnehmer eine Urkunde als Erinnerung an diesen besonderen Tag.

Dieser Wettbewerb wird uns noch lange in bester Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die mitgemacht haben und hoffen, dass dies nicht das letzte Brückenprojekt bleibt! Ein besonderes Dankeschön geht auch an unsere engagierten Physiklehrer, die diesen Wettbewerb organisierten.

Kinza Mahmood (Klasse 12, Scholltimes)


Juni 2025: Ein Sommerkonzert, „das zu Tränen rührte und zum Lachen animierte“!

Ein Konzert zum Mitsingen und Mitfühlen, zum Feiern und Abschiednehmen. Das war unser diesjähriges Sommerkonzert der beiden Schulchöre. Ein bunter Mix aus den Songs, die uns in den letzten Monaten begleiteten, der Verabschiedung von langjährigen Chormitgliedern und der Vorfreude auf die nahen Sommerferien.

Am 11. Juni 2025 eröffnete Emelie Böttcher um 18:00 Uhr am Klavier den Abend in unserer wunderschönen Aula. Anschließend durften der Jugendchor, unter der Leitung von Frau Böttcher und Frau Fischer, der Kinderchor, unter der Leitung von Herrn Schroeter, sowie die Kammergruppe mit acht Solistinnen und Solisten ihr Können in 20 Programmpunkten unter Beweis stellen. Äußerst professionell wurde das Publikum dabei von unseren Moderierenden, Timo Ritzke und Marit Linse, durch das Programm geleitet, welches die Chöre seit Januar in einer wöchentlichen Dreiviertelstunde Probe einstudierten. Energiegeladene Pop-Songs folgten auf melancholische Balladen, tierisches Musical und den Traum von der großen neuen Welt der Ferien. Das Konzert war wie gewohnt enorm gut besucht und alle Eltern, Lehrkräfte, Geschwister, Freunde und Bekannte verließen die Aula nach dem Konzert mit einem Lächeln auf den Lippen.

Ein besonders wichtiger Programmpunkt war die Verabschiedung von Serena Habibaj, die seit der fünften Klasse die musikalischen Veranstaltungen unserer Schule als Mitglied der Chöre, der Kammergruppe und als Instrumentalistin an der Bratsche bereicherte, da sie dieses Jahr ihr Abitur erhielt. Danke dir, liebe Serena für deinen tollen Einsatz. Der Chor und die Redaktion wünschen dir nur das Beste, all das Glück dieser Welt, für deine Zukunft!

Ein weiterer Dank geht an Frau Linse, die gemeinsam mit Timo und Marit die Moderation erarbeitete, welche Frau Herper gegenlas. Außerdem bedanken wir uns bei Henry Klein für die technische Unterstützung während des Konzertes sowie bei Youngsuh Noh und Yeechan Hwang, die uns am E-Piano und Schlagwerk begleiteten. Besondere Dankbarkeit gilt aber natürlich Frau Böttcher und Frau Fischer für die Leitung des Jugendchores und Herrn Schroeter für die Leitung des Kinderchores und selbstverständlich allen Schülerinnen und Schülern, die dienstags und freitags in der 7. Stunde ihre Freizeit der Chormusik verschreiben. Ohne die knapp 60 Chormitglieder wäre ein solcher Abend nicht möglich gewesen.

Es war ein wunderschönes Konzert, das zu Tränen rührte und zum Lachen animierte.

Cedric Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


Juni 2025: Kreisjugendspiele Volleyball

Am Dienstag, dem 10. Juni 2025, nahmen wir – Charlotte, Helena, Paola, Johanna und Adriana – an einem spannenden Volleyballturnier in der Dreifelderhalle in Sondershausen teil. Das Turnier begann um 14:00 Uhr und wurde mit einer herzlichen Begrüßung durch Frau Schmeißer eröffnet.

Im Verlauf des Nachmittags traten wir gegen verschiedene Schulmannschaften aus der Umgebung an, darunter Teams aus dem Östertal, Greußen und Oldisleben. Dabei spielten die Jungen gegen Jungen und die Mädchen gegen Mädchen, sodass faire und ausgeglichene Spiele möglich waren.

Mit viel Teamgeist, Engagement und sportlichem Ehrgeiz gaben wir unser Bestes – und das mit großem Erfolg: Unsere Schule, das Geschwister-Scholl-Gymnasium, konnte den ersten Platz belegen! Greußen erreichte den zweiten Platz, gefolgt von Oldisleben auf Platz drei und Östertal auf dem vierten Platz.

Übrigens: In allen ausgetragegenen Wettkampfklassen der Jungen und Mädchen erreichte das Geschwister-Scholl-Gymnasium an diesem Tag den ersten Platz! Was für eine starke Leistung!

Ein besonderer Dank gilt Frau Schmeißer, die uns hervorragend betreut und motiviert hat. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Gegen 18:30 Uhr endete das Turnier – erfüllt von Freude über unseren Sieg und mit schönen Erinnerungen an einen sportlichen Tag voller Teamgeist.

Adriana (Klasse 8, Scholltimes)


Juni 2025: Ein Tag im alten Germanien

Am Mittwoch, dem 5. Juni 2025, unternahmen die Klassen 6a, 6b und 6c einen spannenden Ausflug zur Funkenburg. Schon am Vormittag startete der Tag mit guter Laune und viel Vorfreude. Vor Ort warteten verschiedene Stationen, die sowohl Kreativität als auch Teamgeist erforderten.

Besonders beliebt war die Bastelstation, an der die SchülerInnen wie echte Handwerker in der Vergangenheit arbeiten durften. Mit Stein und mit Werkzeugen entstanden kleine Kunstwerke – vom selbstgemachten Schmuck bis hin zu Mini-Steinen. Dabei lernten die Kinder auch, wie auf der Funkenburg früher gearbeitet und gelebt wurde.

An einer weiteren spannenden Aufgabenstation mussten die Gruppen  gemeinsam knifflige Rätsel lösen, Häuser und  typische Alltagssachen aus der damaligen Zeit erkennen. Die Aufgabe förderte nicht nur das Wissen über die Geschichte, sondern auch das Miteinander im Team. Viele waren mit großem Interesse dabei und zeigten echte Ausdauer.

Zum Mittag gab es für alle eine leckere Pizza, die bei bestem Wetter am Tag draußen gegessen wurde. Dabei konnten sich die Kinder erholen und ihre Erlebnisse austauschen, bevor es wieder nach Hause ging. Der Ausflug war ein voller lehrreicher, spannender und spaßiger Erfolg. Die SchülerInnen kehrten mit vielen Erinnerungen zurück .

Johanna (Klasse 6, Scholltimes)


Juni 2025: „BeSondershausen“ – Eine AG, ein Projekttag und eine Ausstellung

Vor den Weihnachtsferien gab es im Zuge der 900-Jahr-Feier unserer Heimatstadt einen Aufruf an unsere Schüler und Schülerinnen. Der Auftrag: Fragt Menschen, die ihr kennt, nach ihren Geschichten aus Sondershausen oder erzählt eure eigene.

Nach den Ferien sammelte sich ein Ordner voller Geschichte und Geschichten von den verschiedensten Menschen dieser Stadt. Einige sind erst kürzlich zugezogen, andere haben schon ihre Kindheit in diesen Straßen verbracht. Manche haben ihre ganz besondere Integrationsgeschichte.

Anfang März trafen wir uns dann zum ersten Mal mit Sebastian Schimmel und Martin Jahn von der Jugendkunstschule Nordhausen und der Landesgemeinschaft der Jugendkunstschulen in Thüringen (LAG), die mit uns gemeinsam in den nächsten Monaten das gesammelte Material sichten, bearbeiten und die Ausstellung gestalten wollten. 

Abwechselnd kamen sie immer montags zu uns in die Schule und machten mit uns in unserer gemeinsamen AG Audio- und Filmaufnahmen, bauten “Soundelemente” aus Schallplatten und Kartons und malten sowie druckten mit uns Szenen aus der Stadt auf Rollos. Frau Dr. Schäfer, Leiterin des Schlossmuseums, besuchte die AG ebenso, sichtete gespannt das Material und stellte den Ausstellungsraum im Schloss in Aussicht.

Am Donnerstag, dem 22. Mai 2025, gipfelte die Arbeit an der Ausstellung in einem Projekttag, der extra für die beteiligten Schüler und Schülerinnen aus dem Boden gestampft wurde.

In den sechs Unterrichtsstunden wurden mit fleißiger Unterstützung durch Frau Herper, Sebastian und Martin, Herrn Schroeter sowie der gesamten Klasse 7a, die Audio- und Filmaufnahmen vervollständigt, die Bilder fertig gemalt und in der Stadt Interviews geführt. Durch einen Zufall berichtete am Freitag sogar die Thüringer Allgemeine über unser Projekt und die Interviews in der Innenstadt.

Am Mittwoch, dem 28. Mai 2025, wurde die Ausstellung „Besondershausen – Geschichte und Geschichten aus Sondershausen“ im Schlossmuseum aufgebaut.

Zum feierlichen Auftakt der 900-Jahr-Feier fand am 2. Juni 2025 mit der Vernissage im Blauen Saal die Ausstellungseröffnung und gleichzeitig der Auftakt zur Festwoche statt. Herr Woythe, Herr Brauer, Herr Schroeter, Frau Hühn, Frau Herper und wir, die Teilnehmenden der AG „Sonderhäuser Geschichte und Geschichten“, sowie einige Schüler und Schülerinnen der 7a – waren dabei!

Zu Beginn hielt unser Bürgermeister, Herr Grimm, die Begrüßungsrede, woraufhin die Landrätin, Frau Hochwind Schneider, einige Worte an das zahlreich erschienene Publikum richtete. Anschließend sprach Frau Dr. Schäfer über die Vorbereitungen, die Konzeption und Entwicklung sowie Umsetzung der Sonderausstellung zum Jubiläum, welche sodann nach einem Einblick in die Veranstaltungen der Festwoche durch Frau Langhammer feierlich eröffnet wurde. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt und wir erblickten gespannt die Ausstellungsräume – stolz vor allem auf den unsrigen!

Seid alle herzlich eingeladen, nun die Sonderausstellung selbst zu besichtigen! Es lohnt sich!


Juni 2025: U16 Mixed Schulamtsfinale der Leichtathletik

Für die SchülerInnen der Wettkampfklasse U16 (Jahrgang 2010 & 2011) ging es am Dienstag, dem 03. Juni 2025, als Vertreter des Kyffhäuserkreises zum Schulamtsfinale nach Leinefelde. 

Dieser Wettbewerb wird seit wenigen Jahren als Mixed-Wettbewerb durchgeführt. Jeweils 2 Mädchen und Jungen einer Mannschaft treten pro Disziplin (75m, 800m, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Ballwurf) an. 

Das beste Mädchen- wie auch Jungenergebnis fließt dann in die Gesamtwertung ein. Auch die 4x75m-Staffel wird mit je zwei Mädels und Jungen zusammen gelaufen. Nach fünf Disziplinen lag unsere Mannschaft noch auf einem sehr guten zweiten Platz. Leider konnte beim abschließenden 800m-Lauf krankheitsbedingt keine Zeit mehr durch einen Jungen erzielt werden. Aufgrund des Betriebspraktikums in Klasse 9 fehlten der Mannschaft schon zu Beginn vier Schüler. So mussten die drei verbliebenen Jungen alle Disziplinen unter sich aufteilen und es gab keine Ersatzkandidaten. Durch die 0-Punkte-Wertung im 800m-Lauf rutschte unsere Schule noch auf den 4. Platz ab.

Trotzdem hat dieser Wettkampf das große Leistungsvermögen der SchülerInnen gezeigt, um auch im Bereich Nordthüringen mit den besten Schulen mitzuhalten.


Mai 2025: Stadtradeln: Jährliches Highlight – Die gemeinsame Radtour

Am Dienstag, dem 28. Mai 2025, fand unsere alljährliche Radtour in Verbindung mit der Stadtradeln-Aktion statt. Knapp 15 Schüler und Schülerinnen fuhren gemeinsam mit Herrn Telemann, Frau Kestler und Herrn Weihrauch um 14:00 Uhr vom Schulhof, Haus I, los.

Das Ziel: In zwei Stunden bis Bad Frankenhausen und wieder zurück fahren. Mit Rückenwind und angenehmem Gefälle fuhren wir in unter einer Stunde bis zum Stadtrand von Bad Frankenhausen, wo eine Pause und unser Gruppenfoto gemacht wurden. Der Rückweg stellte sich hingegen als ein bisschen anstrengender heraus. Zu der Steigung kam auch noch ein starker und böiger Gegenwind hinzu, der uns jedoch nicht daran hinderte, motiviert und mit Freude den Heimweg zu genießen. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir gut gelaunt wieder den Schulhof.

Die Tour war wie wie jedes Jahr ein tolles Erlebnis. Wenn auch ihr jetzt Lust zum Radeln habt, dann meldet euch doch beim Stadtradeln an und macht euch auf die Räder!


Cedric (Klasse 11, Scholltimes)


Mai 2025: Bahnhof, Bühne, Freizeit – unsere Chorfahrt im Schnelldurchlauf

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – ganz nach diesem Motto ging es am 27. Mai 2025 für unseren Kinderchor auf Chorfahrt: Nachdem wir zusammen mit dem Jugendchor an Weihnachten ein wunderbares Konzert gegeben hatten, stand nun die Belohnung auf dem Programm – ein gemeinsamer Ausflug nach Erfurt! 

Den Bericht zur Chorfahrt findet ihr hier: Scholltimes.


Mai 2025: Preisverleihung zum Thüringer Demokratiepreis und was können wir daraus lernen?

Am 23. Mai 2025 wurde in Erfurt der Thüringer Demokratiepreis zum elften Mal zur Würdigung all jener Einzelpersonen und Gruppen, die sich für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen, verliehen. Wir als Schule hatten uns mit unserem umfangreichen Projekt „Haltung zeigen!“ auch für diese Auszeichnung beworben und wurden zu unserer Freude zur Preisverleihung eingeladen.

Zum Artikel: Scholltimes


Mai 2025: Unser Ausflug in die Kinderuni Ilmenau

Am Freitag, dem 23. Mai 2025, fuhr die die gesamte Klassenstufe 6 mit Frau Boltze, Frau Schröter und Herrn Reif nach Ilmenau in die Kinderuni nach Ilmenau. Um 7:45 Uhr trafen sich alle am Busbahnhof, gegen 8:00 Uhr ging es dann mit dem Bus los, wir fuhren ca. eineinhalb Stunden.

Dort gut angekommen, versammelten wir uns, um zu unseren Stationen zu gehen und dort trafen wir auf
das Maskottchen namens „Juhu“. Dieses begrüßte uns freundlich. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto teilten sich die Klassen auf und gingen gemeinsam zu ihren jeweiligen Stationen. 

Bei unserer ersten Station (der Klasse 6b) ging es um Solarenergie. Dort wurde uns durch viele Experimente und Mitmach-Aufgaben erklärt, wie Solarnergie funktioniert. Nach dieser Station gingen wir zu einer weiteren. Bei jener handelte es sich um ein Musikinstrument aus dem asiatischen Raum. Jeder bekam ein Instrument und probierte es aus, ebenfalls Herr Reif. Als alle Klassen ihre Stationen beendetet hatten, gingen sie zum Essen. Danach erhielten wir eine ca. einstündige Vorlesung. Bei dieser ging es um Töne und Klänge. Sie war sehr interessant und anschaulich dargestellt. 

Nach der Vorlesung sammelten sich alle Klassen beim Bus. Wir waren ca. gehen 15:30 Uhr wieder am Busbahnhof in Sondershausen angekommen. Es war ein informativer und spannender Ausflug!

Ida und Lia (Klasse 6, Scholltimes)


Mai 2025: Einblick in das Theater Nordhausen – TNLOS!

Unser Ausflug zum Musical „Gefährliche Liebschaften“

Am 12 Mai .2025 trafen wir uns um 9:45 Uhr am Bahnhof, um gemeinsam mit Herrn Schroeter und Frau Böttcher nach Nordhausen zu fahren. Nach der Ankunft liefen wir vom Nordhäuser Bahnhof zu Fuß zum Theater. Dort besuchten wir eine Musikwerkstatt, in der uns das Musical „Gefährliche Liebschaften“ vorgestellt wurde. Wir bekamen spannende Informationen über die Handlung, die Hauptfiguren und durften ein Bühnenbild ansehen, das uns half, die Geschichte besser zu verstehen. Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit, bevor wir wieder zum Bahnhof zurückgelaufen sind. Um 13:51 Uhr kamen wir zurück – mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Lehrerinnen und Lehrer, die uns diesen besonderen Einblick ins Theater ermöglicht haben!

Adriana (Klasse 8, Scholltimes)


Mai 2025: Diercke-Wettbewerb – Geografie-Champions ausgezeichnet

Am 07. Mai 2025 war es endlich soweit: In der Frühstückspause wurden die Platzierungen der diesjährigen Schulrunde der Geo-Olympiade bekanntgegeben. Wir haben den Moment mit Spannung erwartet. Denn wer sich den kniffligen Aufgaben gestellt hatte, wollte natürlich wissen, ob sich das Mitmachen gelohnt hat.

Im Schnitt wurden 17,5 von 30 Fragen richtig beantwortet – ein ordentliches Ergebnis, das zeigt, wie anspruchsvoll der Wettbewerb war. Umso größer empfand man die Freude bei den fünf besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Den fünften Platz belegte Emil Górny, knapp davor landete Helene Graul auf Platz vier. Bronze ging an Tobias Bauersfeld, während sich Anton Koch über den zweiten Platz freuen durfte. Den Sieg holte sich Lennard Rubach, der mit seinem Wissen über Karten, Klimazonen und Co. die Konkurrenz hinter sich ließ. Besonders bemerkenswert: Der Erst- und der Zweitplattierte kommen aus Klassenstufe 8 bzw. 9, während die anderen drei Bestplatzierten aus der Klassenstufe 10 stammen.

Als Anerkennung gab es für die zehn besten Teilnehmenden einen kleinen Trostpreis. Die Plätze eins bis drei konnten sich zusätzlich über einen Gutschein freuen, wohlverdient! Und auch alle anderen, die mitgemacht haben, gingen nicht leer aus: Eine kleine Leckerei wartete auf sie.

Glückwunsch an alle, die sich der Herausforderung gestellt haben. Mal sehen, wer im nächsten Jahr ganz vorne mit dabei ist!

 

Finn (Klasse 10, Scholltimes)


April 2025: „Haltung zeigen!“ durch Aufarbeitung und aktives Erinnern – die Exkursion der 9er in die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

8.Mai 1945 – Tag der Befreiung – Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa

Wer nicht erinnert, der vergisst und wer vergisst, begeht die gleichen Fehler.“ (Anton Koch, Klasse 9)

 

Ein Besuch, der unter die Haut geht

von Leni Dockhorn (Klasse 9)

 

Am 30. April 2025 unternahmen wir, die 9a und die 9b, mit Frau Hühn, Herrn Penndorf und Frau Herper eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen. Auf der Homepage unserer Schülerzeitung Scholltimes findet ihr den kompleten lesenswerten Exkursionsbericht und weitere Eindrücke sowie Statements unserer SchülerInnen.


April 2025: Schwimmen für den guten Zweck – 2184 Scholl-Bahnen beim 24-Stunden-Schwimmen!

Am 29. April 2025 fand das 24-Stunden-Schwimmen in der Bundeswehrschwimmhalle statt. Um 14:30 Uhr trafen sich die SchülerInnen des Gymnasiums am Eingang der Karl-Günther-Kaserne. Dann ging es mit viel Motivation los. Eine Stunde später hatten die SchwimmerInnen gemeinsam beeindruckende 2184 Bahnen zurückgelegt. Jede geschwommene Bahn wird für einen guten Zweck in eine Spende umgewandelt!

Viele Teilnehmende verschiedener Klassenstufen sowie anderer Schulen – einschließlich einiger Lehrkräfte – nahmen an der Veranstaltung teil. Ich selbst war auch dabei, denn es wurde für einen guten Zweck geschwommen!

Rückblickend war es ein cooles und spannendes Erlebnis, das mir viel Spaß gemacht hat. Ich würde auf jeden Fall wieder mitmachen. Insgesamt war es nicht nur für mich, sondern für alle Beteiligten ein erfolgreicher und erlebnisreicher Tag.

Ela Özbek (Klasse 7, Scholltimes)


April 2025: Dem „Freischütz“ auf der Spur

Im April haben die Klassen 7a und 7b eigene szenische Interpretationen zu der Oper „Der Freischütz“ erarbeitet. 

Die Oper von Carl Maria von Weber wurde 1821 zum ersten Mal aufgeführt und gehört seither zu den bekanntesten Musiktheaterstücken in Deutschland. Schwerpunkt war die Erarbeitung eigener Inszenierungen zu Ausschnitten der Musik von Carl Maria von Weber. 

Beide Klassen haben super Ergebnisse gezeigt und auf eindrucksvolle Weise ihre Kreativität unter Beweis gestellt. 

Einige Fotos auf Scholltimes bieten einen kleinen Einblick in die Arbeit aus dem Musikunterricht. 


April 2025: Crosslauf

23 SchülerInnen unseres Gymnasiums trafen sich am Donnerstag, dem 24. April 2025, um 8:00 Uhr am Busbahnhof. Dort sind wir dann 8:15 Uhr los gefahren und gut in Bad Frankenhausen angekommen.

Unsere Schule war in fast allen Jahrgängen mit Läuferinnen und Läufern vertreten. Insgesamt mussten alle Teilnehmenden ca. einen Kilomater laufen – aufgeteilt auf eine kleine und große Runde auf der Schlachtbergwiese unterhalb des Panoramamuseums. Los ging es für uns mit dem Jahrgang 2014. Bei den Mädchen holte unsere Schule leider keinen Platz auf dem Treppchen, jedoch erlangten wir hier bei den Jungs durch Tim Pschribülla (Klasse 5a) den 1. Platz! Dann ging es weiter mit den Mädchen der Jahrgangsstufe 2013. Hier gewann ich, Marie Duft (Klasse 6a), das Rennen und Ida Kräbel (Klasse 6b) erkämpfte einen starken 3.Platz.  Nach uns waren die Jungs an der Reihe, von ihnen stand leider keiner auf dem Treppchen. In der Jahrgangs Stufe 2012 gewannen wir bei den Mädchen den 2. Platz durch Alma Lange (Klasse 6c).  Auch bei den älteren Jahrgängen konnten wir Erfolge feiern. So gewann Roy Habibaj (Klasse 8b) sein Rennen des Jahrgangs 2010 und Malin Dworsky konnte bei den Mädchen dieses Alters einen guten 2. Platz erlaufen.

Als alle Läufe des Tages vorbei waren, ging es an die Abreise. Wir hatten Glück, weil es, kurz bevor wir loswollten, angefangen hatte zu regnen.

Marie (Klasse 6, Scholltimes)


April 2025: ABIlantis: Legenden gehen niemals unter!

Highlights unserer Mottowoche und unseres letzten Schultags

Zwischen Klausurenstress, Kuchenbasaren und Abivorbereitungen war die Mottowoche mit dem letzten Schultag der Lichtblick am Ende des Tunnels. Am 2. April 2025 ging’s endlich los – drei Tage verrückter Outfits und jeder Menge Spaß. Am 22. April, nach den Osterferien, stand dann unser letzter Schultag an – ein bittersüßer Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Mit dem ersten Motto „Last ABisode – 12 Jahre am Set und trotzdem nichts im Kasten“ waren kreative Outfits vorprogrammiert. Wir hatten nicht nur Stephanie aus Lady Town am Set, sondern auch Obelix höchstpersönlich. Eine fröhliche Polonäse durch die Klassenräume stimmte Jugendliche, Lehrkräfte – und uns natürlich – auf die kommenden Tage ein.

Am nächsten Tag traf man Herrn Zenker, Herrn Eggert und Frau Wiegandt vielleicht sogar mehrfach im Flur oder fühlte sich ins Jahr 1936 zurückgebeamt, wenn Einstein persönlich im Kittel am Physikraum vorbeischlenderte. Das Motto „ABI geboxt – zwischen Kursarbeiten & Kaffeepausen“ ließ den Duden lebendig werden und zauberte selbst den Lehrkräften ein Lächeln ins Gesicht, als wir gemeinsam Eis aßen.

Der letzte Mottotag sollte etwas ganz Besonderes sein! Aus diesem Grund leiteten wir auch diesen mit einer Polonäse ein und verbrachten den Unterricht mit einem gemeinsamen Frühstück, dem Erzählen von Anekdoten und einer Runde Werwolf. Ob im Minionkostüm, als Wikinger oder Stars der Sesamstraße – das Motto „ABI-Gang: Nie ohne mein Team“ war das Highlight unserer Mottowoche.

Den krönenden Abschluss bildete unser Schülerstreich am letzten Schultag, dem 22. April 2025. Nach sorgfältiger Planung und zahlreichen Tanzeinlagen am Nachmittag gelang es uns, ein mitreißendes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Der Dienstag begann für uns deutlich früher als gewöhnlich: Bereits ab sechs Uhr morgens bauten wir auf dem Schulhof die Bühne auf, während im Schulgebäude für kreatives Chaos gesorgt wurde. Alte Blätter bedeckten die Flure, die Klobrillen wurden versiegelt, und die Lehrerkostüme vorbereitet – es fehlte nur noch der einheitliche Dresscode, der für alle SchülerInnen galt: „ABI25“, mit rotem Lippenstift dick auf die Wangen geschrieben. Kurz nach acht wurden die Tore regelrecht niedergetrampelt und die Show nahm ihren Lauf. Wie es an unserer Schule Tradition ist, präsentierten wir unsere LehrerInnen, gemäß unseres Mottos verkleidet: Als Kreaturen und Tierchen der aquatischen Unterwelt „Abilantis“ wurden sie auf ihre Plätze begleitet.
Es folgte ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, das von Leni Abicht und Moritz Borkowski mit viel Witz und Charme moderiert wurde. Schüler sowie Schülerinnen und Lehrkräfte traten in unterhaltsamen Spielen wie „Ruck Zuck“, „Reise nach Jerusalem“ und einem eigens konzipierten Parcours gegeneinander an, bevor wir schließlich unsere mit viel Einsatz einstudierte Choreografie aufführten. Musikalisch setzte Jule Koschinek einen besonderen Akzent, als sie ihren selbstgeschriebenen Song „12 Jahre Schulzeit“ auf der Gitarre präsentierte. Währenddessen bildeten wir einen Kreis und bereiteten uns innerlich darauf vor, uns von unseren besten Freunden und altvertrauten Weggefährten zu verabschieden.
Moritz und Leni stellten jede und jeden von uns in Form eines kurzen, liebevoll verfassten Vier- bis Sechszeilers vor, bevor wir gemeinsam blaue Luftballons in den Himmel steigen ließen.

Es war zugleich schmerzhaft und befreiend, zwölf Jahre Schulzeit hinter sich zu lassen und den Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt zu wagen. Nachdem wir uns von dem Gedanken verabschiedet hatten, dass unsere gemeinsame Schulzeit nun offiziell beendet war, räumten wir das entstandene Chaos im Schulhaus auf. Unsere allerletzte Schulstunde verbrachten wir schließlich zusammen und ließen den Tag bei Pizza gemütlich ausklingen.

Kinza Mahmood und Serena Habibaj (Klasse 12, Scholltimes)


April 2025: Müllbeutel geschnappt und den Müll weggepackt!!!

Hallo alle miteinander,

ich habe im Englischunterricht gelesen, dass in Großbritannien eine Gruppe Kinder losgezogen ist, um die Strände bei sich aufzuräumen. Die Kinder haben sich eine Play-List mit ihren Lieblingsliedern erstellt, damit das Aufräumen mehr Spaß macht. Es ist wichtig, dass man so etwas  macht, weil manche Menschen ihren Müll einfach irgendwo hinschmeißen und das schädlich für die Umwelt und Tiere ist!

Unsere Klasse, die 6c, fand es sehr toll und wollte auch ein solches Projekt starten. Am 25. April 2025 sind wir in der ersten Stunde mit unserer Englischlehrerin, Frau Kestler, losgezogen und haben das Gelände rund um die Schule herum aufgeräumt.  Alle haben sehr viel eingesammelt und man konnte gar nicht glauben, wie viel Müll wir in einer halben Stunde sammeln konnten. 

Also, schnappt euch auch einen Müllbeutel und ein Paar Handschuhe und geht los, um die Stadt zu reinigen!!!

Alma Lange (Klasse 6, Scholltimes)


April 2025: Ein Raum für uns – Ein großes Dankeschön an Herrn Penndorf

Seit einigen Wochen strahlt unser Schülerarbeitsraum wie nie zuvor! Neue Möbel, Bücher und Spiele – das komplette Gesamtpaket. Diese Umsetzung ermöglichte uns (neben Frau Fuhrmann und Frau Breier) Herr Penndorf, der seit einiger Zeit ein Teil der Elternvertretung ist und stets die Schülerschaft unterstützt. Am 22. April 2025 bedankte sich unsere Redaktion im Namen aller Schollaner herzlich bei Herrn Penndorf für sein wertvolles Engagement bei der Umgestaltung unseres persönlichen Raumes.

Als Zeichen unserer Dankbarkeit überreichten wir ihm einen Blumenstrauß und hielten eine kleine Dankesrede. Aufgrund des Ausfalls von Frau Breier konnte unser ursprüngliches Geschenk nicht persönlich überreicht werden, es wird ihm nachgereicht.  

Im Anschluss besprachen wir gemeinsam weitere Ideen zur Gestaltung des Raumes sowie Wünsche. Wir freuen uns sehr über die gelungene Zusammenarbeit und sind gespannt auf die weitere Gestaltung sowie zukünftige Projekte. Habt ihr noch Ideen oder Wünsche? Lasst es uns gerne wissen!

Aliza Mahmood (Klasse 9, Scholltimes)

 


April 2025: Erster Platz für gelebte Demokratie – wir bleiben dran! – „Haltung zeigen!“

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich aktiv einzubringen, um unsere Demokratie zu stärken und zu schützen. Am 03. April 2025 fand im Erinnerungsort „Topf & Söhne“ in Erfurt die Auszeichnungsveranstaltung für den Preis „Demokratie & Schule“ 2024/ 25 statt. Ich, Mia Abicht, durfte zusammen mit Herrn Brauer dort unsere Schule vertreten. Wir wurden dabei mit dem ersten Platz ausgezeichnet – ein großartiger Erfolg und eine besondere Anerkennung für unser Engagement für demokratische Werte. 

Nach der Ankunft wurden wir herzlich von den Veranstaltenden begrüßt. Auch unser Bildungsminister, Christian Tischner, hielt eine Rede, in der er seine Wertschätzung zum Ausdruck brachte.

Die Atmosphäre war offen und einladend. Nach einer kurzen Einführung begann der inhaltliche Teil der Veranstaltung: In kleinen Gruppen stellten die teilnehmenden Schulen ihre Projekte vor, tauschten sich aus und kamen miteinander ins Gespräch. Dieser Austausch war nicht nur spannend, sondern auch inspirierend – es war beeindruckend zu sehen, wie vielfältig demokratische Bildung an Schulen gelebt wird. Unsere zahlreichen Projekte begeisterten die anderen SchülerInnen.

Im Anschluss folgte die Bekanntgabe der Gewinner und Gewinnerinnen. Die Spannung stieg – und dann wurde unsere Schule als Erstplatzierte ausgezeichnet! Der Moment erfüllte uns mit Freude und Stolz. Die Jury würdigte besonders unser nachhaltiges Engagement und die kreative Umsetzung unseres Projektes „Haltung zeigen!“.

Die Veranstaltung im Erinnerungsort „Topf & Söhne“ – einem Ort mit besonderer historischer Bedeutung – verlieh dem Tag eine zusätzliche Tiefe. Die Auszeichnung ist für uns nicht nur eine große Ehre, sondern auch Motivation, weiterhin aktiv für Demokratie, Toleranz und Mitbestimmung einzutreten. 

Demokratie lebt davon, dass wir uns einbringen – mit unseren Ideen, unserer Stimme und unserem Mut, Verantwortung zu übernehmen. Sie ist nicht selbstverständlich, sondern muss jeden Tag auf´s Neue gestaltet, verteidigt und mit Leben gefüllt werden – gerade in der Schule, wo Gemeinschaft und Mitbestimmung direkt erfahrbar sind. Jeder von uns kann einen Unterschied machen.

Es kommt auf jeden einzelnen an. Lasst uns weiterhin „Haltung zeigen!“.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben! Weiterführende Informationen gibt es hierzu auf der Website des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur – einfach hier sowie hier klicken!

Mia Abicht (Klasse 9, Scholltimes)


März 2025: „Der König der Löwen“ – unsere Chorfahrt 2025

Nach langem Warten ist der Wunsch für das Musical „König der Löwen“ in Erfüllung gegangen. Wir, der Jugendchor des Gymnasiums, fuhren am 28. März 2025 um 09:00 Uhr, mit insgesamt 46 Personen, in Richtung Hamburg, um unserer lang ersehntes Ziel für die Chorfahrt zu erreichen.

Nach einer fünfstündigen Fahrt mit zwei Pausen kam wir an den Landungsbrücken in der Nähe des Bismarckdenkmals an und starteten in kleinen Gruppen unsere freien Stunden, um Hamburg zu erkunden. Auf die Empfehlung des Busfahrers gingen manche in das nahe gelegene Einkaufszentrum, um sich mit Essen zu versorgen oder um shoppen zu gehen. Andere genossen das schöne Wetter bei 20°C. 

Ich besichtigte mit meiner Gruppe und mit Verwandten von Cedric sowie mir die Elbphilharmonie und beobachtete mit einer wunderbaren Aussicht die Landungsbrücken. Wir schauten schonmal auf das Theatergebäude, in dem wir später sitzen würden. Danach fanden wir uns bei Nordsee an Brücke 1 ein und stärkten uns. Nachdem wir gegessen hatten, verabschiedeten wir uns von unseren Verwandten und liefen zum Treffpunkt, aber wir entschieden uns nochmal, bis es 18:30 Uhr war, auf den Aussichtspunkt über den Landungsbrücken zu gehen, um den Sonnenuntergang zu beobachten und noch einmal eine schöne Sicht auf Hamburg zu bekommen. Gemeinsam mit allen anderen gingen wir anschließend zum Anleger für das Boot, mit dem wir zum Theater fuhren und machten ein schönes Gruppenfoto. Anschließend teilte Frau Böttcher unsere Tickets aus und wir gingen zur Abgabe, um unsere Jacken und Rucksäcke dort sicherzustellen. 19:40 Uhr wurden wir in den Saal gelassen, um zu unseren wunderbaren Plätzen im Rang zu gehen, wobei wir im Rang Mitte rechts und Rang Mitte links die Reihen 5 bis 7 besetzten – damit hatten wir den perfekten und eigentlich besten Blick auf die Bühne. Nach der Hälfte der Zeit gab es eine kleine Pause und dann ging es schon weiter mit dem Musical. Gegen 23:15 Uhr endete der Applaus und wir verließen den Saal, um zu den Booten zu gelangen. Nach mehrfachem Durchzählen waren alle da und wir traten den Weg zum Bus an. Dort angekommen wurde nochmal gezählt und dann ging es nach Hause. Nach dem langen Rückweg und einer fünfzehnminütigen Pause kamen wir um 04:00 Uhr in Sondershausen an und verabschiedeten uns.

Nach diesem langen Tag voller toller Erlebnisse gingen wir geschafft und zufrieden schlafen. Meiner Meinung war es eine erinnerungsvolle Chorfahrt, die jedem im Gedächtnis bleiben wird und auf jeden Fall schön war. Ein großer Dank geht an Frau Böttcher, die diese Fahrt so gut koordiniert hat und alles super unter Kontrolle hatte, um uns eine der schönsten Chorfahrten zu ermöglichen.

Falk Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


März 2025: Jugend debattiert: Landesqualifikation in Jena

Nach dem Regionalfinale in Nordhausen trafen uns am 25. März 2025 um 07:45 Uhr mit Frau Herper am Bahnhof in Sondershausen und fuhren los, nach Jena zur Landesqualifikation. Als Debattierender mit dabei war unser Anton, der Erstplatzierte in Nordhausen, und Hanna, die Drittplatzierte ihrer Altersgruppe als Nachrückerin sowie Ben, Mia und ich als interessierte Zuschauende.

In Jena angekommen liefen zur Schiller-Universität und fanden uns im Hörsaal ein. Die Eröffnung startete 11:00 Uhr, wobei der Ablauf und grundlegende Informationen zum folgenden Tag mitgeteilt wurden. Nach dieser Eröffnung, gab es ein kurzes Jurorenbriefing sowie die Zuteilung der Debattierenden in die einzelnen Seminarräume für die Debatten. 11:30 Uhr starteten die diese dann für die Hinrunde. Die erste Bürde war geschafft. Anton schlug sich sehr gut. Gegen 12:30 Uhr begann unsere Mittagspause, aber auch ein halbstündiger, sehr interessanter Vortrag über das Studium im Allgemeinen an der Uni und besonders wurden die verschiedenen Studiengänge im Rechtswesen sowie Informationen für ein Jura-Studium beleuchtet. Gegen 13:00 Uhr gingen wir in die nahegelegenen Goethe-Galerie, um uns beim Bäcker etwas zum Mittag zu holen und hatten bis 13:30 Uhr eine Pause. Danach starteten die Rückrunden der Debatten, welche bis ca. 14:30 Uhr dauerten. Diese Debatte gestaltete sich etwas schwieriger für Anton. Die Konkurrenz war groß. Im Folgenden gingen wir zur Auswertung und Siegerehrung wieder in den Hörsaal. Hier wurden erstmal einige Danksagungen getätigt und dann ging es los mit den Siegern. Unser Debattant, Anton Koch, erreichte den sechsten Platz und ist damit Nachrücker für das Landesfinale am 22. April 2025 im Erfurter Landtag.

Nach diesem Erfolg liefen wir zum Bahnhof zurück und warteten noch ca. eine Stunde in Jena, da unser Zug um 16:07 startete. Von dort aus fuhren wir nach Erfurt zurück und stiegen in den Zug nach Sondershausen, wo wir kurz vor 18:00 Uhr ankamen und den Nachhauseweg antraten. Es war, meiner Meinung nach, ein sehr schöner und interessanter, aber auch erinnerungsreicher Tag, der viel Spaß gemacht hat und auf jeden Fall einige Erfahrungen für den nächsten Jugend-debattiert-Wettbewerb mit sich bringt.


Falk Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


März 2025: Rund 4600 Euro! - Spendenübergabe für das Kinderhospiz in Mitteldeutschland

Die diesjährige Spendenübergabe für das Kinderhospiz Mitteldeutschland fand am Freitag, dem 21. März .2025, in der 4 Stunde statt. Herr Marcus Czeromin vom Kinderhospiz war bei uns in der Aula des Hauses II und es wurden insgesamt unglaubliche 4600 Euro gespendet!

Dieser Spendenbetrag setzt sich wie folgt zusammen: 450 Euro spendete unser Chor, 1200 Euro wurden vom Polizeiorchester durch das Weihnachtskonzert desselbigen eingereicht, 200 Euro kamen durch unsere weihnachtliche Ugly-Sweater-Aktion zusammen. Die restliche Summe spendeten Eltern und Kinder über die Klassen-Spendenlisten und wird ergänzt durch die Einnahmen des Weihnachtsbasars! 

Bei der Geldübergabe waren die Klassen 5a, b, c, die 6a und die Hälfte der 6b, außerdem Frau Breier und Frau Strödter, dabei.

Wir bedanken uns bei allen, die so zahlreich gespendet haben und die wichtige Arbeit für die Kinder im Hospiz unterstützen – eine Herzensangelegenheit! <3

Sybel und Jonas (Klasse 5, Scholltimes)


März 2025: Bachs h-Moll-Messe – Ein Meisterwerk erklingt in der Trinitatiskirche

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Johann Sebastian Bach vorher nicht so wirklich kannte. Nur aus dem Musikunterricht und von dem Film über das Weihnachtsoratorium hörte ich schon einmal etwas. Aber dieses Konzert brachte mir Bach viel näher und ich habe nun das Gefühl, ihn und seine Musik jetzt besser zu verstehen

Sondershausen – Am Freitag, dem 21. März 2025, wurde in der Trinitatiskirche die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach (BWV 232) aufgeführt. Das Konzert fand anlässlich seines 340. Geburtstags statt und brachte renommierte Chöre und Musiker zusammen. Für uns als Kinderchor war es eine große Ehre, mit so talentierten Künstlern auf der Bühne zu stehen – ein Moment, der unvergesslich bleibt, aber viel zu schnell vorüberging.

Die H-Moll-Messe gehört zu den bedeutendsten Werken der Musikgeschichte. Bach selbst konnte sie nie vollständig aufführen, doch ihr kraftvoller und gefühlvoller Klang fasziniert bis heute.

Unter der Leitung von Michael Schönheit, Organist und Kantor vom Gewandhausorchester Leipzig, musizierten der Kammerchor der Schlosskapelle Saalfeld, das Collegium VocaleLeipzig, die Merseburger Hofmusik UND: UNSER KINDERCHOR! gemeinsam. Der Kammerchor der Schlosskapelle Saalfeld, bekannt für seine klare Intonation und präzise Stimmführung, brachte eine klangliche Tiefe in die Chorsätze. Das Collegium Vocale Leipzig, ein Ensemble mit langer Tradition, überzeugte durch seine ausdrucksstarke Interpretation und beeindruckende Klangfülle. Besonders die Merseburger Hofmusik, die auf historischen Instrumenten spielte, verlieh dem Konzert einen authentischen und warmen Klang, der die barocke Klangwelt Bachs lebendig werden ließ.

Unser Kinderchor durfte das feierliche „Dona nobis pacem“ singen – eine große Ehre, die uns mit Stolz erfüllte, aber viel zu schnell vorbei ging. Die jungen Stimmen fügten sich harmonisch in das Gesamtbild ein und trugen zur feierlichen Atmosphäre des Konzerts bei- so zumindest das Feedback der Berufsmusiker.

Auch die Solisten beeindruckten mit ihrer starken Ausdruckskraft. Besonders das lebhafte „Gloria“ und das gefühlvolle „Agnus Dei“ blieben vielen im Gedächtnis. Die Harmonie zwischen Chor, Solisten und Orchester machte die Aufführung zu einem besonderen Erlebnis.

Das Publikum war begeistert und zeigte seine Begeisterung mit langem Applaus. Die Erinnerung an diesen Abend und die Chance, vielleicht öfter mit so großartigen Musikern zu musizieren, wird uns noch lange begleiten.

Marit Linse (Mitglied im Kinderchor, Klasse 7, Scholltimes)


März 2025: Schollball 2025

Am 21. März 2025 füllte sich das Klubhaus Stocksen, als der diesjährige Schollball, organisiert von unseren 11ern, stattfand. Der Einlass begann um 19:00 Uhr und wenig später startete das abwechslungsreiche Programm. Durch den Abend führten die Moderatoren Timo Ritzke und Emely Schiele, die für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Die Gäste konnten sich auf spannende Spiele freuen, bei denen die Schollaner ihr Können unter Beweis stellten. 

Besonders viel Begeisterung weckte das Lehrer-Tabu, bei dem Lehrer erraten werden mussten sowie ein Hindernisparcours, den die Teilnehmer mit Alkoholbrillen bewältigen mussten. Doch das Highlight des Abends waren die Ekelgetränke, die für zahlreiche Lacher sorgten.

Nach dem unterhaltsamen Programm übernahmen die DJs Housejunkee, Jo’l und Pepino und sorgten mit ihren Beats für Unterhaltung. Die Mischung aus aktuellen Hits und beliebten Klassikern hielt die Stimmung auf dem Höhepunkt. Das Organisationsteam blickt auf einen gelungenen Abend zurück und bedankt sich herzlich bei allen Gästen und natürlich beim Klubhaus Stocksen, das diese Veranstaltung jedes Jahr unterstützt.

Aliza Mahmood (Klasse 9, Scholltimes)


März 2025: Auf dem Weg zum Geographie-Champion – Der Diercke-Wettbewerb an unserer Schule

So wie im letzten Schuljahr wurde auch in diesem der Diercke-Wettbewerb an unserer Schule durchgeführt. Bereits im Unterricht der Klassenstufen sieben bis zehn fand die erste Ebene des Wettbewerbs statt – die Klassenebene. Dort konnten alle Schüler und Schülerinnen ihr geografisches Wissen testen.

Die besten drei Schüler aus jeder Klasse nahmen dann an der nächsten Runde teil, der Schulebene. Diese fand letzte Woche am Freitag, dem 14. März, statt. Es gab wieder einmal sehr knifflige Fragen. Doch nur so können die besten Schüler und Schülerinnen unserer Schule ermittelt werden.

Dieses Jahr geht es für die Gewinner der Schulebene sogar weiter auf die Landesebene. Wir wünschen unserer/mTeilnehmerIn schon jetzt viel Erfolg!

Wir alle, besonders unsere Redaktion, freuen uns schon auf die Siegerehrung auf der Schulebene. Und den Schülern, die es dieses Jahr vielleicht nicht bis zur Schulebene geschafft haben, drücken wir ganz fest die Daumen für das nächste Jahr.

Finn (Klasse 10, Scholltimes)


März 2025: Schulamtsfinale: Volleyball der WK IV in Sondershausen

Am 13. März 2025 fand der Volleyball-Wettkampf (Schulamtsfinale) der Mädchen und Jungen der Wettkampfklasse IV in Sondershausen statt. Als wir in der Dreifeldersporthalle „Am Rosengarten“ ankamen, haben sich alle Teams aufgewärmt und eingespielt. Nach der Begrüßung fanden die ersten Spiele statt. Es traten Mädchen gegen Mädchen und Jungen gegen Jungen an. Bei den Jungen waren es knappe Spiele, bei den Mädchen fiel das Ergebnis eindeutiger aus. 

Folgende Platzierungen ergaben sich am Ende des Wettbewerbs:

1. Humboldt-Gymnasium Nordhausen 

2. Seiler-Gymnasium Schlotheim 

3. Regelschule Uder 

4. Geschwister-Scholl-Gymnasium

 

Mayla Juhnke (Klasse 6, Scholltimes)


März 2025: 11er unterwegs – Biologie-Exkursion nach Göttingen

Am Montag, dem 10. März 2025, unternahm der Leistungskurs Biologie der Klassenstufe 11 eine spannende Exkursion ins XLAB Göttingen. Ziel dieser Exkursion war es, das Themengebiet „Neurobiologie“ umfassend zu vertiefen. 

Uns Schülerinnen und Schüler erwartete eine theoretische Einführung in die unterschiedlichen Aspekte der Neurobiologie, gefolgt von praktischen Experimenten, die das Gelernte veranschaulichten. Diese Gelegenheit ermöglichte es, unser Wissen zu erweitern und die Zusammenhänge des Nervensystems hautnah zu erleben.

Am Montagmorgen fuhren wir um 8:00 Uhr in Sondershausen am Busbahnhof los. Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt erreichten wir das XLAB in Göttingen, ein Experimentallabor für junge Menschen. Dort angekommen wurden wir freundlich empfangen und direkt an unseren Wissenschaftler des Tages, Dr. Michael Ferber, weitergeleitet. Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir mit einem theoretischen Teil, der äußerst wichtig für die Praxis war, denn der gesamte Tag sollte sich um das Thema „Experimente am visuellen System von Heuschrecken und Menschen“ drehen. Herr Ferber erklärte uns viel über das menschliche und tierische Auge sowie über das Nervensystem der Insekten. Nach der Theorie wagten wir uns an das erste Experiment, welches die Bestimmung der Flickerfusionsfrequenz beim Menschen beinhaltete. Als Flickerfusionsfrequenz wird die Frequenz bezeichnet, bei der einzelne Lichtblitze zu einem flimmerfreien Leuchten verschmelzen. Dieser Wert gibt uns Hinweise auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit im visuellen System. Je höher die Flickerfusionsfrequenz ist, desto weniger Zeit benötigt das visuelle System, um Helligkeitsunterschiede auszuwerten. 

Im Anschluss daran hatten wir eine Mittagspause, die wir gemeinsam in der Mensa der Universität Göttingen verbrachten. Diese lag direkt gegenüber des XLAB und gab uns einen kleinen Einblick in das Studentenleben. Nach dieser Stärkung ging es für uns weiter mit dem nächsten Experiment, das die Bestimmung der Flickerfunktionsfrequenz bei der Wanderheuschrecke zum Thema hatte. Dies kostete für manche von uns viel Überwindung, aber wir lernten, dass in der Naturwissenschaft die unterschiedlichsten Untersuchungen notwendig sind, auch an Tieren. Am Ende des Tages erfolgte die Auswertung, bei der wir aus den gewonnenen Daten und Werten Reiz-/Reaktionskurven erstellten. Gemeinsam mit Herrn Ferber besprachen und erklärten wir unsere Ergebnisse. Gegen 17 Uhr neigte sich dieser lehrreiche Tag dem Ende zu und wir wurden von unserem Busfahrer abgeholt.

Der Tag im XLAB Göttingen hinterließ bei uns allen einen bleibenden Eindruck. Die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Experimenten ermöglichte es uns, die komplexen Zusammenhänge der Neurobiologie hautnah zu erleben. Die Herausforderungen, die wir während der Experimente meistern mussten, haben uns gezeigt, dass wissenschaftliche Untersuchungen oft Mut und Entschlossenheit erfordern. Dennoch war die Zusammenarbeit mit Dr. Ferber und die Diskussion unserer Ergebnisse sehr bereichernd.

Insgesamt war die Exkursion eine wertvolle Ergänzung zu unserem Unterricht. Ein großer Dank geht an Herrn Reif für die Organisation!

Emely Schiele (Klasse 11, Scholltimes)


März 2025: Zwischen Geschichte, Technik und Spaß – Unser Trip nach Dresden

Vom 5. bis zum 7. März hatten wir, die Klasse 8b, gemeinsam mit unserer Parallelklasse die Gelegenheit, eine spannende Klassenfahrt nach Dresden zu erleben. Begleitet wurden wir von Frau Wiegandt, Frau Fuhrmann und Frau Walter. Es waren drei Tage voller neuer Eindrücke, spannender Erlebnisse und viel Spaß.

Am Mittwochmorgen trafen wir uns bereits um 8:00 Uhr am Busbahnhof – voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Die Busfahrt verlief angenehm und entspannt, sodass wir gut in Dresden ankamen.

Nach dem Einchecken in unser Hostel durften wir eine kurze Verschnaufpause machen, bevor es direkt losging: Eine kurze Stadtführung stand auf dem Programm. Wir bekamen einen ersten Eindruck von der beeindruckenden Architektur und den Sehenswürdigkeiten. Danach erhielten wir Zeit, uns in kleinen Gruppen ein Restaurant oder Café für das Mittagessen in der Innenstadt auszusuchen.

Der Abend hielt eine besondere Aktivität für uns bereit – 3D-Minigolf in den Glowing Rooms. Das Minigolfen in den bunt leuchtenden Schwarzlicht-Räumen war eine ganz neue Erfahrung und hat uns viel Spaß gemacht. Die Anreise dorthin war zwar etwas kompliziert – Google Maps dachte, wir wären ein Auto – aber am Ende sind wir angekommen und haben den Abend in vollen Zügen genossen.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum berühmten Hygienemuseum. Die meisten hatten keine genaue Vorstellung davon, was uns dort erwarten würde. Doch die interaktiven Ausstellungen und interessanten Themen rund um den menschlichen Körper, um die Gesundheit und die Wissenschaft begeisterten viele. Nach einer kurzen Mittagspause stand unser nächstes Ziel auf dem Plan: die Gläserne Manufaktur von Volkswagen. Dort erhielten wir eine spannende Führung und konnten hautnah miterleben, wie Autos hergestellt werden. Besonders beeindruckend war die moderne Technik, mit der dort gearbeitet wird. Am Ende durften wir uns sogar in die Autos setzen und alles ausprobieren – außer das Fahren natürlich.

Freitag, unser letzter Tag, startete unerwartet mit einem Feueralarm am frühen Morgen – zum Glück nicht in unserem Hostel, sondern in einem anderen Gebäude in der Nähe. Trotzdem war das natürlich eine aufregende Erfahrung. Nachdem wir ausgecheckt hatten, machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg in die Stadt. Dort wartete das letzte besondere Highlight unserer Klassenfahrt auf uns: der Besuch der Frauenkirche mit ihrer 67 Meter hohen Aussichtsplattform. Die Belohnung war ein atemberaubender Blick über Dresden bei Sonnenschein.

Mittags traten wir schließlich unsere Heimreise an. Die Rückfahrt verlief genauso entspannt wie die Hinfahrt und um 15:30 Uhr kamen wir wieder sicher in Sondershausen an.

Eine Reise, die in Erinnerung bleibt!

Unsere Klassenfahrt nach Dresden war eine großartige Erfahrung, die uns nicht nur viele spannende Einblicke ermöglicht hat, sondern auch für jede Menge Spaß und unvergessliche gemeinsame Momente sorgte. Ein großes Dankeschön für drei unvergessliche Tage an unsere Lehrerinnen!

Hanna (Klasse 8, Scholltimes)

Der Abend war für viele das absolute Highlight des Tages – wir durften in kleinen Gruppen die Stadt allein entdecken! Viele nutzten die Gelegenheit, um die Stadt weiter zu erkunden, shoppen zu gehen oder ein gutes Abendessen in einem der vielen Restaurants der Stadt zu genießen.


März 2025: Unser Schülerarbeitsraum, unser Langzeitprojekt, heißt euch herzlich willkommen!

Kinza Mahmood:

„Vor 3 Jahren, vor meinem Antritt als Schülersprecherin, habe ich mich gefragt, was ich an unserem Gymnasium für die Jugendlichen verbessern kann, um ihnen einen besseren Schulalltag zu ermöglichen – und plötzlich fiel mir dieser Raum ein. Das verschlossene Klassenzimmer, an dem ich täglich vorbeilaufe, ohne zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Es stellte sich heraus, dass der Raum keinen Nutzen hatte. Aus diesem Grund machte ich es mir als Schülersprecherin zur Aufgabe, ihm einen Sinn zu geben – einen Ort zu schaffen, an den sich die Jugendlichen zurückziehen und ihre Zeit verbringen können. 

Das Projekt begann direkt nach meinem Amtsantritt. Gemeinsam mit Tony legte ich erste Grundlagen für die Renovierung des Schülerarbeitsraumes, wie z.B. das Erstellen des Exposés und der Raumordnung, vor allem aber ermöglichten wir den Aufschluss des Raumes, trotz Kritik der Schulleitung.“

Cedric Penndorf:

„Nachdem unsere Schulleitung die Konzepte für den Schülerarbeitsraum immer wieder kritisierte oder ablehnte, entschieden wir am Anfang des Schuljahres 2024/25, selbst Hand anzulegen. Wir erfuhren durch einen glücklichen Zufall von der Schulleiterin des Evangelischen Schulzentrums in Leipzig, dass das dortige Lehrerzimmer umgebaut wird und aus diesem Grund einige Möbel übrig wären – unsere Chance!

Die Schülervertretung, Frau Breier, Frau Fuhrmann und glücklicherweise auch unsere Schulleitung sowie die Elternvertretung stimmten der Idee zu, die Möbel des Leipziger Lehrerzimmers für die Umgestaltung unseres Schülerarbeitsraumes zu nutzen.

Mehr Eindrücke von der Umgestaltung des Schülerarbeitsraumes findet ihr unter: Scholltimes.


Februar 2025: Regionalentscheid des 66. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels

Am 27.02.2025 fand der 66. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels in der Stadtbibliothek „Johann Karl Wezel“ hier bei uns in Sondershausen statt. Unsere Schülerin, Emma Schinköthe, die unseren Schulvorlesewettbewerb am 05.12.2024 gewann, trat gegen die sieben weiteren besten Vorleser und Vorleserinnen aus dem Kyffhäuserkreis an.

Nachdem die Schüler und Schülerinnen Texte aus ihren selbst ausgewählten Büchern vorstellten und vorlasen, bekamen sie in der zweiten Runde den Roman „Die wundersamen Talente der Kalendario-Geschwister“ von Luisa Söllner als Fremdtext gestellt, welcher jährlich durch die Organisatoren des bundesweiten Vorlesewettbewerbs ausgewählt wird.

Alle Teilnehmenden lasen mit Leidenschaft und großer Motivation vor einem kleinen Publikum, das großteils aus Eltern bestand. Das Team um Janett Noack, der Leiterin der Bibliothek, stand sodann vor der schweren Aufgabe, die tollen Vorleseleistungen einzuschätzen und den besten Vorleser bzw. die beste Vorleserin zu würdigen.

Unsere Emma Schinköthe aus der Klasse 6c wurde für ihr hervorragende Leistung zur Gewinnerin gekürt. Herzlichen Glückwunsch! Die acht Schüler und Schülerinnen erhielten jeweils eine Teilnahmeurkunde sowie den ausgewählten Fremdtext als Buchgeschenk!

Ein großer Dank gilt Frau Noack und ihrem Team für die tolle Organisation des Regionalentscheids!


Februar 2025: Das Inklusionsprojekt der RSB Thuringia Bulls

Am 20.02.2025, von 08:00 Uhr bis 13;25 Uhr, besuchte uns, wie vorab angekündigt, eine Rollstuhlbasketballmannschaft der Weltspitze — die Thuringia Bulls.

Die Schüler und Schülerinnen der siebten bis zehnten Klassenstufen nahmen an dem Projekt teil. Drei Mitglieder der Mannschaft begleiteten uns dabei: Basketballspieler Roman Wenzel, Trainer Andre Bienek (ehemaliger Bundes- und Nationalspieler) und Marcel Bube, der für die Organisation des Teams verantwortlich ist und selbst Rollstuhlrugby spielt. In der Dreifelderhalle „Am Rosengarten“ testeten wir an verschiedenen Stationen Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby. Ein Parkour simulierte zudem typische Herausforderungen im Alltag eines Rollstuhlfahrers.

Zu Beginn erklärten die drei Teammitglieder, was das Inklusionsprojekt und die Thuringia Bulls ausmacht. Der Bundesligaverein ist eine Rollstuhlbasketballmannschaft, die sich aus verschiedenen Nationalspielern zusammensetzt. Einige Erfolge in der Laufbahn des Vereins sind der Titel des Deutschen Meisters in der Kategorie „Inklusionssportart Nummer 1“, Deutscher Pokalsieger sowie Sieger des Champions Cups.

Das Ziel des Projekts, das an ausgewählten Schulen in Kooperation mit den Thuringia Bulls stattfindet, ist die Sensibilisierung für das Thema „Inklusion“. Dabei wird uns eine gesellschaftliche Aufklärung ermöglicht, durch eine aufgeschlossene Haltung, die es uns Schülern erlaubt, Fragen zu stellen und Vorteile sowie Ängste beim Kontakt mit Personen mit Handicap abzubauen.

In Gruppen spielten wir Schüler bzw. Schülerinnen Rollstuhlrugby und Rollstuhlbasketball und lernten verschiedene Arten von Rollstühlen sowie ihre Unterschiede kennen. Jeder Rollstuhl ist individuell an seinen Besitzer angepasst, beispielsweise durch eine breitere/schmalere Sitzfläche oder eine längere Lehne. Die dritte Station war der Parkour, den wir Schüler und Schülerinnen in Zweiergruppen durchliefen. In einem Alltagsrollstuhl bzw. Adaptiv- /Aktivrollstuhl, überquerten wir eine unebene Plattform. Diese simulierte Hindernisse wie Bordsteinkanten und Pflastersteine. Danach fuhren wir über ein Brett, das wie eine Wippe funktionierte. Das letze Hindernis war eine Rampe, die verdeutlichte, wie schwer es für Rollstuhlfahrer ist, selbst kleine bzw. flache Erhöhungen, wie Treppen und Hügel, selbstständig zu meistern. 

Am Ende des Tages nahmen sich Marcel, Andre und Roman Zeit für Fragen. Sie erklärten, dass ihr Team aus Spielern besteht, die entweder von Geburt an teilweise gelähmt oder erst seit einem Unfall auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Einige Sportler und Sportlerinnen aus der Mannschaft können jedoch über kürzere Strecken und Zeiträume mit oder ohne Krücken laufen und stehen. Sie klärten uns auch über die Kosten auf, die mit einem Rollstuhl verbunden sind. Diejenigen, die erst später im Leben einen Rollstuhl benötigten, berichteten ebenfalls über ihre anfänglichen Schwierigkeiten bei der Gewöhnung an diesen und die verschiedenen Kurse und Einrichtungen, die sie besuchten oder besuchen. 

Das Projekt half uns Schülern und Schülerinnen dabei, Hemmungen im Umgang mit Menschen mit Handicap abzubauen. Der Parkour war ebenfalls ein Denkanstoß dafür, wie viele Hindernisse Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen tagtäglich erleben, über die wir uns keine Gedanken machen. 

Das Projekt hatte uns jedoch nicht nur vieles gelehrt, sondern auch unsere Schollaner und Schollanerinnen über die üblichen Klassengrenzen hinaus zusammengebracht – durch die Team- und Kontaktsportarten Rugby und Basketball. 

Wir können dieses Projekt bzw. eine Sensibilisierung für dieses Thema wirklich weiterempfehlen, nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Altersklassen und Personengruppen, da Inklusion uns alle betrifft.

Aliza Mahmood (Klasse 9, Scholltimes)


Februar 2025: Willkommen am Geschwister-Scholl-Gymnasium! – Tag der offenen Tür 2025

„Und? Auf welche weiterführende Schule möchtest du nach der vierten Klasse gehen?“ – eine Frage, auf die ich 2016 keine Antwort finden konnte. Nun steht meine Abiturprüfung bereits vor der Tür, das Abiballkleid ist gekauft und die Mottotage sind vorbereitet. Ohne meinen Besuch am Geschwister-Scholl Gymnasium zum Tag der offenen Tür hätte mein Leben eventuell eine andere Wendung genommen. Auch in diesem Jahr fand am 21.02.2025 ab 14 Uhr der Tag der offenen Tür für alle Kinder, Jugendlichen und Eltern statt, die sich an diesem Tag dieselbe Frage stellten wie ich, vor acht Jahren. (Kinza Mahmood, Klasse 12)

Um den Besuchern und Besucherinnen einen breiten Einblick in unseren Schulalltag zu ermöglichen, gestalteten die Lehrkräfte und Jugendlichen unserer Schule verschiedene Fachräume! Mehr daz zu lesen und zu sehen unter: Scholltimes.


Februar 2025: Auf den Spuren von Goethe und seinem „Faust“ – 11er in Weimar

Am 19.02.2025 fuhren die Deutschkurse der Klassenstufe 11 gemeinsam mit den Deutschlehrerinnen Frau Herper und Frau Kühn-Lumm nach Weimar, um sich dort im Goethe-Haus und Nationalmuseum mit dem Leben und Wirken des berühmten Dichters, Denkers und Wissenschaftlers zu beschäftigen und einige interessante Dinge zu lernen.

Wir trafen uns gegen 7:45 Uhr mit Frau Herper und Frau Kühn-Lumm am Busbahnhof, von wo aus wir um 8 Uhr mit dem Bus nach Weimar fuhren. Anderthalb Stunden später parkten wir auch schon am Weimarer Atrium und wurden anschließend von Frau Kühn-Lumm am Herder-Denkmal vorbei, über den Theaterplatz mit der berühmten Goethe-Schiller-Statue vor dem Weimarer Natinaltheater, wo wir auch unser Klassenfoto machten, an Schillers Wohnhaus entlang, bis zum Frauenplan geführt, wo Johann Wolfgang von Goethe seinerzeit das gelb gestrichene Haus bewohnte.

In zwei Gruppen machten wir uns daran, das Goethe-Wohnhaus und das Goethe-Nationalmuseum zu durchstöbern. Für die Gruppe von Frau Herper, die aus dem eA-Kurs Deutsch und fünf SchülerInnen des gA-Kurses bestand (von der auch ich ein Teil war), war das Goethe-Wohnhaus die erste Station, welches wir mit Audioguides selber erkunden durften. Dabei sahen wir unter anderem einige der Kunstobjekte und Gesteine sowie Mineralien, die Goethe über sein ganzes Leben hinweg sammelte und erforschte, aber vor allem die privaten und weniger privaten Räumlichkeiten, die der wohl bekannteste Dichter des deutschsprachigen Raumes vor 200 Jahren mit seiner Familie bewohnte.

Nach einer kurzen Pause von circa zehn Minuten tauschten wir dann mit Frau Kühn-Lumms Gruppe, um von der Museumsführerin Ann durch das Goethe-Nationalmuseum geführt zu werden. Ann gestaltete unsere Führung sehr schülernah und mit großem Engagement. Es wurde dabei keine Sekunde langweilig, da sie immer einen flotten Spruch oder eine kleine Anekdote auf den Lippen hatte. Sie zeigte uns Kleidungsstücke, Malereien, Modelle, Zeichnungen und vieles mehr, was an das Leben von Johann Wolfgang von Goethe und seiner Familie erinnert. Im Anschluss an die Museumsführung hatten wir die Möglichkeit, rund eine Stunde Zeit zu nutzen, um uns in der Innenstadt Weimars etwas zum Essen zu besorgen. 

Nach der Stärkung begaben wir uns zurück zum Goethe-Nationalmuseum, wo auf unsere Gruppe ein Seminar zum Thema „Medienmythos Faust“ wartete. Angeleitet wurde es von Judith, die uns einiges über die Figur des Fausts in den verschiedenen Medien über die Jahrhunderte hinweg erzählen konnte. Im weiteren Verlauf des Seminars erarbeiteten wir uns in Gruppen von zwei bis fünf Teilnehmenden jeweils ein Medium genauer. Dabei beschäftigten wir uns mit der Faust-Thematik in Comics, Postkarten, dem Theater und der bildenden Kunst in Form von Zeichnungen und Malereien. Dies kam vor allem dem eA-Kurs zugute, der sich erst in den nun folgenden Unterrichtsstunden mit der Faust-Tragödie auseinandersetzen wird.

Um 15:30 Uhr endete unser durchaus erlebnisreicher Tag in Weimar und wir machten uns alle gemeinsam wieder auf den Weg zurück nach Sondershausen, wo wir gegen 16:30 Uhr wohlbehalten ankamen.

Für mich war die Exkursion ein wunderbares Erlebnis und ich hoffe, dass auch die uns folgenden Jahrgänge in den Genuss kommen, Goethes Spuren in Weimar zu folgen.

Cedric Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


Februar 2025: Skifahren statt Unterricht – unsere unvergessliche Klassenfahrt

Unvergessliche Eindrücke erlebten die Klassen 7a und b im Skigebiet Ladurns in Südtirol mit ihren Klassenlehrern Frau Trute und Frau Kühn-Lumm sowie den begleitenden Sportlehrern Frau Fuhrmann und Herrn Brauer.

Nach bereits wenigen Stunden auf Skiern bzw. Snowboards konnten viele Kinder schon die grundlegenden Techniken dank der professionellen Skilehrer, die uns vor Ort zugeteilt waren, und beherrschten nach 3 Tagen ihre gelernten Fähigkeiten soweit, dass sie zum Teil auch die roten Pisten fahren konnten. Bei bestem Wetter gaben alle ihr Bestes und erhielten am letzten Abend ihr wohlverdientes Zertifikat. Auch die fortgeschrittenen Fahrer kamen auf ihre Kosten und konnten ihre Techniken verbessern und üben.

Das Hotel bot abwechslungsreiche Verpflegung und im hauseigenen Schwimmbad konnte man auch am Abend entspannen.

Alles in allem eine tolle Klassenfahrt. Ein Dank an dieser Stelle an die Organisatoren und den Förderverein der Schule.

 

Den zugehörigen Schülerbericht von Marit Linse (Klasse 7) gibt es hier: Scholltimes.


Februar 2025: Valentinstag im Bergwerk

Am Valentinstag, dem 14. Februar 2025, erlebten wir, die Klasse 8b, einen sehr schönen und besonderen Tag. Zunächst hatten wir in den ersten fünf Stunden regulären Unterricht, den wir gemeinsam durchstanden. Doch danach begann das eigentliche Abenteuer: unser Ausflug ins Bergwerk, für die meisten das erste Mal. Mit dem Förderkorb fuhren wir mit etwa vier Meter/Sekunde in 670 Meter Tiefe. Dort wurden wir auf speziellen Fahrzeugen durch das Bergwerk transportiert und konnten viele spannende Eindrücke sammeln. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Bergleute dort arbeiteten, und wir erhielten viele neue Informationen über den Bergbau. Besonders toll war, dass wir sogar Salzsteine mitnehmen durften!

 

Nach der Führung ging es zu Fuß zurück zur Schule, wo wir unser Essen abholten und es uns nach der langen Tour schmecken ließen. Doch damit war der Tag noch nicht vorbei! Gemeinsam mit der ganzen Klasse spielten wir Verstecken im Schulgebäude – und das im Dunkeln! Es war eine ganz neue Erfahrung, die Schule auf diese Weise zu erkunden, und wir hatten unglaublich viel Spaß.

Zum Abschluss verbrachten wir einen schönen Abend zusammen, redeten viel, lachten und genossen die gemeinsame Zeit als Klasse. Am nächsten Morgen standen wir dann alle gemeinsam auf und frühstückten. Danach verabschiedeten wir uns voneinander und traten mit vielen schönen Erinnerungen die Heimreise an.

Wir sind sehr dankbar, dass dieser Ausflug möglich war und möchten uns herzlich bei unserer Klassenlehrerin, Frau Walter, und einem Elternteil bedanken, die uns dabei unterstützt haben. Außerdem ist unsere Bitte an die Schulleitung, auch weiterhin verschiedene Exkursionen zu genehmigen, da Lernen an einem anderen Ort für uns Jugendliche eine große Rolle im Schulalltag spielt.

Dieser Tag wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!

Adriana (Klasse 8, Schollimes)


Januar 2025: 900 Jahre Sondershausen – Aufruf zum Papierbrückenwettbewerb

Im Zeitalter scheinbar unüberwindbarer Gegensätze und maroder Brücken wollen wir ein Zeichen setzen. In der Festwoche zur 900-Jahrfeier unserer Stadt wollen in einem fairen Wettstreit die besten Papierbrücken präsentieren und prämieren.

Deshalb rufen wir Euch auf, als Einzelteilnehmer oder im Team bis Anfang Juni eine Papierbrücke zu bauen, die den Kriterien, die Ihr in der Schulcloud (Kurs: „Papierbrückenwettbewerb – 900 Jahre Sondershausen“ – in den Kursdateien) findet, entspricht. Bei Rückfragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung. Im Physikraum ist eine Musterbrücke aufgebaut und kann in Augenschein genommen werden.

Eure Physiklehrer!

PS: Damit wir die Anzahl der Wettbewerbsteilnehmer erfassen können, ist es notwendig, dass Ihr bis zum 1. März 2025 Eure Teilnahme anmeldet. Dazu genügt eine Mitteilung an Eure/n Klassenleiter/in.

Also nicht verzagen. Viel wird nicht benötigt. Papier, Kleber, Bindfaden, Kreativität und Ausdauer genügen!


Januar 2025: 900 Jahre Sondershausen – AG Sondershäuser Geschichte und Geschichten

Liebe SchülerInnen,

es sind zu unserer großen Freude viele „Schnipsel“ zu euren Sondershäuser Geschichten und Quellen zur Sonderhäuser Geschichte seit den Weihnachtsferien eingegangen. Nun startet am 24.2.2025, 13:30 Uhr die AG. Alle wichtigen Infos findet ihr auf dem oberen Flyer. Ab dem 10.02.2025 könnt ihr euch für diese eintragen, um mitzuwirken. Der Aushang wird im Haus 1 gegenüber des Kastens des Vertretungsplanes hängen.

Wir freuen uns auf euch!


Januar 2025: Das Lehrer- vs. Schüler-Volleyballturnier

Seit vielen Jahren gehört es zur festen Tradition unserer Schule, das Halbjahr mit einem besonderen sportlichen Ereignis zu beenden: dem großen Volleyballturnier zwischen den SchülerInnen der Oberstufe und den Lehrkräften. Jedes Jahr treten die Elft- und Zwölftklässler gegeneinander an – und schließlich auch gegen die Lehrkräfte, um sich in spannenden Matches zu messen.

Am 31. Januar 2025 war es wieder soweit. Direkt nach der Zeugnisausgabe versammelten sich SchülerInnen aller Jahrgänge, Lehrkräfte sowie zahlreiche Zuschauer und Zuschauerinnen in der Dreifelderhalle. Nach einer kurzen Aufwärmphase fiel der Startschuss für das Turnier. Die Stimmung auf den Rängen war ausgelassen: Mit selbstgestalteten Plakaten, schwungvoller Musik und lautstarkem Anfeuern sorgte das Publikum für eine energiegeladene Atmosphäre. Den Auftakt bildete das Duell der 11er gegen die Lehrkräfte, bei dem sich die Ersteren tapfer durchsetzen konnten. Anschließend traten die 12er gegen die Elftklässler an – eine Partie, die mit großem Einsatz und viel Ehrgeiz geführt wurde. Nach diesem Spiel war der Sieg der Elftklässler entschieden. Im abschließenden Match rangen die Lehrer und die Zwölftklässler um den zweiten Platz und lieferten nochmals ein spannendes Spiel mit packenden Ballwechseln. Am Ende konnten sich die Lehrkräfte durchsetzen und den zweiten Platz für sich verbuchen. Unabhängig vom Ergebnis stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Spaß am gemeinsamen Sport und die Freude am Wettbewerb. Sowohl die Spieler und Spielerinnen als auch das gesamte Publikum erfreuten sich am mitreißenden Volleyballspiel und der gemeinschaftlichen Atmosphäre – ob auf dem Feld oder auf der Tribüne.

Wenn wir auf das vergangene Halbjahr zurückblicken, erinnern wir uns an viele besondere Events, Erfolge und unvergessliche Momente. Ein besonderer Dank gilt unserer Leserschaft, unseren Lehrkräften und allen, die uns inspiriert und unterstützt haben.
Ob spannende Veranstaltungen, schulische Highlights oder sportliche Wettkämpfe – ihr macht das Schulleben lebendig!

Serena Habibaj (Klasse 12, Scholltimes)


Januar 2025: Jugend debattiert – Großer Erfolg im Regionalentscheid 2025 in Nordhausen

Am Donnerstag, dem 30.01.2025, fand am Humboldt-Gymnasium in Nordhausen der diesjährige Debattierwettbewerb für Schulen in Nordthüringen statt. Der Wettbewerb zog zahlreiche Teilnehmende aus verschiedenen Schulen der Region an und bot eine gute Möglichkeit für die SchülerInnen, ihre rhetorischen Fähigkeiten und Argumentationskünste zu beweisen.

Wir, die SchulsiegerInnen (Anton Koch, Dana Oppermann, Mia Abicht, Serena Habibaj, Hanna Schwalm) und die Jurorierenden (Milana Schwager, Josy Klemm, Ben Louis Kräbel, Falk Penndorf, Tony Pilz, Nina Henze) trafen uns um 8:45 Uhr am Bahnhof in Sondersausen, um unseren Weg nach Nordhausen anzutreten.
In Nordhausen angekommen liefen wir noch zwanzig Minuten zum Humboldt-Gymnasium. Dort begegneten wir auch schon vielen bekannten Gesichtern vom Schulsiegerseminartag.

Die Veranstaltung begann nach der Begrüßung des Direktors, Herrn Vogt, und durch Frau Drick, der Regionalkoordinatorin für Jugend debattiert, mit einer kurzen Einführung, in der wichtige Informationen des Wettbewerbs nochmals erklärt wurden. Uns wurde mitgeteilt, welches Thema in welcher Zusammensetzung debattiert und durch die jeweilige Jury ausgewertet wird.

Die Debatten-Themen reichten von aktuellen gesellschaftlichen Fragen bis hin zu politischen Fragestellungen. Es gab wie üblich zwei Altersstufen, welche unabhängig voneinander Themen erhielten und somit auch unterschiedliche Debatten bestritten. Die Debattierfragen wurden 10 Tage vorab bekanntgegeben, sodass sich alle Teilnehmer intensiv vorbereiten konnten.
Die Streitgespräche gestalteten sich lebhaft und zeigten eine hohe Argumentationsqualität, außerdem präsentierten die Schüler und Schülerinnen ihre Standpunkte mit Überzeugung und konnten sowohl die jeweilige Jury als auch das Publikum mit ihren Argumenten überzeugen. Besonders beeindruckend war, wie gut jeder Einzelne auf die Aussage seines Gegenübers eingegangen ist.
Eine Jury aus Lehrern und Schülern bewertete die Debatten nach den bekannten Kriterien (Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft).
Nachdem fast alle Debatten durchgeführt waren, durften sich alle Teilnehmenden die allerletzte Debatte des Tages mit der Streitfrage: „Soll Pyrotechnik in deutschen Stadien erlaubt werden?“ anhören bzw. ansehen. Es war ein sehr professionelles Streitgespräch und es hat Spaß gemacht, den Argumenten zu folgen.

Am Ende des Wettbewerbs wurden die besten Debattanten, welche sich durch ihren Sieg eine Runde weiter, nach Jena zur Landesqualifikation, bewarben, ausgezeichnet.

Aus unserer Schule schaffte es Anton Koch in der Altersstufe I auf den 1. Platz! Herzlichen Glückwunsch! Nachrücker sind Dana Oppermann mit dem 3. Platz für die Altersstufe I und Hanna Schwalm mit ihrem 3. Platz für die Altersstufe II.

 

Der Blick auf die Uhr machte uns zu diesem Zeitpunkt etwas Druck, da wir nur noch zwanzig Minuten Zeit hatten, bis der Zug abfuhr und wir den ganzen Weg noch zurücklaufen mussten. Mit sehr zügigem Schritt und einigen Zwischensprints kamen wir dann gerade noch so pünktlich am Bahnhof an. Im Zug mussten wir uns erst einmal von dem turbulenten Rückweg erholen und tauschten uns über den Wettbewerb aus.


Debatten fördern nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten, sondern auch das kritische und vielfältige Denkvermögen, vor allem aber den demokratischen Diskurs!


Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht, auch wenn sich der ein oder andere sicherlich gefreut hätte, wenn er doch noch eine Runde weitergekommen wäre. Insgesamt war der Debattierwettbewerb am Humboldt-Gymnasium in Nordhausen ein großer Erfolg für uns alle und wir konnten noch etwas dazulernen. Ich hoffe, dass unsere Schule nächstes Jahr wieder so zahlreich vertreten sein wird und wünsche Anton ganz viel Erfolg in Jena!

Mia Abicht (Klasse 9, Scholltimes)

 


Januar 2025: „Haltung zeigen!“ – Stolpersteine putzen am Holocaust-Gedenktag

Vorgestern, vor 80 Jahren, wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit und somit der Schreckensepoche des Genozids an der jüdischen und Sinti- und Romani-Bevölkerung ein Ende gesetzt. Diesem wichtigen Datum schenken wir spätestens seit 2005 besondere Beachtung, denn ab diesem Zeitpunkt gilt der 27.01. offiziell als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

An diesem Tag gedenken wir der Millionen Opfer des Nationalsozialismus, die verfolgt, entrechtet, deportiert und ermordet wurden. Er stellt ein Tag dar, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten und die Lehren aus der Geschichte zu bewahren. Ein wichtiger Bestandteil unserer Erinnerungskultur sind Stolpersteine, welche die Geschichte greifbar und sichtbar machen – direkt vor unseren Füßen. Die Pflege dieser bedeutet für uns auch die Würdigung unserer Geschichte und der ehemaligen jüdischen Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt.

Am 27. Januar 2025 nahmen die Zwölftklässler des Geschichtskurses gemeinsam mit Herrn Brauer, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, dem Förderverein sowie Bürgermeister Steffen Grimm am jährlichen Stolpersteine-Putzen teil. Das Prozedere beim Putzen ist allen bereits bekannt gewesen und es wurden wenige Materialien benötigt: nur etwas Elster-Paste, ein rauer Lappen und lauwarmes Wasser. Nach dem Schrubben glänzten die Stolpersteine gold und die Namen der Bürger bzw. Bürgerrinnen traten zum Vorschein. Eine weiße Rose, als Allegorie des Widerstandes im Dritten Reich und der Reinheit, wurde den Stolpersteinen beigelegt. Auf die Steine stolperten auch einige Passanten, die auf die glänzenden Quadrate aufmerksam wurden und sich zum Lesen etwas Zeit nahmen. Jeder einzelne Stolperstein hält schließlich das individuelle Leben einer Person fest, die es verdient hat, dass man sich erinnert. 

Hiermit appellieren wir SchülerInnen für ein aktives Gedenken an die Schattenseiten unserer Geschichte und gegen ein Vergessen – und „zeigen Haltung“. Wir rufen dazu auf, Verantwortung für die Erinnerungskultur zu übernehmen, indem wir nicht nur die Vergangenheit betrachten, sondern auch aus ihr lernen. Ein aktives Gedenken bedeutet, die Namen und Geschichten der Opfer lebendig zu halten und sich gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus in der Gegenwart einzusetzen. Indem wir Stolpersteine reinigen und ihre Inschriften wieder sichtbar machen, setzen wir ein Zeichen des Respekts für die Opfer des Nationalsozialismus.

Wir danken der Stadtverwaltung, dem Schlossmuseum und dem Förderverein Schloß und Museum Sondershausen sowie dem Bürgermeister für ihre Unterstützung!

Serena Habibaj (Klasse 12, Scholltimes)


Januar 2025: Beobachtungsabend der Astro-AG

Am 21.01.2025 fand auf dem Schulhof vom Haus I der Beobachtungsabend der Astro-AG statt. Organisiert wurde dieser von unserem Physiklehrer, Herrn Eggert, und Daniel Schneider von der K-UTEC, der die AG mittwochs nach dem Unterricht anbietet.

Es war 16 Uhr, als wir mit dem Beobachtungsabend begannen. Am Anfang waren wir nur zu viert, doch nach und nach trudelten dann die restlichen SchülerInnen ein.
Wir begannen mit der Beobachtung der Venus, die schon gegen 16:30 Uhr dunkler wurde, aber am Himmel zu sehen war. Ab 17:00 Uhr versuchten wir, den Mars vor unsere Teleskope zu bekommen, was uns auch recht schnell gelang.Nach kurzer Zeit konnte man den Jupiter mit ganzen vier Monden klar am Himmel erkennen, was für ein paar der Anwesenden wohl ein einmaliges Erlebnis bleiben wird.
Doch damit nicht genug: Mit dem fortschreitenden Abend gab es noch zwei Beobachtungen, die uns ins Staunen versetzen. Gegen 17:30 Uhr kam der Saturn zum Vorschein. Dieser war perfekt im Teleskop zu sehen, besonders wegen seiner Ringe, die gut erkennbar waren. Auch der Saturn erfreute uns mit einem der größeren seiner über 140 bekannten Monde. 

Anschließend richteten wir unser Teleskop um 17:40 Uhr auf eine der schönsten Stellen am winterlichen Nachthimmel: die Plejaden. Mit bloßem Auge kann man sieben bis acht Sterne aus dem Sternensystem erkennen. Mit unseren Teleskopen sahen wir ganze 14 Sterne. Das sogenannte Siebengestirn könnt ihr sehr gut bei klarem Wetter im Sternbild Stier, am besten im Dezember bis Februar, entdecken. 
Gegen 17:50 Uhr endete unser Beobachtungsabend. Wir räumten alles auf und verließen mit einer Menge toller Beobachtungen und Entdeckungen die Schule, um uns auf den Nachhauseweg zu begeben.

Falk Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


Januar 2025: Chemie-Olympiade: Duell der Elemente

So wie in letzten Schuljahren fand auch in diesem wieder die Chemie-Olympiade statt. In dieser konnten SchülerInnen von Klasse 8 bis 10 ihr Können unter Beweis stellen. 

Die erste Runde, die Qualifikationsrunde, fand zuhause statt und die Ergebnisse mussten bis Ende November abgegeben werden. Also konnten unsere TeilnehmerInnen alles benutzen, was sie sahen, z.B. ihr Chemiebuch, ihren Chemiehefter oder auch das Internet. Die SiegerInnen der ersten Runde haben natürlich für ihren Aufwand auch eine tolle Chemienote erhalten. Vielleicht qualifizieren sich unsere GewinnerInnen sogar für die nächste Runde. 

Und alle Chemiefreunde aufgepasst: Nächstes Schuljahr findet schon die nächste Chemieolympiade statt. Also seid gespannt und macht fleißig mit, denn wir würden uns über jeden neuen Teilnehmer oder jede neue Teilnehmerin freuen. 

Finn (Klasse 10, Scholltimes)


Januar 2025: Diercke-Wettbewerb 2025

So wie im letzten Jahr soll auch 2025 an unserer Schule der Diercke-Wettbewerb stattfinden, welcher sich letztes Jahr durchaus einiger Beliebtheit erfreuen durfte.

Und es ist auch schon bald soweit. Innerhalb der nächsten drei Wochen wird es für die Klassen 7. bis 10. Klassen die Möglichkeit geben, in den Klassenrunden das eigene Wissen in Themengebieten rund um die Geographie unter Beweis zu stellen – und vielleicht zu den drei Besten der eigenen Klasse zu gehören. Für diese geht es dann in die zweite Runde, zur Ermittlung der Besten der Schule. Hier treten nun alle Klassensieger bzw. -siegerinnen gegeneinander an, um am Ende, bei einer kleinen Siegerehrung, am höchsten auf dem Treppchen zu stehen.

Hierfür ein kurzer Rückblick zur Siegerehrung von 2024:

Ohne großes Gerede wurden am 23.10.2024 in der Frühstückspause die Platzierungen in der Schulrunde, die im März stattfand, bekanntgegeben. So konnten sich Emil Górny aus der 10b über den 1. Platz, Jannik Mier (10a) über den 2. Platz und Florentine Kühn sowie Niklas Esche aus den jetzigen 11. Klassen über den 3. Platz freuen. Die besten zehn Schüler bzw. Schülerinnen erhielten einen Stift als Preis und die Platzierungen eins bis vier konnten sich zusätzlich über eine Büchergutschein freuen. Für alle Teilnehmenden an der Schulrunde gab es außerdem etwas Kleines zum Naschen als Dankeschön für ihre Teilnahme.

Was dieses Jahr aber neu sei wird, ist die Landesebene des Diercke-Wettbewerbs. Die Schulsieger bzw. Schulsiegrinnen 2025 werden voraussichtlich die Ehre haben, am Wettbewerb auf Bundesebene teilzunehmen und vielleicht auch ein paar nette Preise einzusammeln.

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr viele Teilnehmende durch diesen Wettbewerb herausfinden, welches große Geographie-Genie eigentlich in ihnen steckt.

Euer Cedric (Klasse 11, Scholltimes)


Januar 2025: Scholltimes - Unsere Redaktion war unterwegs!

Ich, Mia Abicht, bin der Meinung, dass dieses Zitat von Ryunosuke Satoro unsere Redaktion sehr gut beschreibt. Jeder einzelne von uns ist mit seinen Artikeln und Beiträgen ein kleiner Tropfen und gemeinsam sind wir zusammen ein Meer – Scholltimes, die Schülerzeitung.

Um den Zusammenhalt zu stärken und sich untereinander auszutauschen, verbrachten wir, die Redaktion von „Scholltimes“, am Freitag, dem 10. Januar 2025, ein paar lehrreiche, aber auch gemütliche Stunden zusammen.

Das besondere an diesem Treffen war, dass die komplette Redaktion im Haus 1 zusammengekommen ist. Sowohl die Redakteure aus Haus 1 als auch die Redakteure aus Haus 2 versammelten sich, um einen schönen Nachmittag zu verbringen, welcher mit einem anregenden Workshop von Mika begann.
Mika ist schon seit unserer Gründung und ehemaliger Chefredakteur aktiv in der Schülerzeitung, besucht uns trotz des „Kommunikations- und Medienwissenschaften“-Studiums welches in Leipzig absolviert wird, sowie allerlei weiteren Tätigkeiten regelmäßig und bringt immer hilfreiche Tipps mit.
Wir tauchten in die Welt des Journalismus ein und bekamen Anregungen und viele Hinweise. So beschäftigten wir uns mit einigen Themen, wie zum Beispiel den journalistischen Darstellungsformen, stellten uns die Frage, wie man ein Interview richtig führt und erfuhren noch viele weitere interessante Fakten. An dieser Stelle möchte ich mich, im Namen der Redaktion, noch einmal recht herzlich bei Mika bedanken! Nach dem Workshop war es Zeit für ein sportliches Beisammensein. Was könnte da besser passen als ein Besuch in der örtlichen Bowlingbahn? Auf dem Weg dorthin entstanden viele Gespräche, welche die Stimmung auflockerten.
Nachdem wir an der Bowlingbahn angekommen waren, fand die Geschenkübergabe statt, da dieser Nachmittag die nachgeholte Weihnachtsfeier war. Mika gab uns unsere Geschenke und wir überreichten ihm unser Geschenk, eine „Schreibblockade-Notfallbox“ (Herzlichen Dank an Kinza für die Organisation!). Nachdem wir uns in drei Gruppen aufgeteilt hatten, begann auch schon das Bowlen.
Drei Runden konnten wir spielen und zwischendrin mischten wir die Gruppen neu, damit alle die Möglichkeit bekamen, sich mit allen anderen auszutauschen. Man merkte gar nicht, dass sich viele am Anfang noch fremd waren.


Der Tag ging leider viel zu schnell vorbei und ich hätte sehr gerne noch das ein oder andere Gespräch geführt, aber dafür findet sich bestimmt wann anders die Zeit.

Abschließend kann ich sagen, dass es ein toller Tag war und ich die Ideen und Meinungen von den jüngeren Redakteuren, welche ich bis zu diesem Tag noch nicht kannte, sehr interessant und bewundernswert finde. Ich wünsche mir auf jeden Fall weiterhin so eine gute Zusammenarbeit und bin stolz darauf, ein Mitglied dieser lebensfrohen Gruppe zu sein. Mir wurde bewusst, dass wir auf den ersten Blick alle sehr unterschiedlich sind, doch wenn man etwas genauer schaut, sind wir uns ziemlich ähnlich. Wir teilen die Begeisterung zum Schreiben, sind neugierig und vor allem haben wir alle Spaß an dem, was wir machen.

WIR SIND DIE REDAKTION VON SCHOLLTIMES!

Mia Abicht (Klasse 9, Scholltimes)

P.S.: Finanzieren konnten wir den Nachmittag übrigens durch unseren Gewinn des Thüringer Schülerzeitungspreises!


Januar 2025: Jugend debattiert – Schulsiegerseminartag in Nordhausen

Am 20.01.2025 fuhren die Schulsieger bzw. Schulsiegerinnen von Jugend debattiert nach Nordhausen zu einem Vorbereitungsseminar für den Regionalausscheid von Nordthüringen. Dieser findet am 30.01.2025 am Humboldt-Gymnasium statt.

Bei Scholltimes könnt ihr euch die Meinungen zu diesem Tag anhören: Scholltimes!


Dezember 2024: Zwei Pullover – eine Idee – eine Wette – 200 Euro mehr für das Kinderhospiz!

Kurz vor unserem Weihnachtsabschluss hatte Frau Fuhrmann eine Idee: Sie traf auf Herrn Liebram mit einem Christmas Ugly Sweater, so wie sie ihn trug.

Die Idee entwickelte sich und Frau Fuhrmann schlug dem Kollegium vor, eine Wette mit den Schülern zu planen: Wenn 100 Schüler und Schülerinnen es schaffen, einen Weihnachtspulli zu tragen, spenden die Lehrkräfte zusätzlich 100 Euro an das Kinderhospiz Mitteldeutschland. Dies stieß auf großen Zuspruch.

Am 20.12.2024 galt es nun, die Wette zu prüfen und alle mit Weihnachtspulli versammelten sich um 11:30 Uhr auf unserem Schulhof!

Und hier folgt nun die Wettauflösung: 99 SchülerInnen haben bei der offiziellen Zählung am heutigen letzten Schultag vor den Weihnachtsferien einen Weihnachtspullover getragen. Zu ihnen gesellten sich 20 Lehrkräfte. 

Aber was wäre eine Schule ohne die Zusammenarbeit von Schüler- und Lehrerschaft – gemeinsam schaffen wir alles!

Wir Lehrkräfte sehen die Wette somit als erfüllt und verdoppeln die Spende auf 200€!

Die Endsumme der Kinderhospiz-Spende wird bekannt gegeben, wenn alle Spenden (u.a. Spenden der SchülerInnen, Eltern, Lehrkräfte, Einnahmen vom Konzert des Polizeiorchesters, von den Weihnachtskonzerten, vom Weihnachtsbasar und -café) zusammengetragen und gezählt worden sind.
Vielen Dank bereits für alle eingegangen Spenden!

P.S.:
Der 100. Schüler wurde am Ende des Tages noch entdeckt, er hatte die Zählung verpasst.

Das war eine tolle Aktion – frohe Weihachten!


Dezember 2024: Ein Hauch von Weihnachten liegt in der Luft” – weihnachtlicher letzter Schultag vor dem neuen Jahr!

Die Gänge sind geschmückt, der Duft von Plätzchen zieht durch die Räume und eine leise Vorfreude erfüllt die Herzen: Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien ist etwas ganz Besonderes. Er ist ein Moment, an dem der Alltag für einen Augenblick zur Ruhe kommt und sich die Schule in einen Ort der Besinnlichkeit, Gemeinschaft und Vorfreude verwandelt – dieser Tag fand am 20.12.2024 statt. 

Bevor sich die Kinder und Jugendlichen unserer Schule im Haus 1 versammelten, um einen Rundgang durch die Räume zu unternehmen, verbrachten die Klassen gemeinsam mit ihren Klassenleitern bzw. -leiterinnen Zeit. Im Haus 1 bereiteten die Klassenstufen von sieben bis zwölf sämtliche Projekte und Stationen vor, an denen sich die Kinder und Jugendlichen erfreuen durften. Ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk gestalteten Interessierte im Kunstraum, denn dort konnten sie Weihnachtskugeln individuell bemalen. Aber sowohl der Flohmarkt in der dritten Etage verbarg so manche Überraschungen als auch der Raum 311, aus dem verschiedene Weihnachtslieder ertönten! Eine weitere beliebte Station, die Adrenalin und Action beinhaltete, war der Winterparkour in unserer Turnhalle: in den Disziplinen Biathlon, Skispringen und Hockey bewiesen die Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten. Und weil so viel Bewegung hungrig macht, organisierte die Oberstufe auch in diesem Jahr ein Weihnachtscafé für die Schulgemeinschaft. Die verkauften Crêpes, Muffins und Pizzaschnecken finanzieren einen Teil des bevorstehenden Scholl- und Abiturballs.

Unsere Schollaner Tradition, das Treppensingen, stellte den Abschluss des gelungnen Tages dar. Gemeinsam haben wir das Jahr 2024 empfangen und gemeinsam verabschieden wir uns von diesem Jahr voller Höhen und Tiefen für uns alle. Gleichzeitig freuen wir uns auf die Erfahrungen, die uns das Jahr 2025 bringen wird. 

Wir wollen uns bei allen Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften für ihr Engagement in diesem Jahr bedanken und hoffen auf dieselbe Motivation im kommenden Jahr!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2025!

Kinza Mahmood (Klasse 12, Scholltimes)


Dezember 2024: Volleyball-Erfolge der Mädchen und Jungen der WK IV

Am 10.12.2024 fand das Kreisfinale im Volleyball in Bad Frankenhausen statt. Die Klassenstufe 6 wartete schon gemeinsam gespannt auf den Bus. In Bad Frankenhausen angekommen waren wir schon alle sehr aufgeregt. Als wir in die Halle eintraten, sahen wir schon die anderen Teams trainieren. Der Wettkampf war sehr spannend. Am Ende gewann unser Mädchen-Team den ersten Platz und die Jungs den zweiten. Es war ein sehr spannender Wettkampf.

Eure Mayla (Klasse 6, Scholltimes)


Dezember 2024: Mädchen-Mannschaft der WK III qualifiziert sich für das Schulamtsfinale

Am Donnerstag vor den Weihnachtsferien ging es für die Mädchen der Wettkampfklasse II und III zum Kreisfinale Volleyball nach Artern. 

Das Team der WK II, bestehend aus Schülerinnen der 10. und 11. Klasse, musste sich in ihrem Turnier den Mannschaften aus Greußen, Bad Frankenhausen und Artern stellen.  

Gleich das erste Spiel des Tages wurde gegen die Favoritinnen von der GTS Greußen bestritten. Die Sondershäuserinnen verbesserten sich zwar im 2. Satz deutlich, trotzdem ging das Spiel mit 2:0-Sätzen verloren. Im anschließenden Spiel gegen Artern konnten die Schollanerinnen dann ihre Aufschlagsstärke beweisen. Das Team aus Artern hatte große Mühe die Aufschläge anzunehmen und so ging dieses Spiel mit 2:0 an die Sondershäuserinnen. Im letzten Spiel des Tages gab es ein ausgeglichenes Match gegen das Kyffhäuser-Gymnasium aus Bad Frankenhausen. Beide Teams gewannen jeweils einen Satz. In der Endabrechnung des Tages erreichten die Mädchen der WK II einen guten 2. Platz aufgrund ihres besseren Punktverhältnisses. Der Sieg ging wie zu erwarten an die Mädchen der GTS Greußen. 

Im zeitgleich ausgespielten Turnier der WK III ging es ähnlich eng zur Sache. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle ging das Team des Scholl-Gymnasiums nur mit vier Spielerinnen an den Start – so gab es keine Möglichkeit für Auswechselungen. 

Aber die Mädels machten das Beste daraus und hatten einen sehr guten Start in das Turnier. Sie gewannen ihre ersten beiden Spiele gegen die GTS Greußen und das Kyffhäuser-Gymnasium mit 2:0.

Im folgenden Spiel gegen die Regelschule aus Bad Frankenhausen entwickelte sich ein spannendes Duell. Im ersten Satz lagen die Sondershäuserinnen mit 13:17 zurück, konnten diesen aber noch durch eine konzentrierte Leistung zu ihren Gunsten drehen. Auch im 2. Satz ging es weiterhin eng zu. Am Ende verloren die Schollanerinnen diesen Satz aber denkbar knapp mit 19:20.

Im letzten Spiel des Tages gegen die GTS Artern musste daher nochmals ein deutlicher Sieg her, um dieses Turnier zu gewinnen. Doch langsam schwanden Kraft und Konzentration und so ging auch dieses Spiel nach einer Zitterpartie im 2. Satz (erneut 19:20) mit 1:1 zu Ende. Nun hieß es zittern – würden die gewonnen Sätze ausreichen, um dieses Turnier zu gewinnen? Sollten am Ende die „kleinen Punkte“ entscheiden?  

Bei der anschließenden Siegerehrung folgte dann die große Erleichterung für die vier Mädchen des Scholl-Gymnasiums. Sie gewannen das Turnier und ziehen jetzt für den Kyffhäuserkreis in das Schulamtsfinale Ende Januar in Bad Frankenhausen ein. Herzlichen Glückwunsch!


Dezember 2024: Eine andere Seite von Erfurt – Exkursion der 6er zur Synagoge und zum Weihnachtsmarkt

Am 19.12.2024 um 8:20 Uhr versammelten sich alle Schüler und Schülerinnen aus den sechsten Klassen am Busbahnhof, um mehr über das Ethikthema „Judentum“ in Erfurt zu erfahren. Als die Glocke 8:30 Uhr erklang, saßen alle Kinder im Bus auf ihren Plätzen. Die Lehrkräfte, welche uns begleiteten, waren Frau Schröter, Frau Breier, Herr Reif und Herr Dietzel. Als wir alle unversehrt 9:30 Uhr in Erfurt angekommen waren, wurden wir in zwei Gruppen (Gruppe 1: 6a, Gruppe 2: 6b und 6c) aufgeteilt und die Lehrkräfte führten uns zu den Synagogen .

Kleine Synagoge:

In der kleinen Synagoge hat uns ein netter Mann (Stefan) viel über die Synagoge erzählt und er verriet uns, warum sie immer noch Topform ist. Wir waren sehr neugierig darauf, was er uns erzählte. Nach einer Stunde interessanter Fakten zeigte uns Stefan die Synagoge. Dabei sahen wir im Keller noch sehr viele erhaltende Sachen. Als wir oben gelandet waren, sahen alle noch mal in einer anderen Perspektive diesen kleinen, aber feinen Raum. Nach fast zwei Stunden vieler Informationen brachten Herr Reif und Herr Dietzel uns zur nächsten Station, die Große Synagoge. Auf dem Weg dahin aßen wir Frühstück und tranken etwas.

Große Synagoge:

Wir mussten nur ein paar Straßen weiter laufen und waren da. Die andere Gruppe begegnete uns hier und ging nun zu der kleinen Synagoge. Wir bekamen eine Einweisung, wie alles vonstatten ging. Herr Reif gab uns allen einen Arbeitsauftrag, der wie folgt lautete : „Überall sind Zahlen, die ihr in euren IPOD eingeben müsst, um die richtigen Antworten zu hören.“ Es waren nicht mal zwei Minuten herum, da wurden schon die ersten Fragen beantwortet mit dem Partner. Im Keller gab es viele kostbare Schätze (die man nicht fotografieren durfte), z.B. alte Münzen ,einen Hochzeitsring, Bilder und andere Meisterstücke. Im Erdgeschoss 1 wurde eine Tora ausgestellt, die von einem Mann in Erfurt geschrieben wurde. Als sich wieder alle beim Eingang befanden, wurden die IPOD’s abgegeben. Danach gingen alle geschlossen zum Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt:

Der Moment, worauf alle gewartet haben. Dort angekommen haben sich die Gruppen, die aus mindestens drei Menschen bestanden, abgemeldet. Von 13:20 – 14:45 Uhr war der Weihnachtsmarkt unser Aufenthaltsraum. Hier hatte jeder seinen Spaß, egal ob es sich um Essen oder Fahrgeschäfte handelte. Irgendwann war es auch Zeit zu gehen, die Lehrkräfte zählten noch mal durch, ob alle da sind, danach gingen wir zum Bus.

Im Bus setzen sich alle auf ihre Plätze. Auf dem Heimweg wurde viel gespielt, gelacht, Musik gehört oder auch nur geredet. Um 16:00 Uhr kam der Bus in Sondershausen an. Alle verabschiedeten sich und gingen nachhause.

Im Namen aller Schüller und Schülerinnen, die mitgefahren sind, möchten wir uns bei Frau Breier bedanken, die uns diese schöne Fahrt organisiert hat und natürlich bei den anderen Lehrkräften, die mitgekommen sind. Danke für diesen schönen Tag!

Ich wünsche allen noch schöne Ferien!

Eure Johanna (Klasse 6, Scholltimes)


Dezember 2024: Kinder- und Jugendchor verzaubern beim Weihnachtskonzert 2024

Das ganze Jahr erwarten Familien und Freunde, Bekannte und Kinder, aber auch die Lehrkräfte und Jugendlichen unseres Gymnasiums sehnsüchtig die Weihnachtszeit. Eine Zeit, die von Frieden, Liebe und Dankbarkeit geprägt ist – Werte, die unser jährliches Weihnachtskonzert jedem ans Herz legen möchte. Am 17. und 18. Dezember 2024 fanden die diesjährigen Weihnachtskonzerte der beiden Schulchöre und der Kammergruppe unter der Leitung von Frau Fischer und Frau Böttcher vom Jugendchor sowie Herrn Schroeter vom Kinderchor statt – und dieses Mal in einer ganz besonderen Location: dem Achteckhaus in Sondershausen.

Nach dem gelungenen Auftritt in Artern im August für den 30. Geburtstag unseres Kyffhäuserkreises bekamen wir nun die Ehre, (nach ca. 25 Jahren) diesen absolut einzigartigen Konzertsaal (erneut) für unsere Weihnachtskonzerte nutzen zu dürfen. Gesponsert wurde die Saalmiete vom Landratsamts und der Kyffhäusersparkasse.

Nach etlichen Proben des Kinder- und Jugendchores, der Kammergruppe und dem Lehrerchor, die schon im September begannen, sowie einer Generalprobe am Dienstagvormittag, war es am 17. Dezember endlich soweit – der große Tag stand vor unserer Tür. 

Das erste Weihnachtskonzert unserer Schule im Jahr 2024 begann um 18:30 Uhr und endete mit großem Erfolg. Durch Gesang und instrumentale Stücke leiteten die Jugendlichen den Höhepunkt der Weihnachtszeit ein und begeisterten die Zuhörer von der Magie des Weihnachtszaubers. Unsere Landrätin Antje Hochwind-Schneider lobte die Chorarbeit vor und nach dem Konzert in höchsten Tönen, was erneut zeigte, welch eine Qualität die Musik an unserer Schule inzwischen erreicht hat.

Der zweite Abend, am 18. Dezember, erwies sich als ebenso erfolgreich und hinterließ eine freudige Weihnachtsstimmung in uns Chorschülern und dem Lehrerchor, aber vor allem in den Herzen aller, die das Konzert besuchten, um sich dem Weihnachtszauber unserer Musik völlig hinzugeben.

Aber nicht nur die Chöre sollen hier erwähnt werden. Das gesamte Programm wäre so nicht möglich gewesen ohne die grandiose Moderation durch Timo Ritzke und Marit Linse, die an beiden Abenden großartige Arbeit leisteten. Die Beiträge der Solisten bereicherten das Programm: Emelie Böttcher am Klavier sowie an der Geige, Serena Habibaj an der Bratsche und die Gesangsolisten Mara Kohlmann, Emma Reichardt, Eliette Fischer, Emelie Böttcher, Serena Habibaj, Finn Mathias Grimm, Cedric Penndorf, Theo Sickel sowie Sophia Böttcher. Ebenfalls sind die technische Unterstützung durch Henry Klein gemeinsam mit seiner Technik-AG und die musikalische Begleitung der  Band sowie Emil Schrödter am Altsaxophon und Leonie Weidner an der Sopranblockflöte hervorzuheben, ohne die der Auftritt nicht möglich gewesen wäre. 

Doch was ist ein Weihnachtskonzert vom Scholl ohne den dazugehörigen Weihnachtsmarkt? Deshalb geht auch ein großer Dank an Frau Breier, Frau Hühn, Frau Fuhrmann, Frau Wiegandt und die engagierten Jugendlichen der Bastel- und Töpfer-AG sowie an die 11er, die im Foyer den kleinen Weihnachtsbasar organsierten.

Besonders zu betonen ist jedoch die Arbeit der Chorleiter: Ein großer Dank geht daher an Frau Böttcher, Frau Fischer und Herrn Schroeter, die das gesamte Programm einstudierten und uns von Anfang an in unserer Kreativität unterstützen.

Cedric Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


Dezember 2024: Die Papierflieger heben ab- Der diesjährige Fliegerwettbewerb

Wer sagt, dass Physik langweilig sein muss? Herr Eggert schaffte es erneut, jungen Schüler und Schülerinnen die Aerodynamik auf spielerische Art und Weise näher zu bringen

Am 12. Dezember 2024 fand der jährliche Papierflieger-Wettbewerb statt. Die kleine Turnhalle wurde rasch zum Flugplatz umgestaltet und unsere Fünftklässler bastelten eifrig an ihren Flugzeugen. Innerhalb von vier Sparten konnten sie ihr Können unter Beweis stellen: Weitester Flug, längster Flug, schönstes Design und Zielflug durch einen Reifen. Ebenfalls nahmen Zehntklässler teil. Sie waren für die Auswertung der Ergebnisse verantwortlich und halfen tatkräftig bei der Umsetzung. Unser Physiklehrer, Herr Eggert, führt jährlich neben dem Papierfliegerwettbewerb auch den Raketenwettbewerb mit älteren Schülern und Schülerinnen durch.

Die Sieger und Siegerrinnen erhielten eine kleine Belohnung, im Vordergrund stand jedoch bei allen die Freude und der Spaß beim „Fliegen“. Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren großartigen Leistungen und freuen uns schon auf den nächsten physikbezogenen Wettbewerb!

Serena Habibaj (Klasse 12, Scholltimes)


Dezember 2024: Exkursion nach Weimar

Am Dienstag, dem 10.12.2024, fuhren die 5a und die 5c nach Weimar ins Museum für Ur- und Frühgeschichte.

Zunächst wurde uns gezeigt, wie lang die einzelnen Epochen sind und dass die Eiszeit die längste Zeit ist. Danach stellten wir selbst Muschelketten her und wir lernten, wie schwierig das war. Wir bekamen ein Blatt mit Fragen und unternahmen einen Rundgang durch das Museum. Wir erfuhren, wo die Menschen lebten, wie sie sich entwickelten, was der Faustkeil kann und wir gingen durch eine Höhle. Dann konnten wir Knochen anschauen und wir lernten, dass wir 3% DNA vom Neandertaler haben. Auch sahen wir, wie ihre Häuser gebaut waren.

Nach der Führung gingen wir noch auf den Weihnachtsmarkt. Dort gab es Crêpes, Bratwürste, gebrannte Mandeln, eine Eislaufbahn, geräucherten Fisch, Kartoffelpuffer, Süßigkeiten und vieles mehr.

Es war ein schöner Tag. Danke an unsere LehrerInnen für die Organisation dieses Ausflugs.

 

Lara Schalm und Xenia Kabisch (Klasse 5a)


Dezember 2024: Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 05.12.2024 war es endlich soweit! Nachdem in den 6. Klassen die internen Vorlesewettbewerbe abgeschlossen waren, traten nun die Besten in der Aula des Hauses I gegeneinander an.

Vor den Schülern und Schülerinnen der Klassen 6a, 6b und 6c durften Elodie Schmidt (6a), Niklas König (6b) und Emma Schinköthe (6c) aus ihrem selbst gewählten Buch, welches sie kurz mit Autor und Titel, teilweise auch mit einer kleinen Inhaltszusammenfassung und Fakten zum Autor/zur Autorin vorstellten, vorlesen. Anschließend mussten sie einen Auszug aus einem Fremdtext vorstellen.

Die Jury, bestehend aus Mayla Juhnke (6a), Leni Reinicke (6b) und Lena Mannhardt (6c) sowie unseren Ehrengästen Frau Ehrenberg und Frau Meng (Residenzbuchhandlung), bewertete die Beiträge nach den vorgegebenen Kriterien: Lesetechnik, Interpretation und beim vorbereiteten Text auch die Textstellenauswahl.

Nach einer ausgiebigen Beratung in der Jury stand der 1. Platz und damit unsere Schulsiegerin fest: Emma Schinköthe. Sie hatte u.a. durch ihre Sicherheit beim Vorlesen des unbekannten Textes überzeugt und vertritt unsere Schule nun auf der nächsthöheren Stufe beim Kreisentscheid. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Bei der Preisübergabe erhielten jedoch alle drei neben der Urkunde einen Büchergutschein im Wert von 30,00 Euro, überreicht und gesponsert von Frau Meng bzw. der Residenzbuchhandlung. Vielen Dank dafür!

Es war ein interessanter sowie gelungener Abschluss des Schultages an diesem Donnerstag und wir freuen uns auf das nächste Jahr und die besten Vorleser aus den zukünftigen 6. Klassen!


Dezember 2024: Ankündigung Weihnachtskonzert

Wir freuen uns auf das Weihnachtskonzert unseres Kinder- und Jugendchores, unter Leitung von Herrn Schröter (Kinderchor) und Frau Fischer sowie Frau Böttcher (Jugendchor).

Es findet am 18.12.2024 ab 18:30 Uhr im Achteckhaus statt.

Eine Voranmeldung unter der E-Mailadresse info.scholl@t-online.de ist notwendig!

Ein Highlight unter anderen: Der Lehrerchor wird darin auch (wieder) auftreten!

Zudem gibt es auch in diesem Jahr unseren kleinen Weihnachtsbasar, auf dem tolle und kreative Geschenke und Accessoires rund um das Fest erworben werden können. Mit viel Liebe und Fleiß haben die Schüler und Schülerinnen der AG Weihnachtsbasteln unter Leitung von Frau Breier, mit Hilfe von Frau Börner und Unterstützung von Frau Ehrenberg so manche kleine Überraschung vorbereitet. Weiterhin kann man leckere Weihnachtsgelees zum Verzehren oder Verschenken erwerben – hergestellt von der 8a zusammen mit Frau Wiegandt und Frau Fuhrmann.


November 2024: Das Weihnachtskonzert des Polizeiorchesters

Am 29.11.2024 fand in der Aula unserer Schule das diesjährige Weihnachtskonzert des Polizeiorchesters Thüringen statt. Auch ich war dabei.

 

Zuerst trafen wir uns um 16 Uhr, um alles vorzubereiten: Wir bauten den kleinen Weihnachtsbasar auf, bei welchem kreative Geschenke und Accessoires verkauft wurden, die zuvor von einigen unserer Schülerinnen und Schüler in der AG „Weihnachtsbasteln“ zusammen mit Frau Breier und Frau Börner gebastelt und gestaltet wurden. Außerdem gab es ein kleines Weihnachtscafé, in dem Pizzaschnecken, belegte Brötchen, Kaffe und Kuchen zum Verkauf bereitstanden.

Um 18 Uhr ging es dann endlich los. Nach einer kleine Rede von Frau Strödter begann das Orchester seine ersten Stücke zu spielen. Darunter waren auch bekannte Werke, welche für diesen Abend für das Polizeiorchester umgeschrieben wurden. Nach einer Dreiviertelstunde war dann eine Pause, in welcher viel sowohl vom Weihnachtsbasar als auch vom Weihnachtscafé verkauft wurde. 

Die Einnahmen der verkauften Artikel sowie die Spenden, welche durch den Polizeichor eingenommen wurden, gehen komplett an das Kinderhospiz Mitteldeutschland.

Danach begann die letzte Hälfte des Auftrittes, bei welcher noch einmal schöne Stücke präsentiert wurden.

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend, wodurch bei den die Zuhörer mit festlicher Musik eine Vorfreude auf das Weihnachtsfest ausgelöst wurde.

Euer Ben Kräbel (Klasse 9, Scholltimes)


November 2024: „Bella Italia“ – eine erinnerungswerte Sprachreise!

Eine Woche, vom 09.11.24 bis zum 16.11.2024, besuchten die 10er die Weltmetropole Rom. In dieser Woche lernten sie Vieles über die Geschichte Italiens und über dessen Kultur, um ihre Sprach- und Wissenskenntnisse zu erweitern. 

Mehr über diese unvergessliche Sprachreise findet ihr unter: Scholltimes!

 


November 2024: Scholltimes gewinnt doppelt beim Thüringer Schülerzeitungspreis

Am 24.10.2024 machte sich Frau Herper gemeinsam mit den beiden Chefredakteurinnen Kinza Mahmood und Serena Habibaj, mit den Schülersprechern Mia Abicht und Finn Grimm sowie mir, Cedric Penndorf, auf den Weg nach Erfurt, wo wir die Scholltimes-Redaktion beim Thüringer Schülerzeitungspreis 2024 vertreten sollten und wollten, zu dem wir vorab eingeladen wurden.

So stiegen wir also am Donnerstag um zehn nach elf in den Schienenersatzverkehr nach Greußen, um, dort angekommen, den Zug nach Erfurt nehmen zu können. Am Bahnhof in Erfurt erwartete uns Mika Schlegel, der als ehemaliger Chefredakteur maßgeblich daran beteiligt war, unsere schöne Schülerzeitung aufzubauen und zu dem zu machen, was sie heute ist. Zitat von Mika: „Scholltimes ist eine richtige angestammte Geschwister-Scholl-Institution“. Nun vollzählig, fuhren wir mit der Straßenbahn zum Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, wo die Preisverleihung mit einem anschließenden Workshop auf uns warten sollte.

Bei der Preisverleihung wurden zunächst die besten Print-Zeitungen der Grund-, Förder-, Regel- und Gemeinschaftsschulen und Gymnasien ausgezeichnet. Dann folgte die Laudatio für unsere Schülerzeitung. 

Wir gewannen den Wettbewerb in Thüringen in der Kategorie Online-Zeitung und erhielten neben der Urkunde und der sicheren Teilnahme am Bundeswettbewerb auch ein Preis- bzw. Fördergeld in Höhe von 200 Euro.

Doch damit noch nicht genug! Wir gewannen nicht nur einen Preis. Wir erhielten zusätzlich den Sonderpreis, mit 25 von möglichen 25 Punkten seitens der Jury, in der Kategorie „Demokratie“, wo wir u.a. durch unsere Artikelserie „Haltung zeigen!“ überzeugten. Hier erhielten wir neben der Urkunde und der Teilnahme am Bundeswettbewerb auch in der zweiten Kategorie zusätzlich ein Preis- bzw. Fördergeld in Höhe von 250 Euro.

 

Auszüge aus den Laudationes könnt ihr bei Interesse unten nachlesen!


Nach der Preisverleihung wurden noch einige Fotos für den Beitrag auf der Seite des Ministeriums gemacht und dann gab es für uns einen Workshop zum Thema „Digitaler Journalismus“. Wir erhielten unter anderem einige nützliche Tipps und Tricks, die wir für unsere zukünftigen Recherchen und Beiträge nutzen können.

Mehr als stolz auf unsere Leistung als Redaktion machten wir uns nach dem Ende der Veranstaltung auf den Heimweg.

Für mich war der Nachmittag ein unvergessliches Erlebnis. Ich bin unfassbar stolz auf unsere Leistung und darauf, ein Teil des Ganzen sein zu können. An dieser Stelle möchte ich mich bei Frau Herper und Mika bedanken, ohne die es die Schülerzeitung nie gegeben hätte, bei Kinza und Serena als unsere Chefredakteurinnen und natürlich bei der gesamten Redaktion, die all die Artikel geschrieben hat, die uns schließlich diesen Preis eingebracht haben. Ich finde es einfach großartig!


Euer Cedric Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


November 2024: Weihnachtskonzert Polizeiorchester

Die SchülerInnen unseres Gymnasiums organisieren ein kleines Weihnachtscafé im Vorfeld des Konzerts.


Oktober 2024: Die 5a war im Schullandheim Zella-Mehlis!

Als wir am Montag mit der Bahn in Zella-Mehlis ankamen, gingen wir zum Schullandheim und wurden von der Betreuerin eingewiesen. Unsere Klasse wurde auf insgesamt drei Zimmer verteilt. Nach dem Mittagessen machten wir Teamspiele und anschließend aßen wir Abendbrot. 

Am nächsten Morgen stellten wir selbst Brot, Butter und Quark für das Abendessen her. Nachmittags machten wir einen Lerntypentest. Nach einer kleinen Pause gab es zum Abendbrot unser selbst zubereitetes Essen und wir grillten Würstchen über dem Lagerfeuer. Zwischendurch hatten wir auch immer mal Zeit zum Spielen und Rumtoben. 

Am Mittwoch fertigten wir vormittags gemeinsam mit unserer Betreuerin Frau Eff ein Hausaufgaben-Modul an. Nach dem Mittagessen besuchten wir das Meeresaquarium, wo wir uns  die Fische, Haie und Krokodile ansahen. Das war ein tolles Erlebnis. Nach dem Abendessen gingen wir zum Bowling. 

Am Donnerstagmorgen fuhren wir mit dem Bus nach Oberhof und machten eine Sportstättentour. Dort besuchten wir unter anderem die Bobbahn, die Skisprungschanze und die Biathlonanlage mit Schneehalle. Nach dem Mittagessen am Kurpark gingen wir ins Schwimmbad „H2-Oberhof“. Wir hatten dort alle sehr viel Spaß und waren traurig, als wir wieder gehen mussten. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück und verbrachten unseren letzten Abend im Schullandheim. 

Am Freitag beendeten wir unsere schöne Woche mit einem Besuch in der „Explorata-Mitmachwelt“ von Zella-Mehlis. Dort gab es viele interessante Sachen zum Ausprobieren. Gegen Mittag fuhren wir mit Zug und Bus wieder zurück nach Sondershausen.

Diese Klassenfahrt war für alle Schülerinnen und Schüler unserer Klasse ein sehr tolles Erlebnis.

Elisa Hoffmann und Emilia Wiesemann (Klasse 5, Scholltimes)


2024: Mensch, Natur und Technik hautnah erleben – Exkursion der 12er

Auch wenn das Kolloquium und die Abiturprüfungen immer näher rücken und die Wochenenden stressiger werden, entschieden sich die 12er, gemeinsam mit Herrn Eggert und Frau Wiegandt, dazu, ihre geplante Exkursion trotzdem zu unternehmen. Vom 20.10.2024 bis 21.10.2024 verbrachten sie ihre Zeit in der Stadt der Wissenschaft: Göttingen. Dort erwartete die Physiker ein Ausflug in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Biologen einer in das Deutsche Primatenmuseum und XLAB (Experimentallabor).

Für den Physik-Leistungskurs ging es bereits Sonntag, dem 20.10.2024, nach Göttingen – mit dem Zug. Angekommen in der Jugendherberge stand schon die erste Aufgabe auf unserer To-Do-Liste: den grünen Laser von Göttingen finden und die geheime Botschaft entschlüsseln. Dieser Laser folgt der Route, die einst Carl F. Gauß und Wilhelm Weber für ihren ersten elektromagnetischen Telegrafen verwendeten – und tatsächlich fanden wir ihn!

Am nächsten Morgen um 8 Uhr hieß Göttingen auch Frau Wiegandts Biologen willkommen, sodass sich unsere Wege in den Physik- und Bioleistungskurs trennten.

Im DLR – genauer im School-LAB – standen den Physikern eine Reihe von verschiedenen Experimenten zu Energie, Verkehr, Luft- und Raumfahrt zur Verfügung, die sie nacheinander abarbeiteten. So war die erste Station Teil einer Masterarbeit, in der es um die Zukunft des Wasserstoffautos ging. Hierfür durften die Jugendlichen mit Hilfe simpler Materialien einen Elektromotor konstruieren und die chemischen Grundlagen erfahren.

Aerodynamik, Wirbelströme und Bernoulli – das sind Stichwörter, die Jugendlichen im NaWi-Unterricht bei Herrn Eggert begegnen. Diese waren Inhalt der nächsten Station, in der es um den Helikopter ging. Wie fliegen wir? Welche Bedingen müssen dazu erfüllt sein und wie maximiert man die Leistung? Diese und mehr Fragen beantworteten uns Physikstudenten bis ins kleinste Detail.

Die letzte Station, an der geforscht wurde, konzentrierte sich auf die Optimierung der Windkraft. Die Jugendlichen durften sich hierfür die Bestandteile des Windrads anschauen und ausprobieren. Bei Windgeschwindigkeiten von fast 100km/h durften wir außerdem Aerodynamik selbst erleben.

Das letzte Highlight des Besuchs im DLR war die Besichtigung eines sehr aktuellen Forschungsprojektes: die Verbesserung der Lüftung in einem Flugzeug. Dafür durften wir selbst in das Flugzeug treten, um uns das Cockpit und die Sitze anzusehen. Zusätzlich erklärte uns ein Student, wie solche Tests durchgeführt werden, bevor die neueste Technik vermarktet wird und wir sie auf dem Weg in unser Urlaubsland erleben dürfen.

Im Gegensatz zu den Physikern beschäftigen sich die Biologen gemeinsam mit Frau Wiegandt zunächst mit Primaten, Evolution und Tierversuchen. Das Primatenzentrum bot dafür einen idealen Einblick, denn dort unternahmen sie einen Rundgang, welcher durch einen Vortrag eines Mitarbeiters begleitet wurde. Fragen und Einblicke in die Realität der Tierversuche hinterließen einen bleiben Eindruck bei den Jugendlichen.

Das XLAB beinhaltete ein weiteres biologisches Fachgebiet: Immunbiologie und Viren. Auf spielerische Art und Weise lernten die Jugendlichen nach einem Vortrag, wie sich Viren verbreiten und in Proben aussehen können. Dadurch verinnerlichten sie die theoretischen Grundlagen des Biologieunterrichts im Leistungskurs.

Um das Fazit der Exkursion kurz auszudrücken: Naturwissenschaften machen Spaß! 

Wir bedanken uns vielmals bei Herr Eggert und bei Frau Wiegandt für die Organisation dieses Ausflugs, obwohl das diesjährige Halbjahr knapp ist. Sowohl die Physiker als auch die Biologen konnten sich einiges für ihr Abitur merken, da die Theorie aus dem Unterricht in die Praxis umgesetzt wurde. Daher wünschen wir uns von der Schulleitung, Ausflüge mit lebensnahen Inhalten weiterhin zu unterstützen!

Kinza Mahmood (Klasse 12, Scholltimes)


Oktober 2024: Reinigung des Denkmals für die Opfer des Nationalsozialismus

An diesem Freitag, am 18.10.2024, werden die Gesellschaftswissenschaftskurse der 9. und 10. Klasse des Staatlichen Gymnasiums „Geschwister Scholl“ das Denkmal der Opfer des Nationalsozialismus, das sich direkt vor dem Schulgebäude in der Güntherstraße befindet, von Unkraut und Schmutz befreien.

Die Reinigung ist Teil eines Projektes, in dem es um Kriegsgräber sowie Kriegerdenkmäler als Erinnerungsorte und ihre heutige gesellschaftliche Resonanz geht, gemäß dem Motto „Erinnerung braucht Wissen“. Im Rahmen dessen werden die SchülerInnen Archive besuchen und Hintergrundinformationen recherchieren, Denkmale reinigen sowie sich später mit der Ausgestaltung von Informationstafeln auseinandersetzen.

Das gesamte Projekt soll zukünftig einen erinnerungskulturellen Rundgang durch Sondershausen ermöglichen und dazu einladen, sich mit regionaler Geschichte auseinanderzusetzen.

Die SchülerInnen werden dabei tatkräftig vom Schlossmuseum Sondershausen und der Deutschen Kriegsgräberfürsorge e.V. unterstützt.


Bericht: 

FÜR MEHR BEWUSSTSEIN FÜR DIE DENKMÄLER VON SONDERSHAUSEN

Heute Vormittag trafen sich die 9. und 10. Klassen des Gesellschaftswissenschaftskurses des Staatlichen Gymnasiums „Geschwister Scholl“ unter Leitung ihres Lehrers Martin Brauer, um das Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus von Unkraut und Schmutz zu befreien. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von Dr. Carolin Schäfer, Leiterin des Schlossmuseums Sondershausen, sowie von Sebastian Fehnl und Josefine Böttcher vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Das Staatliche Gymnasium „Geschwister Scholl“ und das Schlossmuseum Sondershausen arbeiten bereits seit mehreren Jahren Hand in Hand in Form verschiedener Geschichtsprojekte zusammen, so zuletzt bei der Verlegung neuer Stolpersteine in Sondershausen. Für das aktuelle Projekt, das in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erarbeitet wird, setzen sich die Schüler mit Denkmälern in Sondershausen auseinander. „Dabei geht es darum, den Schülerinnen und Schülern anhand von außerschulischem Orten Geschichte und deren Bedeutung zu vermitteln. Das ist total spannend, denn anhand der unterschiedlichen Denkmäler lassen sich unterschiedliche Zeiten und Gesellschaftssysteme, die sich da abbilden, erkennen“, erklärt Dr. Carolin Schäfer.

Bei dem auf zwei Jahre ausgelegten Projekt werden die Schüler Archive besuchen und Hintergrundinformationen recherchieren, Denkmale reinigen sowie sich später mit der Ausgestaltung von Informationstafeln auseinandersetzen. Zu dessen Auftaktveranstaltung vor einigen Wochen führten alle Kooperationspartner zusammen mit den Schülern durch Sondershausen, um die Denkmäler der Stadt kennenzulernen. Im Rahmen dieser Begehung kamen sie am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus vorbei, welches direkt vor dem Schulgebäude steht. Dabei wurde deutlich, wie ungepflegt das Denkmal und die Rabatten rundherum waren. So entstand die Idee, dies mit den Schülern zusammen zu tun. „Dies soll keine einmalige Aktion bleiben, sondern stetig fortgeführt werden. Das gesamte Projekt soll zukünftig einen erinnerungskulturellen Rundgang durch Sondershausen ermöglichen und dazu einladen, sich mit regionaler Geschichte auseinanderzusetzen und die Denkmäler mit dem geschichtlichen Hintergrundwissen mehr ins Bewusstsein treten“, sagte Dr. Carolin Schäfer.

(Quelle: Musik -und Bergstadt Sondershausen, Oktober 2024)


Oktober 2024: Projekttag zum Thema „Industrialisierung“

Am Mittwoch, dem 16.10.2024, beschäftigten sich die 9a und 9b mit dem Hauptthema „Industrialisierung“.

In der ersten Stunde wurde für beide Klassen erklärt, was an dem Tag zu erledigen sein wird und wie sie dies umsetzen können.
Danach zog sich jeder ein Unterthema und die Schüler bzw. Schülerinnen mit demselben Thema fanden sich zusammen. Es waren Dreier- und Vierer-Gruppen und die Themen wurden in der 9a und in der 9b unabhängig von einander bearbeitet.
Die Aufgabe war es, ein Lernvideo zu dem gezogenen Unterthema zu erstellen (z.B. zum Beginn der Industrialisierung, zur Sozialen Frage, zu Erfindungen, zur Arbeiterbewegung, …).
Alle Gruppen arbeiteten sehr zielstrebig und am Ende des Tages entstanden viele tolle Ergebnisse, d.h. tolle Erklärvideos.
Die Schüler und Schülerinnen empfanden diesen Projekttag als eine schöne und neue Variante, Inhalte zu lernen und neu zu verarbeiten bzw. aufzubereiten.

Mia Abicht (Klasse 9, Scholltimes)


Oktober 2024: Helden des Altertums im Unterricht

Das Theater von Musenkinder e.V. war am Mittwoch, 16. Oktober 2024, zu Gast. Die 5. und 6. Klassen erwartete eine abwechslungsreiche und anschauliche Darstellung der griechischen Götter und deren  Einfluss auf den Mythos Odysseus. Dabei konzentrierte sich die Darstellung auf die wesentlichen Stationen der Odyssee und setzt dabei ganz auf das spannende Zusammenspiel von Sprache, Musik und der Fantasie des jungen Publikums.

Das anschließend für die 7. Klassen angebotene Nibelungenlied spannte den Bogen von Kriemhilds Falkentraum bis hin zum Untergang der Nibelungen an Etzels Hof. Alles in Allem eine willkommene Alternative zum Lehrbuch. Dank geht an die Darsteller Jacob Steinberg als Erzähler und Sascha Werchau am Violoncello.

( Quelle: Webseite MusenKInder e.V.)


Musenkinder e.V. begeistert die Siebtklässler mit einer Aufführung zum Nibelungenlied!

 

Am vergangenen Mittwoch, dem 16.10.2024, hatten die Siebtklässler die Ehre, an einer Aufführung von Musenkinder e.V. aus Dresden in der Aula teilzunehmen. 

Eigentlich sind wir mit der Erwartung, eine Theateraufführung zu sehen, in die Aula gegangen. In der dritten Stunde brachte uns das Duo, bestehend aus dem Erzähler Jacob Steinberg und dem Cellisten Sascha Werchau, das berühmte Nibelungenlied aber auf eine ganz neue und eindrucksvolle Art und Weise näher. Es handelte sich nämlich um eine „musikalisch begleitete Erzählung“.

Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler das Nibelungenlied im Deutschunterricht behandelt und waren bereits mit den wichtigsten Figuren, wie Siegfried, Kriemhild und Hagen vertraut. Der Erzähler nahm das Publikum mit seiner lebhaften und ausdrucksstarken Stimme mit auf die Reise durch die mittelalterliche Zeit. Passend dazu spielte der Cellist die Szenenmusik, die die Spannung und Dramatik der Geschichte auf eine einzigartige Weise verstärkte.

Besonders beeindruckend war, wie die beiden Künstler es schafften, das alte Heldenepos lebendig und modern zugleich wirken zu lassen. Die Musik, die meist ruhig und mystisch begann, wurde in spannenden Momenten dramatischer. 

Wir danken Musenkinder e.V. für diese außergewöhnliche und lehrreiche Aufführung und hoffen, dass sie bald wieder unsere Schule besuchen!

Marit Linse (Klasse 7, Scholltimes)


September 2024: Exkursion nach Leipzig – Amerikanisches Generalkonsulat

Am Mittwoch, dem 25.09.2024, machten wir, die Klassenstufen 11 und 12, eine Exkursion nach Leipzig. Dort wollten wir uns im Zuge des Englischunterrichts den Vortrag einer Konsulin des US-amerikanischen State Department anhören.

Wir trafen uns am Mittwochmorgen gegen dreiviertel acht in Sondershausen am Busbahnhof mit den Lehrkräften Frau Walter, Frau Kühn und Herrn Zenker sowie Frau Görg, die zusätzlich als Betreuerin mitfuhr. Um acht Uhr setzte sich unser Bus in Sondershausen in Bewegung und circa zwei Stunden später erreichten wir die Universitätsbibliothek Leipzig, wo der Vortrag stattfinden sollte.

Nach dem Vortrag durften wir dann auf eigene Faust die Leipziger Innenstadt unsicher machen. Ich schloss mich noch gemeinsam mit fünf anderen der Lehrergruppe an, um mir den Campus der Universität Leipzig anzusehen. Frau Kühn konnte uns eine zwar kurze, aber dafür interessante Tour über das Unigelände geben, da sie selber dort studiert hatte. Anschließend lebten auch wir unsere Freiheit in der Leipziger Innenstadt aus.

Um 15:15 Uhr trafen wir uns wieder am Augustusplatz, um gemeinsam in den Bus zu steigen und uns auf den Rückweg nach Sondershausen zu begeben. Gegen 17:30 Uhr waren dann alle wieder wohlbehalten am ZOB in Sondershausen angekommen und machten sich auf den Heimweg.

Ich persönlich empfand den Tag in Leipzig als absolut gelungen. Der Vortrag war sehr interessant und auch die Diplomatin war äußerst freundlich und bodenständig. Weiterempfehlen würde ich die Unternehmung auf jeden Fall an weitere Jahrgänge und ich wünsche mir, dass andere Klassen die Möglichkeit bekommen, diese Exkursion durchzuführen.

Cedric Penndorf (Klasse 11, Scholltimes)


September 2024: Sportliche Erfolge zu Beginn unseres Schuljahres – Sportfest 2024/25

Um, wie jedes Jahr, die sportlichen Fähigkeiten unserer Jugendlichen zu fördern, veranstaltete unsere Schule am 10.09.2024 das alljährliche Sportfest auf dem Göldner. Jede Klasse nahm teil, bis auf die Oberstufe, die ihren regulären Unterricht fortsetze. Die Klassenstufen fünf bis sieben besuchten die Veranstaltung von 8:00 Uhr bis 11:15 Uhr und die Klassenstufen acht bis zehn beschäftigten sich von 11:30 Uhr bis 14:45 Uhr mit den einzelnen Disziplinen.

Das Sportfest begann mit einer gemeinsamen musikalischen Aufwärmung unter Leitung von Finn und Nelly (Nick), bevor sich alle Klassen auf die Stationen, die jeweils eine Disziplin vertraten, aufteilten. Abolvierende sportliche Disziplinen der Leichtathletik waren zunächst der Weitsprung und der 50-, 75- bzw. 100-Meter-Sprint, je nach Klassenstufe. Eine Disziplin, welche nur noch die Klassenstufen fünf bis acht durchführten, war der Weitwurf. Die restlichen Klassenstufen ersetzten diese mit dem Kugelstoßen mit jeweils drei bzw. vier Kilogramm, je nach Geschlecht.

Außerdem stellte jede Klasse ein Team für den Staffellauf auf, welches aus insgesamt acht SchülerInnen, davon mindestens vier Schülerinnen, bestand. Nachdem alle mit ihren Stationen fertig waren, wählte man jeweils die Schnellsten jeder Klassenstufe aus, um gegen die anderen Läufer bzw. Läuferinnen beim 100-Meter-Sprint anzutreten.
Während die Lehrkräfte die Ergebnisse der einzelnen Disziplinen auswerteten und die Sieger bzw. Siegerinnen der jeweiligen Klassenstufen bestimmten, verkauften Jugendliche der Oberstufe tüchtig Getränke, Kuchen und Hotdogs.

Den krönenden Abschluss bildete vor der Siegerehrung und nach dem Staffellauf die Suche nach unserem Sprintkönig bzw. unserer Sprintkönigin. Die jeweils drei Schnellsten des 100-Meter-Sprints traten noch einmal gegeneinander im 75-Meter-Sprint an.

Der Tag endete mit lobenswerten Ergebnissen. Schlussendlich war er für alle Beteiligten eine Abwechslung zum regulären Unterricht und brachte unsere Schollaner durch gemeinsame Aktivitäten näher zusammen.

Ein großer Dank geht an das gesamte Organisationsteam, allen voran an Frau Fuhrmann sowie an Herrn Brauer und der Fachschaft Sport, aber auch an die vielen weiteren Helfenden und Unterstützenden, z.B. an Herrn David, an die ehemaligen (externen) Sportkollegen bzw. -kolleginnen, an Frau Fischer und an Familie Reichardt.

Aliza Mahmood (Klasse 9, Scholltimes)


September 2024: "Schule trifft Wirtschaft"

Jedes Schuljahr fahren die Klassenstufen 9 bis 12 zu Berufsveranstaltungen in größere Städte, um sich für eine eventuelle Ausbildung oder ein Studium zu informieren. 

Am 04.09.2024 änderte sich dies jedoch, da – im Rahmen des Projekts “Schule trifft Wirtschaft”, organisiert vom Regionalmanagement Nordthüringen durch Frau N. Linke und den Verantwortlichen unserer Schule (Schulleitung, unterstützt durch Frau Breier und Frau Gleißberg)- insgesamt 29 Unternehmen und Hochschulen aus ganz Thüringen unser Gymnasium besuchten und sich den Jugendlichen aus den Klassenstufen neun bis zwölf in jeweils 20 Minuten vorstellten. Damit jeder der Jugendlichen einen Einblick erhalten konnte, teilten sie sich in Gruppen, um sechs der Unternehmen und Hochschulen im 20-Minuten-Rhythmus bis 13:15 Uhr zu besuchen.

Nach einer in der Aula stattfindenden Begrüßung aller SchülerInnen durch Herrn Woythe und durch unsere Landrätin, Antje Hochwind-Schneider, durften sich alle Mitglieder der 29 Gruppen in ihre vorgegebenen Räume begeben. Die teilnehmenden Unternehmen bestanden aus einer großen Vielfalt, denn alle von ihnen sind auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs oder interessierten jungen Menschen. So waren z.B. das Finanzamt Sondershausen und die Kyffhäusersparkasse vertreten. Einige Unternehmen stellten außerdem den handwerklich-technischen Bereich vor, z.B. WAGO, K-UTEC SDH, die Stadtwerke SDH, die Firma Kunze Bau und SEWA Elektrobau. Die Hochschule Nordhausen, die Bauhaus-UNI Weimar, die TU Ilmenau, die Uni Jena und die Fachhochschule Erfurt dagegen warben für einen Einblick in das Leben als Student. Weitere große Unternehmen waren u.adie GSES Glückauf SDH, die Duale HS Gera/ESA, die HS Schmalkalden, die Bundespolizei und Bundeswehr, das Landratsamt KYF, die Diakonie NDH, die Deutsche Bahn, das KMG Klinikum in SDH und die DEBKA Versicherung. Die verschiedenen Vertreter (Azubis, ehemalige Schollaner oder Menschen aus Führungspositionen) der Unternehmen vermittelten Informationen durch PowerPoints und Tafelbilder über die Arbeit, die Unternehmensgeschichte oder die Ausbildung. Die Jugendlichen konnten stets Fragen stellen und sich manchmal sogar selbst ausprobieren, wie z.B. im Schweißen. Zudem war jedes Unternehmen sehr alltagsbezogen. 

In den Pausen sorgten unsere 12er mit Kaffee und Kuchen für die Versorgung unserer Gäste und SchülerInnen. 

Von 12:15 Uhr bis 13:15 Uhr konnten die Jugendlichen individuell in jeden Raum hineinschnuppern. Am Ende des Tages verabschiedete unser Schulleichter sowohl die Unternehmen als auch die Jugendlichen und bedankte sich für ihr Engagement.

Da der Berufsinfotag besonders wichtig für unsere SchülerInnen der Oberstufe ist, plant unsere Schulleitung, solche Events regelmäßiger zu organisieren – besonders, da ein großes Interesse auch von der Seite der Partner bestand, sich unseren Jugendlichen vorzustellen. Der Zugang zu direkten Ansprechpartnern erleichtert die Berufsorientierung erheblich, vor allem wenn diese vor Ort stattfindet.

Aus diesem Grund bedanken wir uns von Scholltimes nochmals ganz herzlich bei allen Unternehmen und Hochschulen für ihre Bereitschaft, Offenheit und Mühe, uns ihre Berufswelt vorzustellen. Außerdem bedanken wir uns bei allen Lehrkräften und der Schulleitung, die uns diesen Tag durch ihre Organisation und Engagement ermöglichten.

Aliza Mahmood (Klasse 9, Scholltimes)


August 2024: Happy Birthday – 30 Jahre Kyffhäuserkreis

Am Freitag, dem 23. August 2024, feierte unser Kyffhäuserkreis sein 30-jähriges Bestehen in Artern.
Unser Jugendchor sorgte an diesem Abend für musikalische Unterhaltung.

Um 13 Uhr trafen wir uns am Busbahnhof in Sondershausen. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus, welcher vom Landratsamt organisiert und bezahlt wurde, nach Artern in die Kyffhäuserarena, eine Sporthalle, in welcher für diesen Abend eine Bühne und mehrere Sitzgelegenheiten aufgebaut wurden – ein wundervolles Ambiente wurde geschaffen.

Als wir um ca. 14 Uhr in Artern ankamen, wurden wir hinter die Bühne geführt und konnten unsere Sachen ablegen. Nachdem die Gäste eingelassen wurden, ging es um 17 Uhr mit der offiziellen Begrüßung los. Zu den Gästen gehörten unter anderem unsere Landrätin Frau Hochwind-Schneider, unser Bürgermeister Herr Grimm, Landtagsabgeordnete, Mitarbeiter der Kyffhäusersparkasse, der Bundeswehr und viele mehr.

Nach der Eröffnung durch den Spielmannszug Artern wurden die Gäste wilkommen geheißen und der Chor sang sein erstes von drei Liedern. Während der Festrede durch Herrn Tiefensee konnte der Chor sich auf der Bühne, auf die vom Landratsamt gesponserten Stühlen, setzen und das Programm verfolgen. Als das Bühnenprogramm beendet war und der Chor seine letzten Lieder (davon eins zusammen mit dem Blasquintett des Lohorchesters) sang, durften sich alle Gäste (und der Chor) am Buffet bedienen. Es gab Catering, Eis, aber auch Thüringer Spezialitäten, wie z.B. Thüringer Bratwurst.

Es war ein sehr gelungener Abend und für den Chor ein wirklich tolles Ambiente, in dem wir auftreten durften. Es gab positives Feedback und es war ein toller Abend für alle.

Euer Ben (Klasse 9, Scholltimes)


August 2024: Schollaner belegen stolzen zweiten Platz beim Stadtradeln 2024!

Vom 04.05.2024 bis zum 24.05.2024 fand das jährliche Stadtradeln statt, bei dem sich einige Schollaner aktiv beteiligten und um den ersten Platz kämpften. Knapp drei Monate später ereignete sich im August die lang ersehnte Siegerehrung auf dem Possen.

Von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr fand die Veranstaltung statt, bei der wir für unser fleißiges Radeln auch etwas zu essen und zu trinken bekamen.

Insgesamt konnten wir als Team „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ stolze 7.399 km radeln und somit mehr als eine Tonne CO2 zu sparen. Das ist ein bemerkenswerter Beitrag für unsere Umwelt! Somit schafften wir es erneut, auf den wohl verdienten zweiten Platz aller Schulen im Kyffhäuserkreis.

Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr und hoffen, dass wir noch mehr Jugendliche für unser Radelteam motivieren können. Jeder gefahrene Kilometer ist wertvoll für die Natur, die uns jeden Tag umgibt! 

Euer Finn (Klasse 10, Scholltimes)


August 2024: Unsere neuen Schülersprecher - Mia und Finn in Bad Frankenhausen zu Gast!

Unsere neuen Schülersprecher, Mia Abicht und Finn Matthis Grimm, treten nun offiziell ihre zweijährige Amtszeit an. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Interessenvertretung unserer Schülerschaft auch außerschulische Ausflüge, um unser Gymnasium zu präsentieren. Am 10.09.2024 waren die beiden in Bad Frankenhausen zu Gast, um sich weiteren Wahlen zu stellen und sich auszutauschen. 

In einem Podcast bei Scholltimes berichten Mia und Finn über ihre Erlebnisse.


August 2024: “Wir bedanken uns für zwei Jahre eures Vertrauens!” – Kinza und Tony geben ihr Amt ab

Vor fast zwei Jahren wurden Tony und ich, Kinza, vor allen Klassen und Lehrkräften auf dem Schulhof zu den neuen Schülersprechern unseres Gymnasiums ernannt. Auf demselben Schulhof wurden wir in der vergangenen Woche (am 05.09.2024) auch verabschiedet. Wir geben unser Amt nun zufrieden an Mia Abicht und Finn-Mathis Grimm ab, denn in ihnen sehen wir unser jüngeres Ich. 

Bereits vor unserem Amt als Schülersprecher/in war für uns beide schnell klar, dass wir uns für unsere Schule und ihre Jugendlichen einsetzen wollen, weswegen wir uns jährlich als Klassensprecher stellten und somit an der Schülervertretung teilhaben durften. Als Frau Breier 2022 verkündete, dass die Neuwahl der Schülersprecher ansteht, schien uns diese Gelegenheit als ideal, um die langjährigen Interessen unserer Schülervertretung in die Realität umzusetzen. Tony und ich erinnern uns heute noch genau an unsere Glücksgefühle, die uns nach der Wahl durchströmten, nachdem wir von unseren SchülerInnen gewählt wurden. Diese Wahl war jedoch nur der Anfang unserer Reise, denn wenige Wochen darauf wählten uns SchülersprecherInnen aus dem Kyffhäuserkreis zunächst als regionale Schülersprecher und später als überregionale Schülerpsrecher (Nordthüringen). Es folgten zahlreiche Einladungen in den Thüringer Landtag, nach Berlin und in benachbarte Schulen. Wir unternahmen Ausflüge und lernten wundervolle Menschen kennen, die sich nicht nur zu Freundschaften entwickelten, sondern zwei Jahre unsere “KollegInnen” darstellten, bei denen wir Rat suchten und Hilfestellungen boten.

Aus diesem Grund wollen Tony und ich euch sagen: Es war uns eine Ehre, eure Interessen und unsere Schule zu vertreten sowie gemeinsam mit euch an Projekten zu arbeiten, die unseren Schulalltag ein Stück besser gemacht haben und euch einen geeigneten Lernraum bieten. Vielen Dank an alle, die uns durchgängig unterstützt haben – sei es durch Vertrauen, Anregungen oder durch moralischen Beistand. In unserem letzten Schuljahr wollen wir uns trotz des Abiturs weiterhin innerhalb der Schülervertretung engagieren und an der Umsetzung von Ideen mitwirken. 

Wir wünschen dem neuen Team viel Erfolg und Kraft bei ihrer Reise. Tony und ich blicken zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns darauf zu sehen, was wir gemeinsam noch erreichen werden!

Kinza Mahmood & Tony Pilz


August 2024: Die Schülersprecherwahl steht bevor

Schon zwei Jahre sind vergangen, seit Kinza Mahmood und Tony Pilz zu den Schülersprechern unseres Gymnasium gewählt wurden. Ihre Amtszeit naht dem Ende und es ist an der Zeit, sich für zwei neue Jugendliche unserer Schule zu entscheiden, welche dieses Amt für die kommenden zwei Jahre vertreten werden.

Hier erhaltet einen Überblick über die Kandidaten und Kandidatinnen (Haus 1)!


August 2024: “Eastbourne, wir kommen!” – Die Sprachreise der 9er

Eine Woche, vom 26.8.2024 bis zum 30.07.2024, voller beeindruckender und lehrreicher Tage verbrachten die 9er in Eastbourne, einer Stadt in England. Dieser Ausflug stellte für die Klassenstufe 9 ihre Sprachreise dar, die sie nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell prägte.

Auf Scholltimes berichten euch Mia, Aliza und Charlotte mehr über ihre Eindrücke.


August 2024: Willkommen im neuen Schuljahr! – Lasst uns “Haltung zeigen!” – Die Banner hängen!

Am 31.07.2024 brachten unsere motivierten Lehrkräfte der Schule die Banner aus dem Demokratieprojekt “Haltung zeigen!” an. 

Initiiert durch Herrn Brauer, Frau Fuhrmann und Frau Hühn haben sich die SchülerInnen der siebten bis elften Klassen im letzten Schuljahr Gedanken zu diesem Thema gemacht und Slogans bzw. die Banner entworfen (siehe dieser Artikel). Und nun sind sie für jeden sichtbar am Schulgebäude angebracht worden!

Scholltimes bedankt sich für den großartigen “Arbeitseinsatz” der Lehrkräfte und wünscht allen Kindern und Jugendlichen, Lehrkräften, der Schulleitung sowie dem technischen Personal einen gelungenen Start ins neue Schuljahr, in dem wir “Haltung zeigen!” werden! 

Scholltimesredaktion

 

Lest dazu gerne auch den Scholltimes-Gastbeitrag "Haltung zeigen! – Von Diktatur und Anarchie: Die Gefahren des Extremismus‘ in Deutschland" von unserem ehemaligen Schüler Mika Schlegel.


Juni 2024: Schöne Ferien und Verabschiedung unserer drei Lehrkräfte

Liebe Schüler und SchülerInnen, 

es ist soweit: Drei besonders geschätzte Mitglieder unserer Schulgemeinschaft treten in ihren wohlverdienten Ruhestand. Wir verabschieden uns von Herrn Wacker, Herrn David und Frau Görg und blicken auf ihren unvergesslichen Einsatz an unserer Schule zurück. 


Dafür gestatteten die drei Cedric Penndorf und mir, Kinza Mahmood, einen kleinen Einblick:

 Interview: Herr Wacker

Unser Herr Wacker, ein Mann mit einer Bandbreite an Wissen und Lebenserfahrungen – so jemanden wird es kein zweites Mal geben. In einem Interview erzählte der studierte Latein- und Englischlehrer, er habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Seit 1992 praktiziert er in Thüringen als Lehrkraft, lehrte zunächst ein Jahr in Nordhausen, danach an unserem Gymnasium in Sondershausen. 

„Schlussendlich war ich froh, in Thüringen und nicht in Bayern gelandet zu sein“, berichtet Herr Wacker mir zufrieden.

So wie jede Lehrkraft erinnert sich auch Herr Wacker an schöne Momente. Dazu zählt er als erstes die Vergabe des Abiturzeugnisses an seine SchülerInnen auf. „Positive Momente sind auch immer, wenn man nach dem Unterricht feststellt, es ist doch etwas hängen geblieben“, fügt er hinzu. Aus diesem Grund erklärt Herr Wacker mir außerdem, er habe sich selbst nie als Autorität, sondern als Wegbegleiter der Jugendlichen während ihres Lernprozesses in der Schule und vor allem im Leben angesehen. Er betont vor allem die Bedeutung von Bildung, die nicht als selbstverständlich angesehen werden dürfe. Diese Werte durch Anekdoten und simple Beispiele an junge Köpfe zu vermitteln, werde ihm fehlen.

Ob er für seinen verdienten Ruhestand auch Pläne habe? – „Massig!“. Von Sport und Reisen über Bauprojekte oder seine Musikerkarriere steht alles auf der Liste. So möchte Herr Wacker die Renovierung seines Hauses vornehmen, sich um seine Gesundheit kümmern, aber auch nach langer Zeit seinen Stammtisch regelmäßiger besuchen. Zusätzlich warten drei Bands auf Herrn Wackers Einsatz als Bassist: die Band „Heartbeat“, eine „Rentnerband“ und eine Band aus Nordhausen.

„Man lernt nie aus“ – gibt er vor allem seinen SchülerInnen mit auf ihren Lebensweg. Denn, wie Herr Wacker selbst aus seiner Schul- und Studienzeit berichten kann, trägt jedes Wissen und jede Erfahrung dazu bei, immer ein Stückchen über seinen eignen Horizont hinauszuwachsen. Diese „Arbeitsmoral“ dürfe von kommenden Generationen nie aus den Augen gelassen werden – das wünscht er sich: 

„Denn jede meiner Geschichten hatte einen Sinn, an den man sich irgendwann zurückerinnern wird“.


Interview: Herr David

Auch unser langjähriger Oberstufenleiter, Herr David, zieht sich nach diesem Schuljahr zurück in seine wohl verdiente Pension. Er erlaubte mir aus diesem Grund sowohl einen kleinen Rückblick auf seine Arbeitszeit als auch einen Ausblick auf seinen Ruhestand zu geben:

Seit 1986 unterrichte der studierte Mathe- und Physiklehrer. Ein Jahr habe er sogar Sport unterrichtet und ITG (Informationstechnischer Grundkurs) für kleinere Klassen angeboten. Auf die Frage, ob er sich an seine ersten Wochen als junge Lehrkraft erinnere, konnte Herr David sofort antworten: „Natürlich, ich war in Keula, auf der Dorfschule“. Ein ganzes Jahr habe er mit einer geringen Anzahl an Jugendlichen an der Schule im Helbedündorf verbracht, bevor er der Schulgemeinschaft unseres Gymnasiums beitrat. 

Zu Herr Davids schönsten Momenten aus seiner Lehrzeit zählt das Abitur. „Es ist immer schön zu sehen, was aus den Kleinen für junge Erwachsene geworden sind, da ich viele als Mathelehrer bis zum Abitur begleitet habe“, berichtet er mir. Momente wie diese, aber auch die Abwechslung oder das Zusammenarbeiten mit jungen Menschen mache den Lehrerberuf so besonders für unseren Oberstufenleiter. Im gleichen Zug erklärte er mir, dass er genau diese Abwechslung erneut bräuchte, in Form eines Ruhestandes nach fast 40 Jahren Berufszeit. Denn für sein kommendes Kapitel nehme sich Herr David vor, an seinen persönlichen Handwerken zu arbeiten, viel Zeit mit seinem Hund in der Natur zu verbringen und etwas mit seinen Enkelkindern zu unternehmen. 

Bevor sich Herr David jedoch zur Ruhe setzt, möchte er Folgendes seinen Schüler- und KollegInnen aus seiner Erfahrung auf den Weg geben: 

Zunächst sprach er das unter den Jugendlichen verbreitete „Bulimie-Lernen“ an, welches aus seiner Perspektive aufhören muss. Stattdessen äußert der Mathelehrer den Wunsch, sich statt des Auswendiglernens mit Logik und Offenheit an den Lernstoff heranzutasten. Seinen KollegInnen möchte er einen wichtigen Grundsatz seiner Lehrzeit mitgeben: „Versucht immer, einen Draht zu euren Schülern zu finden, sodass man morgens hereinkommt und das Gefühl hat, hier ist man willkommen“ – das war Herr David stets wichtig.


Interview: Frau Görg

Frau Görg, eine Frau mit Disziplin und Herz, wird nach diesem Schuljahr ebenso ihre mehr als verdiente Pension antreten.

Von 1980 bis 1984 studierte sie Lehramt und begann direkt im Anschluss mit ihrer Tätigkeit als Englisch- und Russischlehrerin. Nach der Wende sank der Bedarf an Russischlehrkräften, weshalb sie fortan nur noch Englisch unterrichtete. In ihren 40 Dienstjahren lehrte sie in insgesamt sieben Klassen als Klassenlehrerin und begleitete sogar mehrere Generationen an Schülern durch ihre Schulzeit.

Als ihre schönsten Momente zählt sie, wenn sie in strahlende Schüleraugen blicken konnte, sobald diese eine gute Leistung erbrachten oder wenn sie verschiedenste Ausflüge und Klassenfahrten gemeinsam mit den Jugendlichen erleben durfte. 

Sie erzählt: „Ein sehr bewegender Moment ist für mich eigentlich jetzt erst vor einigen Tagen gewesen. Es hat sich eine Schülerin von mir verabschiedet, mit einem Brief, von der ich das nie erwartet hatte.” 

Auf die Frage, warum sie sich für Lehrberuf entschieden habe, konnte sie mir mit einem entschiedenen „Ich weiß es nicht” antworten. Tatsächlich habe sie sich die Frage mehrfach selbst gestellt und wisse noch immer keine Antwort darauf. Vermissen wird sie auf jeden Fall ihre KollegenInnen und selbstverständlich auch ihre SchülerInnen, die sie nach so vielen Jahren nun an andere KollegenInnen weitergeben muss. Besonders in Erinnerung bleiben ihr neben vielen anderen Momenten die regelmäßigen Fahrten nach London und schönen Erfahrungen mit anderen Lehrkräften.

Große Pläne für ihre Pension habe Frau Görg tatsächlich noch nicht. Für sie stehe die Gesundheit ihrer Eltern gerade an erster Stelle, jedoch soll es von Weihnachten bis Neujahr eine kleine Reise geben. Sie will Weihnachten in London verbringen und anschließend zu Silvester nach News York fliegen.

Ihren KollegInnen wünscht sie viel Kraft und Gesundheit auf ihrem Weg. Sie sollen sich nicht ärgern lassen und das Beste aus allem machen.

Ihren Schülerinnen und Schülern möchte sie noch sagen, dass sie genauso bleiben sollen, wie sie sind. Genauso froh und munter, kämpferisch und engagiert und sie sich ruhig auch ein bisschen mehr zutrauen können. Sie sollen sich für sich und ihre Mitmenschen einsetzen und sich in die Klassengemeinschaft wie auch in die Gesellschaft einbringen, denn nur so kann die Demokratie bestehen bleiben – sowohl auf Klassen- und Schulebene als auch auf Bundes- oder sogar Europaebene.

Wir sprechen für die Schulgemeinschaft, wenn wir sagen, dass wir Herrn Wacker, Herrn David und Frau Görg dankbar sind – nicht nur für ihren Unterricht, sondern für alle Erfahrungen und Weisheiten, die sie stets versuchten zu vermitteln. Aus diesem Grund wünschen wir Ihnen für dieses Kapitel viel Freude und Gesundheit! 

Außerdem richten wir an alle Jugendlichen und Lehrkräfte Wünsche für erholsame Ferien aus, sodass wir im kommenden Schuljahr gestärkt zusammenkommen können!

Cedric Penndorf und Kinza Mahmood (Klasse 10 und 11, Scholltimes)


Juni 2024: Momente voller Sommer, Sonne und Schulgemeinschaft – Wandertag 2024

Ein Wandertag an unserem Geschwister-Scholl Gymnasium kann völlig individuell und bunt aussehen! Am Dienstag der letzten Schulwoche vor den Sommerferien, dem 18.06.2024, bewies sich diese Tatsache erneut, denn alle Klassenstufen unternahmen gemeinsam verschiedene Ausflüge. Unsere Scholltimes-Redakteure und Redakteurinnen berichten hier.


Juni 2024: TRIXITT Schulsport-Event

Für den letzten Montag des Schuljahres 2023/24, dem 17. Juni 2024, plante unsere Schule ein besonderes sportliches Ereignis: das “Trixitt Schulsport-Event” – und ich, Adriana (Klasse 6), berichte euch von diesem einmaligen Erlebnis bei Scholltimes.


Juni 2024: Siegerehrung Denkolympiade 2023/24

Siegerehrung der Besten der Denkolympiade 2024 an unserem Gymnasium:

Joé Böning, Jason Nemtschek und Emma Schinköthe (alle Klasse 5c).                          

Herzlichen Glückwunsch!


Juni 2024: Projekt: 12. Juni – 95. Geburtstag der Anne Frank

Seit Monaten hatten sich Schülerinnen der Regelschule Franzberg auf das Projekt zum Leben von Anne Frank vorbereitet. Unsere beiden 6. Klassen waren pünktlich zu ihrem Geburtstag eingeladen, an der Auswertung dieses Projekts teilzunehmen. Zu Beginn wurden Tagebucheinträge der jungen Jüdin vorgestellt, bevor unsere Kinder an Stationen Informationen zu ihrer Familie, ihrem Leben und ihrer Zeit im KZ erarbeiteten. Interessant und aufschlussreich vor allem die Zeit des Holocaust und die Reichsprogromnacht.

Am Ende gab es ein Kahoot, um zu testen, wie gut aufgepasst worden war, und die Gewinner erhielten eine Trinkflasche als Preis.

Alles in allem ein aufklärungsreicher und emotionaler Tag, der das Geschichtsverständnis und das Verstehen für das Leben im Dritten Reich sowie den Antisemitismus anschaulich darstellte.

Danke an die Achtklässler der RS Franzberg und ihre Lehrerin für die intensive Vorbereitung!


Juni 2024: Exkursionen in die Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Im Rahmen unseres Geschichtsunterrichts organisierten Frau Hühn und Herr Reif eine Exkursion zur Gedenkstätte Mittelbau-Dora, die dazu diente, uns in die Thematik des Zweiten Weltkrieges und Holocausts einzuführen.  Aber was genau sahen, lernten und fühlten wir dort vor Ort? Darüber berichte ich euch:

Unsere Exkursion begann pünktlich um 8:00 Uhr am 31.05.2024 am Busbahnhof in Sondershausen in Begleitung unserer zwei Lehrkräfte, Frau Hühn und Herr Reif.

Als wir an der Gedenkstätte ankamen, war ich erstmal sehr erstaunt, da es dort sehr fröhlich aussah, aufgrund der vielen bunten Blumen. In meinem Kopf stellte ich mir diesen Ort deutlich düsterer vor. Im Museumsgebäude waren wir in einem Seminarraum. Dort bekam jeder von uns eine Biografie von verschiedenen Männern, welche in Dora, im Männer-Konzentartionslager, untergebracht waren. Mich schockierte an den Biografien am meisten, wie viele der Häftlinge damals aufgrund von Widerstand inhaftiert waren.

Als wir vor dem Museumsgebäude standen, erschreckte mich ich die Größe des KZ, weil die Häftlinge sich dort täglich zu Fuß hinbewegten. Im sogenannten Stollen fand ich die Nutzung und Aufteilung der Gänge sehr interessant, denn die Arbeiter im Stollen waren dazu gezwungen, in einem winzigen Bett mit mehreren Personen zu schlafen. Zudem trugen die Inhaftierten damals dünne Kleidung, ausgesetzt in schlechter und kalter Luft. Das trug noch mehr zu den grausamen Arbeitsbedingungen bei. Im Stollen selbst fertigten sie Raketen an. Später sprengten die Nationalsozialisten den Eingang des Stollen und hinterließen alte, nicht brauchbare Gegenstände, wie z.B. Metallgestelle.

Als wir etwas später am Appellplatz standen, war ich erneut verblüfft davon, wie groß er ist. Auf dem Platz unterzogen sich die Häftlinge einer täglichen, vor allem strengen, Auszählung. Wenn jemand etwas Verbotenes tat, erhängte man diesen Häftling sofort. Teilweise hing dieser tagelang, um den anderen Häftlingen Angst einzujagen.Vor dem Krematorium bekamen wir wieder Listen von Menschen, die dort ermordet wurden. Im Krematorium überraschte mich etwas: Es gab einen Raum, in dem die Männer an die Wand zeichnen durften und Wettbewerbe starteten. Trotzdem konnte man in den anderen Räumen die Grausamkeit, die dort stattfand, auf keinen Fall übersehen.

Insgesamt fand ich den Ausflug sehr lehr- und aufschlussreich über die Vergangenheit. Die Bilder von diesem Ort werden im Kopf bleiben und nicht vergessen. Deswegen danke ich an dieser Stelle nochmals Herr Reif und Frau Hühn für die Organisation der Exkursion.

Eliette Fischer (Klasse 9, Scholltimes)


Am 12. Juni besuchten physikinteressierte SchülerInnen der Klasse 10 sowie des 11er- Physikkurses gemeinsam mit Herrn Eggert die KZ Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Im Mittelpunkt der Exkursion stand die Besichtigung des unterirdischen Stollensystems, in dem KZ-Häftlinge unter schlechtesten Bedingungen untergebracht wurden und dabei Raketenwaffen montieren mussten.

Der Tag fand 07:45 Uhr am Hauptbahnhof seinen Anfang. Nach einem dreiviertelstündigen Transportweg per Bus und Bahn erreichten wir auch schon die Gedenkstätte – ein ehemaliges Konzentrationslager, dass 60 000 Inhaftierte von 1943 bis zur Befreiung im Jahre 1945 unter Zwangsarbeit ausbeutete; davon starben insgesamt 20 000 Menschen im KZ. 

Um die damaligen Umstände in der KZ- Anlage begreiflich zu machen, werteten wir zunächst Biografien von Überlebenden hinsichtlich der Herkunft, des Alters und Inhaftierungsgrundes aus. Dabei wird deutlich, welche Ziele das NS-Regime zu der Zeit verfolgte und in die Tat umsetzte.

Der physik- und technologiebezogene Aspekt der Gedenkstätte ist in der Stollenanlage vorzufinden, denn dort waren reichlich stählerne Überreste aus vergangener Zeit angehäuft. In der unterirdischen Stollenanlage mussten KZ-Häftlinge Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten und monatelang auch dort schlafen. Die Anlage, ursprünglich 1936 als Treibstofflager für die Wehrmacht gebaut, wurde ab Herbst 1943 für die Montage von V2-Raketen genutzt. Die Häftlinge lebten unter katastrophalen hygienischen Bedingungen auf notdürftig errichteten vierstöckigen Holzpritschen, und viele starben in den ersten Monaten. Im Jahre 1944 zogen die Häftlinge in ein oberirdisches Barackenlager, und die “Schlafstollen” wurden ab August 1944 zur Produktion der V1-Flugbombe genutzt. Nach der Sprengung der Eingänge durch die sowjetischen Militärbehörden 1947/48 war die Anlage jahrzehntelang verschlossen. Seit der Sprengung sind Schrottteile der Raketen, zerstörte Werkseinrichtungen und Reste aus der Produktion übrig geblieben.

Nach dem Stollenbesuch besichtigten wir den Appellplatz und das Krematorium, ein rundes Ende bildete das Schauen von Originalaufnahmen des Lagers vom NS-Regime bis zur Befreiung durch amerikanische Truppen am 11. April 1945.

Für den informationsreichen und vertiefenden Vortrag über vielerlei geschichtliche Aspekte der Gedenkstätte möchten wir an Herrn Roth einen großen Dank aussprechen. Der Besuch wird unvergessen bleiben, da eine neue Sicht auf innovative Technologie in Verbindung mit prägenden geschichtlichen Ereignissen im letzten Jahrhundert verschafft wurde.

Serena Habibaj (Klasse 11, Scholltimes)


Juni 2024: Das Sommerkonzert der Kinderchores

Am Mittwoch, dem 12.06.2024, trat zum Abschluss des Schuljahres unser kleiner Chor unter der Leitung von Frau Boltze im Haus I auf. Zahlreiche Solisten und Rezitatoren der Klassenstufen 5-7 rundeten das temperamentvolle Programm rund um die Themen Frieden, Sommer und Ferien ab. So stimmten sie das Publikum auf die bevorstehenden Wochen ein und verbreiteten gute Laune.


Um 18 Uhr begann das Konzert, welches gut besucht war. Die Moderatoren Max Rückebeil und Alma Lange führten das Publikum durch den Abend.  Bei dem Lied ,,Da berühre ich Himmel und Erde“ waren Emma Schinköthe und Zoé Böhning die Solistinnen. Jakob Sparta spielte “am Flussufer” von Daniel und Jeanette Hellbach auf dem Klavier. Marit Linse rezitierte das Gedicht “Die Sommersonne lacht” und der Chor sang  das Lied ,,Unser Schiff“. Dieses gefiel den  Zuhörern sehr gut. Die Musiker Pauline Klein und Karl Sterner spielten mit ihrer Musikschulehrerin Frau Hart auf dem Cello das Stück „Nothing  Else Matters“ von Metallica, so wie „Freude schöner Götterfunken“  von Ludwig van Beethoven. Das Lied „Pack die Badehose ein“ stimmte das Publikum froh und heiter. Bei diesem Lied waren Sarah Hovancova, Alma Lange, Simon Henfling  und Elias Holzapfel die Solisten. Der Kinderchor sang auch das Lied „Eine Sprache“ und Max Rückebeil moderierte nicht nur, sondern bot  auch den Song „Somewhere over the rainbow“ dar. Dieses Lied bekam 1940 sogar einen Oskar als bester Song. Emma Schinköthe rezitierte  im Folgenden das Gedicht „Der größe Schatz“ von Horst Rehmann und Niklas Weidemann spielte ein  Stück der bekannten Titelmelodie aus „Der Fluch der Karibik“ auf dem Klavier. Das Lied „Aufsteh´n, aufeinander zugeh´n“ schrieb der Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger 1995 für die Osterrocknacht des TV-Senders RTL. Dieser Song kam beim Publikum auch sehr gut an.  Lukas Boltze und Sarah Hovancova spielten schließlich beide ein Stück am Klavier, Lukas die Klaviersonate in C-Dur von Tobias Haslinger und Sarah dir Polonaise g-Moll von Frederick Chopin. Für das Lied „Like ice in the sunshine“ bekam der Kinderchor viel Applaus. Marlis Ose am Klavier und Helena Ritter auf der Blockflöte konzertierten zum Ende hin das Stück „Madcap“. Zum Abschluss des Konzerts sang dann der Chor seine ganz eigene Version des Songs „Life is life“ von der Band Opus und bekam dafür noch einmal viel Beifall.

Der Kinderchor bedankt sich ganz herzlich bei Frau Boltze, dass sie mit uns das tolle Programm eingeübt hat!

 

Alma Lange (Klasse 6, Scholltimes)


Juni 2024: Unvergessliche Erlebnisse! – Die Klasse 10a auf Klassenfahrt nach Dresden

Unsere Klassenfahrt begann am Montag, dem 03.06.2024, am Bahnhof in Sondershausen mit Herrn Gast und Frau Jödicke. Nach der wilden Hinfahrt durch den Schienenersatzverkehr kamen wir endlich am Dresdener Hauptbahnhof an. Von dort aus ging es für uns weiter zur Jugendherberge, wo wir dann unsere Zimmer bezogen, welche doch gegen jede Erwartungen ziemlich okay waren. Nach dem Abendessen in der Herberge machten wir ab 19:30 Uhr mit einem echten Dresdener eine kleine Stadtrundtour. Er vermittelte uns allerhand Wissenswertes und Geschichtliches über Dresden, z.B. beantwortete er uns, warum manche Steine in Dresden so dunkel sind. Abends bekamen wir nochmal ein bisschen Freizeit, wobei aber der Großteil einfach nur müde ins Bett fiel.

Am Dienstag ging es nach dem Frühstück für uns zur Frauenkirche. Einige von uns nutzen auch die Gelegenheit, um von der Spitze der Frauenkirche eine sehr gute Aussicht über Dresden und die Elbe zu genießen. Danach hatten wir Freizeit, um etwas essen zu gehen oder um uns weiter Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Später trafen wir uns alle dann gegen 12:30 Uhr bei der Gemäldegalerie „Alte Meister“. Ein Guide zeigte uns die Kunstwerke der Ausstellung und durch ein paar Aufgaben setzen wir uns auch intensiver mit der Kunst und den Gemälden auseinander. Nach diesem kunstvollen Erlebnis hatten wir wieder Freizeit bis zum Abendessen, um die Stadt noch weiter zu erkunden. Abends gingen wir mit Herrn Gast und Frau Jödicke bowlen, wobei manche ziemlich gut abräumten.

Für den nächsten Tag stand eine Wanderung in das Elbsandsteingebirge auf unserem Wochenplan. Aber erstmal mussten wir mit dem Zug nach Wehlen, eine kleine, aber schöne Stadt an der Elbe, kommen. Dies war aber schonmal die erste Schwierigkeit aufgrund des Ausfalls von Zügen bereits in Dresden. Nachdem wir es mit einem anderen Zug versuchten, erreichten wir Wehlen, wo uns unser netter Wanderführer begrüßte. Bevor wir aber loswandern konnten, mussten wir erstmal mit einer Fähre auf die andere Seite der Elbe fahren. Dort angekommen erklärte uns der Wanderführer etwas über den Ort Wehlen und die Elbe in diesem Gebiet. Dann wanderten wir, wobei ein Großteil von uns bei den ersten Höhenmetern bereits schlapp machte, sodass wir des Öfteren auch mal eine Pause einlegten. Dabei überholten uns sogar zwei andere Wandergruppen, die größtenteils aus Rentnern bestanden. Wir wanderten bis in die Nähe der Bastille und unsere Wanderführer erklärte uns dabei allerlei über das Elbsandsteingebirge, die Vegetation und anderes Historisches. Auf dem Rückweg ging es steil bergab, trotzdem kamen alle heil wieder unten an. Es ging zurück nach Dresden und wir bekamen den restlichen Tag frei.

Am nächsten Tag stand die „TU Dresden“ auf dem Plan, die Dresdner Universität. Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Straßenbahn bis zur Uni. Dort erklärte man uns dann alles rund um die Universität, die Studiengänge, Möglichkeiten und vieles Weiteres. Dann bekamen wir eine Campustour und unser Guide zeigte viele interessante Orte und erzählte immer mal wieder etwas zum Studentenalltag an der „TU Dresden“. Im Anschluss ging es für uns in eine Vorlesung. Herr Gast sagte uns, dass es um Rechennetze und Mathematik gehen würde. Wie sich aber rausstellte, verlas er sich wohl ein bisschen. Es ging nämlich um Rechnernetze und Informatik, weshalb wir alle kaum etwas verstanden – trotzdem waren wir stets bemüht. Nach dem Ende der Vorlesung bekamen wir erneut den restlichen Tag Freizeit. Abends trafen wir uns wieder alle beim Abendessen und packten allmählich unsere Koffer, denn es war unser letzter Tag in Dresden und am nächsten Morgen ging es bereits zurück in unsere Heimatstadt, Sondershausen.

Rückblickend war es eine wirklich tolle Klassenfahrt mit vielen Erlebnissen und schönen Erinnerungen. Zudem war es auch eine Art von Abschlussfahrt als Klasse 10a, da uns manche MitschülerInnen nach der 10. Klasse verlassen und wir nicht mehr alle Stunden zusammen verbringen werden können. 

Unser Dank gilt vor allem Herrn Gast und Frau Jödicke, die für uns die Klassenfahrt organisierten und so schön gestalteten. Ich denke, wir werden die gemeinsame Zeit zusammen immer gut in Erinnerung behalten.

Timo Ritzke (Klasse 10, Scholltimes)


Juni 2024: Der Sommer steht vor der Tür – Zeit für unsere Sommerkonzerte

Am 11. und 12.6.2024 finden unsere Sommerkonzerte des Kinderchores und des großen Chores jeweils 18 Uhr in der Aula/Haus I des Staatlichen Gymnasiums „Geschwister Scholl“ statt! Wir freuen uns auf diesen kulturellen sommerlichen Höhepunkt!


Juni 2024 - Jena – Die Chorfahrt unseres Kinderchores

Das ganze Jahr über freuen wir Chorkinder uns auf unsere Chorfahrt. Natürlich gehen wir immer gerne zu den Chorproben und haben Spaß an den Konzerten. Aber den krönenden Abschluss eines jeden Chorjahres bildet natürlich die Chorfahrt. Wir dürfen zwar noch nicht so weit reisen, wie der Jugendchor, aber Frau Boltze hat sich wie immer etwas einfallen lassen, um uns einen erlebnisreichen und schönen Tag zu machen. 

Am 7. Juni 2024 starteten wir dann endlich bei schönstem Wetter am Busbahnhof Sondershausen in Richtung Jena. Die erste Station unserer Reise war der Botanische Garten. Dort gab es allerlei zu bestaunen. Viele Pflanzen kennen wir zwar auch aus unserem Garten, aber einige wachsen üblicherweise nicht in Deutschland und benötigen ein spezielles Klima, wie z.B. Mangobäume, Avocado oder Muskat. In der Tropenhalle kamen wir aufgrund der Feuchtigkeit ganz schön ins Schwitzen. Zum Glück hat keiner seinen Finger in das Piranha-Becken gehalten. Da waren die tropischen Schmetterlinge und Kröten schon ungefährlicher. 

Nach einer knappen Stunde ging es weiter zum Planetarium. Dort unternahmen wir eine ganz eigene Reise in die Tiefen des Universums und besuchten virtuell die schönsten Orte des Weltalls. Zu Hits und Klassikern aus Pop und Rock flogen wir durch endlose Sternenmeere, farbenfrohe kosmische Nebel zu fremden Planeten. Wir erlebten Supernova-Explosionen und lernten, was Wurm- oder schwarze Löcher sind. Bei cooler Musik konnten wir auch immer wieder die Sterne genießen. 

Nachdem wir nach über einer Stunde wieder in unseren Sitzen „gelandet“ waren und es teilweise auch etwas tütelig im Kopf war, brauchten wir erstmal eine Entspannungspause – beim Eisessen! Danach ging es sofort zurück zum Planetarium. Die zweite Veranstaltung hieß „Das kleine 1×1 der Sterne“. Nix mit Mathematik – reine Sternenkunde wurde uns nahegebracht. Wir wurden, wieder virtuell, an Bord einer Raumstation gebeamt und folgten den Spuren der Astronauten zum Mond und dann zu den Planeten unseres Sonnensystems. Wir konnten viel lernen, z. B.: Was sehen wir am Himmel? Was passiert, wenn man sich beim Betrachten der Sterne etwas wünscht? 

Unser Bildungshunger war dann erstmal gründlich gestillt, aber der im Magen noch nicht. Also machten wir uns auf zu McDonalds und nochmals zur Eisdiele, bevor wir den Rückweg nach Sondershausen antraten. 

Alles in Allem war es ein schöner und erlebnisreicher Tag und wir warten alle schon ganz gespannt auf unsere nächste Chorfahrt!

Marit Linse (Klasse 6, Scholltimes)


Juni 2024: Juniorwahl am Geschwister-Scholl-Gymnaisum

2024 findet in Europa die zehnte Wahl für das Europaparlament statt. Rund 400 Mio. EU-Bürger und Bürgerinnen können in den insgesamt 27 EU-Mitgliedstaaten vom 6.6.2024 bis zum 9.6.2024 wählen. Erstmals dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimmen abgeben. 

Wir, das Geschwister-Scholl-Gymnasium, nehmen an der Juniorwahl teil. 

Das bedeutet, alle 9er, 10er und 11er können im Zeitraum vom 4.6.2024 bis zum 6.6.2024 im Schüler-Arbeitsraum, in unserem eigenem Wahlbüro, an der Juniorwahl teilnehmen und somit wählen. 

Jede wahlberechtigte Person bekommt eine Wahlbenachrichtigung, die er am Wahltag mit einem Ausweis-Dokument, mit Lichtbild-Nachweis, mitzubringen hat. 

Viele unserer SchülerInnen haben noch nie bei einer solchen Wahl mitgemacht und wissen somit eventuell nicht, wie gewählt wird: Zunächst hat jeder nur eine Stimme und kann damit auch nur für eine der insgesamt 34 Partei die Stimme abgeben. 

Falls noch weitere Fragen offen sind, dann schaut euch doch gerne mal das Erklärvideo an. Ebenfalls könnt ihr euch auch noch in den Gängen unserer Schule (Haus I) Ausarbeitungen zu den verschiedenen Parteien ansehen und euch informieren. 

Geht wählen, denn nur so könnt ihr etwas ändern, weil jede Stimme zählt!

Euer Finn (Klasse 9, Scholltimes)


Mai/ Juni 2024: Ausflug der 8er nach Jena ins Schülerlabor

Die Klassenstufe Acht besuchte separat voneinander am 29.05. und 05.06.2024 das Schülerlabor der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Teil einer Studie zu Haushaltsreinigern. 

Zuerst wurde jedem Schüler ein persönlicher und anonymer Code zugeteilt, damit die ganze Studie anonym durchgeführt werden und die Zeit pro Experiment gestoppt werden kann. Um zukünftige Schülerversuche zu verbessern, wurde außerdem auch darauf geachtet, wie viele Experimente wir in der verfügbaren Zeit durchführten und welchen Schwierigkeitsgrad wir dem Ganzen geben würden. Bevor wir jedoch begannen, wurde unser Wissen zu Haushaltsreinigern und Säuren und Basen abgefragt.

Es wurden zweier Gruppen gebildet, in denen die Stationen V1 bis V12, so gut wie möglich ohne Hilfe, bearbeitet wurden. Vor und nach jeder Station mussten sich beide Partner der Gruppe mit ihren Codes bei ihrer jeweiligen Station digital auf Tablets eintragen und am Ende jeder Station einen Fragebogen ausfüllen, der aus inhaltlichen Fragen zum bearbeiteten Experiment bestand sowie aus Fragen zur Station allgemein, wie z.B. die Bewertung, wie langweilig wir eine Station fanden. Zu jeder Station gab es Hilfsmittel wie Anleitungen, Abbildungen und Lernvideos sowie ein Heft, welches uns ganz am Anfang gegeben wurde. 

Zwischendurch wurde jede Gruppe einmal von einer der leitenden Personen persönlich abgefragt. Einer der beiden Partner beantwortete die Fragen digital außerhalb des Raumes, in dem sich der andere Partner befand, der dieselben Fragen gestellt bekommen hat, jedoch auf Audio aufgenommen wurde und sich im Gegensatz zum digitalen Fragebogen komplett freie und detailliertere Antworten ausdenken konnte, da digital immer fünf Antworten vorgegeben waren. Als Letztes gab es einen finalen Fragebogen, der wieder digital und selbstständig ausgefüllt wurde, mit den gleichen Fragen vom anfänglichen Fragebogen. 

Insgesamt bewerten beide Klassen diese Lernmethode als positiv und fanden den Zugang zu neuen Geräten und anderen Hilfsmitteln, als z.B. Lehrbüchern und Lehrkräften, spannend und abwechslungsreich und nicht zu anspruchsvoll sowie anstrengend für einen ganzen Tag Chemie.

Aliza Mahmood (Klasse 8, Scholltimes)


Mai 2024: “Komm, wir fahren nach Amsterdam (…)” – Abschlussfahrt der 11er

Endlich stand unsere Abschlussfahrt in das Land der Tulpen und Windmühlen auf dem Plan, auf die wir alle 12 Jahre hinfieberten. Wir traten unsere Reise am 27.05.2024 um 6:00 Uhr am Busbahnhof an, bepackt mit Koffern und Snacks, in Begleitung von Frau Fuhrmann, Herrn Brauer und Frau Wiegandt.

Auf der Hinfahrt verbreiteten wir gute Stimmung mit Musik und überbrückten die achtstündige Fahrt mit Gesellschaftsspielen. Dabei reflektierte ich erstmals unsere vergangenen 12 Schuljahre und realisierte, was die Bedeutung dieser Abschlussfahrt ist: Unsere Abschlussfahrt bedeutete mehr, als nur einen Ausflug mit unseren Kursen und Kursleitenden zu machen. Sie bedeutete: das letzte Mal gemeinsam im Reisebus singen, das letzte Mal Nächte in schlechten Hostels verbringen und das letzte Mal miteinander durch neue Städte zwischen fremden Gesichtern zu schlendern, während wir übereinander lachen.

Angekommen in unserem Hotel in Amsterdam um 15:00 Uhr wies uns eine Angestellte ein. Nach einer knappen Pause starteten wir in unser Wochenprogramm:
Unsere erste Station erwartete uns schon im Herzen von Amsterdam, denn gemeinsam mit Frau Fuhrmann, Frau Wiegandt und Herrn Brauer fuhren wir mit der niederländischen Metro in die schöne Innenstadt, um einen ersten Rundgang zu unternehmen. So teilte sich unsere Stufe in mehrere Gruppen, wobei sich eine Gruppe dazu entschied, an einer Grachtenfahrt bei Sonnenuntergang teilzunehmen.

Ausgeschlafen und fit begrüßten wir Tag zwei unserer Reise, der bereits um 8:30 Uhr beim Frühstück begann, denn heute stand für die meisten von uns das Highlight der gesamten Woche auf dem Plan: ein Surfkurs an der Küste Den Haags. Ausgestattet mit Handtuch und Badesachen stiegen wir in den Bus nach Den Haag, einer Stadt in der Nähe der Nordsee. Bereits beim Aussteigen aus dem Bus war die frische Meerluft zu riechen und die Brandung zu sehen. Unsere Klassenstufe entschied sich erneut dazu, sich in zwei Gruppen zu teilen. In der ersten Gruppe befanden sich die mutigen SurferInnen, welche einen Surf-Schnupperkurs belegten und sich auf die Wellen der Nordsee wagten. Der anderen Gruppe stand die Optionen frei, das Riesenrad mit Skyview zu besteigen oder durch die Promenaden zu spazieren. Wenige von uns schwammen sogar im Meer.

Am Mittwoch waren Museumsbesuche geplant – der wolkige Himmel, die schwankenden, aber angenehmen Temperaturen und das spontane Nieselwetter mit etwas Sonnenschein zwischendurch schienen auf unsere Indoor-Aktivitäten angepasst. Am Vormittag gegen halb elf besuchten wir das Wereldmuseum, was bis 2023 ,,Tropenmuseum” hieß. Ausgestellt waren Artefakte und Textilien aus Kolonialzeiten sowie zeitgenössische Kunstwerke aus aller Welt. Interessant und über große Vielfalt verfügend – so lässt sich das ethnographische Museum beschreiben, welches vielerlei Aspekte von nicht-westlichen Kulturen in verschiedensten Rubriken zeigte. Themen wie (Post-)Kolonialismus, Sprache, Religion, Ausleben von Kultur in Musik und Textilien etc. wurden demonstrativ behandelt- die Ausstellung war sehr ansprechend und informativ, und doch mussten wir nach all diesen Eindrücken zum nächsten Highlight des Tages weiterziehen. Nach der mittäglichen Freizeit trafen wir uns vor dem Anne-Frank-Haus: Der Ort, an dem sich insgesamt acht jüdische Personen (zwei Familien und ein Zahnarzt) während des Zweiten Weltkrieges versteckt hielten und sich ein Leben nach dem Krieg erhofften. Unter den Versteckten war Anne Frank die jüngste. Im Jahre 1929 geboren, lebte sie ein begabtes Mädchen, das sich für Geschichte und für das Schreiben interessierte und durch ihre Tagebuchaufzeichnungen weltweit berühmt wurde. Das Tagebuch, in dem sie seit ihrem 13. Geburtstag schrieb, verarbeitet ihre Gefühle und Gedanken. Das “Tagebuch der Anne Frank” wird von Lesern als kostbare Lektüre geschätzt, da es eine Perspektive auf den Krieg von einem Mädchen aus auf authentische Weise eröffnet und die darin enthaltenen Memoiren eine wahre Geschichte erzählen. Sich in der leeren Stube umzusehen, in der einst die Familien Frank und van Pels gemeinsam mit Fritz Pfeffer speisten oder die Treppen zu besteigen, die Anne vor 80 Jahren sehnsüchtig hinaufrannte, um Peter in seinem Zimmer zu besuchen und mit ihm die Zeit im Versteck totzuschlagen, lösten unbeschreibliche Gefühle aus – die Inhalte des Tagebuchs werden ins Leben gerufen. Beim Anblick des Tagebuch-Originals und beim Betreten des Dachbodens wurde mir schwer ums Herz und ich bekam eine leichte Gänsehaut. Der Besuch im Anne-Frank-Haus war ein unvergessliches Highlight und ein Muss für das erste Mal in Amsterdam. Am Nachmittag wurde es wärmer und sonniger, was das Wasser in den zahlreichen Kanälen Amsterdams zum Glitzern brachte. Das Sonnenlicht traf auf den trüben Backstein der angereihten Grachtenhäuser und man hatte sonst nichts im Sinn, als sich beim Anblick der Stadt zu erholen.

Der Donnerstag war der letzte Tag, an dem wir unsere Zeit in Amsterdam verbrachten. Unsere Reise ging nach dem freien Erkunden im Hafen- und Künstlerviertel nach Amsterdam Nord. Das sich in der Nähe befindliche Streetart-Museum STRAAT veranlasste uns zum Stöbern. Wie vermutet sahen wir viele Murals und Wandgemälde; dennoch war die Ausstellung in Größe, Anzahl und Technik erstaunlich und wurde seinem Titel als größte Street-Art-Ausstellung der Welt gerecht. Die Freizeit verschlug uns zu den Ecken des Stadtbezirks an der Küste. Der charakteristische Mix aus Graffitis, Werften und Ateliers machten einen besonderen Eindruck vom hippen Szenenviertel. So schnell, wie die Zeit in Amsterdam dahinflog, mussten wir die schöne Stadt mit “Tot Ziens!” verabschieden und unsere letzte Etappe nach Rotterdam antreten. Nach einer ca. einstündigen Fahrt kamen wir auch an dem südholländischen internationalen Handelsstützpunkt in futuristischem Stil an. Nach der Ankunft mussten wir am Hafen Klassenfotos knipsen – einfach so als Andenken :)… Und wieder wurde uns freigestellt, die Stadt eigenständig zu entdecken. In kleinen Gruppen machten wir uns los und früh genug bemerkten wir die feinen Unterschiede zwischen Rotterdam und Amsterdam: wie zu erwarten war Rotterdam nicht allzu dicht besiedelt wie die Landeshauptstadt und das Angebot, was Einkaufsmöglichkeiten angeht, war deutlich übersichtlicher. Dennoch zeichnet sich die Stadt Rotterdam durch die Modernität der Architektur und die gläsernen Wolkenkratzer aus und ist in ihren Wesenszügen einzigartig.

An die Zeit in Amsterdam, Rotterdam und Den Haag werden wir uns wohl ewig erinnern und auf Klassentreffen auf die witzigsten Momente zurückblicken. Wir alle sind dankbar dafür, dass die Organisation und Kursfahrt so gut wie reibungslos verlaufen ist, sodass unvergessliche Erinnerungen entstehen konnten. 

Wir bedanken aus bei Frau Fuhrmann und Herrn Brauer, aber auch bei Frau Wiegandt, für die schöne Zeit.

Serena Habibaj und Kinza Mahmood (Klasse 11, Scholltimes)


Mai 2024: Schollaner beim Schulamtsfinale der Leichtathletik in Leinefelde

Am 28.05.2024 fand in Leinefelde das Schulamtsfinale „Jugend trainiert für Olympia“ für Leichtathletik statt. Unsere Schule qualifizierte sich mit mehreren Mannschaften in unterschiedlichen Altersklassen auf Grund der super Leistungen im Kreisfinale.

Los ging es um 8.00 Uhr am Busbahnhof in Sondershausen. Von dort aus fuhren wir ca. eine Stunde mit Frau Jödicke und Herrn Thelemann nach Leinefelde. Nach einer kurzen Eröffnungsrede gingen die Wettkämpfe los. Unser Gymnasium trat in den Wettkampfklassen (WK) I und II „Jungen“, WK II und IV „Mädchen“ sowie WK III Mix (Jungen und Mädchen) an. 

In den Disziplinen Staffellauf, Sprint, Speerwurf, 800m-Lauf, Weitwurf, Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung erzielte unsere Schule gute bis sehr gute Ergebnisse:

  • WK II Mädchen: 1. Platz
  • WK II Jungen: 1. Platz
  • WK IV Mädchen: 4. Platz
  • WK III Mix : 3. Platz

Alle teilnehmenden Schulen können stolz auf ihre sportlichen Leistungen sein. Die Siegermannschaften haben sich für das Landesfinale qualifiziert, d.h. unsere WK II Mädchen und Jungen fahren am 04.06.2024 nach Ohrdruf dorthin.


Zufrieden und erschöpft traten wir gegen 14.00 Uhr den Rückweg nach Sondershausen an.

Es war ein sehr schöner sportlicher Tag. Wir gratulieren allen Siegermanschaften! 

Eure Ida und euer Ben (Klasse 5 und 8, Scholltimes)


Mai 2024: Praktikum der 9er

In der Woche vom 21.05.24 bis 24.05.24 fand für die 9er das erste Betriebspraktikum statt. Im Voraus konnten sich die Jugendlichen aus einer großen Vielfalt an Betrieben für einen Praktikumsplatz entscheiden. Die meisten von uns sammelten in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen oder Ideen für ihren zukünftigen Beruf.

 

Auf Scholltimes berichtet Finn über seine Praktikumswoche im Krankenhaus.


Mai 2024: Exkursion zur Gedenkstätte “Topf und Söhne”

Am Freitag, dem 17.05.2024 fuhren die 9er nach Erfurt zur Gedenkstätte “Topf und Söhne” – zu einer ehemaligen Firma, die in der NS-Zeit Krematorien und Lüftungsanlagen zur Vernichtung der Juden für die Nationalsozialisten entwickelte und herstellte. Im Voraus hatten sich die Gewi-SchülerInnen bereits mit dem Betrieb auseinandergesetzt und sich schon ein bisschen Grundwissen angeeignet. 

In Erfurt angekommen wurden wir zuerst von unseren Gruppenleiterinnen begrüßt und haben anschließend eine Führung durch das noch stehende ehemalige Hauptgebäude der Firma bekommen. Zum Start der Führung wurde uns der frühere Grundriss der Firma gezeigt und etwas über die Historie erzählt. Der Fokus lag hier besonders auf der Entstehung, Entwicklung und auf den beiden Firmeninhabern zur NS-Zeit. Das Unternehmen war früher eine Bierbrauerei. Da zum Rösten von Gerste Öfen benötigt wurde, stiegen sie in die Ofenherstellung ein. Später stellten sie schließlich komplett auf Ofenproduktion um, aufgrund der eigenen ausgeklügelten Öfen, die ihnen gute Geschäfte einbrachten. Weiterhin wurde uns dann im Außenbereich erklärt, wie die Auftragsbearbeitung in den Etagen des Hauptgebäudes ablief und anschließend wie es dazu kam, dass die Brüder Topf sich auf die Geschäfte mit den Nationalsozialisten eingelassen haben.

Im Gebäude wurde uns die grausame Entwicklung der Brennöfen beschrieben und wie die Nazis diese eingesetzt haben. Interessant ist, dass viele der MitarbeiterInnen mitunter die wichtigsten, wie die BuchhalterInnen oder Oberingenieure, Kommunisten und Juden waren.

Zum Schluss der Führung wurde uns noch erzählt, was mit den Brüdern Topf, den Mitarbeitern und der Firma passierte, als schließlich die Rote Armee anrückte und die Nazionalsozialisten und deren Verbündete zur Rechenschaft zog.

Nach der Führung durften die Gewi-SchülerInnen eine zum Thema angepasste Bibliothek im Gebäude besuchen, um Informationen für eine Projekt-Arbeit zu sammeln, da die Schule der Gedenkstätte wertvolle Infos über die Schulzeit der Brüder liefern konnte, weil diese das heutige Geschwister-Scholl-Gymnasium besuchten.   

Ich fand diesen Ausflug äußerst gut, da es wichtig ist, sich mit der Geschichte zu befassen, um so aus der Vergangenheit lernen zu können und mit seinen eigenen Handlungen sicherstellen kann, dass sich solche schrecklichen Zeiten der Diskriminierung, Menschenrechtsverachtung und ingesamt des Nationalsozialismus nicht wiederholen.

Leo Westermeyer (Klasse 9, Scholltimes)


Mai 2024: Jugend debattiert – Das Landesfinale in Erfurt

Am 07.05.2024 fuhren unsere Vertreterin der Landesqualifikation in Jena, Dana Oppermann, und vier Schülerinnen der Klasse 8b nach der vierten Stunde als Zuschauerinnen zum Landesfinale von Jugend debattiert in Thüringen in den Landtag nach Erfurt.

Ihre Erlebnisse teilen sie hier mit euch: Scholltimes.


Mai 2024: Spannung pur! – Die diesjährigen 27. Kreisjugendspiele/ Jugend trainiert für Olympia - Kreisfinale Leichtathletik

Am Dienstag, dem 14.05.2024, ging es auf dem Glöldner mal wieder um Topleistungen – und die Schollaner waren auch dabei! Bei den 27. Kreisjugendspielen (inkludiert in den Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia - Kreisfinale der Leichtathletik) gaben insgesamt mehr als 350 sportaktive Jugendliche in vielen verschiedenen Teams und Wettkampfklassen von insgesamt neun Schulen ihr Bestes.

Wir Schollaner ließen dabei die anderen Teilnehmenden oft hinter uns, denn in fast jeder Disziplin kämpften wir uns auf das Treppchen. Die Spannung stieg stetig und jede Sekunde nutzten die Jugendlichen intensiv, bis 13:30 Uhr.

Das zeigte sich vor allem in den Ergebnissen der Mannschaftswertungen: 

Sieger Mannschaften Jungen:

WK I:

  1. Scholl Gymnasium Sondershausen

WK II:

  1. RS Franzberg Sondershausen (6625 Punkte)
  2. Scholl Gymnasium Sondershausen (6283 Punkte)

WK IV:

  1. KGH Gymnasium (4855 Punkte)
  2. Klosterschule (4546 Punkte)
  3. Scholl Gymnasium (4276 Punkte)
  4. Regelschule Franzberg (4101 Punkte)

Sieger Mannschaften Mädchen:

WKI I: 

  1. Scholl Gymnasium Sondershausen

WK II:

  1. Scholl Gymnasium Sondershausen (5459 Punkte)
  2. KGH Gymnasium (5064 Punkte)

WK IV:

  1. Scholl Gymnasium Sondershausen (4684 Punkte)
  2. KGH Gymnasium (4630 Punkte)
  3. TGS Greußen (4243 Punkte)

Sieger Mix-Team 

WK III:

  1. Scholl Gymnasium Sondershausen (11754 Punkte)
  2. TGS Greußen (11522 Punkte)
  3. KGH Gymnasium (11049 Punkte)

 

Gespannt fiebern wir nun dem 28.05.2024 entgegen, dem Tag des Schulamtsfinales in Leinefelde, bei welchem die Siegermannschaften gegen die Sieger der anderen Kreise Nordthüringens gegeneinander antreten, um sich als Sieger für das Landesfinale zu qualifizieren. 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, den Kampfrichtern und den Veranstaltenden für diesen tollen Tag. Ebenso geht ein großer Dank für die große Mühe an alle HelferInnen der Schulen. 

Außerdem beglückwünschen wir alle zu ihren Medaillen für ihre herausragenden Leistungen in diesem Jahr!

Euer Finn (Klasse 9, Scholltimes)


Mai 2024: Bei gutem Wetter kann doch jeder! – Radtour fällt trotz Regen nicht ins Wasser!

Am Donnerstag, dem 16.05.2024, fanden sich um circa 14 Uhr knapp 15 Radlerinnen und Radler auf dem Schulhof vom Haus 1 zusammen, um gemeinsam zu einer kleinen Radtour Richtung Bad Frankenhausen aufzubrechen. Trotz des Regens, der uns die erst halbe Stunde begleitete, stiegen wir, begleitet von Frau Kestler und Herrn Thelemann, auf unsere Fahrräder und fuhren auf den Radweg nach Bad Frankenhausen. 

Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ wollten wir so einige Kilometer für den Stadtradeln-Wettbewerb im Namen unserer Schule sammeln. Nach ungefähr einer halben Stunde hörte der Regen dann auch schon auf und so fuhren wir im halbwegs Trockenen bis nach Göllingen. Dort drehten wir dann schließlich um und machten uns auf den Weg zurück zur Schule.

Trotz des „schlechten“ Wetters hatten wir alle sehr viel Spaß und konnten dem Schulteam etwas mehr als 20 Kilometer pro Person für den Wettbewerb hinzuaddieren.

Der Stadtradel-Wettbewerb läuft noch bis zum 24.05.2024. 

Wer also noch Interesse hat, ein paar Kilometer für die Schule zu sammeln, kann sich hier: https://login.stadtradeln.de/user/dashboard oder in der Stadtradeln-App für das Team „Geschwister Scholl Gymnasium“ anmelden und fleißig in die Pedale treten. Vielleicht gewinnen wir den Wettbewerb mit eurer Unterstützung ja doch noch. Und wenn nicht, dann fahren im nächsten Jahr hoffentlich noch mehr SchülerInnen, Eltern, Ehemalige und LehrerInnen zum Schutz der Umwelt und um das Stadtradeln für unser Gymnasium mit dem Fahrrad zu gewinnen.

Viel Freude beim Radfahren!

Euer Cedric (Klasse 10, Scholltimes)


Mai 2024: Auch in diesem Jahr waren wir dabei! – Das 24-Stunden-Schwimmen

Am Dienstag, dem 7. Mai 2023, fand in der Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen das 24-Stunden-Schwimmen statt – das jährliche Schwimmen für einen guten Zweck. Von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr, unsere Schwimmzeit, konnten die Jugendlichen unserer Schule so viele Bahnen schwimmen wie möglich, um möglichst viel Geld zu sammeln.

Insgesamt schwammen wir eine Stunde mit zwanzig Jugendlichen und vier Lehrkräften, woraus resultierte, dass wir zusammen 1368 Bahnen erkämpften – eine stolze Leistung! 

Auch der MDR begleitete das diesjährige Schwimmen, schaut doch gern mal vorbei: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-822644.html

 

Nach dem Schwimmen gab es noch eine verdiente Verpflegungsrunde, in welcher jeder entspannen durfte. 

Wenige Tage später stellte sich heraus, dass alle Schwimmenden dieses Projektes einen neuen Rekord von 37.034 Bahnen aufstellten!

In diesem Jahr erreichten die gesammelten Spenden den Verein „Düne” Sondershausen, das Staatliche Förderzentrum “Sankt Martin” in Nordhausen und die Heinz-Seilmann-Grundschule in Niedersachen. 

Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr eine Steigerung erreichen können und bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden des Projekts für die große Ausdauer, Motivation und für den Spaß, den alle zusammen hatten. 

Vielleicht bist auch du das nächste Mal ein Teil unserer Gruppe? : )

Euer Finn (Klasse 9, Scholltimes)


April 2024: "Willkommen im Starlight Express” – die Chorfahrt 2024

Die diesjährige Chorfahrt unseres Jugendchores fand am 26.04.2024 statt und führte uns nach Bochum.

Den Berich von Finn (Klasse 9) findet ihr unter: Scholltimes!


April 2024: Tolle Ergebnisse beim Crosslauf in Bad Frankenhausen

Am 16.04.2024 fand der traditionelle Crosslauf in Bad Frankenhausen auf dem Schlachtberg statt. Unser Schollgymnasium war mit einigen motivierten Schülerinnen und Schülern vertreten. Trotz des stürmischen und nassen Wetters fuhren wir gut gelaunt um 8.20 Uhr mit unseren Sportlehrkräften, Frau Jödicke und Herrn Thelemann, vom Busbahnhof los.

Als wir ankamen, suchten wir uns einen Platz und durften vorher die Strecke ablaufen.Dann ging es auch schon los. Die Teilnehmenden starteten in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen und gaben ihr Bestes, um sich einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erkämpfen.

In der Jahrgangsstufe 2013 w erkämpften sich Marie Duft aus der Klasse 5a den ersten Platz und Ida Kräbel aus der Klasse 5b den dritten Platz. In der Jahrgangsstufe 2009 m belegte Finlay Eisert den zweiten Platz.

In der Mannschaftswertung belegte das Schollgymnasium einen tollen ersten Platz in der Jahrgangsstufe 2013w und den guten zweiten Platz in der Jahrgangsstufe 2013m

Gegen 13.00 Uhr fuhren alle erschöpft nach Hause. Uns hat es großen Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Eure Ida und Marie (Klasse 5, Scholltimes)


April 2024: Müllsammelaktion im Schlosspark

Am Mittwoch, dem 17.04.2024, begab sich der 10er-GeWi-Kurs in der dritten und vierten Stunde in den Schlosspark, um an der Aktion „Saubere Stadt“ teilzunehmen.

Diese Aktion läuft noch bis zum 22.4.2024 und sucht auch weiterhin Mithelfende, die die Stadt ein Stückchen sauberer machen wollen.

In unserer Doppelstunde gingen wir zunächst gemeinsam mit Herrn Brauer zum Bürgerbüro, um uns ein paar große Müllsäcke zu besorgen. Nachdem wir uns in Zweier- bis Dreiergruppen zusammengefunden hatten, zog jede Gruppe mit einem – oder mehreren – Müllsäcken los, um im Schlosspark und seiner Umgebung nach Müll zu suchen.

Obwohl uns währenddessen ein ziemlich starker Regenguss überraschte, schafften wir es, knapp 10 große Säcke zu füllen und an der öffentlichen Toilette am Marktplatz für die Müllabfuhr bereitzustellen.

Völlig durchnässt, aber zufrieden mit unserer Leistung, fanden wir schlussendlich den Weg zurück zur Schule.

Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, an der Aktion teilzunehmen. Es war eine gelungene Abwechslung zum sonst eher eintönigen Schultag und ich bin froh, der Umwelt und der Stadt damit etwas Gutes getan zu haben.

Cedric Penndorf (Klasse 10, Scholltimes)


Vorausblick Mai 2024: Stadtradeln

Es geht wieder los! Auch in diesem Jahr können wir gemeinsam beim Stadtradeln die Wege mit dem Rad fahren und dadurch Kohlenstoffdioxid einsparen, Radtouren organisieren, zusammen radeln und bewusst viel Zeit an der frischen Luft verbringen!

Also: Meldet euch an unter Stadtradeln (auch via APP möglich) beim #TEAMGESCHWISTERSCHOLLGYMNASIUM !

Am 04.05.2024 geht es los!

 


Vorausblick Mai 2024: 24h-Schwimmen in Sondershausen


März 2024: “Demokratie und Schule“ – Anerkennungspreis für Herrn Brauer und seine Teams

Thüringer Landesprogramm für Demokratie & Schule

Am Donnerstag, dem 21.03.2024, besuchten wir, zwei Vertreter der 11. Klasse und Herr Brauer, die „Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße“ in Erfurt. Hierbei ging es um die Auszeichnung von besonderen Schulentwicklungsprojekten in ganz Thüringen im Rahmen des Landeswettbewerbs „Demokratie und Schule“. Im Vorfeld waren alle Schulen des Freistaates dazu aufgerufen, ihre Projekte zur Vermittlung von Demokratie aus den Jahren 2023 und 2024 einzureichen. 32 teilnehmende Schulen aller Schularten wurden dann zur Preisverleihung eingeladen und die besten Beiträge ausgezeichnet.

Als erstes jedoch erhielten die SchülerInnen eine Führung durch die Gedenkstätte. Wir bekamen Einblick in das alte Stasi-Gefängnis der DDR und konnten mehrere kleine Ausstellungen zu Themen wie „DDR-Geschichte“, „Politisches Verständnis“ und „Demokratie heute“ besuchen. Dabei wurde vor allem die Wichtigkeit der Demokratie und auch was passiert, wenn diese nicht mehr besteht, für uns verdeutlicht.

Im Anschluss stellten die SchülerInnen der einzelnen Bildungseinrichtungen ihre Projekte in kleinen Gruppen den anderen Schulen vor. Dabei konnten wir viele neue Ideen für folgende Projekte in unserer Schule sammeln, jedoch auch selbst von unseren Projekten berichten und andere dafür begeistern. Wir stellten beispielsweise das Putzen der Stolpersteine in Sondershausen, unsere Gedenkveranstaltung zu Ehren der Geschwister Scholl, die Teilnahme an der Peer-Guide-Ausbildung für die Anne Frank Ausstellung und unseren Beitrag „Wohnen auf dem Dorf in der DDR“ im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten vor.

Bei der anschließenden Preisverleihung wurde unsere Schule für besondere Schulentwicklungsprojekte zum Thema „Demokratie & Schule“ mit einem Anerkennungspreis und einem Preisgeld in Höhe von 200 Euro ausgezeichnet.

Für uns war vor allem der Erfahrungsaustausch mit anderen SchülerInnen über neue Projekte wichtig und auch der Besuch der Gedenkstätte sowie die Ausstellungen brachten uns dem Begriff „Demokratie“ näher.

Leni Abicht und Tony Pilz (Klasse 11)


März 2024: Adieu Abinauten – ein Rückblick auf die Mottowoche

Jeder Jugendliche wird eines Tages an den Punkt kommen, an dem er seine gesamte Schulzeit beendet und hinter sich lässt, um ein neues Kapitel im Leben zu beginnen: ein Studium, eine Ausbildung oder ein Auslandsjahr. Nun sind auch unsere 12er an der Reihe, ihre Abiturprüfungen zu bestehen und in die weite Welt zu wandern, doch davor zelebrierten sie den vergangenen Lebensabschnitt vom 18.03. bis 22.03.2024 in Form einer bunten Mottowoche mit vier Mottos.

Mehr Eindrücke zu den Mottotagen findet ihr hier: Scholltimes!


März 2024: Jugend debattiert – Landesqualifiaktion

Am 23.03.20224 fand für unsere Achtklässlerin, Dana Oppermann, nun die Landesqualifikation bei Jugend debattiert an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena (Fakultät für Rechtswissenschaften) statt. Wir starteten gegen 8:00 Uhr mit der Bahn Richtung Jena und waren gegen 10:15 Uhr im Hörsaal der Fakultät eingetroffen. Hier gab es nach einer kleinen Einführung die Informationen zum Tagesablauf, den Einsatz in den geplanten Debatten und organisatorische Hinweise für die Juroren.

In der Altersgruppe I standen Debatten zu folgenden Themen auf dem Programm:

  • Sollen Line-Ups bei Musikfestivals geschlechterparitätisch aufgestellt werden?
  • Soll an weiterführenden Schulen in Thüringen Chinesisch als zweite Fremdsprache angeboten werden?

Dana schlug sich bravourös und erlangte als jüngste Teilnehmerin in ihrer Altersklasse einen gelungenen sechsten Platz. Nun ist sie Nachrückerin für das Landesfinale in Erfurt, welches am 7.05.2024 im Erfurter Landtag stattfinden wird.

Wir gratulieren Dana und auch den Nordhäuser Debattanten! Aus Nordhausen erlangten Juli Böttcher in der Altersgruppe I einen hervorragenden zweiten und Oskar Kirchner in der Altersgruppe II einen gelungenen dritten Platz. Wir werden beiden beim Landesfinale die Daumen drücken!


Rückblick März 2024: Schneeabenteuer in den Südtiroler Alpen – Skilager 2024

Unsere Klassenfahrt (26.02.-1.03.2024) begann in der Nacht von Sonntag auf Montag am Busbahnhof in Sondershausen und führte uns über München bis in die Alpen. Nach einer langen Fahrt erreichten wir Südtirol, wo dichter Nebel, Schnee und das schöne Hotel in Sterzing auf uns warteten.

 

Weiterlesen bei Scholltimes!


März 2024: „Romeo und Juliette“

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ (Karl Valentin)

Das ist wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse der SchülerInnen des Scholl- Gymnasiums nach drei großartigen Auftritten vor vollem Haus mit ihrem adaptierten Stück „Romeo und Juliette“.

In Zusammenarbeit mit dem Nordhäuser Theater und Loh-Orchester unter Leitung von Martin sowie Annika Bosch und dank der tatkräftigen Unterstützung der Musikpädagogen des Theaters und engagierter Kolleginnen des Gymnasiums ist eine Musicalvariante entstanden, die vom Zusammenspiel der überarbeiteten Shakespeare-Fassung durch die SchülerInnen und den rockigen, modernen Liedern (entwickelt von talentierten SuS unter der Leitung von Annika Bosch und komponiert von Martin Bosch) geradezu lebendig wirkt.

Das interessierte und aufmerksame Publikum war gefordert, denn die Zeitreise der berühmtesten Love-Story der Welt in das Heute war gespickt mit bekannten Komponenten des Dramas (wahre, tiefe Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit, ...), aber auch mit modernen Elementen (Autounfall, Handynutzung, fast „echte“ Sanitäter, die zunächst erfolgreiche Flucht der beiden Protagonisten, die Rolle des Prinzen als Intrigant und heimlicher Lover der Julia), die die „Neuinterpretation“ durch die SchülerInnnen erkennen ließen.

Zu erleben waren junge Menschen, die mit viel Freude und Hingabe ein neues Metier für sich entdeckt haben, egal wie groß oder klein die Rolle war, und zum Teil auch über sich hinausgewachsen sind.

Am Ende stand die gemeinsame Freude über ein gelungenes Projekt, das nach Meinung einzelner Besucher eine Fortsetzung finden sollte.

Solch ein riesiges Vorhaben gelingt aber nur mit viel Arbeit und breit gefächerter Unterstützung.

Dank an alle Mitwirkenden und Projektbegleiter, die Arbeit hat sich wirklich gelohnt!!!

Dagmar Ehrenberg


März 2024: Schollaner mit Herz – Spendenübergabe an das Kinderhospiz

“Herberge des Lebens” – so lautet der Leitspruch des Kinderhospiz in Mitteldeutschland e.V. – für dieses fand auch in diesem Jahr wieder eine Spendenübergabe durch das Staatliche Gymnasium “Geschwister Scholl” statt, und zwar am 04.03.2024.

Unsere Redakteurin Lia berichtet: 

Ein Kinderhospiz ist nicht wie ein gewöhnliches Hospiz, denn dort arbeiten keine Ärzte oder Krankenschwestern, sondern Pfleger, welche sich um die meist todkranken Kinder kümmern – Kinder in unserem Alter. Eigentlich ist es traurig, dass es dieses Kinderhospiz überhaupt geben muss.

Im Kinderhospiz können die kranken Kinder und deren Eltern hinfahren, um einmal aus dem ganzen stressigen Alltag herauszukommen und ihrem Schicksal zu entfliehen. Es gibt z.B. ein Hallenbad und weitere tolle Sachen.
Um diese Aktivitäten und generell das ganze Haus aufrechtzuerhalten, ist das Kinderhospiz auf unsere Spenden angewiesen. Die Kosten betragen ganze zwei Millionen Euro im Jahr. Wenn ich genauer darüber nachdenke, ist das eine wirklich große Summe, um kranken Kindern ein schönes und friedliches Leben schenken zu können. 

Aus diesem Grund spendeten wir auch in diesem Jahr, und zwar einen Beitrag von 3246,67 Euro. Wir sind stolz, einen kleinen Beitrag für dieses tolle Projekt zu leisten und danken jedem Spendenden für die Unterstützung!

Unser Dank gilt besonders dem Polizeiorchester, das für diese Spendenübergabe einen entscheidenden Betrag von 1102,17 Euro beitrug!

Übrigens: Das Kinderhospiz organisiert auch einen Tag der offenen Tür, welcher dieses Jahr noch am 31. August 2024 stattfinden wird. Ihr seid natürlich alle willkommen und eingeladen, Eindrücke über so ein Kinderhospiz zu sammeln.

Eure Lia, Klasse 5 (Scholltimes)


Februar 2024: Einblicke, Begegnungen, Zukunft: Der Tag der offenen Tür an unserer Schule!

Jedes Jahr um dieselbe Zeit öffnen wir, das Geschwister-Scholl Gymnasium, unsere Türen für alle, die sich über die weitere Schullaufbahn ihres Kindes erkundigen wollen oder Projekte besuchen möchten. Am Freitag der letzten Woche, dem 23.02.2024, waren die Räume unserer Schule von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr für jeden zugänglich.

Gemeinsam mit den Lehrkräften überlegten sich die Jugendlichen verschiedene Projektideen und Workshops, die sie den Besuchenden vorstellen können – dabei waren ihnen keine Grenzen gesetzt, denn von kreativen Kunstobjekten bis Mikrobiologie war alles dabei!

 

Mehr zum Tag der offenen Tür findet ihr bei Scholltimes!


Februar 2024: 63. Mathematikolympiade in Thüringen

Seit September 2023 knobeln in ganz Thüringen SchülerInnen an den Aufgaben der 63. Mathematikolympiade.

Aus unserem Gymnasium beteiligten sich 41 SchülerInnen an der ersten Stufe, der sogenannten Schulrunde. 15 dieser SchülerInnen qualifizierten sich für die Regionalrunde. Am 08.11.2023 schrieben diese SchülerInnen eine Klausur, um ihre mathematischen Kenntnisse mit den TeilnehmerInnen der anderen Gymnasien unseres Kreises zu vergleichen.

In der Regionalrunde waren folgende SchülerInnen unseres Gymnasiums besonders erfolgreich:

  • Ida Kräbel, Klasse 5b
  • Jason Nemtschek, Klasse 5c
  • Ava Henze, Klasse 6a
  • Blanka Hörold, Klasse 6b
  • Marit Linse, Klasse 6a

Wir danken auf diesem Weg der Kyffhäusersparkasse für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, so dass die besten TeilnehmerInnen mit einer Geldprämie ausgezeichnet werden konnten.


Februar 2024: Das Schüler-gegen-Lehrer-Volleyballturnier

Seit vielen Jahren hat es sich an unserer Schule eingebürgert, SchülerInnen der Oberstufe und LehrerInnen gegeneinander in einem Volleyballturnier als Start in die Winterferien antreten zu lassen. 

Am 09.02.2024 erfolgte das Zusammentreffen von allen Klassenstufen, LehrerInnen- auch ehemalige- und Außenstehenden direkt nach der Zeugnisausgabe in der Dreifelderhalle.

Nach kurzem Einspielen ging das Turnier auch schon los. Das Publikum sorgte mit selbstgebastelten Plakaten, Jubel und ihrem Enthusiasmus für die SpielerInnen auf dem Feld für gute Stimmung. Durch den Kuchenbasar, der von den Elftklässlern organisiert wurde, gab es auch Naschereien während des Spiels.

Am Anfang spielten die 11er gegen die 12er, anschließend begegneten die 12er den LehrerInnen und zum Schluss bekamen wir zwei spannende Sätze zwischen LehrerInnen und Zwölftklässlern zu sehen. Dieses Jahr gingen die Lehrer als Sieger hervor, den zweiten Platz belegten die Zwölfer und die Elftklässler den dritten. 

Jeder hatte sich tapfer geschlagen und es war schön zu sehen, was Teamarbeit zustande bringt!

Serena Habibaj (Klasse 11, Scholltimes)


Februar 2024: Volleyball-Kreisfinale der WK IV: Erfolgreich!

Am Dienstag, dem 6.2.24, waren wir mit unserer Sportlehrerin, Frau Kestler, und unserer ehemaligen Sportlehrerin, Frau Schmeißer, in Bad Frankenhausen zum Kreisfinale der WK lV in der Kategorie Volleyball. 

In Bad Frankenhausen angekommen sind wir in die Turnhalle gegangen und haben die anderen Teams gesehen. Beim Turnier spielten das Gymnasium Bad Frankenhausen, die Regelschule Franzberg, die Gemeinschaftsschule aus Greußen und natürlich unser Gymnasium. 

Das erste Spiel bestritten unsere Jungs gegen die Jungs des Gymnasiums Bad Frankenhausen, welches sie mit guter Zusammenarbeit gewannen. Nach dem zweiten Spiel der Regelschule Franzberg gegen die Gemeinschaftsschule Greußen waren auch schon wir dran. Unser erstes Spiel spielten wir gegen die Mädchen der Gesamtschule Greußen und gewannen dieses, trotz guter Zusammenarbeit des gegnerischen Teams. 

Danach hatten wir ein Spiel Pause, da die Mädchen von Bad Frankenhausen gegen die Mädchen von Greußen spielten. Als dieses Spiel vorbei war, mussten wir nur noch ein Spiel bestreiten und zwar gegen die Mädchen aus Bad Frankenhausen. Trotzdessen wir uns alle angestrengt und gut zusammengespielt haben, verloren wir das Spiel leider. 

Dennoch haben wir unsere Köpfe nicht hängen lassen und erzielten mit Freude den zweiten Platz, genauso wie unsere Jungs, die auch einen verdienten zweiten Platz erreicht haben.

Platzierungen WK IV Mädchen

  1. Gymnasium Bad Frankenhausen
  2. Gymnasium Geschwister Scholl
  3. Gemeinschaftsschule Greußen

(Merle, Emilia, Nele und Helene (6a, Scholltimes)

 

Adriana (7b, Scholltimes) berichtet:

Wie das Turnier aus Sicht der Jungs genau verlief und welche Erfolge sie erzielten, erklärte uns auch Arthur, einer der Spieler und Schüler der 7b:

„Zwei klare Siege mit 2:0 und ein ausgeglichenes 1:1 im letzten Spiel“, berichtet Arthur stolz. Er lobt den Zusammenhalt der Spieler sehr, denn sie seien alle auf einem Niveau gewesen, sodass schöne Spiele zwischen allen Teilnehmenden entstehen konnten.

Auf die Frage, ob sich das Volleyball-Team auch in Zukunft vorstellen könnte, anzutreten, kann Arthur sofort antworten: „Auf jeden Fall! Die Erfahrung war großartig und wir würden gerne wieder dabei sein!“ Als sein persönliches Highlight bezeichnet er die Teamarbeit zwischen seinen Team-Mitgliedern, die ihnen schlussendlich zu ihrem Erfolg verholfen habe. 

Platzierungen WK IV Jungs

  1. Gemeinschaftsschule Greußen
  2. Gymnasium Geschwister Scholl
  3. Regelschule Franzberg
  4. Gymnasium Bad Frankenhausen

Vorausblick März 2024: Schollball 2024


Januar 2024: Jugend debattiert – Sieg im Regionalentscheid

Nachdem sich Anton Koch und Dana Oppermann im Schulfinale der Altersklasse I bei Jugend debattiert am 15.12.2023 als Sieger durchsetzten, ging es nun am 30.01.2024 zum Regionalentscheid nach Nordhausen. Begleitet wurden die beiden von Charlotte Haubold und Ben Louis Kräbel, welche als Juroren und Zeitwächter verantwortungsvolle Aufgaben übernahmen, die sie bravourös meisterten.

In Nordhausen traten nun die beiden Debattanten am Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium gegen zwei weitere Schulen (Schulsieger des Humboldt- und Herder-Gymnasiums) an. Insgesamt drei Debatten standen den Teilnehmern bevor. Debattiert wurde zu folgenden Regionalthemen:

  • Sollen Jugendliche dazu verpflichtet werden, sich bei der Feuerwehr zu engagieren?
  • Soll im Jugendvereinssport auf Leistungsbewertung verzichtet werden?
  • Sollen Städte und Kommunen mehr öffentliche Trinkwasserbrunnen bauen?

Unsere beiden Finalisten mussten sich auf die beiden letzteren Themen vorbereiten. Der Jury wurden hitzige Diskussionen mit sehr guten Argumentationsgängen sowohl auf der Pro- als auch auf der Kontraseite geboten.

Und sie waren erfolgreich! Dana Oppermann gewann sehr überzeugend den Regionalentscheid zusammen auf dem ersten Platz mit einer weiteren Schülerin des Humboldt-Gymnasiums. Anton folgte den beiden dicht auf den Versen nach Punkten und steht somit als Nachrücker auf der Liste derjenigen, die nun in die Landesqualifikation nach Jena fahren. Dort findet am 22.03.024 die nächste Runde statt.

Vor dieser Landesqualifikation darf Dana an drei Seminartagen trainieren.

Wir wünschen ihr eine gute Vorbereitung und drücken die Daumen! Vielleicht schafft sie es ja noch eine Runde weiter und darf dann in Erfurt beim Landesentscheid gegen die besten Thüringer antreten.

(Scholltimes)


Januar 2024: Guter 2. Platz im Schulamtsfinale

Am Donnerstag, dem 25. Januar, ging es für die Mädchen der Wettkampfklasse II zum Schulamtsfinale Volleyball nach Bad Frankenhausen.
Für das Erreichen des Landesfinales musste sich das Team des Scholl-Gymnasiums den Mädchenteams der Regelschule Uder und des Herder Gymnasiums aus Nordhausen stellen.

Im ersten Spiel des Tages gegen die Regelschule aus Uder erwischte das Sextett aus Sondershausen einen super Start und konnte schnell eine 5-Punkte-Führung herausspielen. Trotz einiger aktiver Volleyballerinnen auf dem Feld konnte sich die Mannschaft aus Uder nicht auf die Sondershäuserinnen einstellen und verlor den 1. Satz. Im zweiten Satz ging es von Beginn an eng zur Sache und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst am Satzende zeigten die Mädchen des Scholl- Gymnasiums starke Nerven und entschieden den Satz und somit auch das Spiel für sich.

Das nachfolgende Spiel zwischen den zwei Konkurrenten aus Nordhausen und Uder war sehr spannend und wurde erst im 3. Satz zu Gunsten des Teams vom Herder-Gymnasium entschieden.
Mit je einem Sieg aus den vorangegangen Spielen war nun klar, dass der Turniersieger im letzten Spiel zwischen Herder-Gymnasium und Scholl-Gymnasium ermittelt wird. 

Durchaus angespannt und nervös starteten die Sondershäuserinnen in das Duell. Die Mannschaft aus Nordhausen war mit einigen aktiven Volleyballerinnen gespickt und spielte auf hohem Niveau. Unser Team aus Sondershausen fand kaum ein Mittel gegen die schnellen Aufschläge und durchaus harten Angriffsschläge. So ging der 1. Satz eindeutig an das Team des Herder-Gymnasiums. Im zweiten Satz versuchten die Sondershäuser Mädels lange mitzuhalten, fanden aber gegen die starken Aufschläge der Gegnerinnen kein probates Mittel in der Annahme. So ging auch der 2. Satz nach Nordhausen und somit fahren die Mädchen des Herder-Gymnasiums für unseren Schulamtsbezirk zum Landesfinale nach Gera.

Aber die Mannschaft des Scholl-Gymnasiums kann sehr stolz auf die gezeigten Leistungen im Kreis- sowie Schulamtsfinale sein. 

Herzlichen Glückwunsch!


Januar 2024: Die Chemie-AG hat gewonnen

Die Mitglieder der Chemie-AG haben in der Vorweihnachtszeit unter Leitung von Frau Walter an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Aufgabe bestand darin, einen Weihnachtsbaum mit verschiedenen Chemiegeräten zu bauen.

Jetzt, Mitte Januar, kam die große Überraschung: Wir gewannen einen Sonderpreis und erhielten viele kleine Präsente, wie z.B. T-Shirts, Handwärmer und andere coole Sachen, die mit Chemie zu tun haben. 

Die Freude bei den Mitgliedern der Chemie AG war sehr groß!

Das Gewinnervideo findet ihr bei Scholltimes.


Januar 2024: Der kleine Chor hat gespendet

Am 17.01.2024 fand in der Aula vom Geschwister-Scholl-Gymnasium die Spendenübergabe des eingesammelten Geldes der Weihnachtskonzerte des Kinderchores statt.

Das Geld ging an die Elterninitiative für krebskranke Kinder in Jena. Es waren insgesamt 520,85 Euro!

Die Chefin, Frau Morholz, nahm das Geld von uns Chorkindern entgegen.

Lukas Boltze (Klasse 6)

 


Dezember 2023: Es weihnachtete am Scholl-Gymnasium

Heiligabend ist nicht mehr fern – eingestimmt und in die Ferien entlassen wurden unsere SchollanerInnen am 21.12.2023 mit einem gemeinsamen Weihnachtsabschluss; individuelle Weihnachtsfeiern innerhalb der Klassen und ein Rundgang im Haus I standen auf dem Programm. Hier haben die Klassenstufen sieben bis zwölf mit viel Kreativität und Freude verschiedenste Stationen für alle SchollanerInnen vorbereitet. 

Mehr erfahrt ihr unter: Scholltimes!

Das Treppensingen, das schon seit Jahren eine unserer Traditionen ist, bildete den Abschluss des Weihnachtstages und stimmte jeden am Gymnasium auf die Ferien und das Weihnachtsfest ein.

Wir danken allen mitwirkenden Lehrkräften und SchülerInnen, die diesen Tag des Schuljahres zu einem besonderem machten!

Außerdem wünschen wir allen besinnliche und erholsame Weihnachten!


Dezember 2023: Grandioser Auftritt des Thüringer Polizeiorchesters in unserer Aula

“Es war ein grandioser Abend, der mir sehr gefallen hat!” – so lautet das Fazit unserer Musiklehrerin Cornelia Boltze nach dem Auftritt des Thüringer Polizeiorchesters am 19.12.2023 von 18:00 Uh bis ca. 19:30 Uhr in unserer schönen Aula. Sie überzeugte vor allem die hohe Qualität der Musiker. “Das ist echt Wahnsinn.”

Eine Woche nach unseren schulischen Weihnachtskonzerten präsentierte das Polizeiorchester Thüringen ein außerordentlich gutes Programm, begrüßt und eröffnet von unserem Direktor Herrn Woythe, mit vielen Highlights, wie z.B einem Auszug aus dem “Polarexpress”, Songs wie “White Christmas” und weiteren Stücken vor allem aus dem klassischen Bereich. Circa 120 Gäste staunten über die Klänge der Tuba oder der Hörner u.v.m. Ebenso gut und unterhaltsam gestaltete sich die Moderation, welche musikgeschichtliche Hintergründe einzelner Komponisten und Werke, aber auch auflockernde Geschichten sowie Rezitationen beispielsweise von Loriot einband. Tosender Applaus am Ende des ca. eineinhalbstündigen Auftritts veranlasste das Orchester zu zwei weiteren Zugaben und lud die Gäste ein, das Lied “Sind die Lichter angezündet” zur Orchestermusik zu singen – ein wirklich schöner, weihnachtlich einstimmender Abschluss.

Vor dem Konzert konnten sich die ankommenden Gäste mit Getränken und Glühwein einstimmen und auf unserem kleinen Weihnachtsmarkt stöbern. Organisiert wurde dies durch unsere gewohnt zuverlässigen Unterstützerinnen Frau Breier und Frau Fuhrmann sowie Schülern und Schülerinnen verschiedener Klassenstufen. Die Einnahmen daraus sowie aus den Spenden des eintrittsfreien Benefizkonzerts des Polizeiorchesters (ca. 1100 Euro!) kommen zusammen mit der noch laufenden, mittlerweile traditionellen, Spendenaktion unseres Gymnasiums – zuzüglich der Einnahmen aus unseren Weihnachtskonzerten der vergangenen Woche – Anfang des nächsten Jahres dem Kinderhospiz in Mitteldeutschland zugute.

(Scholltimes, helfende Gastredakteurin: Helena Ritter, Klasse 7)


Dezember 2023: Turnierergebnis Kreisfinale “Jugend trainiert für Olympia” WK III im Kyffhäuserkreis

Am 14.12.2023 fand unser Volleyball-Turnier in Artern statt. Unser Mädchenteam, unter der Leitung von Frau Schmeißer, besteht aus sechs talentierten Spielerinnen. Beeindruckend haben wir den zweiten Platz erreicht. Der erste Platz ging an die TSG Greußen. Den dritten Platz belegten die Mädchen des Kyffhäuser-Gymnasiums Bad Frankenhausen und den vierten jene der TGS “Borlach” Artern. Unser Einsatz, Teamgeist und spielerisches Können haben zu unserem bemerkenswerten Erfolg geführt. Der Weg zum Finale war geprägt von spannenden Matches und beeindruckenden Leistungen.

Adriana, Klasse 7

Die Jungen der Volleyballmannschaft (WK III) des Geschwister-Scholl-Gymnasiums spielten beim Volleyballturnier am 14.12.2023 in Artern auch gut. Sie belegten den vierten Platz nach der TGS Greußen, der RS “Franzberg” und der TGS Ebeleben sowie vor Oldisleben, der TGS Artern, dem Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen und der RS “Östertal”.

Die Jungenmannschaften wurden in zwei Gruppen mit je vier Teams aufgeteilt. Sie belegten in der Gruppenphase den zweiten Platz und zogen somit in das Spiel um Platz 3 ein. Dort verloren sie jedoch gegen die Volleyballmannschaft der Gemeinschaftsschule Ebeleben. 

Alle teilnehmenden SpielerInnen freuen sich auf das Turnier im nächsten Jahr. 

Nico, Klasse 8

Scholltimes!


Dezember 2023: Jugend debattiert

Am 15.12.2023 trafen sich die 8. Klassen in der Aula, um ihre SiegerInnen im Debattieren zu ermitteln. Bereits die Wochen zuvor hatten sie im Rahmen des Deutschunterrichts mit ihren Lehrerinnen Frau Herper und Frau Kühn-Lumm geübt, Argumente richtig zu formulieren, Gesprächsregeln einzuhalten und überzeugend zu reden.

Das Thema, mit dem sich die Finalisten auseinander zu setzen hatten, lautete: Soll Mobbing an Schulen härter bestraft werden? Eine Woche hatten Dana Oppermann und Milan Herper, die Sieger der 8a, und Anton Koch und Mia Abicht aus der 8b Zeit sich vorzubereiten. Nach insgesamt 30 Minuten des Streitgesprächs hatte sich die Jury für Dana entschieden, die souverän die Diskussionsrunde gemeistert hatte, dicht gefolgt von Anton aus der 8b. Somit werden beide im Januar zum Regionalausscheid nach Nordhausen fahren, um dort ihr Können unter Beweis zu stellen.

Wir gratulieren herzlich und wünschen für die nächste Runde vorab schon mal alles Gute!


Dezember 2023: Tolle Erfolge bei den Weihnachtskonzerten

Am 12. und 13. Dezember 2023 fanden die diesjährigen Weihnachtskonzerte der Schollaner Schulchöre statt.

An beiden Tagen setzte der Kinderchor unter der Leitung von Cornelia Boltze mit vielen bekannten Weihnachtsliedern, z.B. “Guten Abend, schönen Abend” oder “In der Weihnachtsbäckerei”, Instrumentalstücken und einer Gedichtrezitation ein tolles Programm um.

In der Pause konnte auf dem wundervollen Weihnachtsmarkt an verschiedenen Ständen gestöbert werden und für eine Stärkung durch Crêpes, Schmalzbrote, Pizzaschnecken und Kuchen sowie Getränke wurde auch gesorgt.

Nach dieser halbstündigen Pause begann dann das Programm des Jugendchores unter der Leitung von Sabrina Böttcher, begleitet von Henry Klein.

Mehr Eindrücke und Bilder findet ihr unter: Scholltimes.


Dezember 2023: Spannende Geschichte(n) in Weimar

Wir, die Kinder aus den Klassen 5a und 5c, trafen uns am Freitag den 8.12.23 um 8:30 Uhr am Busbahnhof. Wir stiegen zusammen in den Reisebus ein und begaben uns auf die 1,5-stündige Fahrt nach Weimar.

Unser erstes Ziel war das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Vor Ort empfing uns der Museumsführer, Herr Spietzer. Die Klassen trennten sich voneinander.

Die Klasse 5c ging mit Herrn Spietzer in den ersten Stock. Dann führte er uns in die Geschichtsthemen der Eiszeit und Steinzeit ein. Er berichtete über urzeitliche Tiere, die in unserer Heimat lebten. Das waren z.B. Mammuts, Waldtiger und der Waldelefant. Wir erfuhren, woher die ersten Menschen kamen, wie sie lebten und welche Werkzeuge sie benutzten. Die Klasse 5a betreute in der Zeit Frau Spietzer. Sie besuchten die Muschelwerkstatt und bastelten Muschelketten, die man dann als Erinnerung mitnehmen durfte. Dann wurde einmal getauscht, die Klasse 5a bekam die ausführliche Führung zu sehen und unsere Klasse durfte auch die Muschelketten anfertigen.

Frau Spietzer stellte in der Klasse 5c Fragen und erklärte, wie man eine Muschelkette macht. Wir mussten den Wirbel der Muschel auf einem Stein reiben, bis ein Loch entstand. Dann bekamen wir ein Stück Lederband. Wir fedelten das Band durch das Muschelloch auf. Als Letztes mussten wir zwei Stückchen Bambusholz abschneiden und diese mit Hilfe von Frau Spietzer zu Holzperlen umwandeln.

Als wir fertig waren, bedankten wir uns und somit kam die Zeit, Abschied zu nehmen.

Danach gingen wir auf den Weihnachtsmarkt. Nachdem Frau Breier uns sagte, wo unser Treffpunkt sein wird, durften wir uns einteilen und auf dem Markt umschauen. Zwanzig Minuten später trafen wir uns an der kleinen Eisenbahn und gingen zum Bus.

Wir starteten die Rückfahrt ca. 14:00 Uhr. Unsere Eltern wurden über die Ankunftszeit informiert und warteten dann am Busbahnhof auf uns. Wir verabschiedeten uns von den Lehrerinnen, Frau abfeiern und Frau Strotzer, und sind ins Wochenende gegangen.

Lena und Zsa Zsa, Klasse 5c (Scholltimes)


Dezember 2023: Sieger im Vorlese-Wettbewerb 2023 steht fest

Am 05. Dezember fand in der Aula des Hauses 2 das lang erwartete Stechen um den besten Vorleser/ die beste Vorleserin der 6. Klassen statt. Gegen Merle Witzenhausen aus der 6a überzeugte am Ende Hannes Pfeifer aus der 6b die Schüler-Jury mit seinem „Robinson Crusoe“- Text und brillierte auch beim unbekannten Fremdtext. Er hat sich somit für die nächste Stufe qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch!


Dezember 2023: Vorankündigung Weihnachtskonzerte

Am 12. und 13.12.2023 präsentieren die Chöre des Scholl-Gymnasiums ihre Weihnachtskonzerte! Da die Aula nur Platz für eine begrenzte Anzahl an Gästen ermöglicht, ist eine Voranmeldung notwendig.

Daher müsst ihr euch und eure Familienmitglieder oder Freunde, die euch begleiten wollen, vorab entweder bei der jeweiligen Chorleiterin oder über die Mailadresse info.scholl@t-online.de anmelden. Bei dieser Anmeldung solltet ihr euren Namen und die Klasse sowie die Anzahl der Begleitpersonen, das Datum und die Uhrzeit (Besuch des Konzertes des Kinder- oder Jugendchores oder beider) benennen.

Die Veranstaltungen sind wie folgt geplant:

Dienstag, 12.12.2023:

  • ab 16:30 Uhr: Öffnung des Weihnachtsmarktes mit Leckereien wie Kinderpunsch, Kaffee, Kuchen, Waffeln und Crêpes 
  • 17:30 Uhr Weihnachtskonzert des Kinderchores unter der Leitung von Frau Boltze
  • Pause – Schmökern auf dem Weihnachtsmarkt in der 3. Etage
  • 18:45 Uhr Weihnachtskonzert des Jugendchores unter der Leitung von Frau Böttcher

Mittwoch, 13.12.2023: 

  • ab 16:30 Uhr: Öffnung des Weihnachtsmarktes mit Leckereien wie Kinderpunsch, Kaffee, Kuchen, Waffeln und Crêpes 
  • 17:30 Uhr Weihnachtskonzert des Kinderchores unter der Leitung von Frau Boltze
  • Pause – Schmökern auf dem Weihnachtsmarkt in der 3. Etage
  • 18:45 Uhr Weihnachtskonzert des Jugendchores mit einem Beitrag des Lehrerchores unter der Leitung von Frau Böttcher

Dezember 2023: Turnierergebnis Kreisfinale „Jugend trainiert für Olympia” Volleyball WK I/II im Kyffhäuserkreis 2023

Am Donnerstag, dem 30. November 2023, nahmen Schüler der 12. Klasse und Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 12 am diesjährigen Volleyballturnier teil. Neun Schulen aus dem gesamten Kyffhäuserkreis trafen aufeinander, in der Dreifelderhalle - dem Ort, wo spannende Spiele ausgetragen wurden.

Unter der Aufsicht von Frau Kestler und unserer "Ehemaligen" Frau Schmeißer bereiteten sich die SpielerInnen auf den Wettkampf vor. Nach gründlichem Einspielen wurde gegen 9:00 Uhr der Spielbeginn ausgerufen. 

Die Mädchen und Jungen der WK I hatten jeweils ein einziges Spiel gegen das SBZ-Kyffhäuserkreis; anders war es bei den Mädchen der WK 2 - sie traten gegen sieben gegnerische Mannschaften an. Nach mehreren spannenden Spielen und atemberaubenden Sätzen konnten alle drei Mannschaften unserer Schule einen Sieg erringen! 

Es folgte die Siegerehrung – so kann sich unser Gymnasium auch über drei neue Molten-Bälle als Pokalersatz freuen. Für viele war dieser auch der letzte Wettkampf, weswegen sich einige auf den Bällen mit ihrer Unterschrift verewigten. 
Nachdem unsere Schule beim diesjährigen Wettkampf in der WK II als Siegerin hervorging, können sich die Mädchen für das kommende Schulamtsfinale im Januar 2024 aufwärmen. 

Wir alle bedanken uns herzlich für das faire Zusammenspiel mit den gegnerischen Mannschaften sowie für die jahrelangen sportlichen Einweisungen von Frau Schmeißer und die Organisation der Schulen bzw. Sportverbände. 

 

Ergebnisse:

WK I Jungen 2005-08

1. Scholl- Gymnasium Sondershausen

2. SBZ Kyffhäuserkreis

WK I Mädchen 2005-08

1. Scholl- Gymnasium Sondershausen

2. SBZ Kyffhäuserkreis

WK II Mädchen 2007- 10

1. Scholl- Gymnasium Sondershausen

2. Gymnasium “Klosterschule” Roßleben

3. TGS Greußen

4. RS “Franzberg” Sondershausen

5. Kyffhäuser- Gymnasium Bad Frankenhausen

6. RS “Juri Gagarin” Bad Frankenhausen

7. TGS Oldisleben

8. TGS “Borlach” Artern

 

Serena (Klasse 11, Scholltimes)


November 2023: „Jugend trainiert für Olympia” Volleyball WK II Jungen im Kyffhäuserkreis 2023

Am Dienstag, dem 21.11.2023, fand, wie jedes Jahr, das Volleyball-Schulturnier statt. 

Dieses Jahr waren ganze neun Schulen vertreten, wie zum Beispiel sowohl die TGS Greußen als auch die Klosterschule Roßleben. In der Vorrunde trafen die Schulen jeweils in Dreiergruppen aufeinander, wobei unsere Mannschaft die Regelschule Östertal und Oldisleben zugeteilt bekommen hat. 

Als Erstes spielten wir gegen das Oldislebener Team und gewannen mit Leichtigkeit und einem 2:0-Spiel. Danach traten wir gegen die Regelschule Östertal an, wobei wir uns im ersten Satz etwas schwer taten und ihn nur knapp gewannen. Im zweiten Satz haben wir jedoch dominiert und siegten ebenfalls mit 2:0. 

Nun war es soweit, die jeweils Ersten aus jeder Gruppe spielten gegeneinander. Dies waren sowohl unsere Mannschaft als auch die Gemeinschaftsschule Greußen und die Klosterschule Roßleben. Unsere Mannschaft spielte zuerst gegen Greußen. Es fing ähnlich an wie gegen die Regelschule Östertal; keine Mannschaft ließ den Punkt hinter sich und kämpfte hart, doch schließlich setzten wir uns durch und gewannen so 2:0 gegen die Greußener Jungs. 

Danach stand das Finale an, der Moment, auf den ich und meine Freunde uns fast ein ganzes Jahr vorbereitet haben. Die Roßlebener hatten einen Vorteil, denn wir mussten direkt nach dem Spiel gegen Greußen gegen die Klosterschule antreten. Das machte sich bemerkbar. Die Klosterschüler, sowohl größer als auch stärker und älter, hatten einen Vorteil. Der erste Satz ging schnell an die Klosterschule, wovon wir uns aber nicht einschüchtern lassen haben und stark weiterkämpften. Jedoch mangelte es an der Technik, bei vielen von uns. Das Koordinationsspiel und andere Dinge haben uns leider die Niederlage gegen die Klosterschule eingefahren und uns damit leider „nur“ den zweiten Platz eingebracht. 

Trotzdem, finde ich, haben wir eine ordentliche Leistung gezeigt und uns diesen zweiten Platz regelrecht verdient. Dennoch haben wir uns gefreut, Volleyball zu spielen und hoffen, dass wir nächstes Jahr das Turnier gewinnen werden.

Euer Tom Panse (Klasse 9, Mitspieler im Turnier, Scholltimes)


November 2023 - Hochsprung mit Musik

Am Donnerstag, dem 16.11.2023 fand, wie jedes Jahr, unser Event „Hochsprung mit Musik” in der Dreifelderhalle statt, an dem die mutigsten SpringerInnen aus verschiedenen Klassenstufen unserer Schule teilnahmen und um jeden Zentimeter kämpften. 

Während in der Halle fleißig gesprungen wurde, verkauften die 11er im Flur Leckereien, wie z.B. selbstgebackenen Kuchen und Donuts.

Nach einer kurzen Erwärmung sprangen Mädchen und Jungen getrennt voneinander und gaben dabei ihr Bestes, bis zum Schluss.

  • Ergebnisse der Jungen (Klasse 5): 1. Jannis Arndt -1,10m ; 2. Franz Josef Sedlak & Lawand Harem Hama Ali – 1,05m
  • Ergebnisse der Jungen (Klasse 9): 1. Finlay Eisert – 1,43m; 2. Clemens Walter – 1,40m; 3. Raphael Seiferling – 1,25m
  • Ergebnisse der Jungen (Klasse 10): 1. Timo Ritzke – 1,55m
  • Ergebnisse der Jungen (U 17): 1. Bastian Tetzel – 1,52m
  • Ergebnisse der Jungen (U 18): 1. Tony Niclas Pilz – 1,40m
  • Ergebnisse der Mädchen (Klasse 5): 1. Marie Duft – 1,10m; 2. Lia Seewald, Ida Kräbel – 1,05m; 3. Lena Mannhardt – 1,00m
  • Ergebnisse der Mädchen (Klasse 7): 1. Celine Dörre – 1,20m; 2. Malin Dworsky – 1,15m
  • Ergebnisse der Mädchen (Klasse 9): 1. Nelly Verges – 1,20m; 2. Freya Taubert – 1,15m
  • Ergebnisse der Mädchen (Klasse 10): 1. Selmo Hesse – 1,45m
  • Ergebnisse der Mädchen (U 17): 1. Leni Abicht – 1,30m

Insgesamt fand ich das ganze Event gut organisiert und sehr schön, da man sich nicht nur gegenseitig messen, sondern auch unterstützen sowie motivieren konnte. Einige von uns erreichten durch diesen Zusammenhalt ihre persönlichen Bestleistung! 

Trotzdessen fand ich es schade, dass nur wenige an diesem Event teilnahmen. Deswegen möchte ich an dieser Stelle nochmal motivieren, sich dieser Herausforderung zu stellen und die Chance zu nutzen, um seine Ängste zu überwinden.

Wir bedanken uns bei den Sportlehrkräften für die Organisation und nicht zuletzt bei den SpringerInenn, die tolle Erfolge erzielten!

Timo Ritzke (Klasse 10, Scholltimes)


November 2023: Anne Frank - Ausstellungseröffnung und Peer Guides Ausbildung

Anne Frank – ein Mädchen schreibt Geschichte und wir werden zu Peer Guides ausgebildet!

Vom 7. November bis 8. November 2023 nahmen SchülerInnen der zehnten Klasse sowie einige ElftklässlerInnen an der Peer-Guide-Ausbildung teil, die von Vertretern des Anne- Frank- Zentrums im Schloss geleitet wurde. So lernten wir in der Gruppe, wie man ein gesellschaftswissenschaftliches Thema einer Menschenmenge auf persönlicher Basis vermittelt. 

Am Dienstag befassten wir uns ausführlich mit der Wanderausstellung zum Leben Anne Franks. Die historischen Ereignisse im Dritten Reich zusammen mit der Geschichte der Familie Frank zeichnen ein authentisches (Ab)Bild vom Schicksal des jungen Mädchens. Mithilfe von praxisnahen Methoden, wie z.B. interaktiven Aufgaben, erfuhren wir viele persönliche Details über das tragische Schicksal von Anne Frank. 

Am Mittwoch waren wir SchülerInnen an der Reihe, Annes Geschichte vorzustellen. Das, was am Vortag von den AusbilderInnen vorgetragen wurde, gab man aus Schülersicht wieder. Unsere Priorität war es, mit Gleichaltrigen über das Leben, aber auch über die Identität von Anne Frank sowie über ihre erlebte Diskriminierung kommunizieren zu können bzw. diese Kommunikation zu üben.

Der vom Anne-Frank-Zentrum initiierte Workshop hat uns SchülerInnen vieles beigebracht. Es zeigt sich, dass man innerhalb von zwei Tagen nützliche Fähigkeiten neu erlernen kann und diese dann für das Leben mitnimmt.

Wir SchülerInnen bedanken uns recht herzlich beim Anne-Frank-Zentrum für die positive Erfahrung sowie bei Herrn Woythe und Herrn Brauer, die diesen interessanten Workshop für uns ermöglicht haben.

Kinza Mahmood und Serena Habibaj (Scholltimes)


 

Anne Frank – Die Ausstellungseröffnung

Zwei produktive Projekttage liegen nun hinter uns und die Ausbildung hat sich gelohnt – die Ausstellung ist seit dem gestrigen Abend (9.11.2023) offiziell für jeden eröffnet! Die Eröffnung selbst fand innerhalb eines kleinen, auserwählten Kreises im Schloss Sondershausen, genauer im “Blauen Saal”, statt, wo neben den Jugendlichen unseres Gymnasiums auch Frau Strödter, unsere stellvertretende Schulleiterin, und die Landrätin anwesend waren. 

Nisa Polat stimmte die Menge mit einem Stück am Flügel für die Veranstaltung ein und übergab später an Béla Kling. Anschließend folgten einige Reden verschiedener Autoritäten unseres Bundeslandes, auch unserer Landrätin, aber ebenso einer Schülerin der Oberstufe – Leni Abicht. 

Stellvertretend für alle Schüler bedankt sich Scholltimes für das Engagement der jungen Menschen, die es sich zur Aufgabe machen, für Freiheit und Rechte zu kämpfen, die Werte vermitteln und dazu beitragen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt. 

Kinza Mahmood und Serena Habibaj (Scholltimes)


November 2023: Reichspogromnacht – Gedenkveranstaltung auf dem Jüdischen Friedhof

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen – am 9. November 2023 fand die (jährliche) Gedenkveranstaltung auf dem Jüdischen Friedhof in Sondershausen statt – mit der Niederlegung von Blumengebinden durch den Bürgermeister und die Landrätin sowie Schüler und Schülerinnen der Staatlichen Regelschule „Franzberg“ (die 8. Klassen bereiteten ein kleines Programm vor) und des Staatlichen Gymnasiums „Geschwister Scholl“, vertreten durch den Geschichtskurs im erhöhten Anforderungsniveau/Klasse 12.

Im Gegensatz zum Vorgehen bei anderen Ereignissen wollen wir diese Gedenkveranstaltung nicht in einem „sachlichen“ Artikel „berichten“. Selten war der Aktualitätsbezug so erdrückend wie in diesen Tagen. Wir möchten mit Eindrücken und Statements, welche während der Reflexion des Geschichtskurses zur Gedenkveranstaltung formuliert wurden, die Wichtigkeit dieser Erinnerungskultur unterstreichen – gegen Verdrängung, Vergessen und Verschweigen; gegen Diskriminierung, Intoleranz und Antisemitismus. 

Diese Eindrücke und Statements findet ihr bei Scholltimes.


Oktober 2023: Musiktheater „Romeo und Juliette“ – eine produktive Projektwoche

Eine besondere Projektwoche liegt hinter uns und ein noch größeres Projekt für unsere Schule ist nicht mehr weit weg.

Wie die Projektwoche genau verlief, berichten Mia und Cedric bei Scholltimes!


Oktober 2023: Unsere 5. Klassen auf Klassenfahrt

Klasse 5a: Unsere Klassenfahrt nach Zella-Mehlis

Die Klasse 5a fuhr vom 11.09. bis 15.09.2023 in das Schullandheim nach Zella-Mehlis. Da wir uns erst eine kurze Zeit als Klasse kannten, waren wir sehr aufgeregt. Am Montag trafen wir uns um 7:30 Uhr am Hauptbahnhof von Sondershausen und unsere Reise begann. Bereits während der Zugfahrt erlebten wir die ersten, tollen Sachen. Es hieß z.B.: Zusammenbleiben beim Umsteigen in Erfurt! In Zella-Mehlis angekommen, erkundeten wir das Schullandheim und bezogen die Zimmer und unsere Betten. Wir Mädchen schliefen in einem 11-Bett-Zimmer. Da war immer was los. Abends erzählten wir uns noch lang verschiedene Geschichten (z.B. Grusel- oder Barbiegeschichten). Das Haus ist bereits 100 Jahre alt und man konnte von dort über die Stadt sehen. Am Nachmittag erkundeten wir die Villa und das Grundstück, machten verschiedene Teamspiele und am Abend gingen wir zum Bowling. Da es erst spät zurück in die Villa ging, fühlte sich der Rückweg fast wie eine Nachtwanderung an.

Am nächsten Tag begannen wir nach dem Frühstück mit dem Programm „Lernen lernen“, welches uns die verschiedenen Lerntypen erklärte und wir erfuhren, welcher Lerntyp wir sind. Dies wurde von der Chefin des Schullandheims durchgeführt. Am Nachmittag ging es ins Meeresaquarium. Abends durften wir gemeinsam eine leckere Pizza backen und alles aufessen.

Am Mittwoch erfuhren wir im zweiten Teil des Programms, wie man konzentriert an seinen Hausaufgaben arbeitet und wie am günstigsten Lernstoff erarbeitet werden kann. Nachmittags ging es zur „Explorata“. Hier konnten wir verschiedene Stationen erforschen, z.B. konnten wir Experimente mit optischen Täuschungen durchführen.

Für Donnerstag war ein Tagesausflug nach Oberhof geplant. Hier besuchten wir die Sportstätten (Ski- und Bobbahn sowie die Biathlonanlage), das Exotarium und eine Glasbläserei. Dort konnten wir als Andenken selber Glaskugeln blasen. Im Anschluss wurde das Essen aus der Villa geliefert und wir machten ein Picknick.

Am Freitag endete leider unsere schöne Klassenfahrt und wir fuhren wieder nach Hause. Unsere Eltern holten uns mittags vom Bahnhof wieder ab.

Für alle SchülerInnen war es eine erlebnisreiche Zeit. Es gab uns die Möglichkeit, eine große Gemeinschaft zu bilden und eine starke Klasse zu werden. Wir lernten uns kennen, es entstanden Freundschaften und wir verbrachten viel Zeit miteinander. Wir waren füreinander da. Wenn jemand traurig war, so wurde er von allen getröstet (wir Mädchen gaben uns dann eine Riesenumarmung). Vielen Dank an unsere Lehrerinnen Frau Schröter und Frau Breier, die uns in dieser Woche viele, tolle Erlebnisse ermöglichten.

Tabitha (Klasse 5a) 


Klasse 5b: Natürlich - auch die 5b war in Zella-Mehlis

Am Montagmorgen des 23. Oktobers 2023 haben wir, also die 5b, uns alle am Bahnhof in Sondershausen getroffen. Gegen 9:00 Uhr  fuhren wir mit dem Zug nach Zella-Mehlis ins Schullandheim. Auch wir mussten den Lerchenberg hochlaufen. Auch wir fanden es sehr anstrengend! Als wir nun alle oben angekommen waren, gab es auch schon Mittagessen. Nachmittags hatten wir Freizeit. Am Abend nach dem Abendbrot brutzelten wir draußen am Lagerfeuer noch Stockbrot. Das war lecker, aber dann hat es angefangen zu regnen.

Am Dienstag führten wir den Lerntypen-Test mit Frau Eff durch und nachmittags besuchten wir das Meeresaquarium. 

Am nächsten Tag lernten wir, wie man am besten Hausaufgaben macht. Danach ging es für uns in die Explorata, wo man viele interessante Experimente durchführen konnte. 

An unserem letzten vollständigen Tag spielten wir noch Teamspiele und fuhren danach nach Oberhof, um uns die Sportstätten anzusehen. Das Beste daran war: Wir trafen Vanessa Voigt (Olympiasiegerin im Biathlon)! Das Zweitbeste war die Schneeballschlacht! Wir schauten zudem die Skisprungschanze an und mussten dafür ca. 340 Treppenstufen hochlaufen!

Am Freitag packten wir die letzten Sachen in unsere Koffer, aßen Frühstück und bekamen noch ein kleines Paket für den Weg. Darin befanden sich kleine Leckereien, wie z.B. ein Sandwich bzw. ein kleiner Kuchen. Dann liefen wir auch schon zum Bahnhof und hatten erst Angst, dass unser Zug zu spät kommt, dann hätten wir eine Stunde in Erfurt warten müssen, bis wir nach Sondershausen weiterfahren wären. Aber zum Glück kam der Zug rechtzeitig  und wir sind alle gut zu Hause angekommen.

Lia und Ida (Klasse 5b)


Klasse 5c: Auch die 5c war in Zella-Mehlis

Wir trafen uns alle um 7:45 Uhr am Bahnhof und waren unfassbar aufgeregt, da das unsere allererste Klassenfahrt darstellte. Nach ein paar Minuten kam unser Zug, und dann hieß es auch schon Abschied von unseren Eltern nehmen. 

Im Zug wurde erstmal viel geredet. Nach ca. 40 Minuten sind wir in Erfurt angekommen. Es hieß dann erstmal lange warten, in der Zwischenzeit haben die Mädels mit Frau Boltze viele verschiedene Lieder gesungen. Nach einer Weile kam unser zweiter Zug, leider konnten wir nicht alle zusammensitzen, da der er schon voll war.

In Zella–Mehlis angekommen begrüßte uns Frau Eff erstmal und stellte uns Herrn Hasel vor. Herr Hasel ist der Hausmeister, er hat uns die ganzen Koffer abgenommen. Frau Eff teilte uns dann mit, dass wir den Lerchenberg hochlaufen müssen. Alle dachten, dass das ein ganz normaler kleiner Berg sei, doch da haben wir uns geirrt, denn der Lerchenberg geht sehr steil hoch. 

Oben angekommen haben alle geschwitzt und wir nannten den Berg sofort in “Leichenberg” um, da man fast nicht mehr atmen kann, wenn man oben angelangt ist. In der Villa angekommen sind wir hereingegangen und sollten erstmal unsere Hausschuhe anziehen. Frau Eff hat uns dann die Regeln erklärt und uns erzählt, wer die Villa baute. Nach ungefähr 20 Minuten durften wir endlich in unsere Zimmer gehen. Dann mussten wir einteilen, wer wo schlafen möchte. Als wir das gemacht hatten, ging es an die Betten, denn wir sollten sie beziehen und unsere Koffer auspacken. Wer fertig war, sollte sich auf die alte Treppe, die fast 100 Jahre alt ist, setzen. Frau Eff hat uns erklärt, dass die Treppe eine alte Dame sei. Als alle da waren, gab es Mittagessen. Am Nachmittag bekamen wir Herausforderungen zum Thema Sport, z.B. das laufende A. Dann erhielten wir Freizeit. Nach ein paar Stunden gab es auch schon Abendbrot, manche waren traurig, weil sie Heimweh ereilte. Wir hatten 20:45 Uhr bis 21:15 Uhr Handyzeit. Danach haben wir UNO mit Frau Boltze und Herrn Thelemann gespielt und dann mussten wir auch schon ins Bett.

Am Dienstagmorgen waren alle unfassbar müde, nach dem Frühstück machten wir aber einen interessanten Lerntypentest. Am Nachmittag wanderten wir nach Oberhof und schauten uns einmal die Skifahrer an. Wir sahen, wie sie trainieren, ohne Schnee; dann waren wir in einer Arena, in der es sechs Grad kalt war und da lag einfach künstlicher Schnee. Später sind wir noch zur Sprungpiste gewandert und mussten über 200 Treppen hochlaufen. Abends gab es wieder Abendessen und wir spielten mit Herrn Thelemann und Frau Boltze MauMau. 

Am Mittwoch nach dem Frühstück zeigte uns Frau Eff, wie wir am besten Hausaufgaben machen können. Nachmittags gingen wir ins Explorata und bekamen von Frau Boltze und Herrn Thelemann Zettel. Wir sollten Fragen im Explorata herausfinden; leider hat eine Gruppe einen der Zettel verloren, also hieß es: Suchen! Keiner fand ihn, doch auf einmal sah Herr Thelemann denn Zettel. Am Abend machten wir Pizza, die sehr lecker geworden ist. Die Mädels gestalteten nach dem Essen einen Mädels-Abend und haben mit ihren Gesichtsmasken die Jungs ganz doll erschrocken. 

Am letzten Tag, Donnerstag, stellten wir nach dem Frühstück Brot/Brötchen her, eine Gruppe hat Butter selber produziert, die zweite hat Kräuterbutter selber gemacht, die dritte Schinken und geschnittene Kräuter und die vierte Gruppe knetete den Teig für das/die Brot/Brötchen. Das hat Spaß gemacht! 

Nachmittags gingen wir dann in das Meeresaquarium, dort haben wir Haie, Fische, Schildkröten, Krokodile und vieles mehr gesehen. Danach spazierten wir zu Lidl, um Snacks für das Kino zu kaufen. Anschließend sind wir erstmal zum Spielplatz gegangen. Nach einer halben Stunde besuchten wir auch schon in das Kino. Dort schauten wir einen Film über Fußball. Fast alle Mädchen dachten, der Film sei blöd, aber er war supertoll. Nach dem Film gingen wir zurück und telefonierten wie jeden Tag mit unseren Eltern. Dann sind manche duschen gegangen und waren so kaputt, dass sie gleich schliefen. Diejenigen, die nicht duschten, sind herunter zu Frau Boltze und Herrn Thelemann gegangen und machten Party! Wir spielten auch Spiele, z.B. Pantomime. Das Witzigste war: Wir haben Lehrer nachgestellt und Herr Thelemann und Frau Boltze sollten die Lehrer erraten. Dann sind wir auch ins Bett gegangen.

Am Freitag ging es wieder nach Hause; unser Zug bis Erfurt hatte sieben Minuten Verspätung, wir dachten, wir schaffen den nächsten Zug bis Hohenebra nicht. Irgendwann kam dann aber der Zug und dann mussten wir warten, bis er in Erfurt ankommt. Angekommen in Erfurt hieß es: Rennen! Wir schafften den Anschlusszug gerade noch so! Nach 40 Minuten kamen wir in Hohenebra an. Und dann sollten wir auf den Bus lange warten. Nach dieser Wartezeit sind wir endlich in Sondershausen eingetrudelt. 

Unsere Eltern freuten sich sehr, uns endlich wiederzusehen, wir aber natürlich auch.

Für alle SchülerInnen war diese Klassenfahrt ein großes Erlebnis! Es gab viele Höhen und Tiefen. Was wir aber alle gelernt haben, ist, dass man zusammenhalten muss!

Zoè und Emma (Klasse 5c)


September 2023: Jugend trainiert für Olympia - Kreisfinale Fußball

Nach dem Sieg in der Vorrunde stand am vergangenen Donnerstag auf dem Gölnder das Kreisfinale der WK II Jungen im Fußball an. 

Unsere WK II besiegte im einzigen Spiel des Tages das Gymnasium Bad Frankenhausen (den Vorrundensieger aus dem Bereich Artern) mit 6:0 und qualifizierte sich somit erfolgreich für das Schulamtsfinale Nordthüringen, welches im Mai 2024 stattfindet.

 

Den Bericht von Diego (Klasse ) zur Vorrunde findet ihr hier: Vorrunde WK II Fußball !


September 2023: Netzwerktreffen „Demokratie & Schule“

Am 29. September 2023 war unser Geschwister-Scholl Gymnasium als eine von zwölf Schulen Teil des “Netzwerktreffens Demokratie” in der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt.

Leni Abicht und Tony Pilz (Klasse 11) haben sich dort mit SchülerInnen von anderen Bildungseinrichtungen aus Thüringen über Themen wie Demokratie, Mitbestimmung und Freiheit ausgetauscht und unsere Projekte zu dieser Thematik an unserem Gymnasium vorgestellt. 

Die dortigen Impulse sollen helfen neue Ideen und Aktionen in den Thüringer Schulen zu verwirklichen.

 

Mehr unter: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport


September 2023: Deva Manisch zu Gast

"Im Glashaus – gefangen zwischen zwei Welten”

“Wer bin ich? Ich bin Deva Manick, jemand, der sich nicht von Gewalt und tiefen Verletzungen brechen lassen hat.” Mit diesem Zitat beendet der Autor und Reporter seinen Vortrag, den er am 28.09.2023 in unserer Aula in der 7./ 8. Stunde hielt. Deva Manick, ein Mann, der mehr erlebt hat und durchstehen musste als die meisten in seinem Alter – er ist eine starke Persönlichkeit, die eigenständig alles um sich herum aufgebaut hat, egal ob Karriere, Charakter oder der Ausgleich zwischen den Welten, zwischen denen er aufwuchs. 

Während der Flüchtlingskrise 2015 konnte er als Betreuer und später Leiter einer Notunterkunft einigen Migranten große Hilfe leisten. Später war der Autor lange Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv, um seine Forschungen und Beobachtungen, die er persönlich gemacht hat, in seinem Buch “Das Glashaus- gefangen zwischen zwei Welten” zu belegen.

Innerhalb seines Vortrages gab er uns nicht nur tiefe Einblicke in sein Leben, seine Vergangenheit und Schicksalsschläge, die er erleiden musste, sondern brachte uns damit auch die Welt der inneren Stimme und das wahre Ich etwas näher. Das Verstehen seiner eigenen Gefühle und der seiner Mitmenschen liegt ihm auf Grund seiner Kindheitserfahrungen besonders am Herzen, da er Erlebnisse wie häusliche Gewalt, die Scheidung seiner Eltern oder auch falsche Freunde in einem jungen Alter erlebte. Wendepunkte, die das Leben für uns alle bereithält, beleuchtete er mit Hilfe von Anekdoten aus seiner Jugend sehr anschaulich und verständlich, unter anderem auch durch Passagen aus seinem Buch, Video- und Bildmaterial oder passender Musik.

Eine tiefgründige Fragerunde am Ende seines Vortrags unterstrich die Notwendigkeit, auf seine innere Stimme zu hören und mit Mitmenschen Probleme zu kommunizieren. Die Problemthemen der aktuellen Gesellschaft konnte er aus diesem Grund erläutern und Jugendliche beraten.

 

Kinza Mahmood (Scholltimes)


September 2023: Gemeinsamer Wandertag am Scholl-Gymnasium

Schon lange Zeit hatten wir an unserem Gymnasium keinen so schönen Tag mehr zusammen mit SchülerInnen und Lehrkräften wie am 22.09.2023 zu unserem alljährlichen Wandertag. Welche Abenteuer und neue Erkenntnisse unsere Jugendlichen aus den gemeinsamen Ausflügen mitgenommen haben, erfahrt ihr im folgenden Artikel auf Scholltimes!


September 2023: Sportfest

Das Sportfest stand wieder vor der Tür und so hieß es für uns alle am 21.09.2023 – ab in unsere Sportkleidung und hoch auf den Göldner! So erging es allen aus den Klassen 5 bis 10 unseres Gymnasiums.

Die Jüngeren (Klasse 5-7) begannen, wie jedes Jahr, ein bisschen früher als die Älteren, welche damit etwas ausschlafen und vorher Kraft tanken konnten. In diesem Schuljahr gab es erneut drei Disziplinen zu meistern: Sprint, Weitsprung, Weitwurf/ Kugelstoßen. Ohne große Probleme, mit viel Motivation und vor allem Eifer, stürzten sich unsere Jugendlichen in diese Wettkämpfe und erzielten ihr bestes Ergebnis. Nach dem Ende dieser drei Disziplinen stand das Finale an: Der große Staffellauf in und mit allen Klassenstufen. Alle bemühten sich und motivierten ihre Teams tatkräftig. Die jeweiligen Gewinner waren am Ende die 5a, 6a, 7b, 8a, 9b und 10b.

Ein großes Lob geht selbstverständlich auch an die 11er und 12er, die trotz Unterricht für kleine Leckereien wie Kuchen, Waffeln, Pizzaschnecken und Kaffee sorgten! Ein weiteres Dankschön geht auch diesmal wieder an Frau Ehrenberg für die Unterstützung, dieses Mal musste sie wirklich auch einspringen und die 8b an den Stationen begleiten.

Somit war der Tag mal wieder ein voller Erfolg für unsere Schule und vor allem für die Schüler und Schülerinnen! Wir bedanken uns an alle, die mitgeholfen haben und freuen uns schon auf nächstes Jahr! Bleibt dabei und macht weiter so!

Euer Finn (Scholltimes)!

Weitere Eindrücke und Bilder findet ihr hier: Scholltimes-Sportfest!


September 2023: Die 5a auf Klassenfahrt

Die Klasse 5a fuhr vom 11.09. bis 15.09.2023 in das Schullandheim nach Zella-Mehlis. Da wir uns erst eine kurze Zeit als Klasse kannten, waren wir sehr aufgeregt. Am Montag trafen wir uns um 7:30 Uhr am Hauptbahnhof von Sondershausen und unsere Reise begann. Bereits während der Zugfahrt erlebten wir die ersten, tollen Sachen. Es hieß z.B.: Zusammenbleiben beim Umsteigen in Erfurt!

In Zella-Mehlis angekommen, erkundeten wir das Schullandheim und bezogen die Zimmer und unsere Betten. Wir Mädchen schliefen in einem 11-Bett-Zimmer. Da war immer was los. Abends erzählten wir uns noch lang verschiedene Geschichten (z.B. Grusel- oder Barbiegeschichten). Das Haus ist bereits 100 Jahre alt und man konnte von dort über die Stadt sehen. Am Nachmittag erkundeten wir die Villa und das Grundstück, machten verschiedene Teamspiele und am Abend gingen wir zum Bowling. Da es erst spät zurück in die Villa ging, fühlte sich der Rückweg fast wie eine Nachtwanderung an.

Am nächsten Tag begannen wir nach dem Frühstück mit dem Programm „Lernen lernen“, welches uns die verschiedenen Lerntypen erklärte und wir erfuhren, welcher Lerntyp wir sind. Dies wurde von der Chefin des Schullandheims durchgeführt. Am Nachmittag ging es ins Meeresaquarium. Abends durften wir gemeinsam eine leckere Pizza backen und alles aufessen.

Am Mittwoch erfuhren wir im zweiten Teil des Programms, wie man konzentriert an seinen Hausaufgaben arbeitet und wie am günstigsten Lernstoff erarbeitet werden kann. Nachmittags ging es zur „Explorata“. Hier konnten wir verschiedene Stationen erforschen, z.B. konnten wir Experimente mit optischen Täuschungen durchführen.

Für Donnerstag war ein Tagesausflug nach Oberhof geplant. Hier besuchten wir die Sportstätten (Ski- und Bobbahn sowie die Biathlonanlage), das Exotarium und eine Glasbläserei. Dort konnten wir als Andenken selber Glaskugeln blasen. Im Anschluss wurde das Essen aus der Villa geliefert und wir machten ein Picknick.

Am Freitag endete leider unsere schöne Klassenfahrt und wir fuhren wieder nach Hause. Unsere Eltern holten uns mittags vom Bahnhof wieder ab.

Für alle SchülerInnen war es eine erlebnisreiche Zeit. Es gab uns die Möglichkeit, eine große Gemeinschaft zu bilden und eine starke Klasse zu werden. Wir lernten uns kennen, es entstanden Freundschaften und wir verbrachten viel Zeit miteinander. Wir waren füreinander da. Wenn jemand traurig war, so wurde er von allen getröstet (wir Mädchen gaben uns dann eine Riesenumarmung). Vielen Dank an unsere Lehrerinnen Frau Schröter und Frau Breier, die uns in dieser Woche viele, tolle Erlebnisse ermöglichten.

Tabitha Schwarzer (Klasse 5a) 


September 2023: Sieger im Geschichtswettbewerb

Im letzten Schuljahr nahmen unsere jetzigen 11er im Gewi-Unterricht mit Herrn Brauer an einem Geschichtswettbewerb mit dem Thema „Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte“ teil. Sie bildeten Gruppen. In einer davon arbeiteten Leni Abicht, Noelle Weida, Novalie Berninger, Emil Schrödter und Tony Pilz. Sie spezialisierten sich auf das Thema: „Wohnen auf dem Dorf in der DDR am Beispiel unserer Familien“.

Mehr erfahrt ihr nun im Interview mit Leni Abicht, geführt von Mia Abicht:

„Wie kamt ihr auf das Thema?“
„Das Thema war naheliegend, da wir alle auf dem Dorf bzw. zumindest in der ländlichen Gegend der damaligen DDR aufgewachsen sind. Unsere Eltern/Großeltern haben in ihr gelebt und daher hatten wir ein generelles Interesse daran. Wir hatten dann Zeitzeugen und wussten ja auch schon einiges.“

„Wieso habt ihr an dem Projekt teil genommen?“
„Das Projekt war Teil des Gewi-Unterrichts und Herr Brauer hat uns darauf aufmerksam gemacht.“

„Was passierte, nachdem ihr mit dem Projekt fertig wart?“

„Erstmal nichts, aber dann, Anfang Juni, wurde uns mitgeteilt, dass wir unter den Besten fünf von Thüringen sind, bekamen als Preis 500€ und wurden nach Erfurt zu Bodo Ramelow eingeladen, um ausgezeichnet zu werden.“

„Was habt ihr am Dienstag in Erfurt gemacht?“
„Wir sind in der 4. Stunde mit dem Zug nach Erfurt gefahren. 14 Uhr ging die Veranstaltung los. Zuerst wurden Förderpreise verliehen und danach die Landessieger (wir und 4 weitere Gruppen) ausgezeichnet. Man wurde immer einzeln aufgerufen, dass Thema wurde kurz vorgestellt und dann ist man als Gruppe mit seinem Tutor (Herrn Brauer) nach vorn gegangen. Dort wurde jedem eine Urkunde von Bodo Ramelow überreicht. Am Ende gab´s dann noch Essen, Trinken usw.“

„Als nächstes werden die fünfzig Besten von Deutschland bestimmt und dann werden wir sehen, ob wir dabei sind.“

Die Redaktion bedankt sich für das Interview und gratuliert den Gewinnern sowie Herrn Brauer! Tolle Leistung! Hier, unter diesem Link, könnt ihr euch das Ergebnis des Projektes ansehen! 

Eure Mia (Scholltimes)


September 2023: Theaterbesuch der Künstlergruppe Kokott & Georgi

Am Mittwoch, 13.09.2023, gastierte wieder einmal das Musikerduo in unserer Aula. Zunächst wurden für die Klassenstufen 5 und 6 Fabeln präsentiert. Die Kinder bekamen Gelegenheit, das Programm mitzugestalten, konnten Ideen und Lösungsansätze für die Interpretation einbringen.

Für die 7. und 8. Klassen ging es anschließend um Balladen. Auch hier zeigten die Künstler, wie man bekannte und auch neue Texte musikalisch umsetzen und neu interpretieren kann. Alles in allem eine willkommene Abwechslung zum Deutschunterricht und auf jeden Fall eine Bereicherung.


Die etwas andere Deutschstunde zu den Balladen – Kokott und Georgi waren in den 7. und 8. Klassen

Am Mittwoch, dem 13.09.2023, spielten uns, den 7. und 8. Klassen, ,,Kokott und Georgi“, Balladen vor.

Das Duo begrüßte uns herzlich – Kokott als Sänger sowie Gitarrist und Georgi spielte währenddessen Blasinstrumente und seine Zauberflöte. Dann fingen sie an, Balladen, wie zum Beispiel „Der Handschuh“ und „Der Zauberlehrling“ vorzustellen. Auch ein Bänkelsang und Auszüge wie “Der Osterpaziergang” aus dem “Faust” von Goethe waren dabei. Die Künstler bezogen uns oft mit ein, wir durften mitsingen, einzelne Wörter mitsprechen und vieles mehr. 

Wusstet ihr schon, dass 1797 das „Balladen-Jahr“ ist? Wir wussten es nicht, aber „Kokott und Georgi“ erzählten es uns. Die beiden brachten uns viel Wissenswertes über Balladen und wie man sie vorstellen und lernen kann näher.

Trotz des Zwischenfalls am Ende, als das Bühnenbild auf die beiden fiel, war es eine sehr schöne und anschauliche Vorstellung!

Ein Riesen Dank geht an Herrn Kokott und Herrn Georgi! 

Eure Mia, Klasse 8 (Scholltimes)


September 2023: Exkursion Biologie

Am Dienstag, dem 5. September 2023, fand sich der Bio-eA-Kurs der 12/1 und 12/2 unter der Leitung von Frau Hoffmann zusammen, um eine Exkursion zur Kiesgrube, die sich im Park befindet, von der 5. bis zur 7. Stunde zu unternehmen. 

Schon bereits vor dem offiziellen Exkursionsstart suchten Schüler und Schülerinnen am Wegrand des Treffpunktes fleißig nach Tieren und Pflanzen, die sie für ihr Protokoll notierten und fotografierten. Die Witterungsbedingungen wurden jedoch als Erstes vollständig festgehalten, bevor die Gruppe begann, sich zu ihrer ersten Mess- und Entnahmestelle zu begeben. Über einen zugewachsenen Weg erreichten sie eine kleine Uferlichtung der Kiesgrube und starteten ihre Untersuchungsarbeit. 

Die Schülerinnen teilten sich dabei die Arbeit auf, um möglichst schnell zu den Ergebnissen zu gelangen. Auf seinen Nitrat-, Nitrit- und Ammoniumgehalt wurde das Wasser getestet. Leider konnte der Nitratgehalt aufgrund der niedrigen Werte nicht festgehalten werden, die Ammonium- und Nitritermittlung war jedoch glücklicherweise erfolgreich. Zeitgleich beschäftigten sich die anderen Schüler mit dem Geruch, der Trübheit, der Temperatur, dem Schlamm und der Wasserqualität, die sich als gut erwies. 

Nachdem alle nötigen Informationen gesammelt wurden waren, setzte die Gruppe ihre Reise fort und fand nach einem anfänglichen Umweg zum Fußgängerweg zurück. Die „Jagd“ nach Lebewesen der Umgebung wurde fortgeführt und den Schülern gelang es sogar, ein grünes Heupferd in einem Glas zu fangen, welches selbstverständlich im Nachhinein befreit wurde, bis sie schließlich ihr zweites Ziel erreichten. Aufgrund der schwierigeren Erreichbarkeit des Wassers wurde dort nicht viel unternommen und der Bio-Kurs schreitete zu der nächsten Mess- und Entnahmestelle voran, bei der alle Untersuchungen erneut durchgeführt wurden.
Auffällige Unterschiede waren nicht festzustellen, außer der Fund von Kleinstlebewesen in der Schlammprobe. Die Gruppe umrundete den Rest der Kiesgrube und nutzte die letzte Chance, die Flora und Fauna der Umgebung mit „Google Lens“ zu identifizieren. Daraufhin begab sich die Gruppe zur Anfangsstelle. 

Erschöpft von dem warmen Wetter beendeten sie die aufschlussreiche Exkursion und verabschiedeten sich voneinander.

Josephine Mallik (Scholltimes)


August 2023: Siegerehrung Stadtradeln 2023

Vom 20.05. bis zum 09.06.2023 fand das diesjährige Stadtradeln statt. Dafür gab es nun endlich am 30.08.2023 die Siegerehrung auf dem Possen. 

Von 16 Uhr bis 18Uhr fand dort die Veranstaltung statt, bei der wir für fleißiges Radeln auch etwas zu essen und trinken bekamen. 

Insgesamt schafften wir, das Geschwister-Scholl-Gymnasium” es, 11526 km zu fahren und somit 1867 kg CO2 zu vermeiden!

Somit haben wir uns auf den zweiten Platz der Schulen im Landkreis geradelt! 

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr und auf die kommende Stadtradeln-Saison. 

 

Euer Finn (Scholltimes)


August 2023: Sprachreise der 10er nach London

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, fuhren die Klassen 10a, in Begleitung von Herrn Gast und Frau Kühn-Lumm, und die 10b, mit Frau Görg und den Eltern Frau Schenke und Herr Hovanec, am letzten Samstag der Sommerferien nach London zu ihrer Sprachreise.

In London angekommen checkten wir im Hotel, welches recht gut war, ein und machten uns per „Tube” gleich auf in die „City”. Dort sahen wir die berühmten Londoner Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das London Eye, den Big Ben, den Palace of Westminster und vieles mehr.

Der Dienstag begann mit dem Besuch der St. Paul‘s Cathedral, wo die 10a zunächst das Gelände in kleinen Gruppen erkundete und die 10b währenddessen die Millennium Bridge, das Tate Modern und das Globe Theatre sah. Nach gewisser Zeit bot sich uns allen der beindruckende Anblick des Inneren der Kirche, wo wir sogar bis auf die Kuppel hinaufsteigen konnten. Ein großartiger Blick über London war die Belohnung für die über 500 Stufen. Anschließend ging es für die 10a nach Chinatown. Dort besorgten wir uns alle etwas zum Mittagessen, bevor es für uns weiter über den Leicester Square zum Trafalgar Square und dort in die National Gallery ging. In dieser durften wir dann faszinierende Gemälde von berühmten Künstlern wie Rembrandt, Monet oder Da Vinci sehen.

Am Mittwochmorgen hieß es für uns alle, 10a und 10b, gemeinsam: „Auf zum Windsor Castle!” Wir fuhren mit dem Bus in den Vorort von London, wo wir dann erfuhren, dass das Castle geschlossen hatte. Stattdessen zogen wir dann alle in kleineren Gruppen auf eigene Faust los, um den Ort Windsor zu erkunden. Es gab nämlich noch vieles anderes Sehenswertes dort, wie den Long Walk oder das Eton College. Gegen Nachmittag ging es zurück nach London oder genauer zum Hyde Park, dort erhielten wir Freizeit für den restlichen Tag. Einige von uns sahen dabei z.B. die Oxford Street, die Kings Cross Station mit dem Gleis 9 ¾, das St. Pancras Renaissance Hotel, Waterloo und vieles mehr.

Donnerstag war leider schon der Tag unserer Abreise, weshalb sogar der Himmel weinte. Aber es wurde nochmal königlich für alle, denn wir besuchten den Buckingham Palace. Dort bekamen wir Audio Guides und erkundeten einzeln den riesigen Palast der Königsfamilie. Die Räume waren prunkvoll und bis auf das kleinste Detail geschmückt, sodass man richtig Angst hatte, etwas kaputt zu machen, aber gleichzeitig fühlte man sich selbst auch wie der King oder die Queen. Der Buckingham Palace ist aber auch ein imposantes Gebäude.

Nach der gut einstündigen Tour liefen wir durch den Buckingham Palace Garden zurück und fuhren ein letztes Mal mit unserer heiß geliebten U-Bahn zum Hotel. Dort warteten wir wortwörtlich auf gepackten Taschen auf den Bus. 15:00 Uhr Ortszeit traten wir den von Staus geprägten Weg nach Dover an, von wo wir es gerade noch rechtzeitig auf die Fähre schafften.

Schlussendlich erreichten wir wohlbehalten das Festland und fuhren ohne weitere Zwischenfälle zurück nach Sondershausen. 8:00 Uhr deutscher Zeit kamen wir am Freitag am heimatlichen Busbahnhof an und wurden dort von unseren Familien empfangen. Wir verabschiedeten uns alle und machten uns auf den Heimweg.

Wir denken, es war für uns alle eine unglaubliche Reise mit vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und wunderbaren Erinnerungen. Unser Dank geht natürlich an die Lehrer und auch an alle Eltern, dass sie uns diese unvergessliche Zeit ermöglicht haben.

Timo Ritzke (Klasse 10a) und Cedric Penndorf (Klasse 10b)


August 2023: Wechsel in der Chefetage

So wie es für das diesjährige Schuljahr Veränderungen gibt, wird sich auch für scholltimes etwas in Zukunft ändern. Denn nachdem wir den allerersten Chefredakteur, Ron Schlegel, verabschiedet haben, treten nun Serena Habibaj und Kinza Mahmood in seine Fußstapfen. 

Weitere Informationen findet ihr hier, bei „Wir über uns“!

Im Doppelpack versuchen wir euch, natürlich mit unserem neugebildeten Team, auch dieses Schuljahr stets über den Schulalltag zu informieren, wozu selbstverständlich besondere Events, wie z.B. der Schollball oder sportliche Erfolge, zählen. Trotz allem benötigen wir eurer Feedback und eure Unterstützung, um das Projekt “Digitale Schülerzeitung” weiterhin so aktiv zu halten.

Bis dahin heißt es: jeden Donnerstag ab 

8:00 Uhr Scholltimes besuchen!

Kinza Mahmood (Scholltimes)


August 2023: Willkommen zurück!

So schnell, wie das vergangene Schuljahr verlief, mussten auch unsere geliebten Sommerferien ein Ende finden. 

Nichtsdestotrotz empfangen wir das neue Schuljahr 2023/24 mit freudiger Erwartung – bereitet euch auf neues Wissen in allen Fächern, mindestens 400 Hofpausen und jede Menge schulische Veranstaltungen vor.

Wir freuen uns, eure Gesichter wieder im Schulhaus zu sehen!


Wir wünschen allen SchülerInnen ein erfolgreiches Schuljahr sowie den Zwölfern eine produktive Abiturvorbereitung!

 


Juni 2023: Projektwoche am Geschwister-Scholl Gymnasium

4 Tage waren unsere SchülerInnen in verschiedenen Projekten aktiv. 

Bei Scholltimes findet ihr den Projekt-Beitrag, in dem die Ergebnisse aus dem Projekt „Scholltimes“ präsentiert werden. Es folgen darin kurze Berichte aus allen Aktivitäten der Projektwoche.

Link: https://scholltimes.de/neuigkeiten/erlebnisreiche-tage-fuer-unsere-schollaner/


Juni 2023: Abschlussfahrt Klasse 11

Selbst die schönsten Dinge finden ein Ende, so auch die Abschlussfahrt der 11. Klasse unserer Schule.
Mitten in das Herz Tschechiens, in die Hauptstadt Prag, verschlug es unsere angehenden Abiturienten gemeinsam mit den Lehrern Herr Zenker, Herr Wacker und Frau Klötzke für fünf Tage, welche von einem lehrreichen Kultur- als auch erfrischendem Sportprogramm geprägt waren. Aufgrund der langen, anstrengenden Busreise war für die SchülerInnen am ersten Nachmittag eine selbstständige Erkundungsreise durch die Innenstadt angesagt, sodass alle für den zweiten Programmtag vorbereitet waren. An diesem stand für unsere 11er eine Altstadtführung auf dem Tagesplan, worauf die Besichtigung der Prager Burg folgte.

Hinsichtlich des Kultur- und Geschichtsprogramms stellte die am dritten Tag folgende Führung durch das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt ein historisch erinnerungswertes Ereignis dar. Direkt im Anschluss dazu wurde unserer 11. Klasse eine selbstständige Besichtigung des naheliegenden Ghetto-Museums geboten. Nach vielen neuen kulturellen Eindrücken hieß es am vierten Tag für die SchülerInnen: sportlich Entlasten und Verausgaben, sodass die geplante Kanu- Tour auf der Moldau dieses den 11ern im vollen Ausmaße ermöglichte. Zum Ausklingen des letzten Abends konnte jeder noch einmal seine Mini-Golf-Fähigkeiten beim Schwarzlicht-Mini-Golf unter Beweis stellen.

Obwohl in diesen wenigen Tagen anscheinend viel erlebt wurde, schien die Zeit für unsere älteste Klassenstufe dennoch viel zu kurz, sodass melancholisch von der letzten Klassenfahrt Abschied genommen werden musste.


Juni 2023: Sommerkonzert - "Kleiner Chor"

Am Dienstag, dem 27.06.2023 fand das Sommerkonzert des „Kleinen Chores“ in der Aula vom Haus I statt. Viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde waren da, um sich unser Konzert anzuhören.

Sommerliche Lieder, Gedichte und Solisten waren Teil unseres Sommerkonzertes. Marit Linse und Mia Abicht führten durch das Programm.


Juni 2023: Zeugnisübergabe und Abschlussball unserer Abiturienten

Am vergangenen Freitag hieß es zum letzten Mal: Abschied nehmen. In einer feierlichen Zeremonie und durch den anschließenden Abiball wurden wir nun endgültig “Ehemaligen” aus unserem Gymnasium ins Leben entlassen …

 


Juni 2023: Prädikat B beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Erfolgreiche Zusammenarbeit und kreatives Engagement: Das Team „The Beauties and Theo“ beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Das Team „The Beauties and Theo“ , bestehend aus  Theo Wille, Hanna Esche, Zainab Riaz Nasir, Helena Kühn, Adriana Schneider und  Henriette Atzrodt, haben am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Jeder einzelne von uns hatte die Möglichkeit, sein Talent sowohl in Englisch als auch das Wissen über Sondershausen zu präsentieren. 

Unser Ziel war es, einen Kurzfilm über besondere Dinge in Sondershausen festzuhalten.

Wir haben uns jede Woche an einem bestimmten Tag getroffen und arbeiteten daran, verschiedene historische Gebäude, Schlösser, Straßen und Regionen in den Fokus zu stellen und  unser kreatives Potenzial und Bewusstsein zu fördern. 

Für unsere Leistung wurde uns ein Prädikat B mit einer Urkunde verliehen und wir erhielten ein kleines Buch als Belohnung und Geschenk.

Ein besonderer Dank geht an Frau Walter, die uns dabei geholfen hat, eine solch herausragende Leistung zu erbringen.

Eure Adriana (Scholltimes)


Juni 2023: Scholltimes - Verabschiedung

Verabschiedung unseres Chefredakteurs – Rons "letzte Worte"

Als Frau Herper an unsere Schule kam und die AG “Schülerzeitung” mit unserer (zunächst nur kleinen) Gruppe ins Leben rief, hatte ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass wir so schnell wachsen würden. Damit meine ich nicht nur unsere Redaktion, die zum Ende meiner “Amtszeit” stolze 16 Mitglieder und einige freie Unterstützende zählt, sondern auch unsere Fähigkeiten, unsere Arbeiten, die Artikel, die im Laufe der letzten beiden Jahre zusammen mit der Website und unserer Zusammenarbeit massiv an Qualität gewonnen haben. Und wofür ich mir wohl nur den kleinsten Teil des Ruhms zuschreiben darf:

Ich möchte mich in erster Linie bedanken. Bei Niclas, ehemaligem 12er und Freund, der mit dem Aufbau der Website das Fundament für alles legte, was unsere Schülerzeitung heute ist. Bei Frau Herper, die das Projekt und mich von Anfang an tatkräftig unterstützt und nie aufgehört hat, uns beiseite zu stehen, auch, obwohl sie sich eigentlich anfangs aus der AG zurückziehen wollte, wofür sie aber (schönerweise) zu schnell gewachsen ist. Bei der gesamten Redaktion, in der sich immer alle wohlfühlen, Ideen und Meinungen frei äußern und ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten und können. Und nicht zuletzt bei Serena und allen voran Kinza, auf die ich mich immer verlassen konnte, als Stellvertreterin und Freundin, ging es um Scholltimes, die Schule selbst oder auch Privates.

Leider konnte ich nicht mehr alle geplanten Projekte umsetzen und mitgestalten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass die Redaktion unter ihren neuen Chefredakteurinnen weiter engagiert an allen großen und kleinen Plänen arbeiten und Scholltimrd weiterentwickeln wird. Ich wünsche mir, dass Scholltimes wächst – und mit ihr ihre Redaktion und die Schule.

Ich bin dankbar für die anhaltende Unterstützung von Redaktion und Lehrkräften innerhalb der letzten beiden Jahre beim Aufbau des Dauerprojektes “Schülerzeitung” und blicke mit Stolz auf unsere vergangene Arbeit zurück, die ich vermissen werde und die mir die nötigen Fähigkeiten für meine Zukunft an die Hand gab: Ich werde ab Oktober, wer hätte es gedacht, Journalismus studieren – und hoffentlich bald als Fernsehmoderator eure neue Lieblingssendung moderieren!

Ron Schlegel (Scholltimes)

Juni 2023: Kreisjugendspiele im Volleyball

Am Dienstag, dem 20. Juni 2023, fand ein kleines, aber auch sehr spannendes Volleyball-Turnier (Kreisjugendspiele) in in unserer Drei-Felder-Halle statt. Angetreten waren unsere Jungs (C-Jugend) aus den achten Klassen sowie die Mädchen aus der neunten und zehnten Klasse (B-Jugend).

Die Jungs traten gegen die Mannschaft der Johan-Karl-Wezel-Schule an, welche sie auch mit einem eng umkämpften 2:0 besiegten.  Die Mädchen traten gegen die gestellte Mannschaft von MTV Greußen an, gegen welche sie leider mit einem 2:1 verloren. 

Trotzdem freuten wir uns, ein bisschen Volleyball spielen zu können und blicken auch schon dem nächsten Turnier gespannt entgegen. 

Finn (Scholltimes)


Eine Woche zuvor belegten unsere jüngsten Mädels (D-Jugend) bei den Kreisjugendspielen einen guten zweiten Platz. Unsere Jungenmannschaften im Bereich der D- und B-Jugend hatten leider keine Kreisjugendspiele, da sich keine weiteren Mannschaften aus dem Kreis dem Wettkampf stellten.


Die Fachsport bedankt sich bei allen VolleyballerInnen für ihren sportlichen Einsatz sowie Timo, Finn, Theo und AJ für die Hilfe im Schiedsgericht! Vielen Dank auch für die Unterstützung unserer Mannschaften durch die zuschauenden SchülerInnen.


Juni 2023: Landesfinale der Leichtathletik in Ohrdruf

Mit Willenskraft und Teamgeist zu neuen Herausforderungen

Nach einen sensationellen Sieg am 06.06.2023 beim Schulamtsfinale auf dem Göldner gelang es uns Jungs der Altersklasse WK III ins Landesfinale einzuziehen. Das Landesfinale fand am 15.06.2023 in Ohrdruf statt und wir mussten gegen die besten Schulen und Sportschulen Thüringens antreten.

Um acht Uhr hieß es Abfahrt, mit einem gestellten Bus der BSV Eintracht Sondershausen, mit voller Motivation, aber auch Aufregung dieses Abendteuer zu bestreiten und das beste Ergebnis zu erzielen. Als wir das Sportgelände erreichten, war die Anspannung bei jeden von uns zu spüren auch unseren mitgereisten Sportlehrkräften, Herrn Brauer und Frau Fuhrmann, welche die gesamte Zeit eine große Unterstützung für uns waren, konnte man die Nervosität ansehen. 

Das Wetter war ideal, nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt, ca. 200 Mädels und Jungs verschiedener Altersklassen nahmen an diesen riesigen Leichtathletikevent in Ohrdruf teil.  Verschiedene Disziplinen wurden an diesem Tag von uns Sportlern abverlangt. Wir traten mit unserer Schule im Staffellauf, Ballwurf, Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung, 75-Meter-Sprint und 800-Meter-Lauf an. 

Meine Kategorien waren der Staffellauf, der 75-Meter-Sprint und der 800-Meter-Lauf. 

Die erste Disziplin, die wir gemeinsam absolvieren mussten, war der Staffellauf: Hier kam es auf Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Konzentration an. Unser Team bestand aus Tim, Tom, Nils und mir. Ich übernahm als dritter Läufer den Staffelstab und wir konnten durch einen klasse Endspurt von Nils einen 4. Platz erreichen und in der Gesamtwertung, die aus 3 Läufen bestand, insgesamt den 4. Platz sichern.

Die zweite Disziplin war der 75-Meter-Sprint, hier traf ich auf Läufer mit erstklassiger Ausrüstung, normale Laufschuhe hatten da keine Chance, die Profis traten alle mit Spikes an, der Unterschied zwischen den Jungen von der Sportschule und uns Jungs aus normalen Schulen war hier am deutlichsten zu spüren und somit landeten wir nur auf den hinteren Plätzen.

Meine dritte und liebste Disziplin stand als Letztes auf dem Programm, der 800-Meter-Lauf. Ich fühlte mich gut und ich spürte: Hier wirst du eine gute Platzierung erreichen. Am Start war ein großes Gedränge, ca. 30 Läufer wollten eine gute Anfangsphase erreichen. Die erste von zwei Runden konnte ich ruhig und relativ entspannt im Mittelfeld angehen, dann ging es in die zweite und entscheidende Runde. Hier aktivierte ich noch einmal alle Kräfte und Reserven, die in mir steckten und so konnte ich mich bis auf den 5.Platz vorkämpfen: Ich erreichte überglücklich, aber auch stolz, die Ziellinie und konnte mich damit „Fünftbester“ aus Thüringen nennen.

Dies waren unsere ersten Erfahrungen mit dem Landesfinale der Leichtathletik. Unser sportlicher Erfolg im Gesamtergebnis war zwar nicht der beste, aber in manch´ Einzeldisziplinen mussten wir uns nicht gegenüber den Sportschulen verstecken. Unser Ziel für das nächstes Jahr: Wir kommen stärker zurück und greifen erneut an!

Diego Werner (Scholltimes, inklusive weiterer Bilder)

 


Juni 2023: Update "Grünes Klassenzimmer"

Bestimmt habt ihr bereits mitbekommen, dass sich seit letztem Jahr einiges hinter unserer Schule verändert: Der alte Schulteich war lange Zeit abgesperrt und tabu. Zu lange, fanden im letzten Jahr die Schulleitung, Frau Wiegandt und ihr NaWi-Kurs, und so begann die Geschichte eines Glow-Ups…

Dafür hatten sich die Jugendlichen unter den Fittichen unserer engagierten Biologielehrerin große Ziele gesteckt. Sie wollten nicht nur den Teich von einem Ort der Verwahrlosung wieder in einen Ort des Lernens und Lebens verändern, sondern dabei auch ein gesundes und gepflegtes Ökosystem erschaffen, in dem die verschiedensten Pflanzen und Tiere eine Heimat finden. Um diese Ziele zu erreichen, hat die Gruppe im vergangenen Jahr – mit Unterstützung u.a. der Schulleitung und des Hausmeisters – bereits viel Arbeit in ihr Projekt investiert: Der Teich und seine über Jahre hinweg vernachlässigte Umgebung wurden gereinigt und neu angelegt. Dabei fanden sich unter zersägten Ästen, Steinen und gerupftem Unkraut auch immer wieder Tiere und Eier, die die Jugendlichen retteten und sorgsam pflegten, sodass der Teich bereits seine ersten Dauerbewohner hat: Die Enten Willi und Uwe.

Natürlich fanden die Arbeiten am Teich im Rahmen des Unterrichts statt, der nicht vernachlässigt wurde: Neben dem Anlegen und Erneuern von Beeten, dem Pflanzen von Blumen und diversen Reinigungsarbeiten mikroskopierte der Kurs auch einige Proben aus dem Teich.

Noch eine ganze Weile werden Frau Wiegandt und ihr Kurs (in wechselnder Besetzung) am Dauerprojekt “Teich” weiterarbeiten, um ihn für die Zukunft zu einem Lernort zu gestalten. Es soll eine Art “grünes Klassenzimmer” entstehen, mit Bänken, Pflanzen und Beeren, der neben einem ästhetischen und ruhigen Pausen- und Lernort auch einen geschützten Raum für Pflanzen und Tiere bieten und unsere Schulgemeinschaft durch seine Nutzung und Pflege nachhaltig beeinflussen soll.

Wir bedanken uns im Namen von allen, die diesen Ort in naher Zukunft als solchen nutzen können, bei allen Verantwortlichen des Projekts für ihre nicht selbstverständliche Arbeit!

Ron Schlegel 


Juni 2023: Wago zu Besuch bei den 10ern

Im Rahmen der Berufsorientierung erklärte sich das Unternehmen Wago, als größter regionaler Arbeitgeber, dazu bereit, uns 10ern ihre Firma vorzustellen. Uns besuchten zwei Stellvertreter von Wago, jeweils an zwei Tagen, am 05.06.23 und am 12.06.2023 innerhalb der 7. und 8. Stunde.

Für ein volles Programm war natürlich vorgesorgt, denn nach der Begrüßung stellten zwei freundliche Mitarbeiter Wagos uns eine Vielfalt von Möglichkeiten vor, auf die wir in Zukunft zurückgreifen würden. So waren vor allem das duale Studium Schwerpunkt dieses Vortrags, da das eine sehr gute Alternative darstellt zum normalen Studium. Aus diesem Grund ist ein duales Studium auch hoch angesehen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

An Praxisaufgaben hat es auf keinen Fall gemangelt, denn alle Jugendlichen hatten die Möglichkeit, die verschiedensten Schaltkreise zu bauen und technisches Geschick auf eine Probe zu stellen. Neben Wagoklemmen, Glühlampen und Drähten lernten wir auch die Hintergründe der Technik kennen.

Insgesamt hat uns das Programm sehr gefallen und dem ein oder anderen seine Zukunft vielleicht ein Stückchen näher gebracht. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei Wago!

Kinza (Scholltimes)


Juni 2023: Das Kino bebt! Seneca

Am Donnerstag der vergangenen Woche stand für uns 10er und 11er ein besonderer Ausflug an: In das Cinema64, um den Film “Seneca” zu schauen, den Frau Jahn extra in das Kino einliefern lassen musste.

Direkt nach der 6. Stunde versammelten wir Jugendlichen uns auf dem Schulhof, um uns gemeinsam auf den Weg zum Kino zu machen. Freundlicherweise transportierte ein guter Bekannter die Ranzen und Taschen, die uns beim Laufen sonst belastet hätten. Ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder auf dem Moped: Wir alle erreichten das Kino pünktlich um 14:00 Uhr.

Die Nachos besorgt und das Popcorn eingepackt betraten wir den Kinosaal. Gespannt schauten wir uns den Film an, der tatsächlich unseren Erwartungen entsprach, denn er gab uns nicht nur geniale Weisheiten auf den Weg, sondern auch ein paar lustige Momente.

Insgesamt hat uns der Film sehr gefallen. Dieser Kinoausflug ist auf jeden Fall ein Highlight unserer Woche.

Einen besonderen Dank möchten wir jedoch Frau Jahn aussprechen, die dieses Erlebnis überhaupt ermöglicht hat!

Kinza (Scholltimes)


Juni 2023: Diesjähriger Ausflug in die Kläranlage - 7er

Wo geht unser Abwasser hin und was passiert damit eigentlich?

Am Mittwoch, dem 14.06.2023, ging es für uns, die 7er, in die Kläranlage. Um 7:45 Uhr trafen wir uns vor der Kläranlage in Sondershausen, damit Herr Reitzig pünktlich mit seiner interessanten Präsentation über die Kläranlage anfangen konnte. Vorher bekamen wir von Frau Walther ein Arbeitsblatt, welches wir währenddessen ausfüllen sollten. Das Interessanteste an der Präsentation war, was Kläranlagen alles im Abwasser finden. Herr Reitzig erklärte uns, dass es in Sondershausen schon schlimm sei, doch in manchen Städten fände man sogar Leichen im Abwasser. Krass oder?

Nun begannen wir mit unserer Erkundung des Geländes. Zuerst zeigte Herr Reitzig uns, wie das Wasser ankommt und darin sahen wir einige Gegenstände, womit man in einer Kläranlage nicht rechnet, wie zum Beispiel Tennisbälle, ganz viel Müll, Haargummis und ganz vieles mehr. Von dort aus ging es dann zur Pressen, dort wird der grobe Müll aussortiert und gepresst. Dann gingen wir zum Highlight, zu den großen Wasserbehältern, welche fünf Meter tief und ca. einen Durchmesser von zehn Meter haben. Da drüber durften wir mit Hilfe eines Stegs gehen und von oben den Prozess der Säuberung vom Schlammwasser zum sauberen Wasser anschauen, das war sehr interessant!

Wir kamen dann auch zu der Stelle an der Wipper, wo das saubere Wasser wieder hineinfließt.  Nun gingen wir wieder in den Versammlungsraum, aßen Frühstück und traten dann den Weg zur Schule an und waren zu Beginn der fünften Stunde zurück in der Schule. Nach uns gingen Frau Walter und Frau Klötzke mit der 7a wieder zurück in die Kläranlage und Herr Reitzig zeigte auch der 7a die interessante Kläranlage.

Ich fand, dass es ein sehr interessanter und schöner Ausflug war. Vielen Dank auch nochmal an den TAZ und an die Kläranlage Sondershausen.

Eure Mia (Scholltimes)


Juni 2023: Rückblick Buchmesse/ Leipzig Book Fair 2023 review

Exkursion der 11er Kurse nach Leipzig

Ein Besuch der Buchmesse und des US-Konsulats in Leipzig standen auf dem Programm der Exkursion der 11er am 27.04.2023.

30 SchülerInnen sowie die begleitenden LehrerInnen Frau Boltze, Frau Klötzke und Herr Zenker erlebten informative und vielleicht sogar unvergessliche Stunden in der sächsischen Großstadt.

Es galt im Anschluss daran, je eine englisch-sprachige REVIEW (Rezension) zu verfassen. Die folgenden zwei Schülerarbeiten sind Originalarbeiten, die im En-Kurs 11/1 so entstanden sind.


Review

When meeting the General Consul, you would not think that drinking beer or the Oktoberfest would be a topic to talk about.
But contrary to popular belief meeting the consul was just as exciting and surprising as the topics. After visiting the book fair near Leipzig we hastely drove to the inner city, and quickly made our way to the consulate. When we arrived we were surprised to find an unusually high level of security. After going through the airport-like check-up, we were granted access to a meeting room by the Consules intern. People quickly took notice of the free stuff laying around like bags, cook books or some American flags and decided to seize some of them. After a brief waiting period the Consul arrived an greeted us in the magnificent conference room, decorated with pillars and wall paintings. He introduced himself as Ken Toko and gave us a short overview of his duties and responsibilities as the Consul. Everyone was surprised by his young appearance and unmatchable energy. Intrigued we all went to asking him questions about his job, personal life, interests or political views. As time went on the Consul and us went back and forth asking each other questions and answering them. His answers were well thought out, but still rather politically neutral. Because of his open way of talking to us the conversation felt much smoother than we would have imagened. Some interesting topics we talked about were future career choices or the use of weapons in America. He told us about having to move every three years due to his career requiering him to. Needless to say talking with the Consul was always interesting and entertaining but not once boring. Before we knew it, we had been talking with him for two hours and sadly it was time for us to get back to the bus.
As we review our trip today, we gladly remember the refreshing time with the Consul and all the interesting and surprising conversations. The Consul was a great partner in conversation due to his great enthusiasm and relatability which made for some memorable moments. If we were to decide wether to recommend a trip to the Consulate in Leipzig, we would defenitely do so as it is a great experience and a way to learn about American politics for students.

Lysann Buder, Raphael Glaser, Yannik Schneider


Juni 2023: Die finalen Kilometer

Letzten Donnerstag, am 08.06.2023, gab es bei strahlendem Sonnenschein den letzten großen Auftakt, um nochmal gemeinsam Kilometer für das Stadtradeln zu sammeln – einen Tag vor dem Ende des diesjährigen Projektes. Die Gruppe, zusammengesetzt aus Schülern und Schülerinnen verschiedenster Klassenstufen und einigen Eltern, startete unter der Führung von unserem hochmotivierten Lehrpersonal – Frau Fuhrmann, Frau Wiegandt, Herrn Thelemann, Herrn Weihrauch und Herrn Brauer – um 14:30 Uhr. Erfreulicherweise engagierten sich auch noch einige unserer (bereits fertigen) Abiturienten!

Die Tour führte nach Bad Frankenhausen (kurz vor Ortseingang), wobei sich in Berka und Hachelbich noch einige anschlossen, sodass das Radel-Team auf 35 Personen anstieg.

In Göllingen gab es dann bei einer kleinen Rast kleine Leckereien von unserer lieben Frau Ehrenberg – Eis und Getränke (MEGA!). Unser Redakteur Finn war auch mit auf der Tour und sagt: „Ein großes Dankeschön geht an Frau Ehrenberg, da sie uns wieder einmal mit Verpflegung überraschte!“

Diejenigen, die vom Scholl-Gymnasium aus starteten, kamen auf insgesamt 40 Kilometer pro Kopf, laut Finn waren sie „ganz schön ausgepowert“. Gegen 16:30 Uhr endete die Fahrt – pannenlos!

Insgesamt kam das Team des Geschwister-Scholl-Gymnasiums dieses Jahr auf auf stolze 11.510 Kilometer und konnte damit 1.647,9 kg CO2 vermeiden. Innerhalb der Kommune (Kyffhäuserkreis) nahmen an diesen 21 Tagen 32 Teams, 611 aktive Radler, teil und legten insgesamt eine Strecke von 118Tausend Kilometer zurück. Wahnsinn!

Das motiviert für die nächsten Radelaktionen im nächsten Jahr – den ein oder anderen aber vielleicht auch dazu, einmal mehr das Fahrrad anstelle des Autos zu nutzen, ganzjährig?! „Wir bedanken uns bei allen, die fleißig mitgefahren sind und freuen uns schon auf die nächste Radtour!“ – das sind die rückblickenden Abschlussworte Finns und er spricht sicher für viele!

In diesem Sinne – allseits frohe (Rad)Fahrt! (Scholltimes)


Juni 2023: Erste Klassenfahrt überhaupt - Die 6b in Nordhausen

Vom 05.06. bis 07.06.2023 haben uns Frau Walter und Frau Jahn auf unserer Klassenfahrt zur Rotleimmühle nach Nordhausen begleitet. Unseren letzten Tag verbrachten wir bei Radio Enno. Dort haben wir, ein Jungen- und ein Mädchen-Team, in einer kleinen Aufnahme über unsere Klassenfahrt berichtet.

Weitere Informationen (Aufnahmen, Bilder, ...) findet ihr hier: Scholltimes.


Juni 2023: Leichtathletik - Schulamtsfinale auf dem Göldner

Am Dienstag, dem 06.06.2023, fand das Schulamtsfinale für die Schulen Nordthüringens statt. 8:45 Uhr versammelten sich alle sportbegeisterten SchülerInnen auf unserem Göldner.  Qualifiziert hatten sich für das Schulamtsfinale (durch Siege im Kreisfinale) unsere WK IV und WK II Mädchen sowie unsere Jungen der WK III.

Es gab insgesamt folgende sechs Disziplinen: Weitsprung, Weitwurf, Hochsprung, Sprint, Staffel- und Ausdauerlauf. Jeder Teilnehmer durfte maximal in drei Disziplinen starten. Ich belegte die Disziplinen Sprint, Staffel- und Ausdauerlauf. Leider sind wir in meiner Altersklasse (WK IV Mädchen) trotz guten Ergebnissen nicht weitergekommen. Mit nur wenigen Punkten Abstand belegten wir den 2. Platz, hinter den Erstplatzierten (Salza-Gymnasium). Die Mädchen der WK II belegten ebenso einen super zweiten Platz.

Die Altersklasse WK III Jungs konnte sich durch den Sieg einen Platz im Landesfinale sichern. Wir gratulieren unseren WK-III-Jungs herzlich zu diesem sportlichen Erfolg. Sie sind nun im Landesfinale, das diese Woche Donnerstag stattfinden wird. Hier werden die Jungs in Ohrdruf gegen die besten Schulen Thüringens und gegen die Sportschulen antreten – wir wünschen schonmal maximale Erfolge.

Wir hatten einen schönen unterrichtsfreien, aber sportlichen Tag und freuen uns alle auf den nächsten Wettkampf, bei dem wir hoffentlich wieder Erfolg haben werden :).
Eure Lotti (Scholltimes)!


Die Sportfachschaft bedankt sich für den tollen sportlichen Einsatz unserer SchülerInnen im Kreis- und Schulamtsfinale der Leichtathletik, aber auch für den Einsatz unserer 8. Klassen als KampfrichterInnen und unseren 12ern für die Organisation eines Verpflegungsstandes! 

 


Juni 2023: Zum Abschluss gepaddelt

Um unseren Schulabschluss gebührend zu feiern und unsere gemeinsame Zeit ausklingen zu lassen, begaben wir uns als Physik-Kurs der 12er vom vergangenen Freitag auf Samstag noch ein letztes Mal auf eine kurze Abschlusstour – und die wahrscheinlich sportlichste von allen!

Die Unstrut entlang führte uns unsere vergleichsweise kurze Paddeleinlage mit viel Armarbeit am Freitag zunächst von Burg Wendelstein bei Roßleben in etwa 4 Stunden (mit Mittagspause) nach Karsdorf. Dort wurde nach der erbrachten sportlichen Leistung, einigen Gesangseinlagen und im ein oder anderen Kanu auch nassen Ausfällen (aufgrund einiger Piraten unter uns) sofort das Nachtlager auf dem Zeltplatz aufgeschlagen, bevor wir nach dem Abendessen am Lagerfeuer zusammenkamen. Gemeinsam mit Frau Fuhrmann und Herrn Eggert, die uns auf diese Tour begleitet haben, genossen wir dort zum (bis auf Weiteres) letzten Mal einen ruhigen Abend als bald auseinandergehender Kurs.

Fit und ausgeruht (wir wissen alle, dass das eine Lüge ist) ging es am nächsten Morgen nach dem Frühstück und einigen Anweisungen Herrn Eggert weiter der Morgensonne entgegen. Auf dem folgenden anstrengendsten Abschnitt unserer Reise folgten ein üppiges Mittagessen, einige Schleusendurchfahrten und eine interessante Führung durch die historische Mühle Zeddenbach – die uns natürlich noch zusätzliches praktisches physikalisches Wissen vermittelte.

In Freyburg, dem Ziel unserer Reise, wurden die Kanus geputzt, das Gepäck verstaut – und der letzte schulische Ausflug unserer Leben beendet.

Auch wenn leider nicht alle 12er dabei sein konnten: Die kleine Kanutour brachte uns noch einmal etwas näher zusammen, bevor wir auseinandergehen. Dafür danken wir Frau Fuhrmann und vor allem Herrn Eggert, dass sie das noch so kurzfristig für uns möglich gemacht haben!

Ron Schlegel (Scholltimes)


Juni 2023: Fahrradtour der 6a

Wir, die Klasse 6a,  haben am Montag, dem 5.6.2023, eine Fahrradtour nach Bad Frankenhausen gemacht, um für das Projekt „Stadtradeln“ Kilometer zu sammeln. Gestartet sind wir an unserer Schule und in Bad Frankenhausen haben wir dann Eis gegessen, uns abgekühlt und wollten eigentlich noch Golf spielen, was leider nicht ging. Am Ende ist jeder so ca. 46 Kilometer geradelt. 

Ich fand es gut, dass unsere Klassenlehrerinnen Frau Wiegandt und Frau Fuhrmann, uns ermöglichten, dass wir einen gemütlichen Klassenausflug machen konnten. Mir hat die Fahrradtour Spass gemacht und hat mich motiviert, auch mal wieder ein bisschen mehr Fahrrad zu fahren.  Wenn ihr auch Lust habt, Kilometer für das Projekt zu sammeln, dann ladet euch doch einfach die Stadtradeln-App herunter und sammelt dann entspannt Kilometer.

Euer Levi (Scholltimes)


Mai 2023: Lehrreiche Wanderung durch das Naturschutzgebiet “Hainich” – 6er

Am 24. Mai ging es für unsere Klasse 6b zusammen mit Frau Walter und Frau Böttcher in den Hainich, zur Spurensuche. 8:00 Uhr starteten wir in Sondershausen. Im Hainich angekommen frühstückten wir erst einmal. Nach einer kleinen Einführung und Belehrung ging es schon los. 

Zuerst benutzten wir noch die Wege, dann ging es querfeldein. Unsere erste Aufgabe lautete: „Jedes Team soll drei Spuren von Wirbeltieren suchen.“ Erstaunt waren wir, wie viel man in den Wäldern findet, jedoch leider nicht nur Spuren, sondern auch viel Müll. Den Müll nahmen wir natürlich sofort mit und verstauten ihn gut. Wir fanden es alle echt traurig, dass die Menschen die Natur so verdrecken. 

Zunächst durften wir uns gegenseitig die gefundenen Spuren vorzeigen. Nach einem kleinen Abschnitt auf dem Wanderweg kamen wir wieder zu einer Spurenstelle. Wir erhielten Arbeitsblätter und Hilfskarten, um zu bestimmen, welche Spur von welchem Tier stammt. Gefunden wurde z.B. ein Dachsbau, Rotwildspuren, aber auch Suhlen und Federn. 

Nun war es an der Zeit, die nächste Picknickstelle direkt an einem idyllischen See anzulaufen. Dort aßen wir zu Mittag. Nach dem nächsten Stück Wanderweg war unsere Tour durch den Wald auch schon vorbei. Die Gruppenführer baten uns noch ein paar Regeln für ein Naturschutzgebiet zu nennen, z.B. keinen Müll in die Natur werfen, die Natur in Ruhe lassen und keine Blätter abzureißen, kein Lärm in den Wäldern u.s.w.. 

Zuletzt liefen wir zu unserem Bus, der uns sicher und pünktlich wieder nach Hause brachte. Wir dachten, es würde langweilig werden. Da hatten wir uns aber gewaltig geirrt!!! Im Gegenteil, es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben dabei viel gelernt.

Eure Hanna (Scholltimes)


Mai 2023: Und jährlich grüßt das Murmeltier – die 6er auf der Funkenburg!

Am 24.5.2023 waren die Klassen 6a und 6b auf einer Geschichtsexkursion. Kristóf war für Scholltimes vor Ort und berichtet alles, was dort so passiert ist - hier: Scholltimes!


Mai 2023: “Mamma Mia!” – die große Chorfahrt 2023

Die diesjährige Chorfahrt des großen Chores, welche am 17.05. stattfand, führte uns nach Hamburg. Um genauer zu sein, ging es in das Musical “Mamma Mia”.
Der Tag hat schon mit einem kleinem Missgeschick begonnen, denn der Bus kam 45 Minuten zu spät. Als er dann endlich da war, konnten wir losfahren und in unser kleines Abenteuer starten.

Nach ein paar Stunden legten wir eine kleine Pause ein. Danach fuhren wir weiter und nach ungefähr zwei weiteren Stunden erreichten wir dann unser Reiseziel, Hamburg. Dort hatten wir zunächst nochmal drei Stunden Freizeit, in der wir uns stärken und shoppen gehen konnten.


Als es dann Zeit wurde, fuhren wir mit dem Bus zur „Neuen Flora“, wo das Musical stattfand. Bis das Musical um 18:30 Uhr startete, mussten wir uns leider noch ein bisschen gedulden. Im Musical durften wir keine Foto- oder Videoaufnahmen machen, somit können wir euch leider kein Bildmaterial vom Musical zeigen. Was wir euch aber über das Musical sagen können, ist, dass wir es sehr genossen haben und es sehr schön war, doch eine einzige Kleinigkeit haben wir zu bemängeln: die Lieder wurden auf Deutsch gesungen, also entsprachen sie leider nicht dem Original.

Trotzdem können wir es weiter empfehlen und freuen uns schon auf die nächste Chorfahrt.


Euer Finn (Scholltimes)


Mai 2023: “Wir machen Dresden unsicher!” – Klassenfahrt der 8er

Die diesjährige Klassenfahrt der Klassenstufe 8 nach Dresden fand vom 10.05.2023 bis zum 12.05.2023 statt.

Die Hinfahrt war sehr entspannend und wurde durch viele kleine musikalische Einlagen der beiden Klassen geprägt. Beim Erreichen unseres Reiseziels setzen wir erstmal unser Gepäck ab. Daraufhin wurde sich erstmal beim Mittagessen gestärkt, für unser weiteres Programm. 

Danach ging es für uns in das Hygiene-Museum, wo wir viel über unseren Körper herausfinden konnten. Im ersten Abteil haben wir uns mit den damaligen medizinischen Instrumenten und der Innenwelt unseres Körpers auseinandergesetzt. Im nächsten Abteil erwarteten uns alle Entwicklungsstufen der menschlichen Schwangerschaft. Im dritten Abteil konnten wir Viren etwas genauer unter die Lupe nehmen und mehr darüber lernen. Im vierten Part sahen wir den Prozess des Älterwerdens. Danach kam es zum großen Abschnitt: Verdauen und Lebensmittel. Dort konnten wir z.B. Modelle unserer Verdauung sehen oder wie viel wir in unserem gesamten Leben essen. In den weiteren Abschnitten konnten wir etwas über die zwei biologischen Geschlechter und unsere Identitäten lernen. Darauf folgte der letzte Raum, wo wir etwas über unsere Sinnesorgane lernten mit vielen kleinen Experimenten.

 

Als wir aus dem Hygiene-Museum herausgegangen waren, sind wir schon zu unserem nächsten Stopp gewandert, der sogenannten gläsernen Manufaktur. Dort sahen wir die Herstellung verschiedener Elektroautos und wie viele ältere Modelle aussehen. Dazu konnten wir viele Autos sehen, die so nicht hergestellt werden. Am Ende schauten wir uns natürlich auch noch mal ein paar Autos von Innen an. 

Als wir dann wieder im Hostel angekommen waren, konnten wir unsere Zimmer beziehen und etwas zum Abendbrot essen. Danach waren alle schon voller Vorfreude auf den nächsten Tag müde und gingen zu Bett.

Am nächsten Morgen hatten wir am Anfang etwas Freizeit für uns, die viele zum Shoppengehen nutzten oder andere Dinge taten.

Danach ging es auch schon zum 3-D Schwarzlicht Minigolf, wo wir alle viel Spaß hatten und uns durch drei Räume mit jeweils sechs Bahnen verlaufen konnten. Auch das meisterten wir. Anschließend besuchten wir nach einer kurzen Mittagspause die Semperoper. Angekommen an dieser haben wir einen Rundgang mitgemacht, wo viele Gemälde (Wand- und Deckenmalerei) sehen konnten, die vielfältige Bedeutungen haben. Ebenfalls haben wir uns den riesigen Opernsaal angesehen, der jeden um uns herum sehr fasziniert hat. Als die Führung dann vorbei war, ging es im schnellen Schritt zum Bus, der uns auf eine Stadtrundfahrt mitgenommen hat. Während der Stadtrundfahrt konnten wir neben vielen alten Gebäuden auch die Natur sehen, den Anblick von Dresden einfach auf uns wirken lassen.

Danach ging’s wieder zurück zum Hostel, wo wir dann leider schon wieder unsere Koffer packen mussten, da uns die Abfahrt schon am nächsten Tag erwartete.

Am nächsten Morgen sind wir nochmal mit allen in den Park spazieren gegangen, wo wir uns vor der langen Fahrt etwas austoben konnten. Daraufhin ging es wieder zurück zum Bus, der uns nach Hause gefahren hat, nach Sondershausen.

Im Großen und Ganzen war diese Klassenfahrt ein voller Erfolg und wir 8er freuen uns schon auf die nächste!

Euer Finn (Scholltimes)


Mai 2023: Jugend trainiert für Olympia - Leichtathletik Kreisfinale

Am Dienstag war es auf dem Göldner mal wieder richtig lebendig – doch statt Fußball stand Leichtathletik auf dem Programm! Bei den 26. Kreisjugendspielen gaben jugendliche Teams vieler Schulen in spannenden Wettkämpfen gegeneinander ihr Bestes – und wir haben ordentlich abgeräumt!

Ergebnisse und Bilder findet ihr bei unserer Schülerzeitung Scholltimes!


April 2023: Stadtradeln (Vorausblick)

Stadtradeln für den guten Zweck… und den Sieg!

Es geht wieder los, ab diesem Mai wird wieder kräftig in die Pedale getreten: Zum wiederholten Mal nimmt unsere Schule in diesem Jahr am “Stadtradeln” teil – und wir wollen natürlich gewinnen!

Vom 20. Mai bis zum 9. Juni 2023 werden bei diesem sportlichen Wettkampf wieder kräftig die Beine trainiert. Und egal, ob Du radelst oder skatest – Hauptsache du registrierst dich und bist mit deinen Kilometern dabei, um unsere Schule zum Streckensieg zu führen!

Natürlich geht es beim Projekt aber um mehr als das bloße Radeln an sich: Viel zu viele nutzen viel zu oft das Auto für Strecken, die sie auch radeln oder zu Fuß gehen könnten und tragen so wesentlich zu einer schlechten Stadtluft und im weiteren Sinne natürlich auch dem Klimawandel bei. Stadtradeln will dazu motivieren, das zu ändern: Wir radeln für den Klimaschutz, die Bewegung, Fitness und um den Radverkehr im Allgemeinen anzukurbeln sowie besser zu etablieren. Damit wir in Zukunft alle die Möglichkeit und Spaß daran haben, noch öfter das Auto stehen zu lassen und stattdessen frischen Fahrtwind zu spüren.

Zwar zählt jeder Kilometer, um an den anderen Teilnehmenden vorbeizuziehen und dabei möglichst viele schädliche Autoabgase einzusparen, doch am Ende zählt dabei natürlich eins: Der Spaß am Sport! Also registriere dich beim Stadtradeln in unserer Kommune, dem Kyffhäuserkreis, und im Team unseres Gymnasiums, schnapp dir dein verkehrssicheres Zweirad und radele mit uns zum Sieg!

Ron Schlegel (Scholltimes)


Mai 2023: Kreiscrosslauf in Bad Frankenhausen – Nicht ohne das Scholl!

Am Dienstag, dem 02. Mai 2023, ging es für uns, die freiwilligen LäuferInnen des Crosslaufes sowie für Frau Jödicke und Herrn Thelemann viertel neun mit dem Bus nach Bad Frankenhausen auf den Schlachtberg.

 

Weitere Infos, Eindrücke und Ergebnisse findet ihr bei unserer Schülerzeitung Scholltimes!


April 2023 - Chemie an der Schiller-Universität in Jena

Am vergangenen Mittwoch, dem 26.04.2023, haben wir, die Schüler der Klasse 9a, eine Exkursion in die Universitätsstadt Jena gemacht.

In Jena angekommen, besuchten wir als erstes ein Chemielabor des Institutes für Organische und Makromolekulare Chemie der Friedrich-Schiller-Universität. Dort bekamen wir Laborkittel und Schutzbrillen, wie auch im Chemieunterricht. Uns wurde dann etwas über das Institut, das Arbeiten in einem Labor und über Möglichkeiten an diesem Institut nach unserer Schulzeit erklärt. Insbesondere wurde uns der CTA (Chemisch-technische Assistent) vorgestellt, aber auch andere Berufsbilder und Ausbildungswege. Anschließend durften wir im Labor arbeiten und experimentieren, wobei wir verschiedenste Versuche durchgeführt haben und viel Informatives erklärt bekamen.

Nach einer Stunde des Experimentierens ging es für weiter mit einer Stadtführung, bei der wir immer kleine Zwischenstopps mit kurzen Erklärungen zu einzelnen Gebäuden machten. Nach kurzer Zeit kamen wir am „Ernst-Abbe-Platz“ mit dessen berühmten „Schrottfiguren“ an, welche wir sehr komisch fanden. In einem der dort befindlichen Universitätsgebäuden schauten wir noch kurz in einen großen Hörsaal rein, bevor wir Zeit zur freien Verfügung bekamen.

So gegen 14:45 Uhr haben wir uns wieder auf dem „Ernst-Abbe-Platz“ versammelt und haben uns auf den Rückweg gemacht. Auf diesem haben wir noch einer Vorlesung in einem Hörsaal des Institutes für Physikalische Chemie bewohnen dürfen. Wir durften dann eineinhalb Stunden einem Professor lauschen, welcher einen sehr interessanten Vortrag hielt.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen meiner Klasse bei allen Beteiligten, Organisatoren und vor allem bei den vier Professoren bedanken, welche sich extra für uns Zeit genommen hatten. Es war zusammenfassend eine sehr schöne und informative Exkursion für uns.

Timo Ritzke


April 2023: Besuch Körperwelten

Am Montag, dem 24.04.2023 besuchte die Klasse 8a die Körperwelten - Ausstellung „Der Zyklus des Leben" von Dr. Gunther von Hagens in Erfurt.

Bei Körperwelten geht es um das Leben.
Es geht um die Geburt, das Erwachsenwerden und zu guter Letzt auch um den Tod. Doch nicht auf eine traurige Art und Weise. Hier wird gezeigt, wie sich der Körper des Menschen im Laufe seines Lebens verändert.
Der Gedanke, dass in der Ausstellung echte Körper verwendet wurden, war am Anfang etwas komisch, aber dennoch auch sehr interessant. Noch nie hatten wir die Chance, den menschlichen Körper so genau zu betrachten. Es waren Ganzkörperpräparate zu sehen, aber auch einzelne Körperteile wie zum Beispiel Beine oder Arme. Jedoch ging es nicht nur um das Äußere des Menschen. Auch ging es um Organe wie das Herz oder das Gehirn.

Wir konnten viel über unseren Körper lernen und empfehlen es jedem, der sich für den "Zyklus des Lebens" interessiert.

Eva Kirsch


April 2023: Abikropolis – Die Götter verlassen den Olymp

Es war das Ende vom Anfang: In der ersten Woche nach den Osterferien feierten unsere 12er ihre letzten Tage wie gewohnt mit Mottos, Musik und einem letzten Schultag – Scholltimes berichtet:

MOTTOWOCHE und letzter Schultag unserer 12er!


März 2023: Die „kleine“ Chorfahrt – Was der Hainich mit dem „Dschungelbuch“ zu tun hat!

Am Donnerstag, dem 23.03.2023 war es für uns, den kleinen Chor, endlich soweit, denn die lang ersehnte Chorfahrt fand statt.

Nachdem wir uns kurz vor um neun am Busbahnhof in Sondershausen trafen, ging es auch schon mit dem Bus Richtung Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich bei Bad Langensalza. Nach einer entspannten Fahrt kamen wir dann ca. halb elf an. 

Dort erhielten wir Zettel, welche wir mit Hilfe der vielen Infotafeln ausfüllen sollten. Wir waren in den Baumkronen und hatten eine schöne Aussicht – fast wie in einem Dschungel. Es war zwar etwas windig, aber dies hinderte uns nicht, den großen Aussichtsturm hinaufzugehen. Wir liefen einen schönen Wanderweg durch den Hainich, welcher ein Klinometer lang war. 

Im Anschluss besuchten wir die interaktive Erlebniswelt vom Hainichpark.

Nachdem wir Mittag gegessen hatten, ging es mit dem Bus weiter nach Eschwege in die Stadthalle zu dem Musical ,,Dschungelbuch“. Dies war eine wirklich schöne Aufführung. 

Nun war es vorbei und wir traten die zweistündige Heimfahrt an. Die Busfahrten waren sehr schön. Am Busbahnhof in Sondershausen angekommen warteten schon unsere Eltern/ Großeltern auf uns und waren neugierig, was wir von diesem tollem Tag  so berichten würden.

Auch wenn sie nicht nach Hamburg ging, wie es eigentlich geplant war, hatten wir eine sehr schöne und erlebnisreiche Chorfahrt. 

Ich freue mich schon auf die nächste!

Eure Mia (Scholltimes)


März 2023: Faust'n'Roll

Am Freitag, dem 31.03.23, besuchten wir, die SchülerInnen der Klasse 11, das Theaterspiel „FAUST `n ́ Roll – Rocktheater nach Goethe“ im Klubhaus Stocksen. Wir waren natürlich alle aufgrund des Titels sehr gespannt, was uns erwarten würde. Außerdem interessierte uns sehr, wie wohl der Spagat zwischen der Geschichte des Dramas aus dem 19.Jahrhundert und dem sehr modern gewählten Aufführungsstil gelingen würde.

Bevor das Schauspiel begann, richteten der Bürgermeister Herr Grimm sowie die Programmleiterin einige Worte an uns BesucherInnen.
Meiner Meinung nach, welche auch mit der Meinung meiner MitschülerInnen übereinstimmt, war es ein sehr schönes Theaterstück, bei dem unter anderem auch die sehr vielfältigen und schönen Kostüme herausstachen. Man merkte, dass die Schauspielenden sehr talentiert sind und mit großem Engagement arbeiteten, um die Aufführung so gelingen zu lassen. Es war toll solch eine Interpretation von Goethes Meisterwerk zu erleben.

Pascal Dörre


März 2023: Schollball

Nach einem Jahr war es nun endlich wieder soweit: Der alljährliche Schollball fand am Freitag der letzten Woche statt…

Nachdem der letzte letzte Schollball (2022) ein voller Erfolg war, füllte sich der Saal des Klubhauses Stocksen diesmal umso mehr. Dieses Jahr war der jetzige 11er Kurs an der Reihe, den Schollball zu organisieren, wobei sie keine Kosten und Mühen gescheut haben!

 

Mehr dazu bei Scholltimes!


März 2023: Musik(unterricht) mal anders

Besuch in der Orchester-Werkstatt

Am Mittwoch, dem 08.03.2023, besuchten die Klassen 5 und 6 die Orchesterwerkstatt im Haus der Kunst zum Thema „Wasser marsch!“.

Mehr dazu unter: Scholltimes.

 

8er beim Loh-Orchester

Bereits im Februar waren die achten Klassen mit Frau Böttcher und Frau Boltze im Haus der Kunst bei der Musical-Werkstatt vom Theater Nordhausen.

Mehr dazu unter: Scholltimes.


März 2023: Skilager der Klassen 7 in Oberwiesenthal

Am Montag, dem 06.03.2023, ging für die Klassenstufe 7 die Reise ins Skilager nach Oberwiesenthal genau um 6:30 Uhr los. Begleitet wurde sie von Frau Fuhrmann als Sportlehrerin und den beiden Klassenlehrerinnen Frau Herper und Frau Hühn.

Was unsere Kids an den einzelenen Tagen erlebt haben (Bilder, Berichte und Interwies), erfahrt ihr hier: Scholltimes.

Wir alle hatten sehr viel Spaß, haben das Skifahren erlernt und selbst die Jugendlichen im Kurs für Fortgeschrittene konnten ihre Techniken verfeinern und Neues dazulernen.


März 2023: Weihnachtsmusical: Spendenübergabe an die Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e.V.

Anfang März konnten wir endlich die Spendenübergabe an die Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e.V. in unserer schönen Aula vornehmen. 
Dafür kam die Geschäftsführerin Kathrin Mohrholz extra aus Jena zu uns. Einige SchülerInnen des Kinderchores waren dabei, als der Spendenscheck und die kleine Geldtruhe übergeben wurden.
Zu den Aufführungen des Weihnachtsmusicals hatten wir 1055,50 Euro eingenommen. Davon spendeten wir nun 523,50 Euro. Den Rest nutzen wir für uns (z. B. für Investitionen in unseren „Kleinen“ Chor). 
Frau Mohrholz erzählte uns von ihrer Arbeit und wir konnten auch Fragen stellen. Dann bekamen wir einen Heldenhelfer-Button. Die krebskranken Kinder sind die wirklichen Helden, weil sie ihre Krankheit besiegen wollen, und wir sind die Helfer, dass sie das auch schaffen, weil wir sie finanziell unterstützen. 
Frau Boltze bekam von Frau Mohrholz die Heldenhelfer-Medaille überreicht, weil der Kinderchor schon zum dritten Mal die Elterninitiative unterstützt hat. 

Lukas, Klasse 5 (Scholltimes)

Vielen Dank an alle, die am Musical mitgewirkt haben sowie an alle, die gespendet haben! ♥️


März 2023: Jugend trainiert für Olympia - Volleyball WK IV

Am Dienstag, dem 28.02.2023, fuhren wir mit dem Bus nach Bad Frankenhausen, um dort am Volleyball-Turnier teilzunehmen.

Es war sehr spannend und wir haben uns alle angestrengt, am Ende besetzten wir den 5. Platz und unsere Mädchen hätten fast den 1. Platz belegt, ihnen haben drei "kleine" Punkte gefehlt, um zu gewinnen.

Am Ende haben wir alle aus dem Turnier gelernt.

Levi von Scholltimes (Klasse 6)


März 2023: Gewinnbringende Gymnasiale Geschäfte

 

Jedes Jahr nehmen Teams des Wirtschaftskurses unserer Oberstufe am “PLanspiel Börse” der Sparkassen teil, und auch dieses Jahr konnten unsere Finanzbegeisterten wieder Gewinne einfahren… 

 

Mehr zu den Platzierungen und Gewinnen unserer Gymnasiasten erfahrt ihr hier: Scholltimes.


Februar 2023: Sport am anderen Ort

“Immer nur Turnhalle ist doch ein bisschen eintönig…” – aus diesem Gedanken folgte in einer der letzten Sportstunden der 12er-Mädchen prompt ein Termin im Fitnessstudio…

Richtig gelesen! Das LaVita-Fitnessstudio auf dem Kalkhügel ermöglichte dem Kurs für den Sportunterricht zum Thema Fitness eine etwas andere Stunde und stellte den Mädchen und Frau Fuhrmann einen Raum sowie alle Geräte zur freien Verfügung, an denen sie an diesem Nachmittag Kraftübungen machen und ihren ganzen Körper trainieren konnten.

Sie danken dem Studio sehr für die kostenlose Möglichkeit und ihm sowie Frau Fuhrmann für die freundliche Unterstützung!

Ron Schlegel (Scholltimes)


Februar 2023: Tag der offenen Tür

Nach fast drei Jahren Pandemie fand nun wieder ein Tag der offenen Tür an unserer Schule statt. Am Freitag der letzten Woche, dem 24.02.2023, waren die Eingänge unserer Schule ab 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für jeden geöffnet.

Nach dem Einlass füllten sich die Räume mit den verschiedenen Projekten relativ schnell. So begeisterten sich die einen oder anderen für die Französisch- und Lateinecke, wo die Jugendlichen für genug kleine Stärkungen sorgten. Nicht nur dort wurden Snacks angeboten, sondern auch die 12er bereiteten ein breites Spektrum an Kuchen und Hotdogs vor, für den Hunger zwischendurch.

Zwischen spektakulären Experimenten im Chemieraum sowie im Physikbereich  gab es im Biologieraum ein von den 10ern seziertes Schweineherz zu betrachten, was dem Aufbau eines menschlichen Herzens entspricht. In den Englisch- und Deutschprojekten hatten jüngere Besuchende die Chance, ihre Sprachkenntnisse und ihr Wissen zu testen. Mit Hilfe der selbst angefertigten Spiele war das kein Problem. Im Religionsbereich gab es ebenso einige Spiele und viel zu entdecken.

Währenddessen existierte die Möglichkeit, sich im Geschichtsraum auf eine Zeitreise zu begeben: Von der DDR bis ins antike Rom durchstöberten unsere Kinder und Jugendlichen die Geschichte. Für musikalische Unterhaltung sorgte unser großer Schulchor, der insgesamt zweimal in der Aula eine öffentliche Chorprobe vorführte.  Aufregend war auch das Angebot im Geografieraum; dort gab es beispielsweise ein interaktives Flaggenspiel und ein wunderschönes Tafelbild. Bei „Scholltimes“ konnte man live in die Arbeit der Redaktion hinein schnuppern und einem Interview mit dem Chefredakteur Ron zuschauen Sportliche Aktivitäten gab es in der Turnhalle zu bestaunen. Dort spielten Jugendliche verschiedener Klassen Volleyball. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Tag der offenen Tür großen Anklang fand. 

Kinza Mahmood


Februar 2023: 62. Mathematikolympiade in Thüringen

Seit September 2022 knobeln in ganz Thüringen Schülerinnen und Schüler an den Aufgaben der 62. Mathematikolympiade.

Aus unserem Gymnasium beteiligten sich 46 Schülerinnen und Schüler an der ersten Stufe, der sogenannten Schulrunde. 17 dieser Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich für die Regionalrunde. Am 09.11.2022 schrieben diese Schülerinnen und Schüler eine Klausur, um ihre mathematischen Kenntnisse mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der anderen Gymnasien unseres Kreises zu vergleichen.

In der Regionalrunde waren folgende Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums besonders erfolgreich und werden ausgezeichnet.

Ava Henze, Klasse 5a

Helena Kühn, Klasse 6b

Anton Koch, Klasse 7b

Luca Jacob, Klasse 8a

Luisa Schulz, Klasse 9a

 

Ava Henze und Luisa Schulz haben sich aufgrund ihrer Ergebnisse für die Landesrunde der 62. Mathematikolympiade am 24.02. und am 25.02.2023 in Erfurt qualifiziert. Ava erreichte dabei in ihrer Altersgruppe einen hervorragenden zweiten Platz.

 

Herzlichen Glückwunsch zu allen erzielten Leistungen!


Februar 2023: Chemielabor statt Klassenzimmer

Am 21.02.2023, haben wir, die Klassenstufe 11, zusammen mit Frau Hoffmann und Frau Walter einen Ausflug nach Jena unternommen. Nachdem wir uns alle am Busbahnhof trafen, waren wir nach einiger Zeit in der bekannten Universitätsstadt. 

Dort angekommen ging es dann direkt zum Chemie-Schülerlabor der Friedrich-Schiller- Universität Jena.

 

Weitere Einblicke auf Scholltimes.


Februar 2023: Gedenkfeier zu Ehren der Geschwister Scholl

Genau gestern vor 80 Jahren, am 22. Februar 1943, wurden die Namensgebenden unserer Schule, die Geschwister Hans und Sophie Scholl, vom NS-Regime umgebracht. Ihnen zu Ehren haben wir, die Jugendlichen unserer Schule, im Rahmen einer Gedenkveranstaltung ihre Geschichte erzählt und ihren mutigen Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit gewürdigt …

Wir empfingen hohen Besuch: Die Landrätin, Antje Hochwind-Schneider, der Bürgermeister, Steffen Grimm, Vertreter von K-UTEC u.a. wurden in den einführenden Worten von Herrn Woythe vorgestellt.

Sie alle sowie noch mehr und vertretende Jugendliche der einzelnen Klassen der Schule nahmen an der Gedenkveranstaltung zu Ehren der Geschwister Scholl teil, die nicht nur hohe Wellen schlug, sondern ebenso durch die gesamte Schule live gestreamt wurde, damit auch die verbliebenen Jugendlichen dem Programm in den Klassenräumen beiwohnen konnten.

Unser Programm bestand aus einer Rede, die unsere Schülersprecherin Kinza und ich eingangs halten durften (unten für Interessierte nachlesbar). Auf diese folgten Vorstellungen einzelner kreativer Projekte einiger Klassen, musikalische Untermalungen von Leonard Ose (11) und Jonas Boltze (9) sowie abwechselnde Kurzbiografien der Mitglieder der “Weißen Rose” durch den Elfer-Grundkurs Geschichte, bevor jede Klasse jeweils eine symbolische weiße Rose am Mahnmal der Geschwister im Erdgeschoss ablegte.

Die Feier verlief in stillem Gedenken, doch natürlich dürfen wir nicht aufhören, für die Ideale der Weißen Rose laut zu werden und zu kämpfen. Hieran erinnerten nach der Veranstaltung auch noch einmal ein Vertreter der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit gemeinsam mit Klaus Stauffenberg, ein Nachkomme des Claus Schenk Graf von Stauffenberg, in einer gesonderten Ansprache an die 10. bis 12. Klassen. Der Enkel des berühmten Attentäters auf Hitler erzählte dabei die Geschichte seines Großvaters, wie diese ihn persönlich prägte und erklärte, im Diskurs mit den Jugendlichen, welche Bedeutung DemokratieFreiheit und Gleichheit für uns haben und dass wir diese zerbrechlichen Werte schützen müssen. Danach hatte ich die Ehre, ihm zum Dank noch einen Blumenstrauß zu übergeben.

Wir bedanken uns als Schulgemeinschaft bei allen Lehrkräften, die diese Veranstaltung organisiert, allen Jugendlichen, die tolle Beiträge zu ihr geliefert und allen Persönlichkeiten, die an ihr teilgenommen und uns dabei unterstützt haben!

Ron Schlegel

Weitere Bilder und Höprpoben findet ihr unter: Scholltimes.


Februar 2023: Berufspraktikum der 10er

Vom 06.02. bis zum 10.02.2023 durften sich die 10er während ihres Praktikums einen Blick in ihre Zukunft erlauben, indem sie verschiedene Betriebe besuchten, wie Kindergärten, aber auch Forschungseinrichtungen, darunter K-UTEC…

Weiterlesen bei: Scholltimes.


Februar 2023: Erneut Schule mit Herz ♥️

Am 08.02.2023 haben Levi, Jamie und Frau Breier stellvertretend für alle SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, dem Vertreter des Kinderhospiz´ Mitteldeutschland, Herrn Markus Köhler, unsere diesjährige Spende überreicht. 

Die Einnahmen von unserem Weihnachtsmarkt und Spenden der verschiedenen Klassen sollen den Kindern und deren Familien zugutekommen. 

Insgesamt spendeten wir 1.756 Euro! Herr Köhler hat sich sehr gefreut und war dankbar, dass wir schon seit Jahren das Kinderhospiz so großartig unterstützen. 

DANKE an alle, die so fleißig mitgemacht haben! ♥️ 


Februar 2023: Kulturspaziergang durch Weimar, Part II

Am vergangenen Donnerstag machten sich die 11. Klassen (wie die 12. Klassen die Woche zuvor) auf eine Reise in die Zeit der Dichter und Denker nach Weimar - die Heimat von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.

 


Februar 2023: Vorbereitung Gedenkveranstaltung: 80. Todestag der Geschwister Scholl

Am Freitag führten unsere SchülerInnen der 10. Klasse mit den SchülerInnen der Klassen 5-9 selbstentworfene Projektstunden zum Leben und Wirken der Geschwister Scholl und der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ durch.

Vor 80 Jahren, im Februar 1943, wurden die Geschwister Scholl beim Auslegen von Flugblättern verhaftet, denunziert und bereits am 22.. Februar 1943 zum Tode verurteilt und enthauptet.

Anlässlich des 80. Todestages der Geschwister Scholl findet am 22. Februar 2023 in unserer Aula im Haus I eine Gedenkveranstaltung statt, welche unsere SchülerInnen mitgestalten.


Januar 2023: Kulturspaziergang durch Weimar

Am vergangenen Dienstag machten sich die 12. Klassen auf eine Reise in die Zeit der Dichter und Denker … 

Für diese Variante des “Lernens am anderen Ort” entflohen die Jugendlichen einen Tag lang aus den vier Wänden des Klassenzimmers hinaus in die kulturträchtige Stadt Weimar – die Heimat von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.

 

Weiterlesen bei Scholltimes.de!


Januar 2023: Mittelalterliche Stadtführung – wir für uns!

Mehr über dieses interessante Geschichtsprojekt erfahrt ihr bei Scholltimes.de!


Januar 2023: Für mehr Zusammenhalt!

Am vergangenen Donnerstag kamen die gesamte Schülervertretung beider Schulhäuser sowie unsere Vertrauenslehrerinnen Frau Breier und Frau Fuhrmann zusammen, um gemeinsam über Probleme, Wünsche und die anstehenden Projekttage zu sprechen …

“Mehr Zusammenhalt” – Das ist das Motto unserer neuen Schülersprecherin Kinza und ihres Stellvertreters Tony, und so riefen sie am Donnerstag zu einer großen Versammlung der Schülervertretung auf, die die Klassenköpfe beider Häuser an einen gemeinsamen Tisch brachte und von nun an regelmäßig stattfinden soll. Dabei wurden vor allem der nahende Tag der offenen Tür und die für später geplante Projektwoche besprochen, Ideen vorgebracht und Wünsche geäußert. Auch Probleme in der Oberstufe und der Wunsch nach mehr jugendlicher Beteiligung an der Schule wurden laut und sorgten im Zusammenspiel mit zahlreichen Projektideen und Lösungsvorschlägen für eine große, bunte und ausgelassene Diskussionsrunde, welche die Schülervertretung in sich stärkte und auf ereignisreiche Projekttage hoffen lässt…

Ich (Ron Schlegel) habe Kinza und Tony direkt nach der Versammlung nach ihren Ergebnissen und Impressionen gefragt – hört gerne rein unter Scholltimes.de!


Januar 2023: Kolloquien: Die erste bestandene Abiturprüfung

Wir wissen es alle: Wenn im Schulhaus die Glocke nicht läutet, dann steht etwas Ernstes an. Und so war es an diesem Montag, denn für uns 12er sollte es ein sehr nervenaufreibender Tag werden …

Es ist etwas, das irgendwann (hoffentlich) auf jeden von uns zukommt: Das Kolloquium. In dieser Präsentation müssen die angehenden Abiturienten ihre mit viel Mühe umgesetzte Seminarfacharbeit vorstellen und gegen die Fragen der Prüfungskomission verteidigen – und gemeinsam mit den Noten für den Barbeitungsprozess und die Arbeit selbst macht es außerdem die erste (fakultative) Abiturnote für sie aus.

Dementsprechend nervös zeigten sich einige Prüflinge, die gestaffelt ihre Räume mit allerlei Requisiten bezogen und sich darauf vorbereiteten, sich und ihre Arbeit der vergangenen anderthalb Jahre vor der Prüfungskomission und einigen Jugendlichen der 11. Klassen, die den Prüfungen in Vorbereitung auf ihre eigenen beiwohnen durften, zu präsentieren. Dabei war, zumindest in meinem Empfinden, das dreiviertelstündige Kolloquium schließlich viel schneller vorbei als angenommen!

Wir hoffen, dass die 11er einige Eindrücke aus diesem Tag mitnehmen konnten und dass die Prüflinge mit ihren ihnen am Dienstag und Mittwoch verkündeten Leistungen zufrieden sind!

Ron Schlegel (Scholltimes)


Dezember 2022: Musikalischer Jahresabschluss - Weihnachtskonzert und Weihnachtssingen

Weihnachtskonzert des Jugendchors

Mit tosendem Applaus wurde der Jugendchor bejubelt, nachdem allen Gästen unter der Leitung von Frau Böttcher und Herrn Klein ein wunderbares, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Konzert zum Weihnachtsfest geboten wurde.

Mehr Bilder und Hörproben findet ihr bei unserer Schülerzeitung Scholltimes.

 


Weihnachtssingen

Ein langes, lehrreiches Jahr voller Höhen und Tiefen, Freuden und Leiden geht für uns alle bald zu Ende und ein neues ist schon in Sicht. 

Um das Jahr 2022 abzurunden und den Start in das neue zu verschönern, feierten die Klassen 5 bis 12 in der 5. und 6. Stunde untereinander jeweils eine Weihnachtsfeier, die wir uns mit Hilfe von Lebkuchen, Nachosalat und Wichteln versüßen konnten.

Zum Abschluss des Tages erhellten, wie bereits zu jeder Weihnachtszeit, die Stimmen aller Lehrkräfte und Jugendlichen die Flure des Haus I das erste mal wieder nach der Corona-Pandemie beim traditionellen Schollaner-Weihnachtsstufen-Singen, welches Herzen wärmte und Gesichter strahlen ließ.

Mehr Bilder, Videos und Hörproben findet ihr ebenfalls bei unserer Schülerzeitung Scholltimes.

 


Frau Kühn-Lumm berichtet:

Nach zweijähriger Pause war es allen Beteiligten ein Bedürfnis, wieder ein Weihnachtskonzert vorzubereiten. Unter Leitung von Musiklehrerin Sabrina Böttcher und Henry Klein am Piano führte der große Chor ein abwechslungsreiches Programm auf, umrahmt von einer sehr ansprechenden Moderation und zahlreichen Solisten. Neu in diesem Jahr auch ein Lehrerchor, oder besser Lehrerinnenchor. Im Vorfeld konnten auf dem liebevoll aufgebauten Weihnachtsmarkt noch kleine Geschenke oder Leckereien gekauft werden, deren Erlös dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugute kommen wird.

Den letzten Schultag ließen alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-12 mit einem gemeinsamen Singen im Treppenhaus des Hauses 1 ausklingen, bevor sich dann alle in die wohlverdienten Ferien verabschiedeten.

 


Allen ein friedliches Fest und alles Gute für 2023!


Dezember 2022: Der Ball flog wieder

Am Dienstag knisterte in der Dreifelderhalle mal wieder die Luft vor Spannung…

Im Volleyball-Kreisfinale von “Jugend trainiert für Olympia” standen sich in der Wettkampfklasse I der Jungen sowie der Mädchen jeweils unsere Teams und die Teams des Kyffhäusergymnasiums (Bad Frankenhausen) gegenüber, und auch die Wettkampfklasse II der Mädchen wartete mit spannenden Matches gegen Teams aus Bad Frankenhausen und Roßleben auf …

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Dezember 2022: Weihnachtsmusical und schuleigener Weihnachtsmarkt

Nun war es endlich soweit – am 06. und 07.12.2022 fanden die Aufführungen des Weihnachtsmusicals statt und vorab organisierten verschiedene Klassenstufen den schuleigenen kleinen Weihnachtsmarkt, um Spenden unter anderem für das Kinderhospiz Mitteldeutschland zu sammeln.

Mehr dazu unter: 

Scholltimes

Thüringer Allgemeine


Dezember 2022: Exkursion zur Schokoladen-Manufaktur

 

Exkursion zur Schokoladen-Manufaktur „Goethe Chocolaterie“ nach Oldisleben

 

Die Klasse 5a erlebte interessante Einblicke in die Herstellung von Schokolade. In der großen Küche konnten die Kinder ihre eigenen Kreationen an Schokotalern gießen. Dazu wurde die Masse zunächst im Wasserbad erhitzt, bevor die Formen mit dem zähflüssigen „Teig“ gefüllt werden konnten. Das durfte allerdings nicht allzu lange dauern, denn die weiche Schokomasse wurde schnell fest. Das Abstreichen erforderte schon ein bisschen Geschick und Geduld, wurde aber belohnt. Mit farbigen Perlen, Schokoflocken, auch Salz oder Chili bestreut, bekamen die Taler ihre ganz persönliche Geschmacksnote.

Natürlich wurde auch genascht, aber auch auf dem hauseigenen Spielplatz an der frischen Luft getobt.

 

Ein Tipp für die Vorweihnachtszeit für die ganze Familie.

 

Daniela Kühn-Lumm


November 2022: Lernen am anderen Ort

Am Donnerstag, dem 24.11.2022, durften sich die Jugendlichen und Lehrkräfte aller Klassenstufen vom Lern- und Unterrichtsstress entspannen, sich ganz besonderen Exkursionen widmen und haben Mitteldeutschland unsicher gemacht…

Denn egal, ob ein ein informativer Besuch im Museum, sportliches Auspowern beim Klettern und Schwimmen, vorweihnachtliches Schlemmen auf dem Weihnachtsmarkt oder Gehirnjogging und Teambuilding beim Quizzen: Von Erfurt über Leipzig bis Bad Sachsa boten die Wandertage für alle Beteiligten ganz besondere Momente und vor allem viel Spaß und Gemeinsamkeit!

Wir von scholltimes haben, gemeinsam mit vielen freiwilligen Schreiberlingen der verschiedenen Klassen, alle Impressionen dieses Tages hier zusammengefasst – und dem bunten Ausflug-Ideenreichtum der Schollaner eine Bühne gegeben! 


November 2022: Hochsprungwettbewerb mit Musik

Am Donnerstag, dem 10.11.2022, ging es hoch in die Lüfte – der Sportwettbewerb im Hochsprung fand mit guter Laune und musikalischer Begleitung in der Dreifelderhalle statt.

Herr Brauer und Frau Fuhrmann konnten stolz folgende Ergebnisse resümieren:

In der Gesamtwertung (nach der 100-Punkte-Tabelle, die das Alter und die gesprungene Höhe ins Verhältnis setzt) der Mädchen waren diejenigen der sechsten Klasssen dominierend: Es gewann Celine Dörre, dicht gefolgt von Fine Dürrenberg und Malin Dworsky. Bei den Jungs errang Emil Mattauch (5. Klasse) den ersten Platz, gefolgt von Arne Hesse, Eddy Strotzer und Roy Habibaj (alle Klasse 6).

Die höchsten gesprungenen Höhen waren folgende: Hendrik Bayer (12. Klasse) – 1,50 m; Timo Ritzke (9. Klasse), Dennis Pfeil (12. Klasse) und Bastian Tetzel (10. Klasse) – 1,40 m; Leni Abicht (10. Klasse) – 1,30 m; Nelly Verges (8. Klasse) – 1,25 m.

Mit selbst gebackenem Kuchen wurden alle Sportler und Sportlerinnen sowie das Organisationsteam von Helena, Kristof und Johanna aus der 6a versorgt.

Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen und HelferInnen für euer Engagement!


November 2022: Zur Erinnerung

Fensterscheiben klirren, Schreie und Hilferufe sind in den Straßen zu vernehmen. Menschen fliehen. In der Ferne steigen Flammen auf, Asche weht durch die von Angst und Leid erfüllte Luft…

Solche und schlimmere Eindrücke überlieferten Zeitzeugen aus der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Als “Progromnacht” geht sie als Zäsur des Dritten Reiches und als Start für die Schrecken des Holocausts in die deutsche Geschichte ein.

Vor diesem Hintergrund und zum Anlass des Jahrestages der Verbrechen dieser Nacht kamen heute der Bürgermeister, die Leiterin des Schlossmuseums, Vertretende des Kulturausschusses, andere Interessierte und auch der Geschichts-Leistungskurs der 12. Klasse von Herrn Brauer auf dem alten jüdischen Friedhof hier in Sondershausen zusammen, um die Toten zu ehren und den Schicksalen einer ganz besonderen Familie zu gedenken: Die der Familie Leser.

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Einen weiteren Artikel zur Gedenkfeier findet ihr unter: Sondershausen-Im Herzen Musik.


Oktober 2022: Durch Wald und Flur und hoch hinaus …

Im Rahmen des Biologie- bzw. Physikunterrichts unternahm die 12. Klassenstufe vor zwei Wochen einen Ausflug, der ihnen die Tiefen der Natur und die Höhen des Alls näherbrachte …

Als kurz nach 7 Uhr der Bus nach Göttingen abfuhr, wussten die meisten von uns noch nicht so recht, was sie erwartete. Während der Physik-Kurs sich unter Herrn Eggerts Schwärmen vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) noch nicht recht etwas vorstellen konnte, war dem Bio-Kurs, der die Besichtigung des Primatenzentrums plante, zudem von Frau Schmeißer eine “Überraschung” versprochen worden. Entsprechend gespannt kamen wir in Göttingen an.

Neugierig auf mehr? Klickt hier: Scholltimes!


Oktober 2022: Sportfest 2022 🏆

Nach 3 Jahren "Pause" konnten wir endlich wieder unser Sportfest durchführen!

Lest mehr dazu bei Scholltimes!


Oktober 2022: Schollaner zum Tag der Deutschen Einheit

Am 3.10.2022 gab es anlässlich des Feiertages einen Festakt im Carl-Schröder-Saal – Ron und Leon-Rob hielten dabei eine vorzügliche Festrede, mit geschichtlichem Rückblick und kritischem Ausblick. Musikalisch unterstützt wurde das kleine Programm u.a. von Jonas! Unser Bürgermeister führte mit einer Rede in die Veranstaltung ein und schloss diese mit Dankesworten sowie der Einladung, an der Veranstaltung „Sondershausen grillt“ auf dem Schlosshof teilzunehmen.

Mehr dazu: Scholltimes!


September 2022: World Cleanup Day

 

Vor 2 Wochen, am 19. September 2022, war die Klasse 6a Müll sammeln – für eine saubere Umwelt – im Rahmen des World Cleanup Day!

 

Mehr dazu hier: Scholltimes.


September 2022: Fußball Vorrunde WK II und WK III

Am vergangenen Dienstag haben zwei Teams unser Gymnasium bei der Fußball-Vorrunde auf dem Göldner im Rahmen von „Jugend trainiert von Olympia“ vertreten.

Die Mannschaft der Wettkampfklasse III mit Schülern der Klassen 6 bis 8 startete bei nicht optimalen äußeren Bedingungen mit einem 2:0-Erfolg im innerstädtischen Duell gegen die Franzberg-Schule erfolgreich ins Turnier. Leider gingen die folgenden Partien gegen Ebeleben und Greußen mit 0:2 verloren. Hier fehlte es an Konzentration und vor allem an Glück im Abschluss. Nächstes Jahr haben die Kids dann eine neue Chance auf das Kreisfinale.

Das Team der Wettkampfklasse II, gespickt mit erfahrenen FußballerInnen, machte es besser, musste aber auch nur ein Spiel gewinnen. In diesem ging es erneut gegen die Regelschule Franzberg. In einer torreichen Partie konnten sich unsere Mannschaft 5:3 durchsetzen. Damit hat das Team die Möglichkeit sich nächsten Donnerstag gegen den Vorrundensieger aus dem östlichen Kreis durchzusetzen und in das Schulamtsfinale einzuziehen.

Die Sportfachschaft möchte sich bei allen SchülerInnen für die aktive Teilnahme unter widrigen Wetterbedingungen bedanken, nicht zu vergessen auch bei unseren beiden Schiedsrichtern.


September 2022: Weihnachts-Musical-Projekt

 

 

Meldet euch bitte bei Frau Boltze persönlich oder unter folgender Mailadresse an: cornelia.boltze@schule.thueringen.de!

Das nächste Treffen findet am 27.09.2022 (Dienstag), 13:30 Uhr, im Raum 308 (Musikraum, Haus II) statt.

Kommt gerne vorbei und werdet Teil des Projekts!


September 2022 - Sportfest

Das Sportfest wird auf den 05.10.2022 verschoben!


September 2022: Lernen am anderen Ort - Zella-Mehlis

Erlebnisreiche Tage im Schullandheim in Zella-Mehlis

 

Gleich in der zweiten Woche des neuen Schuljahres fuhr die neue 5a mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Kühn-Lumm, und Herrn Reif ins Schullandheim. Neben viel Bewegung und Spaß wurde natürlich auch gelernt. So war es für alle wichtig herauszufinden, wie man am effektivsten lernt, welcher Lerntyp man ist und wie man seine Hausaufgaben organisieren soll, um nicht den Überblick zu verlieren. Nebenbei wurden Teamspiele durchgeführt, die die neue Klasse stärkten und den Zusammenhalt förderten. Alles in allem eine erlebnisreiche Zeit mit vielen neuen Impulsen und Eindrücken.


Juli 2022: Letzte Schulwoche voller toller Projekte - Schöne Sommerferien!

Eine bunte Projektwoche findet mit der heutigen Zeugnisausgabe ihr Ende:

Wir strebten auf den Wandertagen hoch hinaus und tauchten zum Schwimmfest tief hinab, entspannten bei gemeinsamen Mahlzeiten und powerten uns sportlich aus, bereiteten uns auf unser späteres Leben als Studis und Autofahrende vor und lebten auf Reisen und Exkursionen im Moment - und hatten bei allem, was wir taten, viel Spaß und Erfolg, wofür wir allen danken, die das für uns ermöglichten! 

Nach einer spannenden Projektwoche ging heute auch ein weiteres Schuljahr am Scholl-Gymnasium zu Ende und Jugendliche und Lehrkräfte gehen in die Ferien - und freuen sich schon auf ein neues, spannendes Schuljahr danach!

Ron.

Näheres über die verschiedenen Projekte in der letzten Schulwoche findet ihr unter scholltimes.de!


Juli 2022: Casino Scholl Royale – 12 Jahre um jeden Punkt gepokert… und abgeräumt!

Am vergangenen Freitag sagte der diesjährige Abschlussjahrgang schließlich Adieu – doch nicht, ohne es noch einmal richtig krachen zu lassen!

“We are one” erklang es am Freitagnachmittag von der Bühne im Haus der Kunst. Und nachdem der Chor und einige andere die jungen Erwachsenen, für die nun der Ernst des Lebens beginnt, stimmlich und instrumental musizierend verabschiedet hatten, wurden im Rahmen feierlicher Reden die Zeugnisse übergeben. Die Zeugnisse, welche allen nun Nicht-Mehr-12ern, sondern Schulabgehenden, ihr Abitur bescheinigt. Der Schulabschluss, auf den sie die letzten acht Jahre ihres Lebens – Erfolgreich! – fleißig am Gymnasium hingearbeitet haben.

 

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Juli 2022: Es eskaliert sowieso!

 

Das Motto unserer elften Klassen, die vergangene Woche ihre Abschlussfahrt nach Dresden hatten, ließ viel erwarten. Letztendlich war es doch vordergründig eine Bildungseskalation, die trotzdem alles andere als langweilig war. 

Mit dem 9-Euro-Ticket starteten wir, der nächste Abschlussjahrgang unserer Schule, gemeinsam mit Frau Schmeißer und Herrn Eggert am letzten Sonntag im Juni mit völlig überfüllten Zügen in Richtung Sachsen, um uns dort vom maritimen Elbe-Flaire unserer Schiffsherberge, der “Pöppelmann”, Willkommen heißen zu lassen. ... 

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Juli 2022: Auszeichnung Denkolympiade

Auszeichnung der besten drei Fünftklässler bei der Denkolympiade 2022 

 Auch in diesem Schuljahr nahmen die Schülerinnen und Schüler unserer beiden 5. Klassen an der 1. Stufe der Denkolympiade teil. Dabei wurden wieder tolle Ergebnisse erzielt. Die besten drei Teilnehmer/innen erhielten für Ihre Leistungen eine Urkunde und eine kleine Geldprämie als Auszeichnung. 

Die Preisträgerinnen sind Marie Bauersfeld (Kl.5a), Henriette Atzrodt und Milana Schwager (beide Kl. 5b). 

Die Schulleitung sagt Herzlichen Glückwunsch! 

 

Gerhard Zenker


Juli 2022: So lebten die Germanen – Ein Ausflug zur Funkenburg

Am Montag, dem 4. Juli 2022, trafen wir, die Klasse 6b, uns um 7:40 Uhr mit der  Klasse 6a am Bahnhof in Sondershausen. 

Endlich konnte mal wieder ein Wandertag bzw. eine Exkursion stattfinden, Corona funkte uns nicht dazwischen!

 

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Juni 2022: Was – schon wieder nur zum Straußberg?

Es folgt ein Rückblick von Hanna Esche:

Leider hatte unsere Klasse noch nie eine Klassenfahrt gemacht. Zwei Mütter meinten, uns wenigstens einen Ausflug mit Übernachtung als Entschädigung zu organisieren. Wir dachten uns aber nur: „Schon wieder nur zum Straußberg?“

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Juni 2022: „Jugend trainiert für Olympia“ - Leichtathletik - Schulamtsfinale Nordthüringen

Nach fast 2-jähriger „Corona-Pause“ startete unser Gymnasium wieder bei einem „Jugend trainiert für Olympia“ Wettbewerb. Wir starteten mit den Wettkampfklassen II, III, IV bei den Jungen und der Wettkampfklasse IV bei den Mädchen, um uns gegen die besten Schulen Nordthüringens durchzusetzen.

Unsere Mannschaften mussten je nach Altersklasse verschiedene Disziplinen bewältigen (Sprint, Staffel, 800m, Weitsprung, Hochsprung, Ball, Kugel, Speer), wobei jeweils die zwei besten SchülerInnen einer Schule gewertet wurden. Dabei  muss berücksichtigt werden, dass ein Schüler bzw. eine Schülerin in maximal drei Disziplinen einschließlich Staffel für die Mannschaftswertung der Schule gewertet wird.

Unsere Voraussetzungen waren nicht die besten, lange Zeit konnte coronabedingt kein Sportunterricht stattfinden und die Umbauarbeiten auf dem Göldner verhindern die vollständige Umsetzung des Lernbereichs Leichtathletik im Sportunterricht.

Trotz aller Umstände lieferten alle SchülerInnen starke Leistungen im Schulamtsfinale ab und kämpften bis zum Schluss. Die gegenseitige Unterstützung unserer Mannschaften war vorbildlich und den der anderen teilnehmenden Schulen voraus.

 

Am Ende eines harten Wettkampftages konnten erfreuliche Ergebnisse erzielt werden:

WK II Jungen: 2. Platz

WK III Jungen: 6. Platz

WK IV Jungen: 2. Platz

WK IV Mädchen: 4. Platz

 

Vielen Dank für euren Einsatz, eure Fachschaft Sport!


Juni 2022: Gemeinsame Radtour für´s “Stadtradeln“

Es berichten Falk und Mia aus der 6b auf Scholltimes!


Mai 2022 - Crosslauf in Bad Frankenhausen

Nach zwei Jahren Verzicht auf sportliche Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Schulen des Kyffhäuserkreises gab es am 17.05.2022 endlich wieder ein Highlight der besonderen Klasse- den Crosslauf auf dem historischen Schlachtberg in Bad Frankenhausen.

In mehreren Jahrgängen konnten sich SchülerInnen unseres Gymnasiums erfolgreich auf dem Podium platzieren. Neben der Einzelleistung wurde auch die Teamleistung innerhalb eines Jahrganges gewertet. Aufgrund der anspruchsvollen Strecke war der Lauf nicht für jeder/n TeilnehmerIn ein Kinderspiel. Dennoch „überstanden“ alle SportlerInnen die Herausforderung mehr oder weniger erfolgreich.

Matthias und Tony

Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen für euren sportlichen Einsatz für unser Gymnasium!

Platzierungen:

  • Laura Pschribülla, Klasse 7: 3. Platz  (Mädchen, Jahrgang 2009)
  • Finlay Eisert, Klasse 7: 1. Platz  (Jungen, Jahrgang 2009)
  • Schulwertung Jungen Jahrgang 2007: 2. Platz
  • Schulwertung Mädchen Jahrgang 2009: 2. Platz

Mai 2022 - Casino Scholl Royale – 12 Jahre um jeden Punkt gepokert

Nach zwölf Jahren hat das gymnasiale Glücksspiel für unseren diesjährigen Abijahrgang schließlich ein Ende. Ausklingen ließ er diesen Schluss seiner Schulzeit natürlich mit einer traditionell bunten Mottowoche, die ihren Höhepunkt im heutigen letzten Schultag fand …

 

Weiterlesen können Sie/könnt ihr bei Scholltimes!


April 2022: Literatur und Musik - Rose&Georgi

Nach langer Pause konnten wir endlich wieder die Theatergruppe Rose&Georgi aus Berlin in unserer Aula willkommen heißen. Das Künstlerduett steht für eine originelle Mischung von Literatur und Musik und somit für eine Bereicherung des Unterrichts.

Anschaulich präsentierten sie Fabeln sowie alte und neue Balladen, die sie teils vertont, teils musikalisch unterlegt gestalteten und so ganz neu interpretierten.

Und so dauerte es auch nicht lange, bis sie die 5.- 8. Klassen begeistert in ihr Programm mit einbezogen hatten. Beeindruckend war für die meisten wahrscheinlich auch die Vielfalt der Instrumente, insbesondere der „Zauberflöte“, der Georgi sogar Hardrock- Klänge entlockte.

Ein Dankeschön an beide Künstler und den Förderverein unseres Gymnasiums für die finanzielle Unterstützung!


April 2022: Vorankündigung Stadtradeln 2022

Liebe SchülerInnen, liebe KollegInnen, liebe Eltern und liebe Ehemalige,

es folgt eine Vorankündigung: Wir, ihr - wir alle radeln wieder mit!

...unter dem Motto „21 Tage für eure Schule in die Pedale treten“ werden beim „Schulradeln“, im Zeitraum vom 20. Mai bis 09. Juni 2022, auch in diesem Jahr wieder die fahrradaktivsten Schulen gesucht.

Ziel des Wettbewerbs ist es, eine gesunde Abwechslung zum meist bewegungsarmen Schulalltag herzustellen und SchülerInnen fit für das Radeln im Alltag zu machen. Zusätzlich leisten alle Teilnehmenden einen Beitrag zum Klimaschutz, indem alltägliche Wege, wie der Weg zur Schule, anstatt mit dem Auto, mit dem Rad zurückgelegt werden. In diesem Jahr wird außerdem symbolisch für den Frieden geradelt. Lasst uns gemeinsam für eine bessere Welt in die Pedale treten!

Schaffen wir es gemeinsam, wieder den anderen Schulen des Kyffhäuserkreises davonzuradeln und unseren zweiten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen?

 

Was könnt ihr tun:

 

Wir freuen uns auf alle TeilnehmerInnen im Team Geschwister Scholl Gymnasium SDH!!!


April 2022: Frohe Ostern

Wir wünschen allen Frohe Ostern und erholsame Osterferien!


April 2022: Marek ist wieder da.

Marek war wieder da! - Anti-Mobbing-Projekttag der 5. Klassen.

 

Miteinander reden ist besser als übereinander! 

Helfen ist besser, als es anderen schwerzumachen! 

Zusammenhalten, gemeinsam Ziele erreichen, ist oft viel einfacher, als allein zu kämpfen!

 

Mehr Informationen findet ihr unter: Scholltimes!


März 2022: Schollaner mit Herz <3

Verbandsmaterial, Windeln, Desinfektionsmittel – Es gab kaum etwas, was die fleißigen Schollaner jeglicher Klassenstufen am vergangenen Dienstag & Mittwoch nicht in zahlreiche Kartons einräumten, stapelten und verpackten…

Selten war der Schülerarbeitsraum so voller Leben wie in den letzten Tagen, in denen eine unglaubliche Menge an Sachspenden von vielen jungen Freiwilligen für den Transport an die ukrainische Grenze vorbereitet wurde.

Von Lebensmitteln über Decken bis hin zu medizinischen Produkten und Masken: Alles fand Platz in den von Frau Ehrenberg doppelt beschrifteten Kartons, um notleidenden Menschen und nicht zuletzt ihren Kindern zuzukommen. Aber nicht nur die Sachspendenaktion zeigte sich als voller Erfolg: Mit Stolz konnten wir unter anderem Herrn Most von der Thüringer Allgemeinen berichten, dass ebenso etwa 3000 Euro an Geldspenden gesammelt wurden, und das innerhalb nur weniger Tage!

Geld, von dem – auch durch die Unterstützung zweier Sondershäuser Apotheken, nämlich der Stadtapotheke sowie der Loh-Apotheke, und der Linden-Apotheke in Wolkramshausen – dringend benötigte Medikamente zur Versorgung der Geflüchteten gekauft wurden und werden.

“Wir haben von der Aktion der beiden jungen Männer erfahren, die schonmal an die ukrainische Grenze gefahren sind, und dachten, wir könnten sie mit unserer Reichweite als Schule unterstützen”, erklärt Frau Fuhrmann außerdem.

Dank der starken Unterstützung können Florian und Tobias, zwei ehemalige Schüler unserer Schule, die einen der beiden Transporter fahren werden, jene Hilfen nun den Menschen zukommen lassen.

Der zweite Transporter wurde heute beladen. Von dem Spendengeld haben helfende SchülerInnen auch heute Tag nochmal Medikamente, Pflaster sowie Verbandsmaterial gekauft, etwa zwanzig halfen gestern und heute. Sowohl die Geld- und Sachspenden als auch die Spontaneität sind überwältigend.

Sehr beeindruckend war zudem die Kooperation zwischen Lernenden und Lehrenden, ehemaligen Schollanern, Eltern und Firmen/Apotheken/Supermärkten (u.a. Edeka Neukauf/Einspänner, Tagespflege Aptekorz)!

Vielen Dank nochmal an alle SpenderInnen und helfenden/unterstützenden Personen! <3

Heute Nacht startet die Tour zur ukrainische Grenze!

 

 


Der Tour-Bericht von Florian:

Um 4 Uhr am Mittwochmorgen startete unser Konvoi bestehend aus zwei vollbeladenen großen Transportern aus Sondershausen in Richtung der slowakisch-ukrainischen Grenze. Genauer gesagt ging es zum kleinen Grenzort Vyšné Nemecké.

Beladen waren die Fahrzeuge mit Decken, Schlafsäcken, Rollstühlen, haltbarer Nahrung, Süßigkeiten, Babynahrung, Windeln, Pflege- und Hygieneartikel (für Babys und Erwachsene), Teddys und Thermounterwäsche. Der Großteil der Spendengelder wurde jedoch für Medikamente, Verbandsmaterialien und andere medizinische Produkte ausgegeben. Diese werden aufgrund der neuen Offensiven und der zahlreichen Verletzten am dringendsten benötigt.


Die Fahrt verlief ohne Probleme und wir sind pünktlich um 16:30 am Zielort angekommen. Nun wurden die Spendenkartons, welche zuvor die Schüler und Lehrer des Gymnasiums “Geschwister Scholl“ aus Sondershausen gut sortierten, in das Warehous verladen. Als Zwischenlager dient dem „Project Nadiya“, mit dem wir kooperiert haben, ein ehemaliges Reifenlager, welches netterweise kostenfrei von der dortigen Bevölkerung zur Verfügung gestellt wird. Die direkte Anbindung zur Grenze erleichtert den Weitertransport der Spenden immens. Vom Warehouse werden die Güter dann von ukrainischen Fahrern abgeholt und in ein größeres Lager nach Uschgorod (Transkarpatien, Ukraine) gefahren. Dort verläuft die Sammlung der jeweiligen Spenden für den Weitertransport und die Sortierung entsprechend der speziellen Anforderungen der jeweiligen Einsatzorte. Danach werden diese unter anderem weiter nach Kyiv oder in die Ostukraine zu Krankenhäusern und zentralen Ausgabestellen (für die Zivilbevölkerung) gefahren und dann später dort verteilt.

Alles in allem war der Spendenaufruf und der Transport ein voller Erfolg. Die Organisationen vor Ort leisten sehr gute Arbeit und sind gut organisiert. Auch der Weitertransport der ankommenden Menschen ist durch die unzähligen Privatpersonen, welche unter anderem aus der Slowakai, Polen, Tschechien und Deutschland kommen, gut durch PKWs und Busse abgesichert. Das Hauptproblem ist es, die Güter in die Ukraine zu bringen. Dies ist aber durch die gute Zusammenarbeit und die gute Organisation des „Project Nadiya“ trotz alledem geglückt.

Großen Dank gilt an dieser Stelle Wago und der Nordthüringer Volksbank, welche für die zweite Fahrt die Transporter inklusive Fahrer zur Verfügung gestellt haben. Des Weiteren möchten wir uns bei der Loh-Apotheke, Stadtapotheke (beide aus Sondershausen), der Linden Apotheke Wolkramshausen, dem Edeka Borntal (Einspänner-Demmin), der Tagespflege Aptekorz und dem Autohaus Ford Schneider, welche teilweise schon den ersten und auch den jetzigen zweiten Transport durch unzählige Spenden unterstützt haben, bedanken. Außerdem gilt auch noch den Schülerinnen und Lehrerinnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Sondershausen großer Dank, da ohne ihre tatkräftige Unterstützung die Organisation und Sortierung der Spenden nicht möglich gewesen wäre. Weiterhin möchten wir uns für die atemberaubende Solidarität der unzähligen Privatpersonen bedanken, welche durch die zahlreichen Sach- und Geldspenden die Transporte überhaupt erst ermöglicht haben.

Gemeinsam konnte so den Menschen in der Ukraine ein Stück weit geholfen werden.


März 2022: 61. Matheolympiade

Am 24. Und 25. Februar wurde die 3. Stufe der 61. Matheolympiade, die normalerweise in Erfurt stattfindet, auch in diesem Jahr wieder dezentral an der jeweiligen Schule durchgeführt.

Von unserem Gymnasium hat sich Magnus Schultheis aus der Klasse 7a für die dritte Stufe qualifiziert. Er schrieb an beiden Tagen jeweils eine vierstündige Klausur, die nun von einem Korrekturteam bewertet wird.

Außer Magnus haben sich noch weitere 17 Schülerinnen und Schüler unserer Schule für die 2. Stufe der Matheolympiade, der Regionalrunde, qualifiziert. An der Regionalrunde nahmen Schülerinnen und Schüler der Gymnasien des Kyffhäuserkreises teil.

Die erfolgreichsten Teilnehmer der Regionalrunde wurden mit einem ersten, zweiten oder dritten Preis ausgezeichnet.

Die Preise wurden uns wie jedes Jahr von der Kyffhäusersparkasse zur Verfügung gestellt. Wir sagen an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

 

Die Preisträger und Preisträgerinnen unseres Gymnasiums:

Linette Trietchen (Klassenstufe 6)

Anton Koch (Klassenstufe 6)

Magnus Schultheis (Klassenstufe 7)

Ramon Hellmich (Klassenstufe 7)

Luisa Schulz (Klassenstufe 8)

 

Fachschaft Mathematik

 

….und am 17.03.2022 findet der Känguru-Wettbewerb statt, meldet euch an!


Februar 2022: Schule mit <3 - Spendenübergabe an das Kinderhospiz Mitteldeutschland

Schule mit Herz <3

“Keine Pandemie der Welt kann uns davon abhalten, Gutes zu tun!”, dachten wir uns. Jedes Jahr spendet unsere Schule durch die Kinder und Jugendlichen durch schulinterne Aktionen erwirtschaftetes Geld an den guten Zweck, und auch im letzten Jahr ließen wir uns nicht davon abhalten...

Mehr als 3200€ – fast 10€ por Kind und somit eine immense Summe für eine so kleine Schule wie unsere – konnten Frau Breier, Frau Fuhrmann und Vertretende aller Klassenstufen am Dienstag Herrn Köhler vom Kinderhospiz  Mitteldeutschland übergeben.

Mit Stolz berichteten sie in kleinem, gemütlichem Kreise dem Journalisten der TA vom Verkauf selbst gemachter Basteleien der fünften, dem Basar der neunten, dem Spendenaufruf bei Familien und Freundeskreisen der sechsten und dem Mistelangebot der elften Klassenstufe während der Vorweihnachtszeit, die durch entsprechende Hygienekonzepte regen Anklang fanden, wie sich an der Spendensumme zeigt. Von so viel Engagement und Eigenregie ihrer Schützlinge, verdeutlicht Frau Breier, sei sie schlichtweg begeistert gewesen, aber auch die vielen Privatspenden der Eltern dürfe man nicht vergessen: “Dieses Jahr war es wirklich ein Selbstläufer, ich habe die Idee nur in die Klassen gegeben und die Jugendlichen sind aktiv geworden. Darauf bin ich sehr stolz und für die vielen Spenden dankbar!”, betont sie.

Bereits seit über zehn Jahren spendet unsere Schule mit Herz für das spendenfinanzierte Kinderhospiz Mitteldeutschland – das knapp zwei Millionen Euro jährlich benötigt und finanzielle Hilfen während der Pandemie deshalb so nötig hat wie noch nie, um sterbenskranke Kinder und ihre Familien weiterhin auf ihren schweren Wegen begleiten und unterstützen zu können. Entsprechend dankbar zeigt sich der Ehrenamtliche, Herr Köhler, über die überragende Rekordsumme: “Wir benötigen viele teure medizintechnische Geräte und können Spenden wie diese demnach sehr gut gebrauchen.” Dankbar berichtet er vom neuen multifunktionalen Therapieraum der Einrichtung, der allerdings Platz in den Kassen des Hospizes geschaffen hat. “Die Unterstützung durch die mitteldeutschen Schulen freut uns immer besonders. Es ist wahnsinnig toll, wenn Kids etwas für Kids tun. Das ist keine Selbstverständlichkeit".

Frau Breier betont schließlich noch einmal das Bewusstsein für Nächstenliebe und Solidarität, das alle Spendenden gezeigt hätten. Eine Spende für eine Einrichtung wie das Hospiz habe einen großen Mehrwert, erst recht in einer Situation wie dieser.

Wir bedanken uns im Namen der Schule bei allen Mitwirkenden und für jede Spende sowie beim Herrn Köhler für sein Kommen!

 

Ron Schlegel, Scholl-Times


Februar 2022: INFO: PRÜFUNGEN UND VERSETZUNGEN 2022

Huch – Schon ist das dritte Corona-Schuljahr fast zur Hälfte vorbei. Da lohnt es sich doch, inmitten des ganzen Impf- und Bestimmungenwirrwarrs auch mal einen kurzen Blick auf den uns allen bevorstehenden, ebenso ganz im Sinne von Corona stehenden, Abschluss des Schuljahres zu werfen …

So dürfte die kürzlich vom Bildungsministerium versprochene “Abmilderungsverordnung” wohl bei vielen, denen das Lernen während der Pandemie schwergefallen ist, für Aufatmen sorgen. Besagte Verordnung gab es in verschiedenen Formen bereits in den vergangenen Jahren, und wie damals wird es auch in diesem Jahr in den Klassenstufen vier, sechs und acht keine Sitzenbleibenden geben – es sei denn natürlich, die Jugendlichen bzw. deren Eltern entscheiden sich freiwillig dazu, wofür noch bis Juni entsprechende Anträge eingereicht werden können.
Auch für Prüfungsängstliche sorgt die Verordnung für Erleichterung: Prüfungen sollen vereinfacht, die Auswahl der Aufgaben vergrößert und Vorbereitungszeiten verlängert werden. Dies gilt sowohl für Zwischen-, als auch für Abiturprüfungen, so sollen zum Beispiel für die Besondere Leistungsfeststellung (BLF) nur lediglich drei statt der üblichen vier Prüfungen abgelegt werden müssen. Die genauen Details werden von Bildungsminister Helmut Holter und seinem Ministerium noch bis März endgültig festgelegt. Fest steht jedoch, dass trotz allem jede Prüfung und jeder Abschluss den anderen Jahrgängen und Bundesländern gleichwertig bleibt.

Wir wünschen allen Lernenden weiterhin viel Kraft und Motivation für dieses Schuljahr!

Ron Schlegel, Scholltimes-Redaktion

Quelle: MDR (Zugriff: 24.01.2022, 15:54)


Rückblick Dezember 2021: Lesewettbewerb

Im Dezember 2021 fanden die Lesewettbewerbe mit Büchervorstellung und dem Vorlesen einer eigenen ausgesuchten, vorbereiteten Textstelle sowie eines Fremdtextes in den Klassen 6a und 6b statt.

Am 18.01.2022 traten nun die Sieger der beiden Klassen gegeneinander vor einer kleinen, selbstgewählten Jury an. Herr Zenker und Frau Herper organisierten das kleine Finale, das in der Aula des Haus II coronabedingt im kleinen Kreis stattfand.

 


Dazu hat die Scholltimes-Redakteurin Lotti einen kleinen Rückblick geschrieben.

Hey,hier ist ein kurzer Bericht über meinen Lesewettbewerb….

Und so fing alles an:
Schon frühmorgens um 6:00 Uhr wachte ich auf. Oh nein, dachte ich, heute ist ja der Lesewettbewerb! Ich suchte mir ein paar schöne Sachen heraus und machte mich hübsch zurecht. Vor lauter Aufregung übte ich noch einmal einen unbekannten Text zu lesen, war mit meiner eigenen Leistung allerdings nicht zufrieden. Dies steigerte meine Angespanntheit noch zusätzlich. Dann ging ich zur Schule. In der 4. Stunde konnte ich es kaum noch aushalten. Es war mir so wichtig zu gewinnen, ich wollte meine Klasse doch nicht enttäuschen. Als die 6. Stunde dann endlich anfing, holte meine Lehrerin mich und drei weitere Lernende der 6b, welche als Jury eingesetzt werden sollten, zum anstehenden Wettbewerb ab.
Wir gingen in die Aula, ich schwitzte, so aufgeregt war ich. Nach ein paar Minuten kamen auch die anderen endlich. Ich musste gegen Carlo antreten, dieser hatte den Wettbewerb in der Klasse 6a für sich entschieden. Er hatte auch drei Jurymitglieder dabei.
Wir setzten uns (natürlich coronakonform mit 2 Metern Abstand) auf unsere Plätze, die sich genau in der Mitte der Aula befanden. Ich begann meinen Text zu lesen, den ich zuvor bekommen hatte. Alle hörten gespannt zu. Nach mir fing dann Carlo an, seinen Text vorzulesen und ich hatte echt Angst, dass er gewinnen könnte. Als wir beide fertig waren, verließ die Jury die Aula, um sich zu besprechen … .

Ich wurde noch aufgeregter und machte mir Gedanken, ob Carlo wohl besser gelesen hatte?

Als die Jury dann endlich fertig war, trat Mara nach vorne und verkündete den Gewinner. Das Ergebnis der zu vergebenden Punkte war 31:52 und ratet mal, wer gewonnen hatte – genau, ich. Ich freute mich riesig darüber und alle Anspannung fiel von mir ab. Am nächsten Tag bekam ich eine Urkunde und einen Büchergutschein als Geschenk von meiner Lehrerin.

In der nächsten Runde findet der Lesewettbewerb auf Kreisebene statt.
Dort versuche ich, unsere Schule bestmöglichst zu vertreten und vielleicht noch eine Runde weiter zu kommen.

Eure Lotti

 


Rückblick Oktober 2021: Goethes Opa & Anti-Mobbing-Projekttag Klasse 6

Goethes Opa

Weimar, „Der Erlkönig“, „Faust“ … Ein paar Schlagworte und sofort ist klar, um wen es geht: Goethe. Wobei… Nicht ganz. Als der von Frau Jödicke geleitete Deutsch eA-Kurs der elften Klasse vor den Herbstferien des letzten Jahres mit ihr einen Vortrag im Corbach Club besuchte, sollte es sich ausnahmsweise nicht direkt um den deutschen Ausnahmedichter Johann Wolfgang handeln, sondern um Friedrich Georg – Goethes Großvater.


Während im Unterricht normalerweise nur Goethes Leben, Schaffen und natürlich seine literarischen Werke behandelt werden, wohnten die Jugendlichen an diesem Tag einem Vortrag zu einem etwas anderen Aspekt seiner Person bei: Seiner Familiengeschichte. Vorgestellt von Barbara Heuchel, die sich gemeinsam mit ihrer Kollegschaft mit Goethe und seiner Familiengeschichte auseinandersetzt, tauchten sie ein in die Vergangenheit der Familie Goethe.
Oder auch: Göthe. Denn so hieß der 1657 in Kannawurf getaufte Friedrich Georg, dessen Vater dem uns nahen Berka entstammte und eine Hufschmiede betrieb, deren Gebäude in der Harzstraße 10 heute noch immer existiert. In seiner Kindheit, die er mit seinen fünf Geschwistern verbrachte und nachdem die Familie nach Artern umgesiedelt war, besuchte er dort die Lateinschule. Hier widmete er sich dem Studium zahlreicher Fächer, bevor er 1672 für zwei Jahre eine Ausbildung zum Schneider machte – Passion und Talent seinerseits, wie sich zeigen sollte. Am Ende seiner “Walz”, einer zu damaligen Zeiten üblichen monate-, manchmal (wie auch bei Friedrich) jahrelangen Reise durch die Heimat, während die jungen Handwerker sich bei fremden Meistern noch weiteres Wissen aneignen sollten, landete er fernab seines Zuhauses in Frankreich. In Lyon – dem damaligen Zentrum der Seidenherstellung und -weiterverarbeitung – arbeitete er schließlich einige Jahre in den dortigen Manufakturen und Schneidereien, bevor er 1685 durch das Edikt von Fontainebleau, wie alle anderen u. a. Protestanten, daraus vertrieben wird und schließlich in Frankfurt einen Meistertitel sowie den Status eines Bürgers erhält. Aus seiner entstandenen Liebe zu Frankreich heraus nannte er sich aber fortan “Göthé”, damit sein Name im Französischen einen verbesserten Klang erhält. Als damalig gefragter Schneider und “Karl Lagerfeld” des 17. und frühen 18. Jahrhunderts arbeitete er sich in die höchste Steuerklasse vor und heiratete 1705 zum zweiten Mal – Cornelia Walter, deren Gasthof “Weidenhof” er übernahm und eine “florierende Weinhandlung” aufbaute. 1730 starb Göthé und hinterlässt seinen einzig überlebenden Sohn aus zweiter Ehe, Johann Kaspar, der den Familiennamen später in das lateinische “Goethe” ändern ließ und der Vater einer der berühmtesten deutschen Dichter werden sollte.

Frau Heuchel findet: Auch Goethes Vorfahren verdienen mehr Aufmerksamkeit. Und dank ihres interessanten Vortrages erhielten sie diese von den Jugendlichen aus Frau Jödickes Deutschkurs auch – und bedankt sich noch nachträglich für diese informative Vorstellung!

Ron Schlegel


Quelle: “Die erstaunliche Lebensgeschichte des Friedrich Georg von Göthé – dem Großvater von Johann Wolfgang von Goethe väterlicherseits”, Broschüre von Edith Baars, 2021.


Gemeinsam stark! – Anti-Mobbing-Projekttag in den 6. Klassen

Am 6.10.2021 führten Marek und andere Ehrenamtliche bei uns am Scholl-Gymnasium mit den 6. Klassen ein Anti-Mobbing-Projekt, organisiert von Frau Breier (Verantwortliche der Schule für Prävention), durch.
Im Vorfeld wurde klassenweise eine anonyme Umfrage umgesetzt, damit sich die Projektleitenden speziell auf die jeweilige Klassensituation einstellen konnten. Im Anschluss an den sechsstündigen, sehr erfolgreichen Projekttag gab es dann auch einen (Online-)Elternabend, bei dem die Ergebnisse für die Angehörigen ausgewertet wurden.
Im Video könnt ihr ein Interview unserer Redakteurinnen Lotti und Nisa mit Marek, dem Geschäftsführer und Gründer des Vereins “Zeichen gegen Mobbing e.V.”, hören bzw. sehen.
Wir wünschen gute Unterhaltung!

Betroffene können sich hier informieren und Hilfe suchen!

Interview mit Marek! und unseren Scholltimes-Redakteurinnen Lotti und Nisa.


Januar 2022: INFO - PRÄSENZUNTERRICHT NACH DEN FERIEN

Nachdem wir vor dem Jahreswechsel bereits über die neuesten Verordnungen des Bildungsministeriums informierten, können wir diese nun mit Informationen der Schulleitung verlässlich aktualisieren.

Demnach werden die nächsten Wochen gänzlich anders aussehen als noch am Anfang der Ferien vermutet: Nach einer neuen Allgemeinverfügung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) sowie der seit November anhaltend geltenden Coronaverordnung für Thüringer Schulen und Kitas wird der Schulbetrieb in Präsenz nicht eingestellt werden müssen. Demnach wird es nach den Ferien, also ab dem 05.01.2021, mit wenigen Änderungen weitergehen wie auch in den letzten Monaten davor.

Es findet somit weiterführend Präsenzunterricht für alle Klassenstufen statt. Hierbei gilt wie gehabt die Maskenpflicht sowie die Pflicht zur zweimal wöchentlichen Testung auf das Coronavirus, sofern kein 3G-Nachweis vorgelegt werden kann. Die ersten Tests werden sofort am Mittwoch durchgeführt. Im zeitnah allen Eltern und Sorgeberechtigten zukommenden Elternbrief wird aber ausdrücklich darum gebeten, dass sich alle Jugendlichen zur Sicherheit ihrer Mitmenschen testen lassen sollten, worum auch wir an dieser Stelle bitten möchten.

In den Pausen sind im Haus I weiterhin die Ein- und Ausgänge nach jeweils zwei Klassenstufen organisiert und ebenso wie im Haus II werden auch die Pausenstellplätze wie gehabt getrennt sein. Nach dem Unterricht soll das Schulhaus zügig verlassen werden. Somit werden auch AGs bis auf Weiteres nicht stattfinden können.

Eine Änderung gibt es dann aber doch: Wir kehren zurück zur festgelegten Raumstruktur. Demnach wird erneut jede Klasse und jeder Kurs in einem festgelegten Raum bzw. wenigen festgelegten Räumen unterrichtet werden. Nähere Informationen hierzu werden über den Vertretungsplan übermittelt werden.

Wir hoffen, Ihr hattet erholsame Ferien und könnt nun gestärkt in den weiterhin sehr anderen Präsenzunterricht einsteigen. Wir wünschen hierfür allen viel Kraft, Motivation und Gesundheit!

Eure scholltimes-Redaktion, Ron Schlegel.


Januar 2022: Happy New Year

 

 

HAPPY NEW YEAR!

 

Wir wünschen einen gelungenen und erholten Start in ein Jahr 2022, das sicherlich pandemiebedingt die eine oder andere Herausforderung mit sich bringt, welche wir wieder zusammen meistern werden!

All das, was Ihr Euch für das neue Jahr wünscht und vornehmt, soll in Erfüllung gehen.

Doch das Wichtigste ist, dass Ihr gesund bleibt!


Dezember 2021: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2022

Die Schulleitung und das Kollegium des Geschwister-Scholl-Gymnasiums wünschen allen SchülerInnen sowie allen Eltern ein besinnliches Weihnachtsfest!

Weiterhin wünschen wir einen gelungenen und erholten Start in ein Jahr 2022, das sicherlich pandemiebedingt die eine oder andere Herausforderung mit sich bringt, welche wir wieder zusammen meistern werden!

Auf unserer digitalen Schülerzeitung "Scholltimes" (www.scholltimes.de) sind einige Artikel und Podcasts erschienen, die noch einmal einen Rückblick auf einen ereignisreichen Dezember geben.


November 2021: Vorankündigung Schülerzeitung

Unsere Schule, unsere Zeit - unsere Zeitung!

Eine Schülerzeitung! Viele von Euch/Ihnen kennen sowas wohl eher aus amerikanischen Filmen als aus dem Umfeld. Doch hier ist sie - neu, aktuell und digital. Ab Donnerstag, dem 02.12.2021, um 14:00 Uhr versorgt Euch/Sie die sechsköpfige Redaktion regelmäßig mit neuesten News, vergangenen und voraussichtlichen Veranstaltungen und fantastisch festgehaltenen Fails aus dem Unterricht - also fleißig Zeitung lesen und weitersagen, um nichts mehr zu verpassen aus dem täglichen Wahnsinn unserer Zeit - der scholltimes.

Da eine Schülerzeitung nunmal nicht ohne ihre Namensgebenden funktioniert, hoffen wir außerdem auf rege Teilnahmen an regelmäßigen Umfragen, mit denen bereits in der Woche der Veröffentlichung gestartet wird. Wir als Redaktion zählen dabei auf Eure Unterstützung und wünschen Euch/Ihnen später viel Spaß dabei, die Ergebnisse unter www.scholltimes.de anzusehen.

 

Die Redaktion freut sich auf großes Interesse!


November 2021: Jugendarbeit und Arbeit für die Jugend aktiv mitgestalten

Tanja Henze, ehemalige Schülerin unserer Schule und Vorsitzende des Jugendparlaments des Kyffhäuserkreises, informierte die 9. Klassen am Montag über ihre Arbeit.

Sie stellte vor, was für Aufgaben die jungen Leute angehen, wofür sie sich engagieren und dass es wichtig ist, sich auch für seinen Heimatkreis einzusetzen. Schnell sind Vorurteile gefällt, dass nichts los sei, dass man sowieso nichts ändern könne. Aber genau dafür ist Tanja die richtige Ansprechpartnerin.

Im Anschluss ermutigte sie die SchülerInnen, Ideen zu sammeln und sich auch am Fotowettbewerb des Kreises zu beteiligen.

Bei Interesse bitte auf die Daten der Flyer achten. Viel Spaß beim Mitmachen!


Oktober 2021: Ausstellung zu Goethes Vorfahren im Carl-Corbach-Club besucht

Die letzte Deutschstunde vor den Herbstferien nutzte der 12er Leistungskurs Deutsch, um die Ausstellung zu „Goethes Vorfahren und Verwandte in der Kyffhäuserregion“ zu besuchen.

Nach mehr als einjähriger Recherche in Kirchenbüchern der Region war eine umfangreiche Ahnensammlung zur Familie Göthe (tatsächlich mit „ö“) entstanden, die Frau Dr. Heuchel akribisch zusammengetragen und in einem Buch veröffentlicht hat. Sie erklärte den Jugendlichen die Ergebnisse ihrer Forschungen und konnte so manche Anekdote zu den Ahnen der Familie erzählen. Tatsächlich reicht die Ahnentafel bis nach Berka zurück, sodass wir doch ein bisschen stolz sein können, dass die väterliche Linie Johann Wolfgang Goethes hier bei Sondershausen mitgeprägt worden ist.

Das Göthe-Stammhaus in Berka ist zwar 2019 abgerissen worden, soll aber eine Erinnerungstafel bekommen.


Oktober 2021: Klasse 5a - Lernen am anderen Ort - Zella-Mehlis

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen ...

Wir, die Schüler der Klasse 5a, waren nach einer langen Zwangspause die Ersten, die eine alte Tradition unserer Schule fortsetzen konnten: eine Woche im Schullandheim Zella- Mehlis!

Nach einer abenteuerlustigen Reise mit dem Zug konnte unser gemeinsamer Aufenthalt beginnen.

Auf unserem Programm standen: Lerneinheiten (Deutschland bilingual & Teamspiele), das berühmte Meeresaquarium, eine schöne Wanderung nach Oberhof, der Besuch der Explorata in Zella-Mehlis sowie des Exatoriums in Oberhof und regelmäßig sportliche Bewegung, wie Adventure-Minigolf und Tennis. In unserer frei verfügbaren Zeit haben wir Tischtennis gespielt und auf dem Spielplatz in der Nähe der Villa getobt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, ob die liebevoll zubereitete und schmackhafte „Schullandheim-Versorgung“ oder die selbstgemachte Pizza.

Insgesamt war das eine tolle Woche, wir bedanken uns beim Team des Schullandheimes und unseren beiden Lehrerinnen Frau Wiegandt und Frau Fuhrmann.

(Redaktionsteam der Klasse 5a)

 

Und so sehen das unsere MitschülerInnen:

„In Zella- Mehlis habe ich gelernt zusammenzuhalten.“ (LM)

„ Meine erste Klassenfahrt hat mir sehr gefallen, weil wir tolle Erlebnisse hatten.“ (JLWL)

„Durch die Klassenfahrt habe ich neue Freunde gefunden. In Zukunft werde ich Menschen erst richtig kennenlernen, bevor ich sie mag oder nicht.“ (GR)

 „Ich hatte ein bisschen Heimweh, weil ich noch nie so lange Zeit ohne meine Eltern war.“

„Die Klassenfahrt war sehr schön, spannend und aufregend.“(AA)

„Für mich selbst habe ich festgestellt, dass ich auch weniger Zeit mit technischen Geräten verbringen kann.“ (AA)

„Im Meeresaquarium, in der Mitmachwelt der „Explorata“ und im Terrarium konnte ich viel über Mensch, Natur und Technik lernen.“ (TJ)

„Ich habe durch die Klassenfahrt meine Mitschüler besser kennengelernt und neue Freunde gefunden.“ (MB)


Oktober 2021: Digitalisierung am "Geschwister Scholl" Gymnasium

In den letzten Wochen ist viel passiert in unserem Gymnasium. Die wochenlangen Bauarbeiten sind fast abgeschlossen und die Digitalisierung ist in unsere beiden Schulhäuser eingekehrt. Unsere technische und mediale Ausstattung wurde verbessert, beispielsweise durch das Anbringen von Bildschirmen in fast allen Räumen, durch das Bereitstellen von Smartboards, Endgeräten für unser Kollegium und zwei Klassensätzen iPads sowie der Verfügbarkeit von W-Lan in beiden Schulhäusern. Des Weiteren erfolgte eine Neuausstattung unserer zwei Computerkabinette mit jeweils 25 neuen Geräten.

Alle Baumaßnahmen und die Bereitstellung der Geräte erfolgten über den sogenannten Digitalpakt des Bundes. Verantwortlich für die Durchführung und das Gelingen der Umsetzung bei uns an der Schule war die Schulverwaltung des Kyffhäuserlandkreises.
Großes Ziel des Landkreises ist es, dass kommend alle SchülerInnen nach und nach Endgeräte erhalten. Hier muss noch geklärt werden, wie die Finanzierung erfolgen soll.

Jetzt gilt es, die Chancen eines individuellen, mediengestützten Unterrichts zu nutzen und das Lernen sowie den Unterricht durch die neuen verfügbaren Medien in Zukunft positiv zu unterstützen.


Oktober 2021: Bilinguales Projekt zum Schwerpunkt "Holocaust"

Unsere SchülerInnen der Klasse 10 haben  3 Tage ein bilinguales Projekt (Geschichte/Englisch) mit dem Schwerpunkt „Holocaust“ durchgeführt. Dabei erarbeiteten sie unter anderem mit Hilfe englischsprachigen Materials eine Führung durch die Gedenkstätte „Buchenwald“ und gestalteten einen Flyer für englischsprachige Gäste.

 

Our students in grade 10 carried out a bilingual project (History/English) with focus on "Holocaust" over 3 days. Among other things, they worked out a guided tour of the Buchenwald memorial with the help of English-language materials and designed a brochure for English speeking guests.


Vorankündigung: Künstlergruppe Rose&Georgi

UPDATE: Aufgrund der aktuellen Situation wird der Termin verschoben (Frühjahr 2022)!

Am Donnerstag, dem 11.11.2021, besucht uns die Künstlergruppe Rose&Georgi. In der Aula im Haus I führt sie für die 5. und 6. Klassen in den ersten beiden Stunden ihr Fabelprogramm auf. Danach folgt in der dritten und vierten Stunde die Inszenierung von Balladen für die Klassenstufen 7 und 8.

Wir freuen uns auf die Auftritte!


Rückblick September 2021: Mein erster Schultag am Gymnasium

Ein Bericht von Hanna Esche (Klasse 5b):

Ich, Hanna Esche, ging am 6.9.2021 zum ersten Mal in das Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Ich war extrem aufgeregt und hatte auch ein bisschen Angst. Wir sammelten uns auf dem Schulhof und als wir die Schule betraten, war alles weg. Ich war einfach glücklich. Zuerst sahen wir uns die Schule und den Klassenraum an. Wir stellten uns alle vor und bekamen unseren Stundenplan. In den letzten zwei Stunden schauten wir uns die Sporthalle und die anderen Sportplätze an.

Nach diesem Tag war ich sehr froh und fragte mich, warum ich überhaupt Angst hatte. Ich war überglücklich, weil alle Klassenkameraden nett sind und sich alle gut verstehen.

Es war ein spannender Tag mit einem Happy End!

 


September 2021: Jugend trainiert für Olympia - Fußball WK III

Nach fast 1,5 Jahren Pause finden endlich wieder die sportlichen Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ statt. Traditionell beginnen unsere Fußballer mit ihren Wettkämpfen. Nachdem unsere Jüngsten in der WK IV vergangene Woche bereits in ihrem Turnier Erfahrungen sammeln konnten, fand am heutigen Donnerstag das Turnier der WK III statt.
Leider mussten wir durch Quarantänemaßnahmen bzw. Krankheit auf einige Spieler verzichten, sodass wir ohne Auswechselspieler antraten. Unsere Jungs haben trotz der Umstände Kampfgeist bewiesen und nach einer Niederlage im ersten Spiel gegen den Turniersieger aus Greußen im zweiten Spiel einen deutlichen und schön herausgespielten 3:1 Sieg gegen Bad Frankenhausen eingefahren und sich damit verdient den zweiten Platz gesichert.

Vielen Dank auch an unsere zwei Jungen aus der 11, die als Schiedsrichter bei der Durchführung des Turniers aushalfen.


September 2021: Kursfahrt der 12er nach Hamburg

Unter dem Motto: „Lieber Rotlicht als wieder nicht - voller als der Hamburger Hafen“ machten wir uns, die 12er, am 13.09.2021 auf den Weg in die Hansestadt Hamburg. Nach einer knapp 5-stündigen Fahrt mit Musik, guten Gesprächen und voller Vorfreude kamen wir an unserem Reiseziel an. Ohne große Pause ging es sofort los mit einer Stadtrundfahrt durch die großen und populären Gegenden Hamburgs. Aber auch die kleinen Ecken blieben uns durch die Geheimtipps des Guides nicht verborgen. Im Hostel eingecheckt, wurde nur schnell das Gepäck in den Zimmern abgelegt und dann sofort los - Hamburg unsicher machen. Trotz langer und aufregender Nacht hieß es am nächsten Tag früh aufstehen, denn die Wattwanderung in Friedrichskoog stand uns bevor. Begrüßt mit einem „Moin, Moin ihr Landratten“ stiefelten wir mit bloßen Füßen über den Grund des Meeres.

Den Tag konnten wir dann noch alle zusammen mit einem schmackhaften Abendessen auf der Dachterrasse des Hard Rock Cafes ausklingen lassen. Trotz des regnerischen Wetters am nächsten Tag ließen wir uns nicht die Freude an den Attraktionen im Heidepark nehmen. Durchnässt und ausgepowert traten wir dann den Weg zurück zum Hostel an. Unseren letzten Tag verbrachten wir in Bremerhaven. Angefangen mit einer kleinen, aber feinen Hafenrundfahrt und abgeschlossen mit einem kurzen Shopping Trip, genossen wir dort unsere letzte Zeit zusammen auf Kursfahrt. Aber auch die Nächte gingen hoch her, denn das Hamburger Nachtleben - ob Reeperbahn oder schicke Bars- blieb uns nicht verborgen. 
Aber ihr wisst:  Was in Hamburg passiert ist, bleibt in Hamburg ;).
Alle 12er bedanken sich bei beiden Kursleitern Frau Kühn (12/1) und Herrn Zenker (12/2), denn ohne die beiden wäre unsere Fahrt nur halb so schön geworden!